DE600773C - Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl.

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Publication number
DE600773C
DE600773C DEL80550D DEL0080550D DE600773C DE 600773 C DE600773 C DE 600773C DE L80550 D DEL80550 D DE L80550D DE L0080550 D DEL0080550 D DE L0080550D DE 600773 C DE600773 C DE 600773C
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DE
Germany
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tuning fork
vibrations
excitation
tuning
frequency transmitters
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DEL80550D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/30Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator

Landscapes

  • Exposure Of Semiconductors, Excluding Electron Or Ion Beam Exposure (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

Biblioftieek
Bur. Ind. E
■ 17-SEP.1934
AUSGEGEBEN AH 31. JULI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
600773 KLASSE 21 a4 GRUPPE 802
L 80550 VIII aj21 a^ Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 12. Juli 1934
C. Lorenz Akt.-Ges. in Berlin-Tempelhof Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln für Gleichwellensender o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1932 ab
Für verschiedene Zwecke der Elektrotechnik werden Stimmgabeln verwendet, mit deren Hilfe eine bestimmte Frequenz konstant gehalten werden soll. Eines dieser Anwendungsgebiete ist der " Gleichwellenrundfunk. Ein weiteres Anwendungsgebiet ergibt sich bei der Bildtelegraphie, bei der z. B. besondere Schwingungserreger für Synchronisierungszwecke Verwendung finden.
Bei dem Gleichwellenrundfunk besteht z. B. die Aufgabe, eine bestimmte Frequenz von einer zentralen Stelle aus mittels Kabelleitungen zu ■-verschiedenen Gleichwellensendern zu übertragen und dort Stimmgabeln zu erregen, die auf dieselbe Steuerfrequenz abgestimmt sind. Durch die so von der fernen Stelle aus über das. Kabel erregte Stimmgabel wird nunmehr der örtliche Sender gesteuert. Diese Zwischenschaltung der Stimmgabel hat den Zweck, Störungen durch andere Frequenzen, wie sie auf längeren Kabelleitungen ziemlich unvermeidlich sind, auszuschalten. Trotz sorgfältigsten Aufbaues können in vielen Fällen solche Störungen auf Kabelleitungen durch Übersprechen von benachbarten Adern u. dgl. und vor allen Dingen auch durch Schaltvorgänge, die im Betrieb der Kabel immer auftreten, hervorgerufen werden. Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn die Steuerfrequenz auf derselben Leitung übertragen wird, auf der die Verständigungsgespräche der Betriebsbeamten geführt werden. Selbst bei sorgfältigster Ausführung der elektrischen Weichen kann die Steuerfrequenz nicht so sauber ausgeschieden werden, daß dadurch Störungen vermieden werden. Es muß daher am Ende des Kabels eine Einrichtung vorgesehen sein, die dafür sorgt, daß nur die eine gewünschte Frequenz und nicht die etwa auftretenden Störungen die Steuerung des örtlichen Senders beeinflussen.
Eine ähnliche Aufgabe, die erfindungsgemäß mit den gleichen Mitteln gelöst wird, liegt weiterhin z. B. in der Bildtelegraphie vor. Hier werden Stimmgabeln auf der Sende- und Empfangsstelle verwendet, um den Gleichlauf der Sende- und Empfängerapparatur aufrechtzuerhalten. Die Stimmgabeln werden zu diesem ^Zwecke in speziellen Schaltungen betrieben.
Es sind bereits eine ganze Reihe von Schaltungen für die obenerwähnten Zwecke vorge- 5c schlagen worden. Die einfachste Schaltung ist die, daß über die Stimmgabel der Gitter- und der Anodenkreis einer Röhre rückgekoppelt ^ wird. Dabei tritt jedoch der große Nachteil auf, daß die Röhre auch dann schon schwingt, wenn die Stimmgabel noch nicht erregt ist, da die Kupplung zwischen Gitter- und Anodenkreis über die Stimmgabel selbst sehr fest ist. Weiterhin hat man vorgeschlagen, die Stimmgabel außerhalb dieser Kopplung für sich allein im 6c Gitterkreis bzw. Anodenkreis anzuordnen, jedoch läßt sich durch eine solche Anordnung keine einwandfreie Steuerung mit Hilfe der Stimmgabel erzielen. Man hat daher auch die Gitter- und Anodenkreisspule an verschiedenen 6« Stellen der Stimmgabel angreifen lassen. Auf diese Weise ist es zwar möglich, eine gewisse Entkopplung zwischen Gitter- und Anoden-
