AT137300B - Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen.

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AT137300B
AT137300B AT137300DA AT137300B AT 137300 B AT137300 B AT 137300B AT 137300D A AT137300D A AT 137300DA AT 137300 B AT137300 B AT 137300B
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Leon Dr Lilienfeld
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Leon Dr Lilienfeld
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft eine Abänderung der in der eigenen Patentschrift Nr. 130200 beschriebenen Erfindung. 



   In jener Patentschrift ist ein Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen, z. B.   künstlichen   Fäden, beschrieben, welches darauf beruht, dass das Einwirkungsprodukt eines Halogenderivates eines zwei-oder   mehrwertigen Alkoholes   auf Viskose in die Form eines Kunststoffes gebracht und mit einem Mittel behandelt wird, das auf das geformte Produkt koagulierend und auf den frisch koagulieren Kunststoff plastizierend wirkt. An Stelle eines Halogenderivates eines zwei-oder mehrwertigen Alkohols kann, wie in der Patentschrift Nr. 135318 angegeben, eine Halogenfettsäure oder, wie in der Patentschrift Nr. 133110 beschrieben, ein   Trithioearbonsäureester   verwendet werden. 



   Als Variante des Verfahrens kann der geformte Werkstoff zuerst mit einem koagulierenden Mittel und dann mit einem plastizierenden Mittel behandelt werden. 



   Weitere Versuche haben nun gezeigt, dass man an Stelle der Reagenzien, die in den genannten Patenten angeführt sind, bei   demin   der Patentschrift Nr. 130200 beschriebenen Verfahren andere Reagenzien verwenden kann, die durch Wechselwirkung mit Cellulose bzw. Alkalicellulose Celluloseverbindungen (z. B. Äther oder ätherartig gebundene Verbindungen) zu ergeben befähigt sind, in denen eine oder mehr   Hydroxylwasserstoffatome   des   Cellulosemoleküls   durch Gruppen oder Radikale ersetzt sind. Diese Wirkung tritt bei so vielen Verbindungen mit derart verschiedener chemischer Zusammensetzung, insbesondere mit   ätherifizierenden   oder esterifizierenden Mitteln, ein, dass die vorliegende Erfindung sieh wie folgt kennzeichnen lässt :
Herstellung von Kunststoffen. z.

   B.   künstlichen   Fäden, welche darin besteht, dass das Einwirkungprodukt eines oder mehrerer Reagenzien (mit Ausnahme der Halogenderivate zwei-oder mehrwertiger Alkohole der Halogenfettsäure und der   Trithiokohlensäureester),   welches durch Reaktion mit Cellulose oder   Alkalirellulose   Celluloseverbindungen (z.

   B. Äther oder ätherartig gebundene Verbindungen) zu ergeben vermögen, in denen ein oder mehrere Wasserstoffatome des Cellulosemoleküls durch Gruppen oder Radikale ersetzt sind, auf Cellulosexanthat in geeignete Form gebracht und mit einem oder mehreren Mitteln behandelt wird, das auf das geformte Produkt koagulierend und auf das frisch koaguliert Material plastizierend wirkt, oder zuerst mit einem Mittel oder mehreren behandelt wird, die auf das geformte Material koagulierend, und dann mit einem Mittel, welches auf das frisch koaguliert Material plastizierend wirkt. 



   Beispiele von Reagenzien, welche für die Einwirkungsart der Cellulose gemäss dem vorliegenden Verfahren in Betracht kommen, werden im folgenden angeführt :
Halogenolefine (Halogenderivate ungesättigter   Kohlenwasserstoffe), Di-oder Polyhalogen-     parafiine,   anorganische Ester einwertiger Alkohole oder Halogenderivate von   Äthern   einwertiger Alkohole oder Halogenderivate von Aldehyden oder Ketonen, die als von einwertigen Alkoholen abgeleitet gedacht werden können, anorganische Ester oder organische Ester zwei-oder mehrwertiger Alkohole (andere als Halogen-   wasserstoffsäureester),   Cyklische Äther zwei-oder mehrwertiger Alkohole, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Halogenalkylamine   oder   Ralogenaralkylamine,  
Säurehalogenide, z. B.

   Benzoylhaloide,
Sulfochloride von Kohlenwasserstoffen, wie   Ortho-oder Paratoluolsulfoehlorid, Naphtalinsulfo-   chlorid u. dgl., 
 EMI2.1 
 produkte derselben,
Halogenderivate von Pseudophenolen, Methylenchinonen und Chinolen, beispielsweise Orthooxymesithylchlorid oder Piperonylchlorid,
Sulfochloride tertiärer Amine,
Sulfochloride der   Salicylsäure   und von Chlor-oder Nitrosubstitutionsprodukten derselben und Sulfonamid,
Xanthogensäureester aller Art, z.

   B.   Xanthogensäurealkylester,  
S-Oxyalkylpseudothioharnstoffe, 
Halogenderivate der aromatischen   Monocarbonsäuren,  
Halogenderivate des   Cyans, wie Cyanhalogenide oder Cyanurhalogenide (Tricyanhalogenide),  
Halogenderivate des Nitrobenzol,
Diazoniumsalze,
Harnstoffhalogenide, Alkylharnstoffhalogenide, Phenylharnstoffhalogenide und Phenylalkylharnstoffhalogenide,
Phenylhalogenfettsäuren, z. B.   Phenylchloressigsäure   oder Phenylchlorpropionsäure oder Phenylchlormilchsäure oder Phenylchloroxypropionsäure und die Homologen derselben,
Halogenderivate von monoheteroatomigen sechsgliedrigen Ringen mit einem N-Glied, z. B.

   Halogenderivate des Pyridins oder seiner Homologen oder Halogenderivate des Chinolin oder seiner Homologen oder Halogenderivate des Isochinolin oder seiner Homologen,
Halogenderivate von Phenylolefinalkoholen oder   Oxyphenyiolefinalkoholen, z.   B. Zimmtalkoholdibromid, 
 EMI2.2 
   glykol-ri. -chlorhydrin   oder Benzylglykolchlorhydrin oder Styroldichlorid, Phenylalkylenoxyde, beispielsweise Phenyläthylenoxyd (Styroloxyd) oder Phenylpropylenoxyd, Phenylacetylen. 



   Das Verfahren wird, wie in der Patentschrift Nr. 130200 beschrieben, ausgeführt, mit dem Unterschiede, dass eine oder mehrere der oben angegebenen Verbindungen an Stelle der Halogenderivate zwei- oder mehrwertiger Alkohole tritt. 



   Da die praktische Durchführung des Verfahrens in   ähnlicher   Weise geschieht wie in dem obgenannten Hauptpatent, wo sie durch zahlreiche Beispiele erläutert ist, erscheint es überflüssig, hier alle die   Durchführung   des Verfahrens betreffenden Einzelheiten zu wiederholen, die Handhabung des Verfahrens unter verschiedenen Arbeitsbedingungen zu schildern und Beispiele für alle möglichen Aus-   führungsformen   der vorliegenden Erfindung anzugeben. Im Zusammenhang mit der ausführlichen Beschreibung und den Beispielen der Patentschrift Nr. 130200 erscheinen die folgenden Beispiele ausreichend, um die praktische Durchführung der Erfindung, die jedoch keineswegs auf diese Beispiele   beschränkt   ist, zu veranschaulichen. 



   Beispiel   T,     a bis A.   ct) 100 Teile Holzzellstoff (Wassergehalt   = 8%)   oder Baumwollinters (Wassergehalt   = 6-7%)   werden in 2000 Teilen   18% iger Natronlauge   bei 15  C eingetragen und darin drei Stunden belassen ; die Alkalicellllose wird dann im Falle Holzzellstoff auf 300 Teile und im Falle Linters auf 340 Teile abgepresst und dann   2dz-3   Stunden bei   11-15  C   zerfasert.

   Daraufhin werden im Falle von Holzzellstoff 40 und im Falle von Linters 60 Teile Schwefelkohlenstoff zugesetzt, acht Stunden bei   18-20  C   einwirken gelassen, der   überschüssige   Schwefelkohlenstoff im Verlaufe von 10-15 Minuten abgeblasen und das Xanthat unter Verwendung von so viel Ätznatron und Wasser gelöst, dass die erhaltene Lösung ungefähr 6'5% analytisch bestimmbare Cellulose und 5% NaOH enthält. 



   Nach vollzogener Lösung werden der Viskose 100 Teile Acetylendichlorid (sym.   Dichloräthylen)   zugesetzt, gut   eingerührt und   die Lösung dreimal durch Baumwolle filtriert. Die ersten zwei Filtrationen werden bald nach der Herstellung, die dritte unmittelbar vor der Verspinnung vorgenommen. Die Spinnlösung wird vor dem Verspinnen 96-100 Stunden (vom Lösungsvorgang an gerechnet) bei 15  C altern gelassen, während dieser Zeit (z.

