AT140527B - Verfahren zur Herstellung metallkeramischer Röhren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung metallkeramischer Röhren.

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AT140527B
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Anton Ing Kratky
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Anton Ing Kratky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahrell zur llerstellmlg metallkeramiseher Röhren.   



   Die Herstellung eiserner Rohre mit höherem Chromgehalt durch nahtloses Walzen oder durch
Ausziehen macht   beträchtliche   Schwierigkeiten und wird bei einem Chrommetallzusatz von   über   25% überhaupt unmöglich, da sich derartige Legierungen nicht ohne Rissebildung auf solche Art behandeln lassen. 



   Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, wie solche spröde Legierungen oder andere sieh ähnlich verhaltende Legierungen oder reine Metalle ohne weiteres zu Rohren verarbeitet werden können. 



   Die Verformung der Legierungen oder Metalle in Pulverform auf Rohre geschieht mittels einer besonderen Vorrichtung und nach einem besonderen Verfahren, die den Gegenstand dieser Erfindung bilden. 



   Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einen Querschnitt der Rohrherstellungsvorrichtung, Fig. 2 den umlaufenden ringförmigen Pressteil c, aufgeschnitten und gestreckt. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem rohrförmigen Metallkörper a, der ringförmigen Presshülse   c,   die durch das Zahnrad   (i ! und   Welle e in dem Rohrkörper a gedreht werden kann. In letzterem ist noch zentrisch ein Metallzylinder g angeordnet, der durch drei   Bügel t und dureh   die   Verschraubungen/* am     Metallkörper   a fixiert ist. 



   Die Presshülse c besitzt an ihrem unteren Rande in ihrer Abwicklung eine ein oder mehrere Zähne umfassende sägezahnartige Ausbildung   !,   k. Die   metallkeramiseh   gebildete Röhre   n   wird nach ihrem Austritt aus der Kammer a durch ein Gasgebläse erhitzt, wozu die Vorrichtung p mit dem Gaszufuhrrohr q und dem Gasaustrittsrohr r dient. 



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende : Durch die Röhre s wird der Vorrichtung fortlaufend das nötige Metallpulver in kleinsten Mengen zugeführt, u. zw. in den Raum u, in dem sich die Presshülse c in rascher Drehung befindet. Von hier aus gelangt es in die Ausnehmungen   l   dieser Hülse, durch die es in die ringförmige Kammer   h   gelangt und diese vollständig ausfüllt, wenn man vor Inbetriebsetzung der Vorrichtung den unteren ringförmigen Schlitz mit Papier oder Wolle od. dgl. verschlossen (verstopft) hat.

   Weitere Metallpulvermengen werden durch die schiefen Flächen   k   der rotierenden Hülse c nachgepresst, so dass nach kurzer Zeit das zusammengepresste Metallpulver am unteren Ende des Metallkörpers a als Rohr herauszuragen beginnt, wo es erhitzt (geglüht) bzw. gesintert und hernach durch einen rotierenden Hammermechanismus i um den Kern (Dorn) o geschmiedet wird. An Stelle des Hämmerns kann auch ein Walzverfahren Anwendung finden. 



   Es kann aber auch das gebildete Rohr nach Erreichen einer   gewünschten   Länge der Vorrichtung nach einer kurzen Vorsinterung ohne anschliessendes Hämmern oder Walzen entnommen werden, um 
 EMI1.1 
 bearbeitet zu werden. 



   Zweckmässig ist der Raum h an seinem oberen Ende etwas weiter wie an der unteren Austrittsstelle, also nicht ganz zylindrisch. Dadurch erfährt der in der Vorrichtung gebildete kurze Rohrstumpf vor seinem Austritte eine kräftige seitliche Pressung, wodurch das Metallgefüge noch dichter wird. 



   Mit der Vorrichtung lassen sich Rohre aus den verschiedensten Metallen, Metallegierungen oder Metallgemisehen mit Vorlegierungen in Pulverform leicht herstellen. 



   Die Erhitzung des austretenden Röhrenteiles kann statt durch ein Heizgas auch auf elektrischem Wege erfolgen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die   sägezahnartige   Ausbildung der Presshülse kann auch durch in der drehbaren   Hülse   eingesetzte kleine Kugeln, Walzen oder Räder ersetzt werden, die dann die Nachpressung des pulverförmigen Materials besorgen. Auch kann die Pressung des pulverförmigen Metalls in die Kammer hinein durch einen sich auf und ab bewegenden Pressstempel, wie er bei Tablettenkomprimiermasehinen Verwendung findet, erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung metallkeramischer Rohre von endlicher oder endloser Länge,   gekenn-   zeichnet durch   aufeinanderfolgendes Verdichten   von fortlaufend zugeführten kleinen Mengen pulverförmigen Metalls oder Legierungen, Metallgemischen mit Vorlegierungen in einer beidseitig offenen ringförmigen Kammer vom ungefähren   Quersehnitt   der herzustellenden Rohre, so dass ein aus dieser Kammer austretender, sieh ständig verlängernder Rohrstutzen entsteht, der einer Sinterung durch Erhitzung desselben und einer   anschliessenden   Bearbeitung durch Hämmern oder Walzen unterworfen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am oberen Eingang der ringförmigen Kammer befindliehe rotierende Hülse, deren untere arbeitende Kante in ihrer Abwicklung nach Art eines oder mehrere Sägezähne ausgebildet ist, wobei die Zahnlücken zur Erfassung und die Zahnrüeken zur Verdichtung und zum Vorschub des Metallpulvers dienen. EMI2.1 die Verdichtung und den Vorschub des metallischen Pulvers bewirkenden, knapp oberhalb der Kammer befindlichen und entsprechend der Materialzufuhr sich ständig auf und ab bewegenden ringförmigen Pressstempel.
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch oberhalb des Kammereingangs sich abwälzende kleine Kugeln, Walzen oder Räder zur Erfassung. Verdichtung und den Vorschub des metallischen Pulvers. EMI2.2
AT140527D 1933-01-12 1933-01-12 Verfahren zur Herstellung metallkeramischer Röhren. AT140527B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923469C (de) * 1941-09-14 1955-02-14 Ver Deutsche Metallwerke Ag Strangpressverfahren fuer Metallpulver

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE923469C (de) * 1941-09-14 1955-02-14 Ver Deutsche Metallwerke Ag Strangpressverfahren fuer Metallpulver

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