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Die Erfindung bezieht sieh auf Klöppel für Flecht- und Klöppelmaschinen mit Sinuskurvenbahnen in der Gangplatte. Die Klöppel werden gezwungen, die Sinuskurvenbahnen zu durchlaufen, indem die Klöppelfüsse mit in zwei verschiedenen Richtungen gedrehten Treibscheiben aufeinanderfolgend in Eingriff gelangen. Es ist zu beachten, dass jeder Klöppel während eines Durchlaufs durch die Maschine Teildrehungen um seine Achse in der einen und in der andern Richtung ausführt, u. zw. infolge des Zusammenwirkens mit den Treibscheibe. Es ist nun unerwünscht, diese Teildrehungen des Klöppels von der Garnspule mitmachen zu lassen, da die Gefahr des Fadenbruehes besteht, namentlich wenn der Klöppel die Sinusbahnen rasch durchläuft.
Deshalb ist bereits vorgeschlagen worden, den Garnspulenträger gegenüber dem Klöppelfuss drehbar anzuordnen.
Gemäss der Erfindung wird das Ausmass der Drehbewegung des Spulenträgers gegenüber dem Klöppelfuss durch eine Mehrzahl von Anschlagteile bestimmt, die auf der mit dem Klöppelfuss verbun-
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Die Säule 28 erhebt sich von einem zylindrischen Lagerteil 33 des Flügels 27. Fm den Lagerteil 35 kann sich eine Hülse 36 drehen. Die Hülse 36 umgibt die Säule 28, den unteren Teil des Rohres. 31 und den Ring 35'. Ein Flansch 36'des Ringes 35'übergreift das Ende der Hülse 36 und hält die Hülse. 36 in richtiger Stellung. Auf die Hülse 36 wird die Hülse 39 des Garnkötzers aufgeschoben. Die Kötzerhülse 39 hat am unteren Ende rechtwinklig abgebogene Lappen 40, welche mit auf der Fussscheibe 37 der Hülse 36 angebrachten Stiften 41 in Eingriff kommen können.
Vom Arm 29 des Flügels 27 ragt eine Stange 42 von eckigem Querschnitt nach oben. Auf der Stange 42 kann ein Reiter 43 auf und ab gleiten, sieh jedoch nicht drehen. Der Reiter 43 ruht gewöhnlich unter dem Druck einer Feder 44 auf einer Schulter 42'des Armes 29. Das obere Ende der Feder 44 stützt
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biegsamen Material ist über die Feder 44 gezogen. Der Schlauch 45 ist mit Schellack oder sonstwie mit dem unteren Ende am Reiter 43 und mit dem oberen Ende am Bund 44'befestigt. Der Schlauch 45 dient als Schutz für die Feder 44 und verhindert, dass Faserstaub in sie eindringt. Wenn der Reiter 43 auf der Schulter 42'ruht, ist er mit einem der Zähne 38 der Scheibe 37 der Hülse 36 in Eingriff.
Der Reiter 43 hat oben einen Haken 46, durch den der von der Spule kommende Faden durchläuft. Infolgedessen hebt
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arm 53 hat an seinem Aussenende ein Auge 54. Am Haken 57 des Armes 53 greift eine Stange 56 an. Auf ihr unteres Ende ist eine Mutter 58 aufgesehraubt, mit der die Stange 56 in einem Rohr 59 gleiten kann.
Eine die Stange 56 umgebende Feder 5 ? stützt sich gegen die Mutter 58 und einen Verschlusspfropfen am oberen Ende des Rohres 59. Wenn die Mutter-58 auf dem unteren Abschluss des Rohres 59 aufliegt, ist der Spannarm 53 in waagrechter Lage. Vom oberen Ende des Kopfes 52 steht ein Fadenführer 60 vor, welcher an seinem oberen Ende zu einem Auge 61 und an einer Zwischenstelle zu einem Haken 62 gebogen ist. Der Faden wird vom Auge 49 der Abzugsvorrichtung zum Auge 54 des Spannarmes 58 geleitet. Im Betrieb wird das Auge 54 unter das Auge 61 gehoben (Fig. 1).
Um die Fleehtmasehine bei Fadenbruch anzuhalten, ist eine Wächtervorrichtung vorgesehen. Sie besteht aus einer Stange 63, die durch den durchbohrten Kopf 52 und durch die hohle Spindel 15 geht und an der unten ein Bolzen 64 befestigt ist. Das obere Ende 63 a der Stange 63 ist seitlich um den Gelenkbolzen 65 gebogen, mit welchem der Haken 57 am Spannarm 53 befestigt ist. Wenn im Betrieb der Faden gespannt und der Arm 53 gehoben wird, wird der Bolzen 64 gehoben. Bei Fadenbrueh jedoch fällt der Spannarm 53 und daher auch der Bolzen 64. Der Bolzen kommt dadurch in den Bereich eines Hebels der Abstellvorriehtung, wodurch diese betätigt wird.
Der Faden läuft von der Spule ab, geht durch das Auge 48, durch den Haken 46, dann wieder durch
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hebt der Faden den Reiter 43 aus dem Bereich der Zähne 38. Die Hülse 36 und die Spule können sich dann frei drehen, so dass von der Spule Faden abgezogen werden kann. Wenn der Klöppel seine Sinuskurvenbahn verfolgt, nimmt der die Spule tragende Flügel 27 nicht an den ruckweisen Teildrehungen des Klöppelfusses teil, sondern er bewegt sich frei auf diesem. Die sich addierenden Teildrehungen des Flügels 27 werden unter Vermittlung der Unterlagseheiben 20, 19, 17 erst dann gehemmt, wenn die Ansehläge 30,26, 25, 24, 23, 22, 21 an einer Seite aneinander anliegen. Der Flügel 27 ist sodann an einer Weiterdrehung in derselben Richtung gehindert.
Der Flügel 27 erhält beim Aufstossen auf die in einer Endlage befindlichen Unterlagscheiben einen Rückstoss, so dass er zurückschwingt und auf diese Weise wieder frei drehbar wird. Bei der dargestellten Ausführungsform sind drei Unterlagseheiben : 20, 19. 17
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gesetzten Seiten verriegeln. d. h., ehe sie an der andern Seite der Noeke 21 (Fig. l) Widerstand finden, und ehe die andere Seite der Nocke 30 an die andere Seite des Ansatzes 26 anstösst.