   B. vier Stunden täglich) energisch durchgerührt und dann wie folgt versponnen :
Man drÜckt die Spinnlösung mit einer Geschwindigkeit von 3'3 ccm in der Minute durch eine Platindüse, die 54 Locher von 0'1 mm Durchmesser besitzt, in ein Bad, das 65-70%   SO,   enthält und eine Temperatur von 16  C hat, wobei man dem Faden eine Tauchlänge von 20 cm in der Schwefelsäure 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 erteilt, den Faden dann etwa 120 cm durch die Luft gehen lässt und ihn auf eine Spule aufwickelt, die mit einer solchen Geschwindigkeit umläuft, dass die Abzugsgeschwindigkeit 18 m per Minute beträgt. Drei Glasstäbe, über welche die Fäden laufen, sind zwischen dem Spinnbad und der Spule winklig zueinander angeordnet, so dass die Fäden einer zusätzlichen Streckung bzw. Spannung unterworfen werden.

   Der untere Teil der Spule läuft in Wasser um, so dass die Schwefelsäure entfernt bzw.   beträchtlich   verdünnt wird, sobald der Faden die Spule erreicht. Die Fäden werden dann gewaschen, gereinigt, gezwirnt und in üblicher Weise fertiggestellt. 



   Die so erhaltenen Fäden bestehen aus Einzelfäden von ungefähr je   2-2#5   Deniers. b) Arbeitsweise wie in a, jedoch mit der Abweichung, dass die Temperatur des Spinnbades - 5  C beträgt. e) Arbeitsweise wie in a, jedoch mit dem Unterschiede, dass 3 eem Spinnlösung per Minute gefördert werden, dass die Düsen 24 Löcher von 0'1 mm Durchmesser besitzen, dass das Fällbad   60-66% HaS04   enthält und eine Temperatur von 0  C hat und dass die Tauchstrecke in dem Fällbad 80 cm beträgt. 



   Der Titer der Einzelfäden ist ungefähr   4-5'5   Deniers. d) Arbeitsweise wie in a oder b, jedoch mit dem Unterschiede, dass   6'2 ccm Spinnlösung   per Minute gefördert werden, dass die Düsen 100 Löcher von   0'08 mm Durchmesser   besitzen, dass die   Abzugsgesrhwin-   digkeit 40 m per Minute beträgt und dass die Stärke der Spinnsäure 65-70% H2SO4 beträt. 



   Der Titer der Einzelfäden ist ungefähr 1-1'4 Deniers. e) Arbeitsweise wie in a oder b, jedoch mit dem Unterschiede, dass 3 cem Spinnlösung per Minute gefördert werden, dass die Düsen 100 Löcher von   0#08 mm Durchmesser   besitzen, dass die Abzugsgeschwindigkeit 30m per Minute beträgt und dass die Stärke der Schwefelsäure 62-66% H2SO4 beträgt.

   f) Arbeitsweise wie in a oder b, jedoch mit dem Unterschiede, dass nur 1'6 eem Spinnlösung per Minute gefördert werden, dass die Düsen 100 Löcher von   0'08 mm Durchmesser   besitzen und dass die Stärke die Schwefelsäure 62-66%   ILSO beträgt.   g) Arbeitsweise wie in   cl,   jedoch mit dem Unterschiede, dass 14 eem Spinnlösung per Minute gefördert werden, dass die   Abzugsgesehwindigkeit   ungefähr   100-120m per Minute   beträgt, dass der Faden keiner zusätzlichen Streckung unterworfen wird und dass die Tauchstrecke 80-100 cm beträgt. h) Arbeitsweise wie-in a bis g, jedoch mit dem Unterschiede, dass das Fällbad 40% H2SO4 enthält. 



   Beispiel II,   a bis t.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Acetylendichlorid 125 Teile Trichloräthylen verwendet werden. 



   Beispiel III, abis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   Aeetylendichlorid   80 Teile Vinylehlorid der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> oder <SEP> b <SEP> 62-69% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> " <SEP> c <SEP> 58-65% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> d <SEP> und <SEP> g <SEP> 60-68% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> e <SEP> 58-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> f <SEP> 59-66% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> h <SEP> 40% <SEP> "
<tb> 
 
 EMI3.2 
 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis h, hedoch mit dem Unterschiede, dass das Cellulosexanthat nach dem Sulfidierungsvorgang in einer solchen Menge von Ätznatron und Wasser gelöst wird, dass eine Viskose erhalten wird, die ungefähr   6'5% analytisch   bestimmbare Cellulose und   8%   NaOH enthält, und dass 150 Teile Acetylendichlorid der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel V,   a bis h.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Acetylendichlorid 120 Teile Tetrachloräthylen der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel VI,   a bis .   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele   I,   a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Acetylendichlorid 80 Teile Allylchlorid   (v-Chlorpropylen)   verwendet werden. 



