AT139979B - Einrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen.

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  Einrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen. 



   Die Erfindung hat eine Einrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen zum Gegenstand, u. zw. insbesondere solcher, die in schneller Reihenfolge hintereinander gemacht werden, wie   Serien-und kinematographische Aufnahmen.   Die kurzzeitigen   Stromstösse   werden der Röntgenröhre durch ein im Hochspannungskreis liegendes Dreielektrodenventil zugeführt, dessen Steuerelektrode jeweils ein Potential erhält, das den Elektronenstrom ungehindert von der Kathode zur Anode zu   fliessen'   gestattet. Die Verwendung von Dreielektrodenröhren zu ähnlichen Zwecken war bekannt ; doch benötigten die bekannten Einrichtungen rotierende Polwender (Kommutatoren), um dem Gitter der Steuerelektrode abwechselnd positive und negative Spannungen zuzuführen. 



   Nach der Erfindung ergibt sich eine wesentlich einfachere Einrichtung durch Verwendung eines Widerstandes, der zwischen Kathode und Stellerelektrode des   Drpidektrodenrohres   geschaltet und auch mit der Anode der Röntgenröhre verbunden ist. In diesem Widerstand tritt ein Spannungsabfall auf, der so gross ist, dass eine hohe negative Spannung an der Steuerelektrode wirksam wird, wodurch der das Ventil   durchfliessende   Strom stark beschränkt wird und die Röntgenröhre praktisch nicht belastet wird.

   Weil   hiedurch   die   Ventilspannung   sehr hoch wird, empfiehlt es sich, dass Mittel vorgesehen werden, welche eine vom Ventil ausgehende   Röntgenstrahlung unschädlich machen,   wozu bekannte Schirm-   anordnungen   dienen   können.   Um den Belastungsstrom der Röntgenröhre einzuschalten, wird der Widerstand kurzgeschlossen. Die Steuerelektrode ist dann ohne negative Vorspannung. Um auch die Raum-   ladungswirkung der Steuerelektrode zu   beseitigen, wird zwischen Gitter und Begrenzungswiderstand eine Gleiehspannungsquelle, beispielsweise eine Batterie oder ein durch Wechselstrom gespeistes Aggregat, bestehend aus einem Kondensator und einem Ventil, eingeschaltet.

   Durch eine solche positive Spannung wird verhindert, dass die Dreielektrodenröbre bei den in Frage kommenden Stromstärken von z. B. einigen 100 mA eine zu grosse Leistung aufnimmt. Es genügt eine positive Spannung von 100-150 Volt,   um   bei einer dem Spannungsabfall im Widerstand entsprechenden Anodenspannung einige 100 mA durch die Röhre hindurchzulassen. 
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   schliesser erfolgen,   der z. B. durch einen Pendel oder einen   Kontrollhammer   oder durch die Bildtransport-   vorriehtung   eines kinematographischen Aufnahmeapparates gesteuert wird. Durch die geometrische Bemessung des Kurzschlussorgans können die Schaltzeiten beliebig gewählt werden. 



   Soll die neue Einrichtung für Einzelaufnahmen verwendet werden, so empfiehlt sich die Benutzung eines Schalters, der in einem   Schaltgang   selbsttätig die verschiedenen   Schaltvorgänge   in der richtigen Reihenfolge auslöst, also zunächst das   Bewegungsorgan   zum   Kurzschliessen   in der Ruhestellung arretiert, dann die Heizspannung an die Röntgenröhre und das Dreielektrodenrohr anlegt, darauf die Spannung 
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 kurzzeitigen Kurzschluss des   Begrenzungswiderstandes   freigibt, ihn dann wieder arretiert und darauf die Hochspannung abschaltet. 



   In der Fig. 1 ist schematisch die Schaltung einer   Röntgenanlage   nach der Erfindung dargestellt. 



  Die   Röntgenröhre   1 mit der Glühkathode 2 und der Anode 3 erhält die nötige Hochspannung durch den Hochspannungstransformator 4, dessen   Primärwicklung   von einer Wechselspannungsquelle 5 gespeist wird. Kathodenseitig liegt in Reihe mit der Röntgenröhre ein Dreielektrodenrohr 6, zwischen dessen Gitter 7 und Glühkathode 8 ein hochohmiger Widerstand 9 und eine Spannungsquelle 10, die aus einer 

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 Batterie oder einem Kondensator mit Gleichrichter bestehen kann, geschaltet ist. Die kurzzeitige Überbrückung des Widerstandes 9 erfolgt mit Hilfe eines Schalters   11,   der als Pendel ausgebildet ist. Das Pendel wird in seiner jeweiligen Ruhelage mit Hilfe elektromagnetischer Spulen 12 oder 13 festgehalten. 



  Der Schalter 15 löst selbsttätig die einzelnen Schaltvorgänge in der richtigen Reihenfolge aus. 



   Für kinematographische oder Serienaufnahmen wird an Stelle eines. pendels zweckmässig ein rotierendes Kontaktorgan nach Fig. 2 verwendet. Die mit dem Widerstand 9 verbundenen Kontaktteile sind als Bürsten 12 ausgebildet, welche gemeinsam auf einem auf der   Oberfläche   einer Walze 13 angeordneten Metallstück 14 schleifen. Die Walze 13 wird zweckmässig bei kinematographischen Aufnahmen von der Filmtransporteinrichtung in Drehung versetzt. Um die Belichtungszeiten variieren zu können, trägt die aus Isoliermaterial bestehende Walze   13 zweckmässig   mehrere Metallstreifen   (J,.   16) verschiedener Länge, welche wahlweise durch Verschieben der Walze in Richtung der Achse in Kontakt mit den Bürsten 12 gebracht werden können. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Röntgenanlage zur Herstellung kurzzeitiger Aufnahmen, insbesondere für Serienaufnahmen und Röntgenkinematographie, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils einen kurzzeitigen Stromstoss in der   Röntgenröhre   verursachende Schaltvorgang durch die vorübergehende Überbrückung eines zwischen Kathode und Steuerelektrode eines im Hochspannungskreis liegenden Dreielektrodenrohres geschalteten Widerstandes gebildet wird. 
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Claims (1)

  1. transportvorriehtung gesteuert wird.
    3. Röntgenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Steuergitter eine positive Spannung liegt, deren Grösse so bemessen ist, dass bei Überbrückung des Widerstandes der Elektrodenstrom ungehindert von der Kathode zur Anode fliesst.
    4. Röntgenanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorübergehende Überbrückung des Widerstandes durch ein durch die Schwerkraft beeinflusstes Organ, wie ein Pendel oder einen Kontrollhammer, erfolgt.
    5. Röntgenanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das durch Schwerkraft beeinflusste Organ in seiner Startlage durch elektromagnetische Anziehung festgehalten wird.
    6. Röntgenanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche für Einzelaufnahmen, gekennzeichnet durch einen Schalter, durch dessen Bewegung zwangsläufig in der richtigen Reihenfolge die Einzelschaltmassnahmen betätigt werden. EMI2.2
AT139979D 1933-02-22 1934-02-07 Einrichtung zur Herstellung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen. AT139979B (de)

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