AT138235B - Photoelektrische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Photoelektrische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung.

Info

Publication number
AT138235B
AT138235B AT138235DA AT138235B AT 138235 B AT138235 B AT 138235B AT 138235D A AT138235D A AT 138235DA AT 138235 B AT138235 B AT 138235B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
photoelectric
cell
chemical compound
substance
photoelectric cell
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Marten Cornelis Dr Teves
Jan Hendrik De Dr Boer
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT138235B publication Critical patent/AT138235B/de

Links

Landscapes

  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die   Erfinhmg   bezieht sich auf eine photoelektrische Zelle und bezweckt, die Elektronenemission und Empfindlichkeit solcher   Zehen   zu vergrössern. 



   Bei einer photoelektrischen Zelle nach der Erfindung ist zwischen einer Unterlage und dem Elektronenemittierenden photoelektrischen Stoff, der zweckmässig aus einem Alkalimetall, etwa Cäsium,   i besteht,   ein Stoff enthalten, der eine chemische Verbindung   enthält.   Vorteilhaft kann diese Verbindung aus einer Verbindung eines Metalles bestehen, das nicht in der Unterlage vorhanden ist. Zweckmässig ist die chemische Verbindung derart, dass sie den photoelektrischen Stoff besser adsorbiert als der Stoff, aus dem die Unterlage besteht. Vorteilhaft kann die chemische Verbindung aus einem Oxyd oder einem Halogenid, etwa Caleinmfluorid, bestehen. Die chemische Verbindung kann auch durch Ätzen der Unterlagegebildetsein. 



   Die Empfindlichkeit und die Gleichmässigkeit der Wirksamkeit der Zelle können in vielen Fällen 
 EMI1.2 
 , Dies kann in der Weise   erzielt werden, dass   die photoelektrische Zelle, nach dem Einbringen des photoelektrischen Stoffes und während die Zelle mit einer Vakuumpumpe in Verbindung steht, auf eine geeignete Temperatur erhitzt   wd,   so dass der von der-chemischen Verbindung nicht adsorbierte aktive Stoff verdampft und aus der Zelle beseitigt werden kann. Vorzugsweise geht man dabei so weit, dass sich auf der photoaktiven Elektrode eine einatomige Schicht des   photoelektrischen Steifes   befindet. 



   Die in der Zwischenschicht befindliche chemische Verbindung kann auch in mechanischer'Weise, 
 EMI1.3 
 kann oder zu einem möglichst hohen Grade entlüftet sein kann, hat eine Wandung   1,   die z. B. aus Glas besteht, auf der sich eine Cäsiumhaut 2 befindet. Dieser Stoff ist jedoch nicht unmittelbar auf die Zellenwandung aufgebracht worden, sondern auf eine Zwischenlage 3, die aus Calciumfluorid besteht. Die so gebildete photoelektrische Elektrode steht mit einem Durchführungsdraht 4 in Verbindung. Unter Umständen ist es erwünscht, die Anordnung so zu treffen, dass die photoelektrische Schicht aus der Zwischenlage vorspringt und im vorspringenden Teil die Verbindung mit dem   Durchführungsdraht   hergestellt wird. 



   Auf einem Füsschen 5 ist eine Elektrode 6 angeordnet, die, wie sich aus Fig. 2 erkennen lässt, die Form eines nahezu geschlossenen Ringes hat und mit zwei   Durchführungsdrähten   7 und 8 verbunden ist. Diese ringförmige Elektrode wird vor ihrer Einführung in die Zelle mit Calciumfluorid bespritzt, das nach der Entlüftung der Zelle verdampft wird ; zu diesem Zwecke wird mit Hilfe der Zuführungsdrähte   7   und 8 ein Strom durch die Elektrode geführt. Das verdampfte Calciumfluorid setzt sich auf der Zellenwandung ab und bildet dort die Schicht 3. Das Cäsium kann durch Verdampfen aus einem kleinen Seitenrohr, das z. B. an der Stelle 9 angeschlossen sein kann, in, die Zelle   eingeführt   werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nachdem das   Cäsium   aufgebracht worden ist, kann die Zelle, während sie mittels des Rohres 11 illit einer Vakuumpumpe in Verbindung steht, auf eine geeignete Temperatur, z. B. auf etwa   300O'C   erhitzt werden. Das nicht von der Zwischenschicht adsorbierte Cäsium verdampft infolge dieser Erhitzung und wird mittels der Vakuumpumpe aus der Zelle entfernt. Es ist somit möglich, auf der Schicht   3   eine nur wenige Atome dünne oder sogar eine einatomige Schicht des photoaktiven Stoffes zu bilden, während der photoaktiv Stoff, der sieh ausserhalb der Zwischenschicht abgesetzt haben sollte, verdampft und beseitigt wird. Die elektrische Isolierung zwischen den Elektroden der Röhre wird infolgedessen wesentlich verbessert. 



   Der mit 10 bezeichnete Teil der. Zellenwandung wird gegen Niederschlag gesichert, was in der Weise erfolgen kann, dass dieser Teil durch einen in der Zelle angeordneten Schirm, der z. B. aus Glimmer bestehen kann, abgedeckt wird. 



