AT135470B - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Färben von Garnsträhnen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Färben von Garnsträhnen.

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AT135470B
AT135470B AT135470DA AT135470B AT 135470 B AT135470 B AT 135470B AT 135470D A AT135470D A AT 135470DA AT 135470 B AT135470 B AT 135470B
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strands
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Jacques Schlumpf
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Jacques Schlumpf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Färben von   Garnstriihnen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 steht. Die Scheibe 10 wird bald im einen und bald im andern Drehsinn bewegt, wobei die Haspel   ff   hin und her bewegt werden. Der Eingriff der Ringe 9, 11 mit der Kegelscheibe 10 dauert mindestens annähernd gleich lang, so dass die Welle 8 und damit die Haspel H mindestens annähernd nach jeder Richtung gleich viel, jedoch weniger als die halbe Stranglänge gedreht wird. In einer gewissen Relativstellung der   Räder 12,   13, 14 aber bleibt der Ring 11 länger in Eingriff mit der Scheibe 10, u. zw. so lange, dass die Welle 8 den Haspel H so lange dreht, dass der Strang auf dem Haspel umgezogen wird, d. h. dass der Teil des Stranges, 
 EMI2.2 
 verhältnis entspricht.

   Gleiten die Nocken   15,   16 voneinander ab, so entspannt sich die Feder 20, die Kegelscheibe 10 wird verschoben und kommt dann mit dem Ring 9 in Eingriff und bleibt während zehn Umgängen mit dem Rad 7 gekuppelt. Der vorwärtsgedrehte Haspel H wird dadurch wieder in die Aus-   gangslage zurückgedreht,   d. h. die Kegelscheibe dreht sich nun wieder zehn Umgänge in der andern Richtung. Damit die Kegelscheibe 10 sich an dem Ring 9 anlegen kann, muss das Rad 12 ebenfalls auf 
 EMI2.3 
 geschoben worden ist. Die Räder 13, 14 drehen sich ungleich schnell. Beim Ausführungsbeispiel eilt das Rad 14 auf 630 Umdrehungen des Rades   18   diesem um eine volle Drehung vor. Dadurch wird nach einer bestimmten Anzahl Drehungen der Räder   18, 14   die Noeke 17 des Rades 13 von der Nocke 24 des Rades 14 abgleiten.

   Die Feder 20 kann dann wieder die Kegelscheibe 10 axial verschieben und in Eingriff mit dem Ring 9 bringen. Das Rad 12 wird durch den axialen Druck infolge der schrägen Zahnung gleichzeitig ausser Eingriff mit der Kegelseheibe 10 gebracht. Diese Teile 9 und 10 bleiben in Eingriff bis die Nocke 17 des Rades 13 wieder auf die Nocke 24 des Rades 14 aufläuft. Die Zeit bis die Nocken   17   und 24 wieder in Eingriff kommen, ist so bemessen, dass die Kegelscheibe 10 mit dem Rad 7 solange gekuppelt ist, bis der Haspel   H   den Strang um eine halbe oder anderthalbe Länge gedreht, d. h."umgezogen"hat. 



   Der Ring 21 läuft mit gleicher Drehgeschwindigkeit wie das Rad 13 und verschiebt sieh in bezug   auf das Rad 14, entsprechend dem'Unterschied der Drehzahl der Räder 13, 14. Der Ring 21 besitzt eine   
 EMI2.4 
 als beim Antrieb durch das   Zahnrad 7.   Die Welle 8 wird nun so lange vom Rade 12 angetrieben, bis die Nocken 22,23 voneinander ablaufen. Die Länge dieser Nocken 22,23 ist so gewählt, dass der Haspel   H   um eine halbe oder um das   Anderthalbfache   seiner Länge zurückgedreht wird, so dass der Strang wieder in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.

   Läuft der Nocken 22 des Ringes 21 vom Nocken 23 ab, so kommen die Räder 12,   18   wieder in Tätigkeit, d. h. die Haspel werden wieder hin und her bewegt, u. zw. so lange, bis der Nocken 17 des Rades 13 von der Noeke 24 des Rades 14 abgleitet, wodurch die Nocken 16,   15 der Räder 13, 12 ausser Wirkung gesetzt werden. Es beginnt wieder das Umziehen des Stranges durch   den Eingriff der Kegelscheibe 10 mit dem Rad 7. 



   Die Haspel selbst lassen sich leicht in die Mitnehmer 47 einlegen ; diese besitzen, der Aussparung 40 vorgelagert, einen Ansatz 44. Das andere Ende des Haspels Hliegt mit einem Zapfen 45 auf einer Schiene 16. 
 EMI2.5 
 ist eine Anschlagschiene 47 vorgesehen. Durch Anheben des Zapfens 45 von der Schiene 46 kann das andere Ende des Haspels H aus der Aussparung 40 ausgehoben werden. 



   Neben der Bewegung des Stranges in der oben beschriebenen Weise, kann auch ein Spritzen mittels 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Behandeln, insbesondere zum Färben, von Garnsträhnen mit Flüssigkeiten, bei welchem die Strähne durch sich drehende Träger wie Haspel, Walzen od. dgl. in der Flüssigkeit bewegt EMI3.1 aber in entgegengesetzter Richtung erfolgt.
    2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit motorisch angetriebenen, drehbar gelagerten Strangträgern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Motor und Strangträger ein Getriebe geschaltet ist, das die gleichförmige Drehbewegung der Motorwelle in eine hin und her gehende Drehbewegung und ausserdem in Umziehbewegungen der Strangträger umsetzt, derart, dass sie Drehbewe- gungen in beiden Richtungen gleich gross und aufeinanderfolgende Umziehbewegungen gleich gross, aber entgegengesetzt gerichtet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer die Garnträger antreibenden Welle (8) eine Scheibe (10) sitzt, mit welcher abwechselnd das eine oder andere von zwei Antriebsrädern (9, 11) gekuppelt wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit ungleicher Geschwindigkeit laufenden Räder (12, 1 H,-14) axial verschiebbar angeordnet sind und die Scheibe (10) entgegen der Wirkung einer Feder (20) durch Nocken (15 bis 24) verschoben wird, zum Zwecke die Kupplung der Ringe (9, 11) mit der Scheibe (10) bewirken und wieder lösen zu können. EMI3.2
AT135470D 1931-08-19 1932-08-04 Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Färben von Garnsträhnen. AT135470B (de)

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