DE600773C - Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. - Google Patents
Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl.Info
- Publication number
- DE600773C DE600773C DEL80550D DEL0080550D DE600773C DE 600773 C DE600773 C DE 600773C DE L80550 D DEL80550 D DE L80550D DE L0080550 D DEL0080550 D DE L0080550D DE 600773 C DE600773 C DE 600773C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tuning fork
- vibrations
- excitation
- tuning
- frequency transmitters
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005284 excitation Effects 0.000 title claims description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 8
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 8
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 8
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000004870 electrical engineering Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002964 excitative effect Effects 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/30—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
Landscapes
- Exposure Of Semiconductors, Excluding Electron Or Ion Beam Exposure (AREA)
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Description
Biblioftieek
Bur. Ind. E
Bur. Ind. E
■ 17-SEP.1934
AUSGEGEBEN AH 31. JULI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
'Μ 600773 KLASSE 21 a4 GRUPPE 802
L 80550 VIII aj21 a^
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 12. Juli 1934
C. Lorenz Akt.-Ges. in Berlin-Tempelhof
Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln für Gleichwellensender o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1932 ab
Für verschiedene Zwecke der Elektrotechnik werden Stimmgabeln verwendet, mit deren
Hilfe eine bestimmte Frequenz konstant gehalten werden soll. Eines dieser Anwendungsgebiete
ist der " Gleichwellenrundfunk. Ein weiteres Anwendungsgebiet ergibt sich bei der
Bildtelegraphie, bei der z. B. besondere Schwingungserreger für Synchronisierungszwecke Verwendung
finden.
Bei dem Gleichwellenrundfunk besteht z. B. die Aufgabe, eine bestimmte Frequenz von einer
zentralen Stelle aus mittels Kabelleitungen zu ■-verschiedenen Gleichwellensendern zu übertragen
und dort Stimmgabeln zu erregen, die auf dieselbe Steuerfrequenz abgestimmt sind.
Durch die so von der fernen Stelle aus über das. Kabel erregte Stimmgabel wird nunmehr der
örtliche Sender gesteuert. Diese Zwischenschaltung der Stimmgabel hat den Zweck,
Störungen durch andere Frequenzen, wie sie auf längeren Kabelleitungen ziemlich unvermeidlich
sind, auszuschalten. Trotz sorgfältigsten Aufbaues können in vielen Fällen solche Störungen
auf Kabelleitungen durch Übersprechen von benachbarten Adern u. dgl. und vor allen Dingen
auch durch Schaltvorgänge, die im Betrieb der Kabel immer auftreten, hervorgerufen werden.
Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn die Steuerfrequenz auf derselben Leitung übertragen
wird, auf der die Verständigungsgespräche der Betriebsbeamten geführt werden.
Selbst bei sorgfältigster Ausführung der elektrischen Weichen kann die Steuerfrequenz nicht
so sauber ausgeschieden werden, daß dadurch Störungen vermieden werden. Es muß daher
am Ende des Kabels eine Einrichtung vorgesehen sein, die dafür sorgt, daß nur die eine gewünschte
Frequenz und nicht die etwa auftretenden Störungen die Steuerung des örtlichen Senders beeinflussen.
Eine ähnliche Aufgabe, die erfindungsgemäß mit den gleichen Mitteln gelöst wird, liegt
weiterhin z. B. in der Bildtelegraphie vor. Hier werden Stimmgabeln auf der Sende- und
Empfangsstelle verwendet, um den Gleichlauf der Sende- und Empfängerapparatur aufrechtzuerhalten.
Die Stimmgabeln werden zu diesem ^Zwecke in speziellen Schaltungen betrieben.
