AT138075B - Einzelachsantrieb für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Einzelachsantrieb für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge.

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AT138075B
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  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


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  Einzelachsantrieb für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge. 



   Einzelachsantriebe für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge mit Zahnradübersetzung, bei denen das Zahnrad fliegend auf einem stillstehenden Hohlzapfen gelagert ist, sind häufig mit einer das Achsspiel aufnehmenden Federkupplung versehen, die das Drehmoment von dem mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Motor auf die Triebachse überträgt. Bisher wurden die Federelemente meist auf der Aussenseite des Triebrades im Vieleck untergebracht und durch Mitnehmer mit dem Zahnrad verbunden. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, dass die Übertragungsfedern ausserhalb der   Lauffläche   der Zahnradlagerung liegen, so dass diese einer sehr hohen Abnutzung unterworfen ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass infolge sehr beschränkten Platzes zur Unterbringung der Feder es unmöglich ist, die Federelemente in günstiger Weise zu befestigen.

   Infolgedessen arbeiten die Kupplungsfeder im Betrieb nicht nur in der Richtung der Windungsachse, sondern auch quer zu dieser Richtung, wobei die entstehende Beanspruchung leicht zu einem Federbruch führt. Diese Anordnung ist auch ungünstig, indem die Federn nicht dauernd mit Schmieröl versorgt werden können. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Einzelachsantrieb für elektrisch betriebe Schienenfahrzeuge mit einer zwischen Triebrad und Motorgehäuse liegenden einfachen Zahnradübersetzung und einer allseitig beweglichen Federkupplung, deren Federelemente aus Sehraubenfedern bestehen und mit tangential gerichteten   Windungsachsen   im Vieleck zwischen Mitnehmern am Zahnrad und Triebrad angeordnet sind, bei welchem die sich auf feste Mitnehmer des Zahnrades stützenden und in der Zahnradebene geführten Federn bei Übertragung der Motorenergie auf das Triebrad gegen an dem Triebrad befestigte, in Aussparungen des Zahnrades hineinragende Mitnehmerzapfen gedrückt werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen   Längsschnitt   durch die Kupplung, während Fig. 2 einen Querschnitt darstellt. Das Zahnrad a, das von einem in der Zeichnung nicht sichtbaren Ritzel des Motors angetrieben wird, läuft mit seiner Nabe b in bekannter Weise auf einer am Motor angeflanschten hohlen Tragbüehse e. Die Kupplung ist mit acht Schraubenfedern d ausgerüstet, die je in zwei Endkappen e untergebracht sind. Das auf der Triebachse f befestigte Triebrad g ist mit acht Mitnehmern h versehen, dessen Enden mit zwei im Winkel zueinander stehenden ebenen auswechselbaren Flächen versehen sind. Jede Feder mit den zugehörigen Endkappen e ist zwischen zwei benachbarten Mitnehmerarmen des Triebrades untergebracht.

   Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist jede Übertragungsfeder d mit einem Tragring   i   und einer mit Gewinde versehenen Hülse   l   versehen. Die Hülse   I   wird in dem Tragring i eingeschraubt, während dieser mittels Bolzen k am Zahnrad befestigt wird. Die abgerundeten Endkappen e besitzen Mitnehmervorsprünge q, r, die durch die Federspannung gegen die entsprechenden Mitnehmervorsprünge p, o des Tragringes i bzw. Hülse   I   gedrückt werden. 



   Andere Ausführungsformen für die Unterbringung der Federn in dem Zahnrad sind möglich. 



  Man kann z. B. den Tragring i mit der Hülse   I   weglassen und die Feder unmittelbar in einer Aussparung des Zahnrades unterbringen. Die Mitnehmervorsprünge q, r der Endkappen e greifen dann direkt in Mitnehmervorsprünge am Zahnrad ein. Eine weitere Befestigung der Federn ist nicht notwendig, da durch die Vorsprünge die Endkappen und somit die Federn in der richtigen Lage gehalten werden. Die Endkappen können auch durch einfache Bügel gebildet werden. Die ganze Kupplung liegt am Zahnrad a, und läuft daher im Ölsumpf des Zahnradkastens m, so dass die Kontaktflächen an den Endkappen des Federgehäuses sowie an den Mitnehmerarmen des Triebrades reichlich mit   Schmieröl   versorgt sind. 

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  Der Kasten   m   ist nach aussen mittels federnder Schleif dichtung n an der Nabe des Triebrades abgedichtet und gegen Eindringen von Staub   geschützt.   Die Triebradmitnehmer sind ebenfalls mit federnden Schleifdichtungen versehen, so dass das Öl aus dem Zahnradkasten nicht herausspritzen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einzelachsantrieb für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge mit einer zwischen Triebrad und Motorgehäuse liegenden einfachen Zahnradübersetzung und einer allseitig beweglichen Federkupplung, deren Federelemente aus Schraubenfedern bestehen und mit tangential gerichteten Windungsachsen im Vieleck zwischen Mitnehmern am Zahnrad und Triebrad angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die sich auf feste Mitnehmer des Zahnrades stützenden und in der Zahnradebene geführten Federn bei Übertragung der Motorenergie auf das Triebrad gegen an dem Triebrad befestigte, in Ausparungen des Zahnrades hineinragende Mitnehmerzapfen gedrückt werden.

Claims (1)

  1. 2. Einzelachsantrieb nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die im Zahnrad untergebrachten Federn mit Endkappen (e) versehen sind, die Vorsprünge (q, r) besitzen, die durch die Wirkung der genannten Federn gegen entsprechende Mitnehmervorsprünge (o, p) des Zahnrades gedrückt werden und in zwischen letzteren befindlichen Aussparungen des Zahnrades verschiebbar sind.
    3. Einzelachsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappen jeder Feder in einem besonderen, im Zahnrad befestigten Tragring (i) verschiebbar sind.
    4. Einzelachsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (i) einerseits am Zahnradkranz, anderseits an der Nabe des Zahnrades angeschraubt ist.
    5. Einzelachsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappen in einer in dem Tragring (i) befestigten Hülse (I) verschiebbar sind.
    6. Einzelachsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Gewinde versehene Hülse (I) zwecks Einstellung der Federspannung in dem Tragring (i) verstellbar ist.
    7. Einzelachsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad auf einem die innerhalb des Zahnrades liegende Triebachse umhüllenden Hohlkörper gelagert ist, welcher mit dem Motorgehäuse fest verbunden ist. EMI2.1
AT138075D 1931-10-03 1932-10-01 Einzelachsantrieb für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge. AT138075B (de)

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