   Im Betrieb dieser Zelle wird der Elektrode 6 ein positivespotential gegenüber der photoelektrischen Elektrode gegeben und diese durch Licht bestrahlt, das durch das Fenster 10 hindurch in die Zelle eintreten kann und Elektronen aus der photoelektrischen Schicht auslöst, wobei die Zahl der ausgelösten Elektronen von der Intensität der Belichtung abhängig ist. Der Stromdurchgang durch die Zelle ist somit ein Mass der Belichtung der photoelektrischen Elektrode und die in der Belichtung vorhandenen Schwankungen haben entsprechende Änderungen im Strom zur Folge. 



   Die rationelle Wirkungsweise einer Zelle nach der Erfindung dürfte u. a. darauf   zurückzuführen   sein, dass die Zwischenlage eine rauhe Oberfläche aufweist, so dass der sich auf ihr absetzende photoelektrische Stoff eine grosse Oberfläche erhält. 



   Wird bei einer photoelektrischen Zelle der photoelektrische Stoff unmittelbar auf die Glaswand aufgebracht, so ist vielfach die aufgebrachte Schicht nicht mehr zusammenhängend. Wird nun als Zwischenlage bei einer Zelle nach der Erfindung eine Verbindung gewählt, die den photoelektrischen Stoff besser adsorbiert als Glas, so kann eine sehr gut zusammenhängende photoelektrische Schicht erhalten werden. Infolgedessen kann auch der Dampfdruck des photoelektrischen Stoffes klein sein. 



  In adsorbierter Lage kann der photoelektrische Stoff anders gefärbt sein als in nicht adsorbierter Lage. 



  Cäsium auf Calciumfluorid als Zwischenlage angebracht, ist z. B. blau, auf Natriumbromid griin. Dies gibt die Möglichkeit, die spektrale Empfindlichkeit der Zelle durch geeignete Wahl der chemischen Verbindung als Zwischenlage zu beeinflussen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Photoelektrische Zelle, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Unterlage und dem elektronenemittierenden photoelektrischen Stoff, der   zweckmässig   aus einem Alkalimetall, etwa Cäsium, besteht, ein Stoff enthalten ist, der eine chemische Verbindung enthält.

Claims (1)

  1. 2. Photoelektrische Zelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung derart ist, dass sie den photoelektrischen Stoff besser adsorbiert als der Stoff, aus dem die Unterlage besteht.
    3. Photoelektrische Zelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung aus einem Oxyd besteht.
    4. Photoelektrische Zelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung aus einem Halogenid, etwa Calciumfluorid, besteht.
    5. Photoelektrische Zelle nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung durch Ätzen der Unterlage gebildet ist.
    6. Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung in mechanischer Weise z. B. durch Bestreichen oder Bespritzen auf die Unterlage aufgebracht wird.
    7. Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Verbindung durch Verdampfen in einem Hochvakuum aufgebracht wird.
AT138235D 1928-09-25 1929-09-20 Photoelektrische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung. AT138235B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL138235X 1928-09-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138235B true AT138235B (de) 1934-07-10

Family

ID=19776063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138235D AT138235B (de) 1928-09-25 1929-09-20 Photoelektrische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138235B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE909378C (de) Fotoelektronen oder Sekundaerelektronen emittierende Oberflaeche
AT138235B (de) Photoelektrische Zelle und Verfahren zu deren Herstellung.
DE710006C (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle
DE1014154B (de) Verfahren zum Anbringen eines leitenden Netzwerkes auf einem aus Isolierstoff bestehenden Traeger zur Herstellung einer Bildelektrode
CH221477A (de) Photoelektrische Kathode und Verfahren zu deren Herstellung.
CH142302A (de) Photo-elektrische Zelle.
DE737996C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einem eine Sekundaeremissionselektrode enthaltenden Elektrodensystem
DE803919C (de) Verfahren zur Herstellung einer Kathode einer elektrischen Entladungsroehre
DE887542C (de) Elektrodensystem unsymmetrischer Leitfaehigkeit
DE1052573B (de) Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Elektrodensystems, insbesondere eines Transistors
DE958410C (de) Elektrolumineszenzzelle
AT158711B (de) Ikonoskop.
DE1462101B1 (de) Verfahren zum herstellen einer photokonduktiven bildelektrode fuer bildaufnahmeroehren
DE736806C (de) Verfahren zur Herstellung von Kupferoxydulgleichrichtern
AT132202B (de) Photoelektrische Vorrichtung.
DE1564532A1 (de) Photoelektrische Roehre und Verfahren zur Herstellung derselben
CH155923A (de) Photoelektrische Zelle.
DE656524C (de) Photoelektrische Zelle mit aeusserem lichtelektrischem Effekt
DE695029C (de) Anordnung zur Umsetzung von Strahlungsenergie in elektrische Energie
DE730626C (de) Verfahren zur Herstellung von hochohmigen Schichten im Innern von Vakuumroehren
AT145079B (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle.
DE852452C (de) Legierung aus Gold und einem Alkalimetall
DE2015995A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Kathode
DE491020C (de) Verfahren zur Verhuetung von Stromuebergang zwischen den Einfuehrungsdraehten von Elektronenentladungsvorrichtungen
DE509825C (de) Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen