AT158711B - Ikonoskop. - Google Patents
Ikonoskop.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Ikonoskop. Die Netzhautelektrode eines Ikonoskops enthält öfters eine dünne Isolierplatte, meistens eine Glimmerplatte, die das Dielektrikum eines vielfachen Kondensators bildet. Auf der einen Seite ist diese mit einer als gemeinsamer Belag der Kondensatoren dienenden leitenden Schicht überzogen und auf der andern Seite befinden sich, über die ganze Oberfläche verteilt, leitende Teilchen, die mit einem photo-oder sekundärelektronenemittierenden Stoff bedeckt und voneinander elektrisch isoliert sind. Diese bilden die Gegenbeläge des Vielfachkondensators und werden im folgenden "empfindliche Teilchen"genannt. Sie können zusammen etwa ein Viertel der Oberfläche des Dielektrikums bedecken. Die zwischen den empfindlichen Teilchen verbleibenden Lücken lassen in diesem Falle somit ungefähr drei Viertel der Oberfläche frei. Es kann umgekehrt auch der gemeinsame Belag des vielfachen Kondensators als Träger des Dielektrikums dienen, und dieses kann dann z. B. aus auf eine Metallplatte aufgeschichtetem Aluminiumoxyd, Magnesia, Siliziumoxyd usw. bestehen. Es hat sich gezeigt, dass die Ladung der empfindlichen Teilchen nicht immer genau der auftretenden örtlichen Bildhelligkeit entspricht. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass beim Abtasten des Bildes auf der Netzhautelektrode durch das Kathodenstrahlenbündel ein Teil der Elektronen das Dielektrikum in den Zwischenräumen zwischen den empfindlichen Teilchen trifft. Dies hat sich als ein Nachteil erwiesen, weil hiedurch aus dem Dielektrikum Sekundärelektronen ausgelöst werden, welche die Ladungen der empfindlichen Teilchen in ungünstigem Sinne beeinflussen und dadurch die Wirkung des Ikonoskops beeinträchtigen. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt. Erfindungsgemäss wird bei einem Ikonoskop mit einer Netzhautelektrode der oben angegebenen Zusammensetzung auf dem Dielektrikum ausser den empfindlichen Teilchen eine Bremsschicht aus wenig sekundäremissionsfähigem Metall vorgesehen, die verhindert, dass die Elektronen des Kathodenstrahlenbündels, welche in die Lücken zwischen den empfindlichen Teilchen hineintreten, Sekundärelektronen aus dem Dielektrikum auslösen. Hiedurch wird die Ladung der empfindlichen Teilchen nicht oder in viel geringerem Masse als sonst von der Sekundäremission aus den Lücken zwischen ihnen beeinflusst und entspricht besser der örtlichen Bildhelligkeit. Es ist bekannt, in einem besonderen Falle zum Aufdrücken einer positiven Ladung auf die empfindlichen Teilchen diese auf eine elektrisch leitende Unterlage anzubringen. Die gemäss der Erfindung verwendete Bremsschicht aber ist so beschaffen, dass sie den elektrischen Widerstand zwischen den empfindlichen Teilchen nicht merklich vermindert. Die Schicht besteht demzufolge aus voneinander isolierten Teilchen. Der Widerstand zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten eines Quadrates der Bremsschicht beträgt vorzugsweise mindestens 1011 Ohm. Mit Vorteil verwendet man für die Zwischenschicht Metalle, die an der Luft nicht oxydieren oder auf denen sich nur ein Oxydhäutchen bildet, welches so dünn ist, dass es die an der Zwischenschicht auftretende Sekundäremission nicht erhöht. Es brauchen dann während der Zeit, wo die Bremsschicht vor dem Entlüften der Entladungsröhre mit der Aussenluft in Berührung ist, keine Vorkehrungen gegen ein Oxydieren derselben getroffen zu werden. Eine etwa vorhandene Oxydhaut soll vorzugsweise weniger als 20 Atome dick sein. Geeignete Metalle sind z. B. Aluminium, Platin, Gold, Chrom, usw. Aluminiumschichten haben den besonderen Vorteil, dass sie so beschaffen sind, dass noch bei verhältnismässig grosser mittlerer Dicke <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 in die isolierende Unterlage. Wenn das Metall der Bremssehicht sich nicht nur in den Lücken, sondern auch unter den empfindlichen Teilchen befindet, ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass die Metallteilchen, aus denen die empfindlichen Teilchen gebildet werden, sich auf der metallenen Zwischenschicht weniger ausbreiten -als auf einer Glimmerplatte, was zur-Folge hat, dass sie weniger leicht zusammenfliessen und miteinander in elektrische Berührung treten. EMI2.2 drähten, verdampfen. In demselben Raum wird die Isolierplatte oder die auf einer Metallplatte aufgetragene Isolierschicht, die als Dielektrikum der Netzhautelektrode dienen soll, aufgestellt. Der Aluminiumdampf kondensiert an der Oberfläche des Dielektrikums, so dass sich darauf eine metallische Schicht bildet, deren Dicke durch Regelung der Menge des verdampften Metalls auf den gewünschten Wert gebracht werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ikonoskop, in dem eine Isolierplatte, z. B. eine Glimmerplatte, oder eine auf eine Metallplatte aufgetragene Schicht aus isolierendem Stoff als Dielektrikum der Netzhautelektrode dient, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Dielektrikum ausser den empfindlichen Teilchen eine Bremsschicht aus wenig sekundäremissionsfähigem Metall angeordnet ist, deren Widerstand nicht geringer als jener des Dielektrikums ist.
Claims (1)
- 2. Ikonoskop nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Widerstand zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten eines Quadrates der Bremsschicht wenigstens etwa 1010 Ohm beträgt.3. Ikonoskop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremssehicht aus einem an der Luft nicht oder nur wenig oxydierbarem Metall, z. B. Gold, Platin oder Chrom, besteht.4. Ikonoskop nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Bremsschicht etwa vorhandene Oxydhaut höchstens 20 Atome dick ist.5. Ikonoskop nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschicht aus Aluminium besteht.6. Ikonoskop nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremssehieht eine mittlere Dicke von der Grössenordnung von 100 Atomen besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE158711T | 1937-03-05 |
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1938
- 1938-03-04 AT AT158711D patent/AT158711B/de active
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