AT135675B - Vorrichtung zur Herstellung von Metallkörnern. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Metallkörnern.

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AT135675B
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Johann Eder
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Johann Eder
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  Vorrichtung zur Herstellung von   Zletallkörnern.   



   Zur Herstellung von Metallkörnern aller Art, wie Stahlsand zum Schleifen und Polieren, zerstäubt man entweder das flüssige Metall mit einem Dampf-oder Gasstrom oder man lässt es auf eine rotierende Stahlscheibe fliessen, die das Metall zufolge der Fliehkraft zerspritzt und in ein rund um die Scheibe angeordnetes Wassergefäss schleudert. Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige Vorrichtung und bezweckt, diese gegen die zerstörenden Einflüsse der   glühendflussigen   Metallmasse möglichst widerstandsfähig zu machen, so dass Reparatur-und Reinigungsarbeiten sowie Auswechslung von Bestandteilen vermieden und ein fortlaufendes Arbeiten ermöglicht wird.

   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass über der das Metall zerspritzenden Scheibe eine ebenfalls rotierende Graphitschale od. dgl. angeordnet ist, die das flüssige Metall aufnimmt und durch die Rotationsbewegung in   gleichmässiger   Verteilung auf die Scheibe schleudert. Die Scheibe ist   erfindungsgemäss   zum Schutz gegen das glühende Metall mit   Deckscheiben   aus hitzebeständigem Material, wie   Asbestschiefer,   emailliertem Stahlblech u. dgl., abgedeckt. Überdies wird die oberste Platte mit Kühlwasser bespült. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt die Granuliervorrichtung im Querschnitt. Fig. 2 im Grundriss. 



   In einer Wanne   3   von zylindrischer Form ist auf einer zentralen Erhöhung des Bodens ein Sockel   JL   angeordnet, der eine vertikale Achse B hält. Auf dieser Achse sitzt ein Kegelrad   W   drehbar auf, das über ein Gestänge X mit knapp über dem Boden des Gefässes befindlichen Rührschaufeln Y in Verbindung steht und über ein zweites Kegelrad T angetrieben wird. Dieses Kegelrad ist auf einer durch die Behälterwand ragenden horizontalen Welle   S aufgekeilt.   Am oberen Ende der Achse B ist ein Gussstück jE mittels der Schraube F festgeklemmt, in dem eine Welle G vertikal gelagert ist, die an ihrem Kopf die eigentliche Vorrichtung zum Auseinanderschleudem des flÜssigen Metalles trägt.

   Diese Vorrichtung besteht aus einer kreisrunden horizontalen   Stahlseheibe   J, die durch eine Schutzplatte K aus Asbestschiefer abgedeckt ist. Zwischen Stahlscheibe J und Schutzplatte K ist zum weiteren Schutz der Scheibe vorteilhaft eine emaillierte Stahlblechplatte mit der Emailsehiehte nach oben angeordnet, die erst im Falle einer Beschädigung der Asbestplatte zur Wirkung kommt. Die Scheiben werden durch am Wellenkopf aufgeschraubte Presskörper H und L gehalten und mit der Welle festverbunden. Zentral über den Scheiben ist vom Presskörper L getragen und auf diesem befestigt eine Graphitschale M angeordnet. 



  Die Welle G wird über das Kegelradpaar 0, P von einer horizontalen Welle N angetrieben, die ihrerseits wieder über die Zahnräder Q,   R   mit der Welle   S   gekuppelt ist. Der Antrieb der Granuliervorrichtung erfolgt zweckmässig über ein Stufengetriebe und die Riemenscheiben   1,   2, die zwecks weiterer Tourenregelung entweder auf die Welle S oder auf die Welle N aufgekeilt werden können. Hiebei wird die Welle G mit der   Zerstäubungsvorrichtung   in raschen Umlauf versetzt, während sich das Rührwerk   X.   Y nur langsam dreht. 



   Die Herstellung von Metallkörnern geschieht auf folgende Weise. Die Wanne 3 wird bis knapp unter die Scheibe J mit Wasser gefüllt und der Wasserspiegel auf dieser Höhe gehalten. Rührwerk und   Zerstäubungsvorrichtung   werden von der Antriebswelle aus in Umlauf versetzt. Das in einem Kupolofen geschmolzene Metall wird in die rotierende Graphitpfanne M eingegossen, durch die Zentrifugalkraft in gleichmässiger Verteilung auf die Scheiben K, J geschleudert und von diesen unter weiterer Zerteilung in den Wasserbehälter gespritzt. Hiebei wird der Scheibenoberfläche aus einem oder mehreren Rohren beliebiger Anordnung   Kühlwasser zugeführt,   das einerseits die Scheiben vor rascher Zerstörung schützt, anderseits den Grad der Zerteilung des flüssigen Metalles und die Form der Metallkörner 

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 beeinflusst.

   Die in das Wasser gespritzten Metallteilchen erstarren, kühlen sich ab und sinken zu Boden.
Hier werden sie vom   Rührwerk   erfasst und zwecks weiterer Abkühlung im Wasser weiterbewegt, bis sie in eine muldenförmige Vertiefung der Wanne gelangen, von wo sie durch ein Becherwerk od. dgl. zur Weiterverarbeitung oder Sortierung befördert werden. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Granuliervorrichtung verlängert deren Lebensdauer, indem das unmittelbar aus dem Ofen kommende Metall von der widerstandsfähigen Graphitpfanne aufgenommen und in feiner Verteilung auf die rotierenden Kreisscheiben gespritzt wird. Hiedurch werden diese viel weniger angegriffen, als wenn das flüssige Metall im starken Strahl immer auf dieselben Stellen der Scheibenoberfläche auftrifft. Überdies sind die Scheiben durch die Asbest-und Emailschicht und die wirksame Wasserbespülung geschützt. Durch die Zweiteilung des Zerstäubungsvorganges lässt sich eine besonders gleichmässige Grösse der erzeugten Körner erzielen.

   Schliesslich kann durch Regelung der Kühlwassermenge und Änderung der Richtung der auf die Zerstäuberseheiben auftretenden Wasserstrahlen Form und Grösse der   MetaIIkörner   in weitem Masse beeinflusst werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von   Metallkörnern,   bei welcher flüssiges Metall mittels einer rotierenden Scheibe in eine Abschreckflüssigkeit gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass über der Scheibe eine ebenfalls rotierende Graphitschale od. dgl. angeordnet ist, die das flüssige Metall aufnimmt und infolge der Fliehkraft in gleichmässiger Verteilung auf die Scheibe schleudert.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rotierende Scheibe durch Schutzplatten aus hitzebeständigem Material abgedeckt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem flüssigen Metall unmittelbar in Berührung kommende Abdeckplatte aus Asbestschiefer besteht.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der rotierenden Scheibe und der Asbestschieferplatte eine emaillierte Stahlblechplatte mit der Emailschiehte nach oben angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rotierende Scheibe bzw. die oberste Abdeckplatte mit Wasser bespült ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in der Abschreckflüssigkeit wirkendes, durch eine Übersetzung ins Langsame angetriebenes Rühnverk.
AT135675D 1932-10-29 1932-10-29 Vorrichtung zur Herstellung von Metallkörnern. AT135675B (de)

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