DE549522C - Druckregler fuer Gas o. dgl. - Google Patents

Druckregler fuer Gas o. dgl.

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DE549522C
DE549522C DES100608D DES0100608D DE549522C DE 549522 C DE549522 C DE 549522C DE S100608 D DES100608 D DE S100608D DE S0100608 D DES0100608 D DE S0100608D DE 549522 C DE549522 C DE 549522C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/0616Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow
    • G05D16/0619Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow acting directly on the obturator

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  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckregler für Gas ο. dgl. mit einem entlasteten, durch Metallfederrohre gesteuerten Doppelsitzventil. Bei diesem ergeben sich, gewisse Schwierigkeiten und Mängel, die darauf zurückzuführen sind, daß infolge der verschiedenen Ausdehnung der Metallteile ein einwandfreier gleichzeitiger dichter Abschluß der beiden Ventildurchgänge nicht gewährleistet ist.
Durch die Erfindung ist dieser Mangel dadurch beseitigt, daß zwischen die beiden Ventilteller des Doppelsitzventils ein Federrohr eingeschaltet ist. Hierdurch ist der Doppelsitzkegel elastisch gestaltet, so daß jegliche Undichtigkeit mit Sicherheit ausgeschlossen ist. Der obere Ventilteller des Doppelsitzventils ist dabei mit dem oberen Ende der Ventilstange mit so viel Spiel verbunden, daß das Aufziehen des Tellers durch die Ventilstange auf seine Sitzfläche gegenüber der Schließbewegung des unteren Ventilltellers _ etwas verzögert ist. Hierdurch wird eine allmähliche und somit stoßfreie Absperrung des Gasstromes erzielt.
In der Zeichnung ist der Druckregler nach der Erfindung beispielsweise in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Abb. ι zeigt die eine Ausführungsform in einem senkrechten Schnitt und
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. i.~
Abb. 3 zeigt die zweite Ausführungsform des Ventils in einem senkrechten Schnitt.
ι ist das Ventilgehäuse des Druckreglers bzw. des Druckminderers mit dem Einlaßstutzen 2 und dem Auslaßstutzen 3 und der LJ-förmigen, das Gehäuse 1 in den Hochdruckraum 4 und den Niederdruckraum 5 trennenden Zwischenwand 6, die mit den beiden Durchgangsöffnungen 7 und 8 versehen ist. Mit dem Gehäuse 1, das aus Guß oder zusammengeschweißten Blechen bestehen kann, ist ein durch die Glocke 9 und die Grundplatte 10 gebildetes Gehäuse verbunden. In diesem Gehäuse 9, 10 sind nach Belieben ein äußerst empfindlicher Federrohrbalg 11 oder mehrere solcher angeordnet. Jeder dieser Bälge 11 ist mit seinem unteren Ende bei 12 in der Grundplatte 10 oder sonstwie dicht befestigt und an seinem oberen Ende durch einen mit ihm dicht schließend verbundenen Deckel 13 abgeschlossen. Die in dem Gehäuse 9, 10 angeordneten Federrohrbälge 11 sind durch eine Platte 14, einen Steg. ο. dgl. miteinander verbunden. Auf dieser Platte 14 ist die Ventilstange 15 angeordnet, die durch das zwischen dem Ventilgehäuse 1 und dem Gehäuse 9, 10 angeordnete Armaturstück 16 mit Spiel in das Gehäuse 1 eingeführt ist.
Die Ventilstange 15 trägt nahe ihrem oberen Ende einen an ihr befestigten Bund 17. Auf diesem ruht ein Armaturstück 18, durch welches die Ventilstange 15 ebenfalls mit Spiel hindurchtritt und auf dem der untere Teller 19 des Doppelsitzkegels mittels der Mutter 20 gehalten wird. Mit dem oberen Ende des Armaturstückes 18 ist das untere Ende eines Federrohres 21 verbunden, dessen oberes Ende mit dem unteren Ende des Armaturstückes 22 verbunden ist. Mit diesem
ist der obere Teller 23 des Doppelsitzventils verschraubt. Die beiden Teller 19 und 23 sind also durch das Federrohr 21 nachgiebig miteinander verbunden, und infolgedessen weist das Doppelsitzventil in sich eine gewisse Elastizität auf, durch die der sichere dichte Abschluß der beiden Teller 19 und 23 auf ihren Sitzflächen an den Durchgangsstellen 7 und 8 gewährleistet ist. Durch das 'zwischen die beiden Teller 19 und 23 eingeschaltete Federrohr 21 wird ferner der Übertritt des durch den Stützend eintretenden Mediums durch 'den zwischen dem Armaturstück 18 und der Ventilstange 15 bestehenden ringförmigen Spalt in den Niederdruckraum verhindert. Das obere Ende der Ventilstange 15, die, wie bereits erwähnt, mit freiem Spiel durch die Teile 16, 18 und 22 geführt ist, ist mit einer auf diese aufgeschraubten Kugel 24 oder einem Ring versehen. Diese Kugel 24 wird von der Haube 25, die auf das obere Ende des Armaturstückes 22 aufgeschraubt ist und den oberen Teller 23 in seiner Lage sichert, mit einem gewissen Spiel überdeckt. Infolgedessen wird der ganze Doppelsitzkegel durch die Stange 15 getragen, sobald sich das Ventil öffnet.
