AT133725B - Einrichtung zum Trocknen des Körpers, vorzugsweise der Hände, und von Gegenständen bei Fahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zum Trocknen des Körpers, vorzugsweise der Hände, und von Gegenständen bei Fahrzeugen.

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AT133725B
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Austria
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vehicles
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Inventor
Max Aschermann
Original Assignee
Max Aschermann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   In den Toiletteräumen   (waschräume)   von Eisenbahnwagen.   Überlandkraftwagen,   Schiffen und sonstigen Fahrzeugen sind zum Abtrocknen der Hände Handtücher dem reisenden Publikum zur
Verfügung gestellt. In den   Küchenbetrieben   solcher Fahrzeuge werden gleichfalls zum Abtrocknen des
Geschirrs Tücher verwendet. Die Anschaffung, Reinigung und Instandhaltung dieser Hand-und Geschirr- tücher ist mit grossen Kosten verbunden. 



   Es sind bereits Einrichtungen bekannt, bei welchen das lasche Abtrocknen der Hände und von
Gegenständen mittels eines Luftstromes   durchgeführt   wird, der zur Erzielung einer besseren Trocknung- wirkung allenfalls vorgewärmt wird. Der Luftstrom wird bei diesen bekannten Einrichtungen mittels eines Ventilators oder eines Gebläses erzeugt, das z. B. durch einen Elektromotor angetrieben wird. Der- artige Einrichtungen erfordern hohe Anschaffungs-und Waitungskosten, wozu noch die Kosten für den Motorstrom kommen. Sie sind daher nicht geeignet, im rauhen Eisenbahnbetriebe verwendet zu werden, wozu noch des öfteren der Mangel des Vorhandenseins von elektrischem Strom kommt. 



   Dem Nachteil dieser bekannten   Einrichtungen   bei Verwendung an bewegten Fahrzeugen wird erfindungsgemäss dadurch abgeholfen, dass am Fahrzeug ein Fangtrichter mit einer daran anschliessenden, im Inneren des Fahrzeuges in der Höhe der Verbrauchsstelle ausmündenden Rohrleitung vorgesehen ist, durch die ein Gegenluftstrom bei bewegtem Fahrzeug abgefangen und allenfalls im erwärmten Zustand der Verbrauchsstelle, z. B. zum Trocknen der Hände oder zum Trocknen des   Geschirr s, zugeführt wird.   Die Vorwärmung des Luftstromes kann zweckmässig durch eine Heizschlange der Zugsdampfheizung oder auf elektrischem Wege erfolgen. 



   Die Ausmündungsdüse des in das Innere des Wagens einmündenden Rohres   kann durch   eine Klappe abgeschlossen werden, die bei Bedarf z. B. durch einen Fusstritt mit anschliessendem Hebel geöffnet werden kann. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausfiihiungsform des Erfindungsgegenstandes in sehematischer Darstellung. 



   In der Zeichnung ist mit 1 das Fahrzeug, z. B. ein Schienenfahrzeug, bezeichnet, in dem sich der Toiletteraum 2 befindet. Das Dach dieses Wagens wird von einem drehbaren Trichter 3 überragt, der zur Einstellung desselben gegen die Fahrtrichtung mit einer Windfahne 4 versehen ist. Dieser Fangtrichter 3 ist leicht drehbar mit einem Fallrohr 5 verbunden, das unten in eine Düse ausläuft. Die Höhe dieser Auslaufdüse vom Boden ist so bemessen, dass das Trocknen der Hände leicht bewerkstelligt werden kann. In die Leitung 5 kann zur Erwärmung der durchströmenden Luft eine Heizung eingebaut sein, die im gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einer Dampfheizungsrohrschlange 7 in einem Gehäuse 8 besteht, wobei der Dampf im Sinne der eingezeichneten kleinen Pfeile in die Heizschlange ein-und aus derselben austritt.

   Statt der Dampfheizung kann selbstverständlich auch eine elektrische Widerstandsheizung vorgesehen sein. Bei 10 ist eine Absperrklappe vorgesehen, die über ein Gestänge 11 mit einem Fusstritt 12 verbunden ist. Bei Bewegung des Wagens im Sinne des Pfeiles p tritt die Gegenzugluft im Sinne der Pfeile pi in den Trichter 3 ein und strömt durch das Rohr 5 und durch die Heizschlange 7 nach unten, so dass ein vorgewärmter Luftstrahl aus der   Diise   6 für das Trocknen der Hände austritt. Durch Betätigen des Fusstrittes 12 wird die Klappe 10 geöffnet, wodurch dem Luftstrom der Austritt freigegeben und gleichzeitig die allfällige Heizung in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Es ist selbstverständlich, dass diese Trocknungsanlage mittels   vorgewärmter   Luft auch zum Trocknen von Geschirr od. dgl. in den Speisewagen oder bei andern der Beförderung von Personen dienenden Fahrzeugen, Schiffen od. dgl. Verwendung finden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Trocknen des Körpers und von Gegenständen, insbesondere aber zum Trocknen der Hände in Toiletteanlagen bei Fahrzeugen, wie z. B. Eisenbahnwagen, Schiffen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrzeug ein vorzugsweise leicht drehbarer Fangtrichter mit einer daran anschliessenden, im Inneren des Fahrzeuges in der Höhe der Verbrauchsstelle ausmündenden Rohrleitung vorgesehen ist, durch die der bei bewegtem Fahrzeug auftretende Gegenluftstrom abgefangen und allenfalls in erwärmtem Zustande der Verbrauchsstelle zugeführt wird.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Rohrleitung vor der Auslaufdüse eine Absperrklappe angeordnet ist, die durch einen Fusstritt betätigt werden kann und sowohl den Luftstrom als auch gleichzeitig die allfällige Heizung ein-bzw. ausschaltet. EMI2.1
AT133725D 1931-08-29 1931-08-29 Einrichtung zum Trocknen des Körpers, vorzugsweise der Hände, und von Gegenständen bei Fahrzeugen. AT133725B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020206713A1 (de) 2020-05-28 2021-12-02 Diehl Aerospace Gmbh Toilettenanordnung für eine Flugzeugkabine eines Flugzeugs, Flugzeug mit der Toilettenanordnung sowie Verfahren zur Trocknung einer Standfläche in der Toilettenanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102020206713A1 (de) 2020-05-28 2021-12-02 Diehl Aerospace Gmbh Toilettenanordnung für eine Flugzeugkabine eines Flugzeugs, Flugzeug mit der Toilettenanordnung sowie Verfahren zur Trocknung einer Standfläche in der Toilettenanordnung

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