AT134095B - Sprechkopf zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von akustischen Zeichen auf Stahlband. - Google Patents

Sprechkopf zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von akustischen Zeichen auf Stahlband.

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AT134095B
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    Spreehkopf   zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von akustischen Zeichen auf
Stahlband. 



   Beim Auftragen von Tönen, Geräuschen und Lauten auf Stahlbändern nach dem   Poulsenschen   Verfahren erweist sich die magnetische Streuung als unangenehme Begleiterscheinung. Der magnetische Impuls, der auf dem Stahlband aufgeprägt wird, haftet nicht unmittelbar an der Besprechungsstelle, sondern breitet sich auf dem Band allmählich schwächer werdend aus. Diese Erscheinung ist besonders auffallend, wenn die Besprechung mit einem magnetischen Pol, dem die Wicklung tragenden sogenannten Sprechkern, erfolgt. 



   Wie Fig. 1 zeigt, tritt der magnetische Fluss des Sprechkernes a nicht punktförmig in das Bandmaterial b hinein und haftet dort, sondern die Kraftlinien müssen zum andern Polende des Spreehkernes zurück und durchsetzen dabei das Stahlband in grösserem Umkreis. Die magnetische Fixierung kann so natürlich nicht genau sein, es sei denn, dass das Band mit so grosser Geschwindigkeit läuft, dass ein Ineinanderfliessen der einzelnen Magnetisierungsimpulse nicht erfolgen kann. 



   Die vielfach versuchte sogenannte Quermagnetisierung des Stahlbandes mit zwei Sprechkernen, die an den Längskanten des Bandes entlanggleiten, hat auch kein gutes Ergebnis, da auch hier beträchtliche Streuung auftritt, wie Fig. 2 deutlich erweist. Das in Draufsicht veranschaulichte Stahlband b wird an seinen Längskanten von den beiden Sprechkernen a, al umfasst. Die Magnetisierung verläuft quer zum Bande. Der genaue Verlauf der Kraftlinien im Bande ist durch unterbrochene Linien veranschaulicht. Auch in diesem Fall ist die Streuung einer genauen Auftragung hinderlich. 



   Die Erfindung bildet nun eine Anordnung der Sprechkerne, bei der nur eine sehr geringe Streuung auftritt. Dabei ist die Auftragung klanggetreu und kann die Laufgeschwindigkeit des Bandes um ein Vielfaches vermindert werden. 



   Fig. 3 zeigt die Anordnung der Sprechkerne nach der Erfindung in Seitenansicht und Fig. 4 in Draufsicht. 
 EMI1.1 
 sind um Kernbreite zueinander versetzt, so dass die einander zugekehrten Seitenkanten der Kerne in einer Ebene liegen. Der magnetische Fluss tritt von einem Kern in das Stahlband ein und auf der gegen- überliegenden Seite des Bandes, wo sich der zweite Kern befindet, wieder aus. Der Weg des Kraftflusses ist genau vorgeschrieben, ohne wesentliche Streuung. Diese Art der Magnetisierung ist eine Längsmagnetisierung des Bandes. Man könnte von einem magnetischen Schlitz sprechen, der durch die äusseren Begrenzungsflächen der Sprechkerne genau bestimmt ist. 



   Zweckmässig erhalten die Kerne rechteckigen Querschnitt und steht die längere Seite des Rechteckes senkrecht zum Band und verlaufen ferner die Kanten der Kerne, wo sie das Band berühren, parallel. 



   Die Wicklung der Kerne kann verschieden sein. Entweder trägt jeder Kern eine Wicklung für die Besprechung oder zwei Wicklungen, von denen eine für die Besprechung und die andere für die Vormagnetisierung dient, oder ein Kern trägt die Wicklung für die Besprechung und der andere die für die Vormagnetisierung. 



   Die Trennung der Besprechungsspulen für die schwachen, hochfrequenten Wechselströme von den von verhältnismässig starkem Gleichstrom durchflossenen Vormagnetisierungsspulen ermöglicht nämlich in beiden Fällen sowohl durch äusserst kleine Bemessung des Drahtquerschnittes der Besprechungsspulen als auch dadurch, dass die Besprechungsspulen ganz nahe an die   Aufzeichnungsstelle   des Stahl- 

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 bandes herangebracht werden können, die Streuung auf den kleinstmöglichen Wert herabzusetzen, was in Verbindung mit der gegenseitigen Versetzung der Kerne um eine Kernbreite die günstigste Wirkung ergibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sprechkopf zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von akustischen Zeichen auf ein Stahlband (nach dem Poulsen-Prinzip), mit zwei auf verschiedenen Seiten des Bandes angreifenden und gegeneinander in der Längsrichtung des Bandes versetzten Sprechkernen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprechkerne um eine Kernbreite zueinander versetzt sind, so dass ihre einander zugekehrten, beiderseitig senkrecht zum Band verlaufenden Seitenflächen in einer Ebene liegen.

Claims (1)

  1. 2. Sprechkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der einander versetzt gegen- überstehenden Kerne zwei Wicklungen trägt, von denen eine für die Besprechung, die andere in an sich bekannter Weise für die Vormagnetisierung dient.
    3. Spreehkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kern die Wicklung für die Besprechung, der andere, bezüglich des ersten versetzte Kern die Wicklung für die Vormagnetisierung EMI2.1 EMI2.2
AT134095D 1930-10-06 Sprechkopf zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von akustischen Zeichen auf Stahlband. AT134095B (de)

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