Mit den im Gehäuse 9, 10 angeordneten Federrohrbälgen 11 bzw. mit der diese untereinander \-erbindenden Platte 14 ist eine nach unten aus dem Gehäuse 9, 10 heraustretende Stange 26 verbunden. Das freie Ende dieser ist bei 27 mit einem in der Stütze 28 drehbar gelagerten Hebel 29 gelenkig verbunden. Auf dem Hebel 29 sind die Gewichte 30 und 31 verschiebbar angeordnet. Diese Gewichte dienen einerseits zur Einstellung verschiedener Drücke und andererseits zum Ausgleichen der Gewichte der Ventilteller 19 und 23, der Ventilstange 15, der Platte 14, der Böden 13, der Federrohrbälge 11 und der Stange 16.
Die beiden Teller 19 und 23 des Doppelsitzventils haben gleich große Dichtfläche, so 4-5 daß das Doppelsitzventil, wie an sich bekannt, vollkommen entlastet ist.
Die Arbeits- und Wirkungsweise des Druckreglers ist folgende:
Das Gewicht 30 ist auf dem Hebel 29 so eingestellt, daß das Doppelsitzventil 18, 19, 20, 21, 22, 23, 25 durch den Hebel 29, die Stange 26, die Ventilstange 15 bzw. den auf ihr befestigten Bund 17 unter gleichzeitigem Ausziehen der Federrohrbälge 11 angehoben wird und somit der Druckminderer bei Nichtgebrauch geöffnet ist. Wird nun der Druckregler in Betrieb gesetzt und tritt in dem Niederdruckraum die geringste Drucksteigerung ein, die aus diesem Raum durch den zwischen der Stange 15 und dem Armaturstück 16 bestehenden ringförmigen Spalt in j das Gehäuse g, 10 übertragen wird, so werden die Federrohrbälge 11 durch diesen Druck belastet und infolgedessen zusammengedrückt. Infolgedessen wird das Doppelsitzventil durch die von den Federrohrbälgen 11 mitgenommene Stange 15 nach unten gezogen und schließlich gegen seine Sitzfläche an den Ventildurchgangsöffnungen 7 und 8 gepreßt. Läßt dann der Druck in dem Gehäuse 9, 10 bzw. in dem Raum 5 wieder nach, so werden die Federrohrbälge 11 durch das Gewicht 30 unter Vermittlung des Hebels 29 und der Stange 26 sowie durch ihre eigene Federkraft wieder ausgedehnt, so daß der Druckregler wieder geöffnet wird.
Wird bei dem obenerwähnten Vorgang die Ventilstange 15 nach unten gezogen, so bewegt sich der untere Ventilteller 19 des Doppelsitzkegels unter Wirkung des auf ihm lastenden Druckes etwas schneller auf seine Sitzfläche an der Durchgangsöffnung 8 als der obere Ventilteller 23, der durch den von unten auf ihn wirkenden Druck noch hochgehalten wird. Erst in dem Augenblick, in dem die auf dem oberen Ende der Ventilstange IS befestigte Kugel 24, die sich für gewöhnlich an die obere Wand der Haube 25 legt, in Berührung mit dem oberen Armaturstück 22 des oberen Ventiltellers 23 tritt, wird auch dieser gegen seine Sitzfläche an der Durchgangsöffnung 7 gepreßt und so das Ventil vollkommen und dicht abgeschlossen. Durch das verzögerte Schließen des oberen Ventiltellers 23 wird der wesentliche Vorteil S5 erzielt, daß die Absperrung des Ventils bzw. des Druckminderers sich allmählich vollzieht und so Stöße in diesem vermieden werden.
Durch die Verwendung einer beliebigen Anzahl der Federrohrbälge 11 ist die Möglichkeit gegeben, jede Größe von Druckreglern bis zu einer Größe von 1 m Durchmesser ohne jede Schwierigkeit herzustellen. Die in Abb. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Abb. 1 und 2 dargestellten lediglich dadurch, daß das zu regelnde Medium durch den Stutzen 3 in Richtung des Pfeiles 32, d. h. also in umgekehrter Richtung wie bei der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2, in das Gehäuse 1 »o und somit in den Raum 5 eintritt und die beiden durch das Federrohr 21 miteinander verbundenen Ventilteller 19 und 23 des Doppelsitzventils sich von unten gegen ihre Sitzflächen an den beiden Durchgangsöffnun- "5 gen 7 und 8 legen. Infolgedessen wirkt der im Rohrnetz bzw. in dem Raum 5 herrschende Druck ständig auf die in dem Gehäuse 9, 10 (Abb. 1) angeordneten Federrohrbälge 11. Steigt nun dieser Druck nur ganz wenig an, so werden die beiden Teller 19 und 23 von ihren Sitzflächen abgezogen, so daß der Über-
druck durch das Ventil in den Raum 4 und von da in eine an diesen angeschlossene· Rückleitung übergeleitet wird. Hierdurch wird eine Druckregelung erzielt bzw. ein Rückfluß des in Frage kommenden Mediums erreicht.
An Stelle des Doppelsitzventils 19, 21, 23 kann auch eine entlastete Drosselklappe verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Druckregler für Gas ο. dgl. mit
    einem entlasteten, durch Metallfederrohre gesteuerten Doppelsitzventil, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die beiden Ventilteller (19, 23) des Doppelsitzventils ein Federrohr (21) eingeschaltet ist.
  2. 2. Druckregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Ventilteller (23) des Doppelsitzventils mit dem oberen Ende der Ventilstange (15) mit so viel Spiel verbunden ist, daß das Aufziehen dieses Tellers (23) durch die Ventilstange (15) auf seine Sitzfläche gegenüber der Schließbewegung des unteren Ventiltellers (19) etwas verzögert und so eine allmähliche und somit stoßfreie Absperrung des Gasstromes erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES100608D 1931-08-27 1931-08-27 Druckregler fuer Gas o. dgl. Expired DE549522C (de)

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