DE516892C - Einrichtung zur Verbesserung der Gleichmaessigkeit bzw. Erhoehung der Lautstaerke fuer Zugtelefonie - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung der Gleichmaessigkeit bzw. Erhoehung der Lautstaerke fuer Zugtelefonie

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DE516892C
DE516892C DEH110663D DEH0110663D DE516892C DE 516892 C DE516892 C DE 516892C DE H110663 D DEH110663 D DE H110663D DE H0110663 D DEH0110663 D DE H0110663D DE 516892 C DE516892 C DE 516892C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B5/00Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J50/00Circuit arrangements or systems for wireless supply or distribution of electric power
    • H02J50/20Circuit arrangements or systems for wireless supply or distribution of electric power using microwaves or radio frequency waves

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verbesserung der Gleichmäßigkeit bzw. Erhöhung der Lautstärke für Zugtelefonie Das bekannte Verfahren der Zugtelefonie besteht darin, daß an eine Einzelleitung, die die Eisenbahnstrecke, die mit Zugtelefonie he trieben werden soll, begleitet, ein Hoch frequenzsender angeschlossen wird, dessen anderer Pol an Erde liegt. Es :entsteht dann ein Hochfrequenzfeld zwischen dieser Leitung und der Erde, aus dem die auf einen Wagen des Zuges montierte Antenne Hochfrequenzenergie entnimmt und sie dem Empfänger im Zuge zuführt. Umgekehrt überträgt die gleiche Antenne aus dem Zuge die im Zuge erzeugten Hochfrequenzschwingungen auf diese Leitung, an deren Ende dann der entsprechende Empfänger angeschlossen ist.
  • Die Dämpfung einer solchen Einzelleitung in Verbindung mit der Erde ist besonders für die für die Zugtelefonie in Betracht kommenden Frequenzen außerordentlich groß, jedenfalls größer als die für die normalen Sprachfrequenzen der Telefonie oder gar der Frequenzen der Telegraphie. Es werden also alle Mittel benutzt werden müssen, wenn man von einer Sendestelle aus auf eine möglichst große Entfernung Zugtelefonieverbindungen mit einem fahrenden Zuge erzielen soll, um die Dämpfung dieser Leitung möglichst zu verringern, damit die Hochfrequenz möglichst weit mit ausreichender Energie sich fortpflanzt.
  • Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, daß es ohne an und für sich erkennbare Ursache Stellen gibt, bei denen, trotzdem die Leitung sich in brauchbarer Nähe der Eisenbahnstrecke befindet, die Lautstärke im Zuge - und umgekehrt - so starke verringert wird, daß sie für eine gute Telefonieverbindung nicht brauchbar ist; vor und hinter solchen Stellen ist die Lautstärke gut brauchbar. Solche Schwankungsstellen können sich über mehrere Kilometer erstrecken.
  • Es hat sich herausgestellt, daß ein Mittel, um auf der einen Seite größere Reichweiten der Verbindungen vom und zum Zuge zu schaffen und auf der anderen Seite solche Stellen verringerter Lautstärke (Schwankungsstellen) auszugleichen, darin' besteht, daß an bestimmten Stellen der Leitung oder an einer Stelle verringerter Lautstärke, z. B. in der Mitte der Schwankungsstelle oder, wenn es sich praktischer erweist, an den Anfang oder Ende, die Leitung z. B. über einen Kondensator geerdet wird. So stieg beispielsweise die Empfangsenergie, gemessen in Volt, an dem Gitter der ersten Empfangsröhre im Zuge bei einer Entfernung von etwa 3o km des Zuges von der Sendestelle von o,2 Volt auf 2,4 Volt, also .auf etwa das Zwölffache.
  • Weiter hat sich herausgestellt, daß unter Umständen ein noch besserer Ausgleich bzw. eine noch größere Reichweite der Hochfrequenzschwingungen auf der Trägerleitung erzielt werden kann, wenn man außer der Erdung der Trägerleitung auch die eine oder mehrere oder alle Leitungen, die mit der Trägerleitung gemeinsam -das auf dem Gestänge verlegte Leitungsbündel bilden, an geeigneten Punkten durch " geeignete Mittel (Kondensatoren) erdet. Dieses Verfahren wird man besonders dann anwenden, wenn ein noch feiner nuancierter Ausgleich der Lautstärke erzielt werden soll, ä. B. nur eine verhältnismäßig geringe Zunahme der Lautstärke gewünscht ist.
  • Schließlich ist es sogar möglich, daß man auf die Erdung der Trägerleitung selbst überhaupt verzichtet und nur eine oder mehrere oder alle Begleitleitungen des Leitungsbündels in der angegebenen Weise erdet.
  • Die verschiedenen Möglichkeiten dieser Erdung, also Erdung der Trägerleitung selbst, Erdung der Trägerleitung und ein2elner oder mehrerer Leitungen des Leitungsbündels oder nur Erdung einzelner oder mehrerer Leitungen des Leitungsbündels gehe es dem Ingenieur vollständig in die Hand, die gewünschten Reichweiten und Lautstärken an jeder Stelle zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verbesserung der Gleichmäßigkeit bzw. Erhöhung der Lautstärke für Zugtelefonie, bei der als Trägerleitung der Hochfrequenz eine eindrähtige Leitung verwandt wird, die entweder allein oder inmitten eines nicht mit ihr verbundenen Leitungsbündels neben der Eisenbahnstrecke verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß sie am Anfang oder am Ende öder in der Mitte von Stellen geringerer oder schwankender Lautstärke, jedoch vor `ihrem Ende durch geeignete Mittel, z. B. über einen Kondensator, geerdet ist.
DEH110663D 1927-03-18 1927-03-18 Einrichtung zur Verbesserung der Gleichmaessigkeit bzw. Erhoehung der Lautstaerke fuer Zugtelefonie Expired DE516892C (de)

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