AT138544B - Ventilsteuerung für Kolbenmaschinen. - Google Patents

Ventilsteuerung für Kolbenmaschinen.

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AT138544B
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valve
seat
conical
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Arturo Caprotti
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Arturo Caprotti
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/06Reversing-gear by interchanging inlet and exhaust ports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/20Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
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    • F16K1/44Details of seats or valve members of double-seat valves

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Description


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  Ventilsteuerung für Kolbenmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die   Ventilanordnung'von Dampfmaschinen   und ändern Kolbenmaschinen mit Doppelsitzventilen. Die Erfindung beruht auf der bekannten   Erkenntnis,   dass die erforderliche Öffnungskraft für die Ventile erheblich herabgesetzt wird, wenn nicht, wie es bisher zumeist üblich war, die in Öffnungsrichtung des Ventils vordere   Sitzringfläche   im Durchmesser grösser gemacht wird als die hintere   Ringfläche,   sondern die   genannte vordere Ringfläche   im Durchmesser gleich oder kleiner als die hintere   Ringfläche   gemacht wird.

   Trotz derartigen Dimensionsverhältnissen der Sitzflächen dichten die Ventile, nachdem sie sich geschlossen haben, unter Wirkung des Dampdfruckes mit Sicherheit ab, was auf der nach Angabe des Erfinders neu erkannten Tatsache beruht, dass auf der   Sit7fläche   der Druck (Dampfdruck) nicht   gleichmässig von   einem Rande zum andern Rande hin abnimmt, sondern plötzlich in der Nähe jenes Randes abfällt, der auf der Seite des höheren Druckes liegt. Infolgedessen ist trotz gleichen Durchmessern der   Sitzflächen,   u. zw. bei beliebiger Strömungsrichtung des Dampfes, eine druckbelastete Ringzone wirksam, welche eine genügende Abdichtung hervorruft.

   Durch Anwendung von Doppelsitzventilen, die dieser Erkenntnis entsprechend gebaut sind, wird es möglich, Ein-und Auslassventile geringeren Kraftbedarfes für die Öffnung in einem einfachen Zylindergussstück so nebeneinander anzuordnen, dass der thermodynamisch schädliche Raum des Zylinders erheblich verkleinert wird, indem 
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 stattfindet, bei dem zugeordneten andern Ventil hingegen die Dampfströmung entgegengesetzt der Öffnungsbewegung des Ventils stattfindet. Wo bisher diese Anordnung versucht wurde, traten Schliessdrücke auf, deren Überwindung durch die Steuerung übermässig hohe Kräfte erforderte. Um die Montage der für den genannten Erfolg erforderlichen Ventile zu ermöglichen, werden nach der Erfindung besondere Mittel benutzt.

   Besondere Mittel werden auch verwendet, um die   Beeinträchtigung   der vom Dampfdruck erzeugten Abdichtung der Ventile infolge elastischer Deformation des Metalls der unter Druck stehenden Teile zu vermeiden. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung entworfenen Ventilsteuerung für eine Kolbenmaschine dargestellt, bei welchem Aus-und Einlassventil mit lotrechten Spindeln nebeneinander quer zur Zylinderachse, u. zw. oberhalb des Zylinders angeordnet sind. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Zylinder, der durch die Achsen des Einlass-und Auslassventils hindurchgeht. Fig. 2 zeigt einen lotrechten Schnitt in der Längsrichtung des Zylinders durch die Achse des Auslassventils. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Ventilkörper. 



   Einlassventil A und Auslassventil B öffnen in eine Kammer H, die durch einen Schlitz (Fig. 2) mit dem Zylinderinneren   0 ill   Verbindung steht. Dem Einlassventil A strömt der Dampf aus der Einströmkammer D zu. Von dem Auslassventil B strömt der Dampf in die   Ausströmkammer   E. Beide Ventile öffnen sich nach unten und   schliessen   sich nach oben, so dass also beim Einlassventil die   Schliess-   bewegung entgegengesetzt der Dampfströmung ist, während die   Schliessbewegung   beim Auslassventil der Dampfströmung entspricht. 



