AT135035B - Gebrauchswagen aus Eisen-, Stahl- oder anderem Blech. - Google Patents

Gebrauchswagen aus Eisen-, Stahl- oder anderem Blech.

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AT135035B
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Welger Geb
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Description


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    Gebrauehswagen aus Eisenr, Stahl oder   anderem Blech. 



   Gegenstand dieser Erfindung ist ein Wagen, wie man ihn in der Land-oder Forstwirtschaft, im Weinbau, in den Kolonien, auf moorigen Böden, in   Steinbruchs-,   Bau-oder sonstigen Betrieben gebraucht, wo erheblich schwere und verschiedenartige Lasten auch auf dem Acker und schlechten Fahrwegen (Feldwegen od. dgl.) durch Zugtiere oder Schlepper befördert werden müssen. 



   Der Wagen besteht aus vorzugsweise schwer-oder nichtrostendem Eisen-, Stahl-oder anderem Blech. Und zwar ist nach der Erfindung zum Zwecke der Ersparung eines besonderen Wagenuntergestelles für die Räder der Boden des Wagens selber als eine in Blech ausgeführte Tragkonstruktion ausgebildet, an der sämtliche Armaturen, wie Rungenhaltemittel. Lenkeinrichtungen, Wagenräder bzw. Wagenräderlager, unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung von besonderen tragrahmenartigen Unterbauten od. dgl., befestigt sind. Dadurch wird der Wagen bei grosser Festigkeit sehr leicht, so dass Zugmaschine oder Gespann nicht eine grosse tote Eigenlast des Wagens ständig mitzuschleppen braucht. 



   Das Fehlen jeglichen Untergestelles ergibt eine tiefe Lage des Schwerpunktes, so dass der Wagen sicher gegen Umkippen auf der Strasse liegt. Für Kolonien eignet sieh der neue metallische Wagen deshalb gut, weil er auch bei dauernder topischer Hitze immer fahrbar ist. 



   Um die Anwendungsmöglichkeiten des neuen Wagens zu vergrössern, kann durch einfaches Umstecken der Rungen in ihren Haltemitteln unter Ausschluss jeglicher Gelenke od. dgl. leicht versagender Armaturteile die Ladebreite und dadurch die Ladefläche des Wagens schnell und mühelos verändert werden, so dass er z. B. auch als Erntewagen für Rauhfutter, Luzerne, Getreide, Heu (lose und gepresst) benutzbar wird. 



   Ein weiterer Vorteil der neuen Wagenkonstruktion ist die Dreipunktverteilung der Last in einer 
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 heiten verbessert. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt den neuen Wagen von vorn. Das Schaubild in Fig. 2 lässt die Hinterradlagerung erkennen. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den neuen Wagen. In Fig. 4 ist ein Teil eines Wagenrades im Schnitt dargestellt. 



   Der Wagenboden a ist aus einem (oder mehreren)   Striche   Blech erzeugt. Die nötige Steifigkeit ist   diesem Blechboden durch Längsrippen b und c   gegeben, die entweder, wie z. B. die Rippen b, besondere mit dem Boden a durch   Schweissen,   Nieten od. dgl. vereinigte oder, wie z. B. die Rippen e, am Bodenblech selber durch Umbiegungen erzeugte Versteifungen bilden. Im letzteren Falle werden die seitlichen 
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 zurückgebogen, so dass sie genügend tragfähige Balken zum unmittelbaren Befestigen der Rungehaltemittel d und der Wagenräder e und   g   bzw. deren   Achssehenkellager/ergeben.   



   An mittleren Versteifungsrippen b, die ebenfalls, z. B. bei mehrteiligen Blechboden, durch Umbiegen der innen liegenden Blechkanten erzeugt sein können, ist in dem gezeichneten Beispiele für die Hinterräder g ein breitflächiges Pfannenlager h unmittelbar befestigt, das nicht nur eine Lenkung dieser   Räder a   von den Vorderrädern e mittels   Gestänge,   sondern auch die Höherstellung des einen Hinterrades gegen- über dem andern Hinterrad gestattet, wenn Bodenunebenheiten der Fahrbahn dies nötig machen. 



  Dadurch wird erreicht, dass die Last auch bei unebenen Fahrstrassen immer von allen Rädern aufgenommen und auf die Fahrbahn übertragen wird. 



   Auch die Lenkeinrichtung, z. B. der zum Einstecken der Deichsel bestimmte Schuh k, ist unmittelbar am Wagenboden drehbar befestigt. Eine mit diesem   Deichselha-Iter k   verbundene Platte   I   steuert mittels 

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 der Lenkstangen mund n die wie bei Kraftfahrzeugen in   Achsschenkellagern/gelagerten Vorderräder e   und, wie schon erwähnt, zugleich mittels der Zugstangen i die um das Pfannenlager h schwenkbaren   Hinterräder y.   



   Zur Verminderung des Geräusches kann man die Stösse dämpfen, indem man zwischen die metallischen, mit seitlichen   Halterändern u   versehenen Felgen s der Räder und einen ebenfalls metallischen Laufkranz t einen stossdämpfenden, elastischen, geteilten Ring v, z. B. aus Holz, einspannt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gebrauchswagen aus Eisen-, Stahl-oder anderem Blech, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise aus schwer-bzw. nichtrostendem Eisen-, Stahl-oder anderm Blech bestehende Wagenboden   (a)   durch angebogene oder befestigte Längsrippen (b, e) versteift ist und an ihm unter Vermeidung jeglicher Tiagrahmen unmittelbar die Wagenräder (e, g) bzw. Achsen bzw. ihre Achsenlager   (i),   die 
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   Achsschenkellager     ),   für die Rungenhaltemittel   (d)   u. dgl. versteift sind. 

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Claims (1)

  1. 3. Gebrauchswagen aus Eisen-, Stahl-oder anderem Blech, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (e) eines Wagenbodens (a) aus Blech nach unten, nach innen und, falls erforderlich, auch nach oben zurückgebogen sind. EMI2.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135035D 1932-01-27 1932-07-09 Gebrauchswagen aus Eisen-, Stahl- oder anderem Blech. AT135035B (de)

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DE135035X 1932-01-27

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AT135035B true AT135035B (de) 1933-10-25

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ID=5665780

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AT135035D AT135035B (de) 1932-01-27 1932-07-09 Gebrauchswagen aus Eisen-, Stahl- oder anderem Blech.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2628848A (en) * 1948-01-27 1953-02-17 Isaac William Four-wheel steering actuated by cable means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2628848A (en) * 1948-01-27 1953-02-17 Isaac William Four-wheel steering actuated by cable means

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