AT135465B - Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln. - Google Patents

Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln.

Info

Publication number
AT135465B
AT135465B AT135465DA AT135465B AT 135465 B AT135465 B AT 135465B AT 135465D A AT135465D A AT 135465DA AT 135465 B AT135465 B AT 135465B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coordinated
vibration excitation
tuning forks
vibrating bodies
tuning fork
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lorenz C Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT135465B publication Critical patent/AT135465B/de

Links

Landscapes

  • Gyroscopes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln. 



   Für verschiedene Zwecke der Elektrotechnik werden Stimmgabeln verwendet, mit deren Hilfe eine bestimmte Frequenz konstant gehalten werden soll. Eines dieser Anwendungsgebiete ist der Gleich- wellenrundfunk, d. h. der Rundfunk, bei welchem mehrere Sender mit Wellen gleicher Länge arbeiten.
Diese Sender werden daher Gleichwellensender genannt. Ein anderes Anwendungsgebiet ergibt sich bei der Bildtelegraphie, bei der z. B. besondere Sehwingungserreger für Synchronisierungszwecke Ver- wendung finden. 



   Bei dem Gleichwellenrundfunk besteht die Aufgabe, eine bestimmte Frequenz von einer zentralen
Stelle aus mittels Kabelleitungen zu verschiedenen   Gleichwellensendern   zu übertragen und dort   Stimm-   gabeln zu erregen, die auf dieselbe Steuerfrequenz abgestimmt sind, d. h. auf die Frequenz, die in jener zentralen Stelle erzeugt wird. Durch die so von der fernen Stelle aus über das Kabel erregte Stimmgabel wird der örtliche Sender gesteuert. Dieses Zwischenschalten der Stimmgabel hat den Zweck, Störungen unwirksam zu machen, welche bei Kabelleitungen gewisser Längen durch andere Frequenzen erfolgen können, z. B. durch   Übersprechen   von benachbarten Adern, und vor allem durch   Schaltvorgänge   im
Betriebe der Kabel. 



   Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn die Steuerfrequenz auf derselben Leitung übertragen wird, auf der die   Verständigungsgespräche   der Betriebsbeamten geführt werden. Selbst bei sorgfältigster
Ausführung der elektrischen Weichen kann die Steuerfrequenz nicht so sauber ausgeschieden werden, dass Störungen vermieden werden. Daher muss am Ende des Kabels eine Einrichtung vorhanden sein, die dafür sorgt, dass nur   die gewünschte   Frequenz, nicht aber Störungen die Steuerung des örtlichen
Senders beeinflussen. 



   Eine ähnliche Aufgabe liegt z. B. in der Bildtelegraphie vor. Hier werden Stimmgabeln auf der
Sende-und Empfangsstelle verwendet, um den Gleichlauf der Sende-und Empfangseinrichtung zu sichern. Die Stimmgabeln werden zu diesem Zwecke in besonderen Schaltungen betrieben. Man hat früher über die Stimmgabel den Gitter-und Anodenkreis einer Elektronenröhre rückgekoppelt. Die dabei benutzte Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass die Röhre auch dann schon schwingt, wenn die Stimm- gabel noch nicht erregt ist, denn die Kopplung zwischen Gitter-und Anodenkreis über die Stimmgabel ist sehr fest. Deshalb ist vorgeschlagen worden, die Stimmgabel ausserhalb dieser Kopplung im Gitter- oder Anodenkreise anzuordnen. Eine solche Anordnung ermöglicht aber ebenfalls kein einwandfreies
Steuern durch die Stimmgabel. 



   Die neue Anordnung jedoch gestattet eine einwandfreie Schwingungserregung bei einer direkten
Kopplung des Gitter-und Anodenkreises über die Stimmgabel. 



   Der Erfindungsgedanke, der sich nicht nur auf die erwähnten Gebiete beschränkt, sondern auch für ähnliche Zwecke anwendbar ist, besteht darin, dass das erregende und das erregte System magnetisch entkoppelt sind. Dadurch wird erreicht, dass eine Übertragung vom erregenden zum erregten System erst dann stattfinden kann, wenn die Stimmgabel bereits angestossen ist, sich also schon im Schwingung- zustand befindet. 



   Statt Stimmgabeln können andere abgestimmte   Schwingkörper,   z. B. Zungen oder Tonpilze, verwendet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gekoppelt ist. Fig. 2 ist ein Aufriss der Stimmgabel und der ihr benachbarten Teile. Fig. 3 ist eine untere
Stirnansieht zu Fig. 2. 



  Als Schwingkörper dient eine Stimmgabel G. Die Rückkopplung erfolgt über diese Stimmgabel 
 EMI2.2 
 
Das System S 1 besteht aus einem doppel-T-förmigen Eisen A und einer auf diesem sitzenden Wicklung B. Die Kraftlinien dieses Systems   schliessen   sich laut Fig.   2   über die Stimmgabel G und verlaufen im wesentlichen parallel zu deren Schenkeln. 