   Beispiel VII, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, abis h, oder IV, a bis h, jedoch mit dem Unter-   schiede,   dass statt Acetylendichlorid 100 Teile   &alpha;-&gamma;-Dichlorpropylen (ss-Epidichlorhydrin)   der Viskose zugesetzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Beispiel VIII, a bis i. 
 EMI4.1 
 das Rühren vier Stunden fortgesetzt. Vor dem Verspinnen wird die so erhaltene Lösung 100-110 Stunden altern gelassen und während dieser Zeit   täglich   ungefähr vier Stunden gerührt. Am Vortage des Ver- 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 68-71% <SEP> H. <SEP> SO
<tb> " <SEP> " <SEP> cul <SEP> 61-64% <SEP> "
<tb> ",,'e <SEP> 62-66 <SEP> % <SEP> "
<tb> /und <SEP> t <SEP> 65-70% <SEP> 
<tb> " <SEP> " <SEP> g <SEP> 62-66% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> i <SEP> 40% <SEP> "
<tb> 
 
Beispiel IX, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele VIII,   abis i, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt 100 50 Teile   Äthylenclilorid   verwendet werden. 



   Beispiel X, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele VIII, a bis i, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 100 Teilen   Äthylenchlorid   112 Teile Propylenchlorid verwendet werden. 
 EMI4.4 
 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele VIII, a bis i, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 100 Teilen   Äthylenchlorid   100-150 Teile Trimethylenchlorid verwendet werden. 



   Beispiel XII, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele VIII,   abis i, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt 100 Teilen   Äthylenchlorid   120 Teile Methylenchlorid verwendet werden. 



   Beispiel XIII, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele VIII, a bis i, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 100 Teilen Äthylenehlorid 100 Teile   Äthylidenchlorid   verwendet werden. 



   Beispiel XIV, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIII, a bis i, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   Äthylidenchlorid   115 Teile Propylidenchlorid verwendet werden. 



   Beispiel XV, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIII,   s   bis i, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Äthylidenchlorid 120 Teile Isopropylidenchlorid verwendet werden. 



   Beispiel XVI, abis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIII,   a bis t, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt   Äthylidenchlorid   160 Teile Tetrachloräthan (Acetylentetrachlorid) verwendet werden. 
 EMI4.5 
 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIII, a bis i, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   Äthylidenchlorid   200 Teile Pentachloräthan verwendet werden. 



   Beispiel XVIII, a bis i. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der vorhergehenden Beispiele, jedoch mit dem Unterschiede, dass vor Zusatz des Halogenderivats   zwei Teile Kupferacetat oder Zinkacetat,   in fünf Teilen Wasser gelöst, der Viskose unter Rühren zugesetzt werden. 



    Beispiel XIX, a bis h.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I,   a bis li, jedoch   mit dem Unterschiede, dass an Stelle von Acetylendichlorid 70 Teile Diäthylsulfat der Viskose zugesetzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 61-64% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> c <SEP> 58-62% <SEP> "
<tb> " <SEP> d <SEP> 61-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> e <SEP> 58-61% <SEP> "
<tb> " <SEP> f <SEP> 58-60% <SEP> "
<tb> " <SEP> g <SEP> 61-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> h <SEP> 40% <SEP> "
<tb> 
   Beispiel XX, a bis/ ;.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 70 Teilen 100 Teile   Diäthylsulfat   der Viskose zugesetzt werden und dass das Reaktionsgemisch vor dem Verspinnen 60 Stunden altern gelassen wird. Nach ungefähr 2-3 Stunden, vom Zeitpunkte des Zusatzes des Diäthylsulfats gerechnet, gelatiniert das   Reaktionsgemisch,   verflüssigt sich jedoch wieder innerhalb ungefähr weiterer 12 Stunden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> (t <SEP> oder <SEP> b <SEP> 57-61% <SEP> H2So4
<tb> ' <SEP> " <SEP> e <SEP> 55-59% <SEP> "
<tb> ' <SEP> " <SEP> d <SEP> und <SEP> g <SEP> 57-61% <SEP> "
<tb> ' <SEP> " <SEP> e <SEP> 54-57% <SEP> "
<tb> ' <SEP> " <SEP> f <SEP> 51-54% <SEP> "
<tb> 40%
<tb> 
 
Beispiel XXI, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass das Cellulosexanthat nach dem Sulfidierungsvorgang in einer solchen Menge Ätznatron und Wasser gelöst wird, dass eine Viskose erhalten wird, die ungefähr   6#5% analytisch   bestimmbare Cellulose und 5% NaOH enthält und dass nur 40-50 Teile Diäthylsulfat der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel XXII,   abris 71.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX,   a-h,   jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 70 Teilen   Diäthylsulfat   60 Teile Dimethylsulfat der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel XXIII, a bis h. 



    Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Diäthylsulfat 40 Teile Dimethylsulfat verwendet werden.   



   Beispiel XXIV,   a bis A.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX, a bis h, oder XXI,   a bis h, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt Diäthylsulfat 50-100 Teile Äthyljodid oder Methyljodid der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel XXV,   a     bis A.   



    Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX, abis 71, oder XXI, abis 71, jedoch mit dem Unter-   schiede, dass statt   Diäthylsulfat   60-100 Teile Benzylchlorid der Viskose zugesetzt werden und dass, vor Zusatz des   Benzylehlorides,   zwei Teile Kupferacetat, welche in 30 ccm Wasser gelöst sind, der Viskose unter Rühren einverleibt werden. 



   Beispiel XXVI, abis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XIX,   a bis h, jedoch   mit dem Unterschiede, dass 
 EMI5.4 
 welche bei den Spinnmethoden a bis e verwendet werden, betragen 60-70% H2SO4. 



   Beispiel XXVII, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXVI,   a bis h, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt 30 Teilen 40 Teile 1 : 2-Dichloräther verwendet werden. 



   Beispiel XXVIII, abis 71. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXVI, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 30 Teilen 80 Teile 1 : 2-Dichloräther verwendet werden. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Beispiel XXIX,   a     bis 1t.   



  Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXI, a   bis 11, jedoch   mit dem Unterschiede, dass 
 EMI6.1 
 lang altern gelassen wird ; die Stärken der Spinnsäuren, welche bei den Spinnmethoden a bis e verwendet werden, betragen   69-73% I2SOi.   



   Beispiel XXX, abis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXI, a bis   lu,   jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Diäthylsulfat 20-30 Teile Dichloracetataldehyd verwendet werden. 



   Beispiel XXXI,   a bis 7t.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXVI, a   bis 11, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt 1 : 2-Dichloräther 20-30 Teile Chloraceton verwendet werden. 



   Beispiel XXXII,   a   bis li. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXVI,   a     h, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt 1 :   2-Diehloräther   20-30 Teile Brompinacolin verwendet werden. 



   Das Brompinacolin hat die Tendenz, einen flockigen Niederschlag in der Viskose zu bilden. Die Mischung muss daher kräftig gerührt werden. 



   Beispiel XXXIII, abis h. 
 EMI6.2 
 säuren sind um ungefähr 3-5% HSO, höher. 



   Beispiel XXXIV, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass an Stelle von Acetylendichlorid 40-50 Teile Glycerinphosphorsäure der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren sind wie folgt : 
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 62-68% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> c <SEP> 60-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> d <SEP> 62-68% <SEP> "
<tb> " <SEP> e <SEP> 58-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> f <SEP> 58-62% <SEP> "
<tb> " <SEP> g <SEP> 62-68% <SEP> "
<tb> " <SEP> h <SEP> @ <SEP> 40% <SEP> "
<tb> 
 
 EMI6.4 
 gelöst wird, dass eine Viskose erhalten wird, welche ungefähr 6'5% analytisch bestimmbare Cellulose und 5% NaOH enthält und dass nur 30 Teile Glycerinphosphorsäure der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel XXXVI, abis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXIV, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 40-50 Teilen Glycerinphosphorsäure 40 Teile   Glyeerinschwefelsäure   der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Stärken der Spinnsäuren sind um ungefähr 4-5% H2SO4 höher. 



   Beispiel XXXVII,   ? bis A.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXIV, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Glycerinphosphorsäure 40 Teile   Glykolschwefelsäure   verwendet werden. 



   Beispiel XXXVIII, a bis A. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXV, a bis A, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Glycerinphosphorsäure 30 Teile Diacetin der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI6.5 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 70-74% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> c <SEP> 61-65% <SEP> "
<tb> " <SEP> d <SEP> 63-67% <SEP> "
<tb> 62-66% <SEP> 
<tb> " <SEP> :, <SEP> t <SEP> 62-66% <SEP> "
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Beispiel XXXIX, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXIV, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Glycerinphosphorsäure 40 Teile Diacetin der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> unb <SEP> b <SEP> 66-68% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> " <SEP> c <SEP> 64-66% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> d <SEP> 66-68% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> e <SEP> 62-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> f <SEP> 61-63% <SEP> "
<tb> 
 
Beispiel XL,   a bis h.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXIX,   s bis A, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt 30 Teilen 60 Teile Diacetin verwendet werden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 63-65% <SEP> H.. <SEP> SO,
<tb> fuzz
<tb> d <SEP> 64-66% <SEP> "
<tb> c <SEP> und/59-62  <SEP> u..
<tb> 
 



   Beispiel XLI, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXIX, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 30 Teilen 80 Teile Diacetin der Viskose zugesetzt werden und dass das Alter der Spinnlösung 48-50 Stunden beträgt. 



