AT139762B - Verfahren zur Herstellung eines graphithältigen, elektrischen Widerstandes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines graphithältigen, elektrischen Widerstandes.

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Karl Dr Jergitsch
Albert Sen Schulze
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  Verfahren zur Herstellung eines graphithältigen, elektrischen Widerstandes. 



   Die bekannten Graphit-und Kohlenwiderstände haben den Nachteil, dass sie schwach, spröde und brüchig sind und daher nur in sehr bescheidenen Längen ausgeführt werden können, insbesondere wenn es sich um dünne Stäbe handelt. Zur Herstellung eines Widerstandes mussten daher in der Regel mehrere Stäbe nebeneinandergereiht und diese durch besondere Mittel, wie z. B.   Metallplättchen   od. dgl. miteinander in Verbindung gebracht werden. 



   Die Erfindung bezweckt nun die neuartige Herstellung eines Graphitwiderstandes, welcher in praktisch unbegrenzter Länge erzeugt werden kann, u. zw. nicht nur in Stabform, sondern in beliebig verlaufenden, gekrümmten, spiraligen od. dgl. Formen, wobei noch der besondere Vorteil erzielt wird, dass der so erzeugte Widerstand nicht so spröd und daher auch nicht so brüchig ist, wie der gewöhnliche Graphit-oder Kohlenwiderstand. 



   Erfindungsgemäss wird das Verfahren so durchgeführt, dass ein nicht metallisches Gemenge, z. B. eine aus pulverisiertem Graphit und Wasserglas hergestellte Mischung durch eine Düsenöffnung   hindurchgepresst   und auf eine Unterlage aufgebracht wird, auf welcher die Masse bis zum Erstarren belassen wird. Dem Gemenge kann ein den elektrischen Widerstandswert regelnder Zusatz, z. B. Schwerspat, beigegeben werden. Da das Erstarren nur sehr langsam vor sich geht, ist es möglich, die angeführte zähe Mischung durch die Düsenöffnung in gleichmässig starker Menge auf die Unterlagen in gewünschter Form, d. h. gerade oder gekrümmt bzw. in beliebigen Figuren aufzutragen.

   Man erhält also nach dem Erstarren einen Widerstand beliebiger, also auch gekrümmter Form in einem einzigen Arbeitsgang, was bis jetzt bei der Herstellung von Graphitwiderständen überhaupt nicht möglich war. Die Länge der so herstellbaren Widerstände ist praktisch unbegrenzt und dadurch, dass nicht mehrere Stäbe miteinander verbunden werden müssen, genügt es, die beiden Enden des Widerstandes mit je einem Kontakt zu versehen. Die Befestigung der Kontakte kann dabei auch in neuartiger Weise erfolgen, indem in die noch nicht erstarrte Masse die Metallstücke einfach hineingedrückt werden. Nach dem Erstarren sind die Kontakte mit dem Graphitwiderstand fest verbunden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Widerstandes aus einem nicht metallischen Gemenge, z. B. einer Mischung aus pulverisiertem Graphit und Wasserglas, welchem gegebenenfalls ein den Widerstandswert der Masse regelndes Material beigemengt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemenge durch eine Düsenöffnung   hindurchgepresst   und auf eine Unterlage aufgebracht wird, auf welcher die Masse bis zum Erstarren belassen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Widerstandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch die Düse hindurehgepresste Masse vor dem Erstarren mit Kontakten versieht.
    3. Elektrischer Widerstand hergestellt nach dem Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 oder 2. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT139762D 1933-05-10 1933-05-10 Verfahren zur Herstellung eines graphithältigen, elektrischen Widerstandes. AT139762B (de)

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