AT138434B - Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit großem Radstand. - Google Patents

Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit großem Radstand.

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AT138434B
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit grossem Radstand. 



   Bei zweiachsigen Fahrgestellen von Schienenfahrzeugen mit grossem Radstand ist es bekannt, eine   Kurvenbeweglichkeit   der Achsen dadurch herbeizuführen, dass man diese Achsen in sogenannten Deichsel lagert, die an einem Festpunkt des Gestelles angelenkt sind. Diese Anordnung besitzt gegen- über andern Einrichtungen zur Erzielung der Kurvenbeweglichkeit den Vorzug der grössten Einfachheit. Die Erfahrung hat nun gezeigt, dass unter gewissen Verhältnissen, insbesondere bei Überschreitung gewisser Fahrgeschwindigkeiten das Fahrgestell zum Schleudern-seitlichen Schwingungen-neigt, so dass der Lauf unruhig wird. Dieser Nachteil kann, wie es sich ergeben hat, dadurch ve-mieden werden, dass man erfindungsgemäss die jeweils in der Fahrtrichtung vorne liegende Achse durch Festlegung der Deichsel an der Kurvenbeweglichkeit hindert.

   Beispielsweise können hiezu Keile verwendet werden, sie sich einerseits am Fahrgestell und anderseits an die Deichsel oder einem damit fest verbundenen Teil anlegen. Die Keile können durch ein Gestänge bewegt werden, das zum Innern des Wagens führt, so dass die Betätigung der Festlegung von hier aus möglich ist. Brauchbar sind auch andere Festlegevorrichtungen, z. B. Bolzen, die in entsprechende Löcher der Deichsel eingreifen, ferner Einklinkhebel und ähnliche an sich bekannte Feststellorgane. Wesentlich ist, dass die Einrichtung so wirkt dass jeweils die in der Fahrtrichtung vorne laufende Achse an einer Seitenbewegung gehindert ist. 



   Zweckmässig wird der Umsteuermechanismus, der die Fahrtrichtung des Wagens bestimmt, so mit der Festlegevorrichtung verbunden, dass gleichzeitig automatisch die jeweils in der Fahrtrichtung vorne liegende Achse festgestellt und die hinten liegende Achse freigegeben wird. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die beiden Achsen a und b des Fahrgestells c sind in je einer Deichsel d und e gelagert, die ihrerseits in den Punkten f und g des Fahrgestells a so angelenkt sind, dass die Achsen sich in Kurven beweglich einstellen können. 



   Mit Widerlagern hl-4 am Fahrgestelle und solchen il-4 an den beiden Deichsel arbeiten Keile   kl-4   zusammen, die durch ein Gestänge 1 und einen ins Wageninnere ragenden Handhebel m so verstellt werden können, dass jeweils eine der   Deichseln-u.   zw. die in der Fahrtrichtung vorne liegende-festgelegt ist,   ! : o dass   die Kurvenbeweglichkeit der Achse unterbunden wird. Im vorliegenden Beispiel ist dies bei der Achse a der Fall. 



   Damit die zwischen Schiene und Rad auftretenden Stösse sich nicht auf das Fahrgestell übertragen, wird man den Widerlagern   hl-4   oder   -4   eine geringe Elastizität geben, beispielsweise durch einen Gummibelag od. dgl. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit grossem Radstand, wobei jede Achse durch eine am Gestell angelenkte Deichsel geführt wird, die eine Kurvenbeweglichkeit der Achse erlaubt, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die in der Fahrtrichtung vorne liegende Achse durch Festlegung der Deichsel an der Kurvenbeweglichkeit gehindert wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit grossem Radstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Festlegen der Deichsel vom Inneren des Wagens aus betätigt werden kann. <Desc/Clms Page number 2>
    .. Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit grossem Radstand nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festlegen der Deichsel Keile verwendet werden, die sich einerseits am Fahrgestelle und anderseits an der Deichsel anlegen und durch ein Gestänge bewegt werden.
    4. Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit grossem Radstand nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager für die Keile eine geringe Elastizität besitzen.
    5. Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit grossem Radstand nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umsteuerungsmechanismus, welcher die Fahrtrichtung bestimmt, gleichzeitig automatisch die jeweils in der Fahrtrichtung vorne liegende Achse feststellt und die hinten liegende Achse freigibt. EMI2.1
AT138434D 1932-09-22 1933-04-03 Zweiachsiges Fahrgestell für Schienenfahrzeuge mit großem Radstand. AT138434B (de)

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