   Das System   82   besteht aus zwei U-Eisen 0 mit je einer Wicklung D. Seine Kraftlinien   schliessen   sich laut Fig. 3 gleichfalls über die Stimmgabel. Sie verlaufen im wesentlichen quer zu deren   Sehenkeln,   also senkrecht zu den Kraftlinien des Systems 81. 



   Die gewünschte Entkopplung ist so in hohem Grade erreicht. 



   Im Falle des   Gleichwellenrundfunks wurde   das System 81 mit der ankommenden   Leitung E,   das System 82 mit der nicht gezeigten Vervielfachungseinrichtung des Senders verbunden sein oder umgekehrt. 



   Solange die Gabel G nicht schwingt, wird vom System S 1 nichts auf das System   8,'2 Übertragen.   



  Erst im Schwingungszustande der Gabel wird der Kraftfluss im erregten System S 2 durch die Änderungen des Luftspaltes geändert, so dass Schwingungen entstehen. 



   Die erläuterte Anordnung hat beim   Gleichwellenrundfunk   den Vorteil, dass Störfrequenzen wirksam 
 EMI2.3 
 ausserordentlich lose Kopplung ein einwandfreies Arbeiten gewährleistet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Schwingkörper (G) hindurch die Kraftlinien des erregenden Systems   (81)   im wesentlichen senkrecht zu denen des erregten Systems (S2) verlaufen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein System (81) aus einem DoppelT-Eisen (A) und einer auf diesem angeordneten Wicklung (B), das andere System . aus zwei U-Eisen (0) und je einer auf diesen sitzenden Wicklung (D) besteht. EMI2.4
AT135465D 1932-02-20 1932-12-24 Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln. AT135465B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE135465X 1932-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT135465B true AT135465B (de) 1933-11-25

Family

ID=5665969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT135465D AT135465B (de) 1932-02-20 1932-12-24 Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT135465B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE709375C (de) Einrichtung zur stoerungsfreien Signaluebertragung
DE596438C (de) Schallwellensende- oder -empfangseinrichtung
AT135465B (de) Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln.
DE600773C (de) Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl.
DE435681C (de) Fernsteuerung mit einer an eine Kraftleitung angeschlossenen Hochfrequenzsende- und Empfangsapparatur
DE1026799B (de) Laufzeitroehre nach Art einer Wanderfeldroehre mit zwei hintereinandergeschalteten Systemen mit wellenfuehrenden Anordnungen
DE755829C (de) Telegraphierverfahren zur UEbertragung von Nachrichten auf elektrischen Wellen
DE504317C (de) Verfahren zum Erzeugen eines elektromagnetischen Interferenzfeldes
DE909582C (de) Schaltung zur Frequenztastung
DE1084384B (de) Mehrschlitzmagnetfeldroehre zur Erzeugung sehr kurzer frequenzstabilisierter Schwingungen
DE646935C (de) Anordnung zur Frequenzmodulation
DE879402C (de) Anordnung zum Fremdueberlagerungsempfang von ultrahochfrequenten elektromagnetischenSchwingungen
DE415475C (de) Schaltungsanordnung fuer Vielfachtelegraphie mit Schwingungsroehren
DE524571C (de) Sende- und Empfangsschaltung fuer hochfrequente Signaluebertragung
DE449875C (de) Schaltung zur Fortleitung von Wechselstroemen
DE574953C (de) Anordnung zum Aussenden modulierter Schwingungen
DE516892C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Gleichmaessigkeit bzw. Erhoehung der Lautstaerke fuer Zugtelefonie
DE724374C (de) Sende-Empfangsgeraet fuer drahtlose Telegraphie, insbesondere fuer Auto-Signal-Zwecke
DE412704C (de) Einrichtung zum Hoerempfang fuer kontinuierliche Schwingungen
DE675876C (de) Einrichtung zur Amplitudenueberrsetzung bei Wasserschallgeraeten
DE661373C (de) Empfaenger fuer sehr kurze Wellen
DE723759C (de) Modulationsanordnung fuer kurze und ultrakurze Wellen
DE863523C (de) Einrichtung zur Nachrichtenuebermittlung, vorzugsweise Mehrkanal-nachrichtenuebermittlung, mittels ultrahochfrequenter elektrischer Schwingungen, insbesondere des Dezimeter- oder Zentimeterwellen-laengengebietes, unter Verwendung von Relaisstationen
AT136735B (de) Anlage für drahtlose Nachrichtenübermittlung.
DE378220C (de) Zweiwege-Hochfrequenzsystem, bei welchem zwei Leitungen nach fernen Stationen von einer gemeinsamen Station aus verlaufen