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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Betrieb von Sauggasgeneratoren unter Benutzung von Sägespänen, Hobelspänen od. dgl. als Brennstoff. Die Vergasung von
Sägespänen, Hobelspänen od. dgl. in Generatoren ist an sich wohl bekannt, im vorliegenden Falle handelt es sich aber um eine bestimmte Art der Durchführung der Vergasung, durch die der Generatorbetrieb vereinfacht wird.
Das Verfahren besteht darin, dass die Späne od. dgl. in einem Behälter in die Form eines für einen Tagesbetrieb ausreichenden Presszylinders mit axialem Hohlraum gebracht werden und der Presszylinder nach seiner Fertigstellung samt dem Behälter in den Zylindermantel eines mit unterer Absaugung arbeitenden Generators eingesetzt wird. Während des ganzen Tagesbetriebes, z. B. 4-5 Stunden, ist es dann nicht mehr nötig, eine besondere Naehfüllung vorzunehmen. Ist ein einziger Presszylinder bei längerem Tagesbetrieb nicht ausreichend, so kann man auch zwei Presszylinder samt Behälter nebeneinander in den Generatormantel einsetzen und den Betrieb so leiten, dass zuerst nur aus dem Hohlraum des ersten Zylinders die Absaugung erfolgt und dann erst aus dem zweiten.
Zur Absaugung dient ein vom Generatorboden nach oben in den Hohlraum des Spänezylinders reichender, seitlich gelochter Rohrstutzen, welcher eine in einem Abstand vom Generatorboden vorgesehene Tragplatte für den Behälter samt Presszylinder unter Belassung eines freien Spielraumes durchsetzt.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch die Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
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des Spänezylinders ausserhalb des Generators.
Nach Fig. 2 ist ein oben offener Blechzylinder m vorgesehen, dessen Boden n ein zentrales Loch aufweist, in welches ein konischer Körper o hineingestellt werden kann. Um den Körper o herum werden Sägespäne, Hobelspäne od. dgl. derart fest in den Behälter gestopft, dass daraus ein hohler Presszylinder entsteht, der nach Entfernung des Körpers o samt dem Behälter m in den Generator eingesetzt wird.
Der Generator besteht gemäss Fig. 1 aus dem zylindrischen Mantel a mit Bodenplatte b und in einem Abstand darüber angeordneter Tragplatte c für den den Spänezylinder enthaltenden Behälter. In
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stutzen g durchsetzt wird. An den Stutzen g ist das zu einer Gasreinigungsvorrichtung führende, mit Schieber h versehene Saugrohr g'angeschlossen. Der Generator besitzt ferner oben einen um ein Scharnier e bewegbaren, mit Schaufenster f versehenen Deckel d. der bei j dicht festgeschraubt werden kann.
Ein mit Schieber Je ausgestattetes Rohr i am oberen Generatorende mündet in ein Esse und dient einerseits zum Abführen der Anheizgase, die bei Öffnung der Türe I am Generatorunterende entstehen und anderseits als Lufteinlass beim normalen Betrieb.
Ist der im Behälter m befindliche Spänezylinder auf die Platte c gestellt, so wird zunächst die Entzündung desselben durch die Türe z vorgenommen und der Zylinder bei geöffnetem Rohr i in Glut versetzt. Es wird nun die Türe l geschlossen, der Schieber Je gedrosselt und bei geöffnetem Schieber h mittels eines an der Gasreinigungsvorrichtung angeschlossenen Saugrohres eine Saugung durch den Generator in Richtung von oben nach unten bewirkt. Wenn die Gasreinigungsvorrichtung mit Gas gefüllt ist, wird das Saugrohr abgestellt und die weiterer Saugung vom Motor übernommen.
Die Vergasung findet hauptsächlich in der axialen Höhlung des Spänezylinders statt ; diese wird immer breiter, bis am Schlusse des 4-5stündigen Betriebes der ganze Zylinder aufgebraucht ist. Werden
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gekennzeichnet, dass die Späne od. dgl. in einem Behälter in die Form eines für einen Tagesbetrieb ausreichenden Presszylinders mit axialem Hohlraum gebracht und der Presszylinder samt Behälter in den Zylindermantel eines mit unterer Absaugung aus dem Hohlraum arbeitenden Generators eingesetzt wird.