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Betätigungshebel für Kraftfahrzeugbremsen u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf besonders für Kraftfahrzeuge verwendbare Bremsen und insbesondere auf den Betätigungshebel derselben.
Bekanntlich tritt bei Kraftwagenmotoren im allgemeinen eine Torsionswirkung auf, welche Schwingungen des Motors um die Kmbelwelle hervorzurufen sucht. Diese Schwingwilkung verursacht bei Maschinen mit vier bis sechs und sogar bei Maschinen mit acht oder mehr Zylindern eine sehr bemerkbar Erschütterung. Wenn besonders ruhiger Gang des Wagens gefordert wird, muss verhindert werden, dass diese Erschütterung auf den Wagenkörper übertragen wird. Um diese Übertragung der Erschütterungen zu vermeiden, ist es bisher üblich gewesen, den Motor im Rahmen elastisch zu lagern, u. zw. unter Anwendung federnder Lager oder Gummipolster, wodurch dem Motor unabhängig vom Wagenkörper ein gewisses freies Spiel gegeben wurde.
Auf diese Weise absorbiert der Motorkörper die Kraft der genannten Erschütterungen, bevor sie auf den Rahmen übertragen werden. Dieser an sich sehr vorteilhaften Einrichtung stehen bestimmte, am Führersitz angeordnete Steuerteile hindernd entgegen. Diese Teile, nämlich der Getriebehebel und der Bremshebel, sind meistens an dem Motor-und dem Getriebekasten angelenkt, so dass die Schwingungen des Motors Schwingungen von relativ grossem Ausschlag der genannten Hebel verursachen.
Der Zweck der Erfindung liegt nun darin, diesen Nachteil zu beheben, und wird nach der Erfindung der Bremshebel derart ausgestaltet, dass er in Richtung der Betätigungsbewegung starr, hingegen quer zu dieser Richtung nachgiebig ist.
Die diesem Zweck dienende Einrichtung ist derart getroffen, dass der Hebel normal betätigt werden kann, dass er aber auf Grund seines Beharrungsvermögens trotz der Schwingungen des Motors in seiner Lage verbleiben kann. Die Erfindung ist besonders für den Handhebel der Hilfsbremse verwendbar. Dieser Hebel wird an der Getriebe-und Motoreinheit derart schwingbar gelagert, dass eine Bewegung des Hebels nach rückwärts die Hilfsbremse betätigt. Die schwingbare Befestigung des Hebels ist elastisch ausgebildet, seine Bewegungsfläehe gegenüber der Schwingungsfläche des Motors aber so abgegrenzt, dass keine Biegsamkeit zwischen den Teilen des Hebels in der Ebene, in welcher er bei seiner Betätigung bewegt wird, möglich ist.
Diese im wesentlichen starre Verbindung ermöglicht die Übertragung des normalen. auf den Hebel ausgeübten Betätigungsdrucks.
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gleichfalls im Schnitt gezeigt ist. Fig. 3 ist ein vergrösserter Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2 und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 2.
Mit 10 ist in der Zeichnung das Getriebe-und Kupplungsgehäuse der bei Kraftwagen gewöhnlichen Art bezeichnet. Am oberen Teil des Gehäuses ist ein Deckel 11 befestigt. Ein Getriebeschalthebel12
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aus diesem nach oben herausragend, angeordnet. Das LagerstÜck 13 trägt, mit ihm aus einem Stück gegossen, auf einer Seite eine im wesentlichen rechteckige Konsole 14, welche der Bremshebel nach der Erfindung durchsetzt und in welcher er schwingbar gelagelt ist. In der Konsole ist ein Querzapfen 15 als Drehzapfen für den Hebel drehbar gelagert. Der Bremshebel selbst besteht aus zwei Teilen, von denen
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Damit diese Verbindung der genannten Teile nicht klappern kann und damit sie ein gefälliges Aussehen bekommt, ist eine glockenförmige Hülse 26 über das Rohr 23 gezogen, durch welche der obere Teil des Armes 16 abgedeckt wird. Über das obere Ende des Armes 16 ist ein elastischer Gummiring 27. welcher in die Hülse 26 eingepasst ist, gespannt. Der Ring sitzt auf einer Scheibe 28 auf, die von einem Federring 29 gehalten wird. Wenn der Hebel 23 um den Zapfen 15 in seitlicher Richtung schwingt, so wird der Ring 27 auf jeder Seite des Armes abwechselnd zusammengedrückt, wodurch nur eine kleine Schwingungsweite zugelassen ist.
Unter den vielen Vorteilen, welche diese Einrichtung bietet, sei hervorgehoben, dass bei Betätigung der Bremse eine starre Verbindung zwischen dem Teil 23 und dem Arm 16 besteht, so dass der zur Bremsbetätigung erforderliche Druck durch keinerlei elastische Verbindung hindurchgeführt wird, wodurch die Einrichtung ebenso sicher und verlässlich wie vermittels eines starren Hebels wirkt. Schwingt aber der Motor um seine Kurbelwelle, so kann der obere Teil des Hebels elastisch gegenüber dem Motor nachgeben, so dass der Bremshebel vermöge seiner eigenen Trägheit im wesentlichen in einer ruhigen Lage verharren wird.
Die Konstruktion und Anordnung der Einzelteile kann in verschiedener Weise abgeändert werden. ohne dass vom Wesen der Erfindung abgewichen wird.
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1. Betätigungshebel für Kraftfahrzeugbremsen u. dgl., bestehend aus einem am Getriebegehäuse schwingbar gelagerten Teil, an dem das Bremsengestänge od. dgl. angelenkt ist und durch welchen die Bewegung des Betätigungshebels auf die zu betätigende Einrichtung übertragen wird, sowie aus einem mit diesem Teil gelenkig verbundenen Handgriff teil, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk in der Betätigungsebene des Hebels starr ist, dagegen quer zu dieser Richtung eine Relativbewegung der beiden Hebelteile zueinander zulässt.