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entsprechende Gegenwirkung durch das federbelastete Gegengewicht bemerkbar, so dass der Mann am Ruder schon rein gefühlsmässig die Mittelstellung des Ruders daran erkennt, dass in ihr und nur in ihr
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zustellen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ansicht des hinteren Schiffes mit teilweisem Schnitt des Ruderantriebes, Fig. 2 den zugehörigen Grundriss und Fig. 3 eine Ansicht der Gegengewichtsvorriehtung.
Nach Fig. 1 und 2 wird die Steuerwelle b von dem Steuerrad e bewegt und verstellt über das Zahn-
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in seiner Symmetrieebene ein oder mehrere Bolzen 1 angeordnet, an denen ein Seil, Kette od. dgl. befestigt ist, das über Führungsrollen p, q, 'an das Ende des von dem Gewicht i (Fig. 3) freien Schenkels des Gegengewichtsdoppelhebels angeschlossen ist. Auf dem andern Schenkel des Hebels A ist das Gegengewicht i angeordnet, das sieh mit dem Hebel 7b in der der Mittschiffsstellung des Ruders entsprechenden
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durch Anheben des Sperrhakens t.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
In der Mittschiffslage des Ruders g befindet sich der Gewichtshebel A in der in Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung, d. h. er ist um einen kleinen Winkel durch den Zug des Seiles M entgegen der Wirkung der Federn k über seine senkrechte Totpunktlage hinaus gedreht. Die Bolzen ib des Steuerquadranten fliegen dann auf der Verbindungslinie der beiden Wellen bund a. Bei der Legung des Ruders nach Back- oder Steuerbord wird durch die Drehung des Steuerquadranten f gleichzeitig das Seil m nach- gelassen, wodurch der Gewiehtshebel h von den Federn k in die senkrechte Totpunktlage und darüber hinaus gedreht wird.
Ist der Hebel & über seine Totpunktlage gedreht, dann fällt er unter der Belastung des Gewichtes i weiter nach unten und übt hiebei einen zunehmenden Zug auf das Seil m aus, wodurch das Ruder g mit zusätzlicher Kraft nach Backbord oder Steuerbord gedreht wird. Die Zunahme der durch den Gewichtshebel ausgeübten Drehmomente entspricht bei den gewählten Schenkellängen des Hebels h der Zunahme des Wasserdruckes gegen das Ruder, so dass zur Drehung des Steuerrades e nur eine kleine, stets gleichmässige Kraft aufzuwenden ist. Die in Fig. 3 gestrichelt gezeichnete untere Lage des Gewichtshebels A entspricht der in Fig. 2 gezeichneten Stellung des Ruders g.
Bei der Zurückführung des Ruders in die Mittschiffslage wird durch die Drehung des Steuerquadranten f auf das Seil m ein Zug ausgeübt, der den Gewiehtshebel zurückdreht. Diese ZurückfÜhrung des Hebels h wird durch den auf das Ruder wirkenden Wasserdruck unterstützt. Kurz vor der Mittschiffs- lage des Ruders g ist der Gewichtshebel h in seine senkrechte Totpunktlage gekommen und wird nun unter dem Zug des Seiles in entgegen der Wirkung der Federn k über diese hinaus gedreht. Die Druckkraft der Federn 7. ; ist so eingestellt, dass das von ihnen auf den Hebel h übertragene Drehmoment grösser ist als das von dem Gewichtshebel h in der Mittsehiffsstellung des Ruders g in seiner schrägen Lage ausgeübte
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hinaus zu drehen.
Infolgedessen kann das Ruder auch in dem Bereich der Mittsehiffslage nach beiden Seiten ohne Spiel bewegt werden, wobei sieh die Mittsehiffslage deutlich bemerkbar macht. Das Gefühl
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Erleichterung der Ruderlegung mittels eines doppelarmigen Gewichtshebels, der durch einen Seilzug od. dgl. mit der normalen Steuervorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (Seilzug m od.
dgl.), die den doppelarmigen Gewichtshebel mit der
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über die senkrechte Totpunktlage hinausbewegt, an dem von dem Gewicht (i) freien Schenkel des Doppelhebels angreift, während der das Gewicht (i) tragende Schenkel bei der der Mittschiffsstellung entsprechenden Schrägstellung unter Einwirkung einer Belastung steht, die den Doppelhebel in die senkrechte Totpunktlage und darüber hinaus zu bewegen sucht.