   Damit sich das Ventil A unter der Wirkung des im   Innenraum   H wirksamen   Dampfdruckes schliessen   kann, wird der Durchmesser der oben in die Atmosphäre ragenden Ventilspindel F entsprechend bemessen. Der Dampfdruck wirkt mit einer   Schliesskraft,   welche gleich dem Dampfdruck in Atmosphären multipliziert mit dem Querschnitt der Stange F in em2 ist, 

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 ordnet werden kann und welche bloss genügend'stark sein muss, um dass Gewicht des Ventils und der mit ihm beweglichen Teile auszugleichen und das Ventil auf die festen Sitze   aufzudrücken.   Dadurch wird das Anlaufen erleichtert. 



   Beim Auslassventil B ist die   Anbringung eines Ktaitmittels   für das Schliessen des Ventils während der Phase des   Dampfausströmens   notwendig, d.   h.   für die Zeit, wo im Zylinder nur ein ganz geringer Druck herrscht, der keine genügende Kraft auf die Ventilstange ausüben kann. Diese Kraft kann von einer Feder oder vermittelst eines Hilfskolbens durch ein Druckmittel hervorgebracht werden. Eine Ausführungsart eines Hilfskolbens ist in Fig. 2 dargestellt. 



   Der in eine Bohrung der Ventilspindel eingesetzte Kolben   K   besitzt eine Längsbohrung. Das Druckmittel wird durch ein Rohr L zugeführt, an welches der Kolben K durch einen Nippel mit Universalgelenk Z angeschlossen ist. Durch die gelenkige Anordnung verbleibt der Kolben in Achsrichtung mit der Stange G, so dass ein Verklemmen vermieden wird. Auch für das Einlassventil könnte eine   ähnliche   Einrichtung anstatt der abstützenden Feder   M   benutzt werden, wenn zur besseren Abdichtung die Erzeugung eines besonderen Druckes für notwendig gehalten wird. 



   Bei der dargestellten   Ausführungsart von Einlassventil   und Auslassventil sind die unteren Sitze   N   eben, die oberen 0 kegelig, wobei die Spitze des Kegels in der Ebene des Sitzes N liegt. 



   Die feste Sitzfläche N befindet sich an einem besonders hergestellten Ring P. Dieser kann aus einem Paar miteinander verbundener Halbringe bestehen oder aus einem einzigen geschmiedeten oder gegossenen Stück. 



   Der Ring P kann am Ventilgehäuse (Ventilkorb) frei anliegen oder bei R an dieses angeschraubt sein. Hiebei hat das Schraubengewinde R nur die Aufgabe, den Ring während des Einschleifen der Sitze und während der Montage des Gehäuses mit dem Gehäuse verbunden zu halten. Nachdem das Ventil in seine richtige Lage am Zylinder gebracht ist, wird der Ring P durch die Schraube   8   gegen die 
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 Ringes T aus, so dass sich das Gehäuse von selbst am Umfang seiner   Auflagefläche   richtig einstellt. Die Abdichtung bleibt unabhängig von der Deformation, die die Zylinderwände bei der Arbeit der Maschine gegen die Ebene des die Schraube 8 tragenden Deckels erleiden. 



   Es ist vorteilhaft, zwischen den kegeligen Sitzen 0 des Ventiles, durch welches die Strömung des Dampfes in der Richtung der Öffnungsbewegung stattfindet, anfänglich ein gewisses Spiel zu lassen. 



  Man kann dieses Spiel nach dem Einschleifen der Sitze dadurch erhalten, dass man zwischen den Ring P und die ihn abstützende Schulter des Gehäuses ein Blech einlegt. Die Grösse dieses Spiels, also die Stärke des Bleches, ist derart zu bemessen, dass bei den elastischen Deformationen des Ventils das Spiel verschwindet. 