kreis zu erzielen. Der Nachteil ist jedoch der, daß dabei keine gute Ausnutzung der Stimmgabelschwingungen erzielt wird, da die Schwingungsweite der Stimmgabel bei den im Gitterkreis liegenden bzw. den im Anodenkreis liegenden Spulen verschieden groß ist. Auch andere bekannte Anordnungen vermeiden die Kopplungserscheinungen nicht, sondern es wird lediglich durch Versetzung der Spulen erreicht, ίο daß die Kopplung nur auf einem bestimmton Teil des Kraftlinienweges auftritt. ' Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die •Kopplung zwischen Anoden- und Gitterkrcis der Röhre über die Stimmgabel im Ruhezustand auszuschalten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das erregte und das erregende System so an der Stimmgabel angeordnet werden, daß die von diesen beiden Systemen durch die Schenkel der Stimmgabel verlaufenden Kraftlinien im wesentlichen senkrecht aufeinanderstellen. Der evtl. noch vorhandene Streufluß kann eine schädliche Kopplung, die zum Schwingen der Röhre führt, nicht hervorrufen. Eine Kopplung zwischen den beiden Spulen findet daher erst dann statt, wenn die Stimmgabel schwingt, und dadurch ist aiich die Frequenz der Schwingung durch die Stimmgabel einwandfrei festgelegt. Der Erfindungsgedanke ist nicht nur auf die bereits obenerwähnten Gebiete beschränkt, sondern kann auch für ähnliche Zwecke Anwendung finden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in den beiliegenden Abbildungen dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt eine übliche Schaltung einer über die Stimmgabel rückgekoppelten Röhre. Die Rückkopplung erfolgt dabei über die Gabel G und die beiden Systeme S1 und S2, deren erstes erregend und deren zweites erregt ist. Diese beiden Systeme sind nun erfindungsgemäß gegeneinander entkoppelt. In Abb. 2 und 3 ist die Art der Entkopplung näher dargestellt. Das System S1 besteht aus einem doppel-T-förmigen Eisen mit entsprechender Wicklung. Die Kraftlinien dieses Systems schließen sich, wie in der Abb. 2 dargestellt, über die Stimmgabel und verlaufen im wesentlichen parallel zu den Schenkeln der Gabel. Die Kraftlinien des aus zwei U-förmigcn Magneten bestehenden Sy-' stems S2 sind, wie aus der Abb. 3 zu ersehen, senkrecht zu dem System S1 angeordnet, so daß die Kraftlinien sich hauptsächlich quer, zu den Schenkeln der Stimmgabel im Eisen schließen und damit senkrecht auf den durch das System S1 hervorgerufenen Kraftlinien stehen. Es ist also auf diese Weise eine weitgehende Entkopplung der beiden Systeme erreicht.
Im Falle des Gleichwellenrundfunks würde das System S1 mit der ankommenden Leitung und das System S2 mit der Vervielfachtmgseinrichtung oder umgekehrt.verbunden werden. Solange die Gabel nicht schwingt, wird vom System S1 auf das System S2 nicht übertragen. Erst im Schwingungszustande der Gabel wird der Kraftfluß im erregten System S2 durch die Änderungen des Luftspaltes geändert und damit Schwingungen erzeugt.
Die dargestellte Anordnung hat beim Gleichwellenrundfunk den Vorteil, daß eine weitgehende Ausschaltung von Störfrequenzen erzielt wird. Bei der Bildtelegraphie führt die Röhrenanordnung erst dann Schwingungen aus, wenn die Gabel selbst schwingt. In beiden Fällen ist also durch die außerordentlich lose Kopplung ein einwandfreies Arbeiten der ganzen 75 Anordnung gewährleistet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln für Gleichwellensender 80 o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das erregende und das erregte System zum Zwecke der magnetischen Entkopplung so an der Stimmgabel angeordnet sind, daß die von diesen Systemen durch die Schenkel der Stimmgabel verlaufenden Kraftlinien im wesentlichen senkrecht aufeinanderstellen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch · gekennzeichnet, daß das eine System aus einem mit einer Wicklung versehenenDoppel-T-Eisen, das zweite System aus zwei mit Wicklungen versehenen U-Eisen besteht. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL80550D 1932-02-21 1932-02-21 Einrichtung zur Schwingungserregung mittels Stimmgabeln fuer Gleichwellensender o. dgl. Expired DE600773C (de)

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DE600773C true DE600773C (de) 1934-07-31

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DE (1) DE600773C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205428B (de) * 1959-08-07 1965-11-18 Wallace & Tiernan Inc Schallsignalvorrichtung mit fester Frequenz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1205428B (de) * 1959-08-07 1965-11-18 Wallace & Tiernan Inc Schallsignalvorrichtung mit fester Frequenz

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