   Beispiel XLII, abis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXV, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Glyeerinphosphorsäure 40 Teile Diaeetin verwendet werden und dass das Alter der Spinnlösung 26-30 Stunden beträgt. Die Stärken der Spinnsäuren sind um ungefähr 3-5% H2SO4 höher. 



   Beispiel XLIII, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XXXIV, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Glycerinphosphorsäure 50 Teile Monoacetin verwendet werden ; die   Spinnsäuren   haben folgende Stärken : 
 EMI7.3 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 64-69% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> " <SEP> c <SEP> 60-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> " <SEP> d <SEP> 63-68% <SEP> "
<tb> f <SEP> und/58-63%..
<tb> 
 



   Beispiel XLIV,   ? bis A.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XLIII, a bis h. jedoch mit dem Unterschiede, dass statt 50 Teilen 30 Teile Monoacetin verwendet werden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI7.4 
 
Beispiel XLV,   a     bis h.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele   I,   a. bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass an Stelle von Acetylendichlorid 30-40 Teile Äthylenoxyd der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren sind wie folgt : 
 EMI7.5 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 66-70% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> e <SEP> 63-67% <SEP> "
<tb> " <SEP> d <SEP> 66-70% <SEP> "
<tb> " <SEP> e <SEP> 62-67% <SEP> "
<tb> " <SEP> f <SEP> 61-66% <SEP> "
<tb> " <SEP> g <SEP> 66-70% <SEP> "
<tb> " <SEP> h <SEP> 40% <SEP> "
<tb> 
 
Beispiel XLVI, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XLV, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass das Cellulosexanthat nach dem Sulfidierungsvorgang in einer solchen Menge Ätznatron und Wasser gelöst 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 wird, dass eine Viskose entsteht, welche ungefähr   6-5% analytisch   bestimmbare Cellulose und 5% NaOH enthält und dass nur 17 Teile Äthylenoxyd der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren haben folgende Stärken : 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Bei <SEP> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 58-62% <SEP> H., <SEP> SO
<tb> ss <SEP> c <SEP> 55-58 <SEP> % <SEP> "
<tb> " <SEP> d <SEP> 54-59% <SEP> "
<tb> s <SEP> und/46-54%,.
<tb> 
 
 EMI8.2 
 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XLV, abis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt Äthylenoxyd   30-40   Teile Glycid der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel XLVIII, abis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass an Stelle von   Aeetylendiehlorid   50-60 Teile ss-Brompropylaminhydrobromid der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Spinnsäuren sind wie folgt : 
 EMI8.3 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a <SEP> und <SEP> b <SEP> 60-70% <SEP> H2SO
<tb> c <SEP> 58-65% <SEP> "
<tb> " <SEP> d <SEP> 60-70% <SEP> "
<tb> " <SEP> e <SEP> 56-66% <SEP> "
<tb> " <SEP> f <SEP> 55-64% <SEP> "
<tb> " <SEP> g <SEP> 60-70% <SEP> "
<tb> " <SEP> h <SEP> 40% <SEP> "
<tb> 
 
Beispiel XLIX,   a bis A.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele   XLVIII, a bis h, jedoch mit   dem Unterschiede, dass statt 50-60 Teilen 100 Teile   ss-Brompropylaminbromhydrat   der Viskose zugesetzt werden und dass das Reaktionsgemisch vor dem Verspinnen nur ungefähr 40 Stunden altern gelassen wird. 



   Beispiel L, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XLVIII,   s bis A, jedoch   mit dem Unterschiede, dass das Cellulosexanthat nach dem Sulfidierungsvorgang in einer solchen Menge Ätznatron und Wasser gelöst wird, dass eine Viskose entsteht, welche ungefähr 6'5% analytisch bestimmbare Cellulose und   5%   NaOH enthält und dass 30 Teile   &alpha;-Brompropylaminbromhydrat   der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel LI,   a bis h.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele XLVIII,   a bis h, jedoch   mit dem Unterschiede, dass statt ss-Brompropylaminbromhydrat 40-50 Teile Bromäthylaminbromhydrat der Viskose zugesetzt werden. 



   Beispiel LII, a   bits 7.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele L, a bis h, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt ss-Brompropylaminbrohydrat 30 Teile Bromäthylaminbromhydrat verwendet werden. 



