AT139411B - Streckvorrichtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl. - Google Patents

Streckvorrichtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl.

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AT139411B
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  • Sealing Of Jars (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Streckvorrichtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gang-mit grösserer Geschwindigkeit bewegt werden als beim Arbeitsgang. Es ist so die Erhöhung der Leistungsfähigkeit keineswegs nachteilig für die Güte der Arbeit, weil die für die Strecken verwendete Zeit nicht verringert wird. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht. 



   Die Steckspindel 5 läuft in einem Lager 4 auf dem Gestell 3 und erhält Antrieb durch eine Kupplung 8 von einer Scheibe 7 nebst Riemen 6. Beim Betrieb wird die Drehung der Steckspindel 5 unterbroche, indem die Kupplung 8 ausgerückt wird, sobald die   Streckoperaton   beendigt ist. Das Ausrücken der Kupplung erfogt durch den Arm 10 eines zweiarmigen Hebels, der um einen im Gestell festen Zapfen 9 drehbar ist, sobald der andere Arm 11 des Hebels durch einen Daumen 13 niedergedruckt wird, der auf einen Stift 12 am Arm 11 wirkt. Der Daumen ist vorzugsweise auf einer Welle 14 der Kapselerzeugungsmaschine   aufgekeilt,   von der der Ziehstempel bewegt wird, welcher einen Napf aus dem ebenen Blech-   scheibehen formt.

   Mittels   des um einen ortsfesten Zapfen 16 mittels   Handkurbel 17 drehbaren Exzenters. 26   kann die Kupplung 8 nötigenfalls durch längere Zeit ausgerückt gehalten werden. 



   Die Abstreifvorrichtung 19 besteht aus einer auf der Steckspindel 5 axial verschiebbaren Hülse. 



  Um die Abstreifvorrichtung zwangläufig in der Abstreifrichtung zu bewegen, sind an den Enden eines gegabelten Armes 22 eines um einen ortsfesten Zapfen 21 schwenkbaren zweiarmigen Hebels Stifte 24 angebracht, welche in Ausnehmungen 20 der mit der Spindel rotierenden Hülse   eingreifen ; Sobald   die Streckoperation beendigt ist, wird der andere Arm 23 des zweiarmigen Hebels durch einen auf der Welle 25 aufgekeilten Daumen 26 in der Pfeilrichtung gedreht, wodurch der Abstreifer 19 durch die Gabel 22 so weit nach rechts geschoben wird, dass sein rechter Rand über die rechte Kante der Steckspindel hinausgelangt, wodurch die durch Strecken auf der Steckspindel fertiggestellte Kapsel zwangläufig abgestreift wird. 



  Der Daumen 26 ist so gestaltet, dass er das   Rückwärtsgleiten   der Hülsen 19 nach links während der   Streck-   operation nicht hindert. 



   Bei der beispielsweise veranschaulichten   Streckvorriehtung   ist ein-zweiter in der Bohrung der Steckspindel 5 zwangläufig bewegter Schieber 27 vorgesehen und trägt einen am Boden der Kapsel anliegenden Kopf 28. Er wird durch einen auf eine Welle 30 aufgekeilten Daumen 31 betätigt, welcher durch Kette 29 von der Welle 14 getrieben wird. Der Schieber 27 sichert ein völliges Freimachen der Streckspindel nach jedem Strecken eines Werkstückes, selbst wenn die Kapsel so   beschädigt wird,   dass ihr Boden sich vom Seitenteil trennt. Die Welle 25 des Daumes 26 wird von der Welle 30 des Daumens 31 durch Kegelradübersetzung 32 getrieben. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erhält die mit der Steckspindel 5 zusammenwirkende, aber nicht dargestellte Streckrolle beim Leergang eine weit höhere Geschwindigkeit als bei ihrem Arbeitsgang, derart, dass die Welle   33,   von der die hin-und hergehende Bewegung der Streckrolle entlang der Steckspindel abgeleitet wird, innerhalb einer Umdrehung verschiedene Winkelgeschwindigkeiten auf- 
 EMI2.1 
 



   Die Kautschukscheibe   38,   durch welche das Werkstück auf die Steckspindel 5 aufgesetzt und daran festgehalten wird, wird von der Welle 33 aus mittels eines Daumens 39 betätigt. 



   -- PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Streckvorrichtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl. mit einer rotierenden, als Dorn dienenden Steckspindel, einer entlang der letzteren hin-und herbewegten und mit ihr zusammenwirkenden Streckrolle und einer entlang der Steckspindel hin-und herbewegter Abstreifvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstellvorrichtung für die Steckspindel vorgesehen ist, welche die Steckspindel während der Dauer des Abstreifens stillsetzt und die Abstreifvorrichtung in der Abstreifrichtung zwangläufig bewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Streckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle der Steckspindel eine Kupplung vorgesehen ist, um die Drehung dieser Spindel abstellen zu können.
    3. Ausführungsform der Streckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nebst der auf der Steckspindel gleitbaren Abstreifvorrichtung ein in einer Längsbohrung der Steckspindel gleitbarer Schieber vorgesehen ist, der mittels eines Kopfes am Boden der Kapsel anliegt.
    4. Streckvorriehtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl. nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifvorrichtung oder der Schieber oder beide durch von Daumen betätigte Vorrichtungen zur richtigen Zeit in Tätigkeit gerückt werden. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Streckvorrichtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl. nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebsvorrichtung vorgesehen ist, welche die Streckrolle entlang der Steckspindel beim Leergang mit grösserer Geschwindigkeit bewegt als beim Arbeitsgang. EMI3.1
AT139411D 1933-01-09 1934-01-02 Streckvorrichtung für die Herstellung von Kapseln für Flaschen u. dgl. AT139411B (de)

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