AT136311B - Kühlvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Kühlvorrichtung für Kraftfahrzeuge.

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AT136311B
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AT
Austria
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travel
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air
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Inventor
Oskar Hans Ing Hacker
Original Assignee
Austro Daimler Puchwerke Ag
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kühlvorrichtung   für Kraftfahrzeuge. 



   Bei Kraftfahrzeugen, die in zwei Richtungen fahren sollen, sind Einrichtungen   erforderlich, die.   das Bestreichen des Kühlers mit Kühlluft unabhängig von der Fahrtrichtung sicherstellen. Die bisher   bekanntgewordenen   Einrichtungen erfüllen diesen Zweck nicht, zumindest aber nicht befriedigend. Gegenstand der Erfindung ist eine Ventilatoranordnung, welche sowohl bei Vorwärtsfahrt als auch bei   Rückwärtsfahrt   Kühlluft entgegen der Fahrtrichtung über die zu kühlenden Flächen bzw. Wände bewegt. 



   Gemäss der Erfindung ist die Ventilatoranordnung mit einer   Luftfiihrungsfläche solcher An-   ordnung vereinigt, dass durch die   Luftführungsfläehe   in der einen Fahrtrichtung (z. B. Vorwärtsfahrt) die Luftabfuhr durch Saugwirkung und in der ändern Richtung   (Rückwärtsfahrt)   die   Luftzufuhr   durch schaufelartige Wirkung unterstützt wird. 



   Zweckmässig ist eine Ausführungsform mit zwei Ventilatoren, von welchen jeder in einer   ändern   Fahrtrichtung wirkt. Die Vereinigung der beiden Ventilatoren mit einem Kühler wird gemäss der Erbindung so getroffen, dass dieser zwischen den beiden Ventilatoren angeordnet ist, wobei für Vorwärts- 
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 dem Kühler gelagerte Ventilator wirksam ist. 



   Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist auf jeder Seite eines au der Stirnseite des Fahrzeuges angebrachten Kühlers a je ein Ventilator d bzw. e angeordnet, von welchen bei Vorwärtsfahrt der hinter dem Kühler in der Motorhaube gelagerte Ventilator   cl   und bei   Rückwärtsfahrt   der vor dem   Kühler   gelagerte Ventilator e arbeitet. Bei Vorwärtsfahrt saugt der Ventilator   cl   die Luft in der Richtung von vorn nach hinten (links nach rechts in der Zeichnung) an und fördert so die   Kühlluft   durch die Motorhaube ; bei Rückwärtsfahrt saugt der Ventilator e von rechts nach links, so dass in beiden Fällen die Luft durch den Kühler hindurchgesaugt wird.

   Das Einschalten des jeweils notwendigen Ventilators erfolgt durch Klauenkupplungen, welche entweder durch einen Handhebel beim Wechsel der Fahrtrichtung bedient werden oder durch ein Gestänge, welches zwangläufig mit dem Betätigungshebel des FÅahrtwenders gekoppelt ist. Die Richtung des   Kühlluftstromes   wird durch entsprechende Wahl eines positiven oder negativen Steigungswinkels an jedem Ventilator bestimmt. 
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 ordnet ist, dass sie in einer Fahrtrichtung die Luftabfuhr und in der entgegengesetzten   Fahrtrichtung   die Luftzufuhr unterstützt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung ist das   Luftführungsblech   c schräg verlaufend unterhalb der Motorhaube angeordnet. Es kann jedoch auch oberhalb oder seitwärts angeordnet sein, wesentlieh ist nur, dass es in einer Fahrtrichtung die Luftzufuhr und in der andern Fahrtrichtung die Luftabfuhr unterstützt. 



   Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel wird bei   Vorwärtsfahrt,   bei welcher durch den Ventilator d die Luft von links nach rechts durch den Kühler gesaugt wird, das   Luftführungsblech   c den Luftaustritt unten in der Richtung des Pfeiles 1 durch seine eigene Saugwirkung unterstützen, da durch die   Schräganordnung   des Bleches c derart, dass der Querschnitt des zwischen Blech und Boden gebildeten Luftkanals nach hinten zu verengt ist, bei der Vorwärtsfahrt eine Injektorwirkung erzeugt wird, die die Saugwirkung des Ventilators unterstützt. 

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   Bei   Rückwärtsfahrt, wobei   der Ventilator e Luft in der Richtung von rechts nach links ansaugt, wirkt das Luftführungsblech wie eine Luftschaufel, die die Luft in der gleichen Richtung fördert wie der Ventilator. 



   Selbstverständlich ist auch eine sinngemässe Umkehrung. des Vorganges möglich, dass bei grundsätzlich gleichartiger Anordnung des Kühlers, der Motorhaube und des   Luftführungsbleches   die Ventilatoren die   Kühlluft   nicht wegsaugen, sondern durch den Kühler durchdrücken. 



   Es ist weiters möglich, nur einen Ventilator anzuordnen und den Richtungswechsel der Kühlluft durch verstellbare Ventilatorflügel zu ermöglichen. 



   Die Einrichtung kann auch mit einem Saug-oder Druckventilator (Gebläse) ausgeführt werden, der so angeordnet ist, dass er die abzusaugende Kühlluft einmal vor dem Kühler, das andere Mal aus der Motorhaube wegnimmt, bzw. den Kühler einmal in der einen, das andere Mal in der andern Richtung   durchbläst.   



   Die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, dass gleichartige Ventilatoren durch ein differentialartiges Umkehrgetriebe im gegenläufigen Drehsinn angetrieben werden. 



   Selbstverständlich ist die Einrichtung gemäss der Erfindung auch für luftgekühlte Motoren anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Kühlvorrichtung für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch eine am Fahrzeug ortsfest angeordnete, unter Ausnutzung des Fahrtwindes ohne Umstellung von Klappen, Führungen od. dgl. für beide Fahrtrichtungen wirksame Ventilatoranordnung, durch welche Kühlluft über die zu kühlenden Flächen bewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilatoranordnung mit einem Kühler, zweckmässig an der Stirnseite des Fahrzeuges vereinigt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Luftführungsfläche (c), die in der einen Fahrtrichtung die Luftzufuhr und in der andern die Luftabfuhr unterstützt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftführungsfläche (c), die die Motorhaube teilweise umschliesst, zweckmässig unterhalb der Motorhaube angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftführungsbleeh nach hinten und unten zu geneigt ist, so dass durch die Verengung des Querschnittes des zwischen Blech und Boden gebildeten Luftkanals nach hinten zu bei Vorwärtsfahrt eine Injektorwirkung erzeugt wird, die in der gleichen Richtung wie die Ventilatoranordnung für diese Fahrtrichtung wirkt, und in der anderen Richtung eine schaufelartig Wirkung, die wieder die Wirkung der Ventilatoranordnung für diese Fahrtrichtung unterstützt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Fahrtrichtung ein Ventilator vorgesehen ist, zweckmässig derart, dass die Ventilatoren zu beiden Seiten des Kühlers angeordnet sind, wobei für Vorwärtsfahrt der hinter dem Kühler in der Motorhaube gelagerte und für Rückwärtsfahrt der vor dem Kühler gelagerte Ventilator wirksam ist. EMI2.1
AT136311D 1932-09-27 1932-09-27 Kühlvorrichtung für Kraftfahrzeuge. AT136311B (de)

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