   Beispiel LIII, a bis h. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der vorhergehenden Beispiele, jedoch mit dem Unterschiede, dass der fadenförmige   Spinnlösungsstrol1l,.   ehe er in die starke Schwefelsäure eintritt, durch eines der folgenden Bäder geführt   wird :  
1. In eine 25-30%ige Ammonsulfatlösung ; oder
2. in ein Bad, bestehend aus 500 Teilen   Natriumbisulfat,   76 Teilen Schwefelsäure von 66  Bé und 587 Teilen Wasser, welches Bad bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur, z. B.   500 C, gehalten   werden kann, oder
3. in ein Bad, das aus 982 Teilen Wasser, 180 Teilen   Natriumsulat,   60 Teilen Ammonsulfat, 15 Teilen Zinksulfat, 185 Teilen Glykose und 128 Teilen Schwefelsäure von 66  Bé esteht. 



   Beispiel L1V. 
 EMI8.4 
 



   Beispiel LV. 



  Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a   bis i,   oder V, a bis, l oder IX, a bis i, der Patent- 
 EMI8.5 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 schrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass   statt a-Dichlorhydrin 50-80   Teile Chloräthyl- diäthylaminochlorhydrat, in einer kleinen Menge Wasser gelöst, verwendet werden. 



   Beispiel LVII. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, abis i, oder V, a bis 1, oder IX, a bis i, der Patent-   schrift Nr.   130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   a-Dichlorhydrin 50-90 Teile ss-Chlorpropyl-     aminchlorhydrat   verwendet werden ; die Stärken der Spinnsäuren sind etwa z. B. um 2-5% niedriger als in Beispiel I,   a bis t, der Stammanmeldung.   



   Beispiel LVIII. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis i, oder V,   a bisez   oder IX,   a bis i,   der Patentschrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   a-Diehlorhydrin   20-50 Teile   S-Oxyalkyl-   pseudothioharnstoff verwendet werden, welcher in der Weise erhalten wird, dass man   a-Dichlorhydrin   auf Thioharnstoff in der Hitze einwirken lässt, wobei man entweder einen dicken Sirup oder ein harz- ähnliches Produkt erhält. 



   Beispiel LIX. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I,   a bis   oder V,   ? bis !,   oder IX, a bis i, der Patentschrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   a-Dichlorhydrin   40-60 Teile Orthochlorbenzoesäure in der Form ihres Natriumsalzes (in einer kleinen Menge Wasser gelöst) verwendet werden. 



   Beispiel LX. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele   I,   a bis i, oder V, a bis 1, oder IX, a bis i, der Patentschrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass   statt a-Dichlorhydrin  
50-120 Teile   Chlorcyan   oder
60-150 Teile Bromcyan oder
30-100 Teile Cyanurchlorid verwendet werden. 



   Beispiel LXI. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I,   a bis,   oder V, a bis 1, oder IX,   a bis i,   der Patentschrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   a-Dichlorhydrin   40-100 Teile   Orthoehlor-   nitrobenzol verwendet werden. 



   Beispiel LXII. 
 EMI9.2 
 schrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass statt   a-Dichlorhydrin   20-60 Teile Diazobenzolehlorid verwendet werden. 



   Beispiel LXIII. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis i, oder V, a bis 1, oder IX, a bis i, der Patent- 
 EMI9.3 
 harnstoffehlorid verwendet werden. 



   Beispiel LXIV. 



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis i, oder V, a bis 1, oder IX,   a bis i,   der Patentschrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass   statt a-Dichlorhydrin 60-150   Teile Zimmtalkoholdibromid (Styroldibromid), welche in einer kleinen Menge Alkohol gelöst sind, verwendet werden. 



   Beispiel   LXV.   



   Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele I, a bis i, der Patentschrift Nr. 130200, jedoch mit dem Unterschiede, dass   statt a-Dichlorhydrin   30 Teile Dichloraceton verwendet werden. 



   Beispiel LXVI. 



   Eine Spinnlösung, welche nach irgendeiner in den vorhergehenden Beispielen beschriebenen Art hergestellt ist, wird in bekannter Weise durch einen Trichter oder Schlitz in irgendein der in den vorhergehenden Beispielen verwendeten plastizierenden Bäder eintreten gelassen und das koagulierte Filmband, nachdem es durch dieses Bad gegangen ist, in üblicher Weise gewaschen und getrocknet. 



   Beispiel LXVII. 