Es sind bereits eine ganze Reihe von Schaltungen für die obenerwähnten Zwecke vorge- 5c
schlagen worden. Die einfachste Schaltung ist die, daß über die Stimmgabel der Gitter- und
der Anodenkreis einer Röhre rückgekoppelt ^ wird. Dabei tritt jedoch der große Nachteil auf,
daß die Röhre auch dann schon schwingt, wenn die Stimmgabel noch nicht erregt ist, da die
Kupplung zwischen Gitter- und Anodenkreis über die Stimmgabel selbst sehr fest ist. Weiterhin
hat man vorgeschlagen, die Stimmgabel außerhalb dieser Kopplung für sich allein im 6c
Gitterkreis bzw. Anodenkreis anzuordnen, jedoch läßt sich durch eine solche Anordnung
keine einwandfreie Steuerung mit Hilfe der Stimmgabel erzielen. Man hat daher auch die
Gitter- und Anodenkreisspule an verschiedenen 6« Stellen der Stimmgabel angreifen lassen. Auf
diese Weise ist es zwar möglich, eine gewisse Entkopplung zwischen Gitter- und Anoden-
kreis zu erzielen. Der Nachteil ist jedoch der, daß dabei keine gute Ausnutzung der Stimmgabelschwingungen
erzielt wird, da die Schwingungsweite der Stimmgabel bei den im Gitterkreis
liegenden bzw. den im Anodenkreis liegenden Spulen verschieden groß ist. Auch andere bekannte Anordnungen vermeiden die
Kopplungserscheinungen nicht, sondern es wird lediglich durch Versetzung der Spulen erreicht,
ίο daß die Kopplung nur auf einem bestimmton Teil des Kraftlinienweges auftritt. ' Die Erfindung
hat sich nun die Aufgabe gestellt, die •Kopplung zwischen Anoden- und Gitterkrcis
der Röhre über die Stimmgabel im Ruhezustand auszuschalten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß das erregte und das erregende System so an der Stimmgabel angeordnet
werden, daß die von diesen beiden Systemen durch die Schenkel der Stimmgabel verlaufenden
Kraftlinien im wesentlichen senkrecht aufeinanderstellen. Der evtl. noch vorhandene Streufluß
kann eine schädliche Kopplung, die zum Schwingen der Röhre führt, nicht hervorrufen.
Eine Kopplung zwischen den beiden Spulen findet daher erst dann statt, wenn die Stimmgabel
schwingt, und dadurch ist aiich die Frequenz der Schwingung durch die Stimmgabel
einwandfrei festgelegt. Der Erfindungsgedanke ist nicht nur auf die bereits obenerwähnten Gebiete
beschränkt, sondern kann auch für ähnliche Zwecke Anwendung finden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in den beiliegenden Abbildungen dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt eine übliche Schaltung einer über die Stimmgabel rückgekoppelten Röhre.
Die Rückkopplung erfolgt dabei über die Gabel G und die beiden Systeme S1 und S2, deren erstes
erregend und deren zweites erregt ist. Diese beiden Systeme sind nun erfindungsgemäß
gegeneinander entkoppelt. In Abb. 2 und 3 ist die Art der Entkopplung näher dargestellt. Das
System S1 besteht aus einem doppel-T-förmigen
Eisen mit entsprechender Wicklung. Die Kraftlinien dieses Systems schließen sich, wie in der
Abb. 2 dargestellt, über die Stimmgabel und verlaufen im wesentlichen parallel zu den
Schenkeln der Gabel. Die Kraftlinien des aus zwei U-förmigcn Magneten bestehenden Sy-'
stems S2 sind, wie aus der Abb. 3 zu ersehen, senkrecht zu dem System S1 angeordnet, so daß
die Kraftlinien sich hauptsächlich quer, zu den Schenkeln der Stimmgabel im Eisen schließen
und damit senkrecht auf den durch das System S1 hervorgerufenen Kraftlinien stehen. Es ist also
auf diese Weise eine weitgehende Entkopplung der beiden Systeme erreicht.
Im Falle des Gleichwellenrundfunks würde das System S1 mit der ankommenden Leitung
und das System S2 mit der Vervielfachtmgseinrichtung oder umgekehrt.verbunden werden.
Solange die Gabel nicht schwingt, wird vom System S1 auf das System S2 nicht übertragen.
Erst im Schwingungszustande der Gabel wird der Kraftfluß im erregten System S2 durch die
Änderungen des Luftspaltes geändert und damit Schwingungen erzeugt.
