AT134119B - Verfahren zur Herstellung von Schokolade und Schokoladewaren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schokolade und Schokoladewaren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Schokolade und Sehokoladewaren. Die Herstellung von Schokolade und Schokolademassen erfolgt häufig in der Weise, dass man Kakao- pulver, welches vorher von der Hauptmenge des in den Kakaobohnen enthaltenen Fettes befreit wird ; mit Zucker und Kakaobutter mischt und zusammen mit weiteren Geschmaekszutaten in geeigneten Mahlvorrichtungen so lange mahlt, bis die gewünschte Feinheit und Gleichmässigkeit erzielt ist. Mit Rücksicht auf den angenehmen Geschmack der Schokolade und der sonstigen Schokoladewaren hat man bereits Schokolade hergestellt, welche ausser den sonst üblichen Bestandteilen der Schokolade Leeithin tierischen oder pflanzlichen Ursprungs enthält, um durch den Genuss derartiger Schokolade oder Schokoladewaren eine diätetische Wirkung zu erzielen. Die Zusammensetzung der auf diese Weise hergestellten Schokolade und der Schokoladewaren ist sonst die übliche. Es ist nun gefunden worden, dass durch Zusatz von Leeithin in der Menge von etwa 0'25 bis 0'5% der Vorteil eintritt, dass die fertigen Waren eine blanke Oberfläche besitzen, die nachträglich, selbst bei Einwirkung von Licht, Luft und Wärme nicht stumpf, grau und unansehnlich wird und ausblüht, wie es sonst bei Schokolade häufig beobachtet werden kann. Es wird also auf diesem Wege eine wesentliche Erhöhung der Lagerungsfähigkeit der Schokolade und Schokoladewaren erzielt. Für die Ausführung des Verfahrens kann Leeithin jeglicher Herkunft, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, Verwendung finden. Insbesondere ist Pflanzenleeithin, wie es aus den Sojabohnen in reichlichen Mengen und grosser Reinheit gewonnen werden kann, für diesen Zweck besonders geeignet. Ferner kann man Leeithin aus andern Hülsenfrüchte, wie Lupinen, Erbsen, aus Hefe, Getreidekeimen usw., verwenden. Zur Herstellung eines geeigneten Sojaleeithins verfährt man beispielsweise so, dass die zerkleinerten, von ihren Hülsen befreiten Sojabohnen bei Zimmertemperatur oder einer Temperatur von 40 C mit einem Gemisch aus 90% Benzol und 10 Teilen Alkohol von 96 Volumenprozent extrahiert werden. Aus dem Extrakt wird das Lösungsmittel durch Verdampfen entfernt, worauf in der Hauptsache das Öl und das hierin gelöste Leeithin zurückbleibt. Um das Leeithin aus dem Öl auszuscheiden, wird entspannter Wasserdampf eingeleitet, worauf sich das Leeithin, gemischt mit 01 und Wasser, zu Boden setzt und abgetrennt wird, worauf man es von der Hauptmenge des mitgerissenen Öles durch Abschleudern befreit. Dieses noch etwa 30% Öl enthaltende Leeithin wird durch Erwärmen unter vermindertem Luftdruck von dem hierin enthaltenen Wasser befreit und ist nunmehr so rein, dass es ohne weiteres in der Schokoladefabrikation Verwendung finden kann. Um zu vermeiden, dass fremdes Öl ausser Kakaobutter in die Schokolade gelangt, kann das Sojabohnenöl aus dem Leeithin durch Behandeln desselben mit Aceton oder Essigester entfernt werden. Ferner kann man auch so verfahren, dass man das Sojabohnenöl aus dem Leeithin durch wiederholtes Auswaschen mit Kakaobutter unter Erwärmen verdrängt. Die Schokolade wird in üblicherweise unter Zusatz von 0'25 bis 0'5% Sojalecithin, auf die Gesamtschokolademasse berechnet hergestellt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schokolade und Schokoladewaren, dadurch gekennzeichnet, dass die Schokolademasse zur Erhöhung der Lagerfähigkeit mit einem Zusatz von 0'25 bis 1% Leeithin versehen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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