   Ein Baumwollstoff wird auf einer passenden Maschine, z. B. einer Paddingmaschine,   Backfilling-   maschine oder Spreadingmaschine, ein oder mehrere Male mit einer der nach einem der vorangehenden 

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 Beispiele hergestellten Spinnlösungen imprägniert oder gefüllt oder überzogen ; dieser Lösung kann ein Füllmaterial, z. 3. Talk, Kaolin (z. B. 100-200 Teile auf das   Cellulosegewicht berechnet),   oder ein Farbstoff oder ein   Pigment' (z.

   B.   Glimmer oder Lampenruss) zugefügt werden, worauf der Stoff entweder nach dem Trocknen oder, ohne getrocknet zu werden, wenn gewünscht, im Zustande der Spannung durch ein Bad geleitet wird, das die Zusammensetzung einer der im vorangehenden erwähnten Plastizierungsbäder besitzt   : Das   appretierte oder überzogene Gewebe wird dann gewaschen und getrocknet. 



   In den vorangehenden   Beispielen können   statt der angeführten Chlorderiväte Brom-oder Jodderivate in äquivalenten Mengen zur Verwendung gelangen. 



   In den Beispielen XIX bis XXIII können statt   Schwefelsäurealkylestern   Phosphor-oder Salpetersäureester verwendet werden. 



   In den Beispielen   XLVIII   bis LII können statt der Salze die freien Basen verwendet werden und an Stelle der Bromalkylamine Chloralkylamine oder Jodalkylamine. 



   Alle übrigen Einzelheiten, die sich auf die Durchführung des Verfahrens und seine wichtigsten Ausführungsformen, z. B. die verschiedenen an Stelle von Holzzellstoff oder Baumwollinters verwendbaren Cellulosearten, die verschiedenen an Stelle starker Schwefelsäure verwendbaren   PlastizierungsmitteI,   beziehen, sind in der Patentschrift Nr. 130200 beschrieben. 



   Die Ausdrücke Viskose, Kunststoffe, künstliche Fäden, starke Mineralsäuren, starke Schwefelsäure haben dieselbe Bedeutung wie   in der Patentschrift Nr.   130200. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen, z. B. künstlichen Fäden, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Einwirkungsprodukt eines oder mehrerer Reagenzien (mit Ausnahme der Halogenderivate zwei-oder mehrwertiger Alkohole, der Haogenfettsäuren und der Trithiokohlensäureester), die durch Reaktion, mit Cellulose oder Alkalicellulose Celluloseverbindungen (z.

   B. Äther oder ätherartige Verbindungen) zu ergeben vermögen, in denen ein oder mehr Hydroxylwasserstoffatome des Cellulosemoleküls durch Gruppen oder Radikale ersetzt sind, auf Cellulosexanthat in die Form eines Kunststoffes bringt und mit einem oder mehreren Mitteln behandelt, die auf das geformte Material koagulierend und auf das frisch koaguliert Material plastizierend wirken, oder zuerst mit einem oder mehreren Mitteln behandelt, die auf das geformte Material koagulierend und dann mit einem oder mehreren Mitteln, die auf das frisch 
 EMI10.1 


Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Einwirkungsprodukt eines. oder mehrerer Ätherifizierungsmittel oder Esterifizierungsmittel (mit Ausnahme der Halogenderivate zwei-oder mehrwertiger Alkohole oder Halogenfettsäuren und Trithiokohlensäureester) auf Viskose in die Form eines Kunststoffes bringt und mit einem oder mehreren Mitteln behandelt, die auf das geformte Material koagulierend und auf das frisch koaguliert Material plastizierend wirken, oder zuerst mit einem oder mehreren Mitteln behandelt, die auf das geformte Material koagulierend, und dann mit einem oder mehreren Mitteln, die auf das frisch koagulierte Material plastizierend wirken.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Einwirkungsmittel auf Cellulosexanthat cyklische Äther zwei-oder mehrwertiger Alkohole verwendet.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Einwirkungsmittel auf Cellulosexanthat organische oder anorganische (letztere mit Ausnahme der Halogenderivate) Ester zwei-oder mehrwertiger Alkohole verwendet.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Einwirkungsmittel auf Cellulosexanthat, Halogenalkylamine oder Halogenaralkyamine verwendet.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Einwirkungsmittel auf Cellulosexanthat anorganische Ester einwertiger Alkohole oder Halogenderivate von Äthern einwertiger Alkohole oder Halogenderivate von Aldehyden oder Ketonen, die als von einwertigen Alkoholen abgeleitet gedacht werden können, verwendet.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Einwirkungsmittel auf Cellulosexanthat Halogenolefine verwendet.
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Einwirkungsmittel auf EMI10.2 EMI10.3
AT137300D 1930-08-22 1931-03-14 Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen. AT137300B (de)

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