Die dargestellte Anordnung hat beim Gleichwellenrundfunk den Vorteil, daß eine weitgehende
Ausschaltung von Störfrequenzen erzielt wird. Bei der Bildtelegraphie führt die
Röhrenanordnung erst dann Schwingungen aus, wenn die Gabel selbst schwingt. In beiden
Fällen ist also durch die außerordentlich lose Kopplung ein einwandfreies Arbeiten der ganzen 75
Anordnung gewährleistet.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln für Gleichwellensender 80
o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das erregende und das erregte System zum Zwecke
der magnetischen Entkopplung so an der Stimmgabel angeordnet sind, daß die von
diesen Systemen durch die Schenkel der Stimmgabel verlaufenden Kraftlinien im wesentlichen senkrecht aufeinanderstellen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch · gekennzeichnet, daß das eine System aus
einem mit einer Wicklung versehenenDoppel-T-Eisen, das zweite System aus zwei mit
Wicklungen versehenen U-Eisen besteht. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL80550D DE600773C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL80550D DE600773C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE600773C true DE600773C (de) | 1934-07-31 |
Family
ID=7284869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL80550D Expired DE600773C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE600773C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205428B (de) * | 1959-08-07 | 1965-11-18 | Wallace & Tiernan Inc | Schallsignalvorrichtung mit fester Frequenz |
-
1932
- 1932-02-21 DE DEL80550D patent/DE600773C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205428B (de) * | 1959-08-07 | 1965-11-18 | Wallace & Tiernan Inc | Schallsignalvorrichtung mit fester Frequenz |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE892605C (de) | Elektrisches UEbertragungssystem fuer nichtsinusfoermige Schwingungen mittels Impulskodemodulation | |
| DE600773C (de) | Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. | |
| DE648939C (de) | Gegensprechschaltung | |
| DE873099C (de) | Vielfachtelegraphiesystem mit einem durch den Elektronenroehren-impulsverteiler gesteuerten Elektronenroehrenkanalverteiler | |
| DE474643C (de) | Verfahren zur Hochfrequenztelegraphie und -telephonie | |
| DE1275637B (de) | Vielkanal-Modulations-Signaluebertragungssystem | |
| DE353944C (de) | Signalsystem | |
| DE540413C (de) | Verfahren zur Signalgebung unter Verwendung von Induktanz-Transformatorspulen | |
| AT20476B (de) | Schaltung für Wechselstromtelegraphen. | |
| DE1261027B (de) | Sendeeinrichtung fuer eine Netzueberlagerungs-Verbrauchsmeldeanlage | |
| DE270067C (de) | ||
| DE342739C (de) | Anordnung zum Hochfrequenzbetrieb von Hughesapparaten | |
| AT135465B (de) | Einrichtung zur Schwingungserregung mittels abgestimmter Schwingkörper, z. B. Stimmgabeln. | |
| DE439769C (de) | Verfahren und Anordnung zur Telephonie und Telegraphie mit elektrischen Wellen laengs Draehten | |
| DE147763C (de) | ||
| DE574008C (de) | Einrichtung zur Erzeugung einer willkuerlich veraenderlichen Folge von Gleichstromstoessen | |
| DE510462C (de) | Mehrfachuebertragungssystem mit Gegenverkehr | |
| AT87249B (de) | Anordnung zur Mehrfachtelephonie mit Strömen hoher Wechselzahl. | |
| AT98337B (de) | Antennenanordnung bzw. Kopplungsanordnung zur Beeinflußung von Leitungen, insbesondere Hochspannungsleitungen. | |
| DE474974C (de) | Verfahren zur UEbertragung von niederfrequenten Schwingungen auf dem Drahtwege, dem drahtlosen oder teils drahtlosen Wege | |
| DE651292C (de) | Schaltungsanordnungen fuer Telegraphenverbindungen, bei denen vom Batterieamt aus zum Telegraphieren Doppelstrom in die Leitung gesendet wird, waehrend das Gegenamt durch impulsmaessige Unterbrechung der gleichen Leitung telegraphiert | |
| DE214653C (de) | ||
| DE312589C (de) | ||
| DE331244C (de) | Anordnung zur Geheimhaltung von drahtlosen Telegrammen | |
| DE539648C (de) | Schaltungsanordnung zur Verstaerkung von telegraphischen, telephonischen oder anderen Signalen von wechselnder Intensitaet mit Hilfe von elektrischen Erzeugermaschinen |