   Die Fläche U, längs welcher sich der Ring P abstützt, ist konisch gestaltet. Weil der Ring P 
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 beeinträchtigen. Der Ring P folgt den Deformationen der Zylinderwandungen und da die entstehenden Kräfte auf den Ring selbst   übertragen werden, löst sich   die Berührungslinie, welche sieh in der Auflage-   fläche   nach einer krummen Linie deformiert, niemals. Die in den genannten Ring eingeschnittene Sitz-   fläche   folgt der obengenannten Deformation (ovalisiert sich), bleibt aber auf jeden Fall eben und behält ihren dichten Abschluss bei. 



   Man kann die Ventilglocke auch aus zwei in der Ebene Y einander berührenden Teilen zusammensetzen, wobei dann der Ring P einen Bestandteil der Gehäuses bildet ; in diesem Falle muss das Gehäuse von seiner Nabe nach einer punktiert dargestellten Fläche   W getrennt   sein. 



   Die Ventilglocke ist mit der Nabe durch eine ausreichende Anzahl radialer Arme verbunden, um   dichtungsschädliche   Einbuchtungen der Ventilsitze zu vermeiden. 



   Sowohl beim Ventil, wo der Dampf zentripetal durch dasselbe strömt, als auch beim Ventil, durch welches des Dampf zentrifugal strömt, ruft der Dampfdruck, wenn sich das Ventil auf seine Sitze aufgesetzt hat, eine sichere Abdichtung hervor, ohne dass eine übermässige Kraft zum Öffnen des Ventils erforderlich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Ventilsteuerung für Kolbenmaschinen mit   Doppelsitzein-und Auslassventil, dadurch gekeim-   zeichnet, dass beide Ventile (A, B) mit dem gemeinsamen Zylinderkanal (H) durch ihre Nabenseite in Verbindung stehen, wobei der in der Richtung der Öffnungsbewegung vordere Sitz beider Ventile mit gleichem oder kleinerem Durchmesser ausgebildet ist als der hintere Sitz und die selbsttätige Abdichtung der Ventilsitze durch die Wirkung des Arbeitsmittels erreicht wird, trotzdem die   Dampfströmln'   bei dem einem Ventil, z. B. dem Einlassventil, gleichgerichtet mit der Öffnungsbewegung des Ventils, dagegen bei dem andern Ventil, z. B. dem Auslassventil, entgegengesetzt zu seiner Öffnungsbewegung ist.

Claims (1)

  1. 2. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das Ventilgehäuse (Ventilkorb) und das Zylindergehäuse ein sich gegen den Aufnahmerand des Zylindergehäuses abstützender <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 3. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, bei welcher einer der Sitze des Ventils eben und der andere Sitz kegelig ist, wobei die Kegelfläche des kegeligen Sitzes ihren Mittelpunkt in der Fläche des ebenen Sitzes hat, dadurch gekennzeichnet, dass der feste kegelige Sitz der hintere ist und sich an der vollen, formunveränderlichen Stirnwand des Ventilgehäuses befindet, in welche die Ventilspindelführung fest eingesetzt ist, und der feste ebene Sitz der vordere ist und sich an einem dünnen, formveränderliehen Ring befindet.
    4. Ventilsteuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei demjenigen Ventil, bei welchem die Druekströmung radial nach innen gerichtet ist, zwischen den hinteren. kegeligen Sitzen bei der Montage ein solches Spiel gelassen wird, dass es beim Auftreten des Dampfdruckes durch die elastische Formveränderung des Ventilkörpers zum Verschwinden gebracht wird und dass der Mantel des Ventilkörpers durch geeignete Ausbildung der Tragarme gegen das Entstehen von die Dichtung beeinträchtigenden Einbuchtungen gesichert ist.
    5. Ventilsteuerung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass, um genau das richtige Spiel zu erhalten, ein kalibriertes Blech zwischen den Ring (P) und die ihn abstützende Schulter EMI3.2 EMI3.3
AT138544D 1931-01-31 1932-01-30 Ventilsteuerung für Kolbenmaschinen. AT138544B (de)

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CH161924A (fr) 1933-05-31
GB396437A (en) 1933-08-01
DE576121C (de) 1933-05-08
DE605447C (de) 1934-11-14
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