AT133316B - Straßenwalze. - Google Patents

Straßenwalze.

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AT133316B
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roller
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road roller
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Silvio Andres
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Silvio Andres
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Description


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  Strassenwalze. 



   Die Erfindung betrifft eine Strassenwalze und besteht in der besonderen Lagerung der Hinterwalzen auf einer ungeteilten Achse derart, dass die Hinterwalzen unabhängig voneinander in begrenztem, aber dem praktischen Bedürfnis entsprechend ausreichendem   Masse   frei nach beiden Seiten um die Auflagerenden der Hinterachse ohne Unterbrechung oder Störung des Antriebs ausschwingen können, um sich einem vorgearbeiteten und gegebenenfalls wechselnden Strassenprofil selbsttätig anzupassen. Das Auflager ist erfindungsgemäss hiebei derart ausgebildet, dass bei gleichmässig   nachgiebiger Strassenfläche   die schwingenden Walzen sich ohne Zuhilfenahme von Federn oder sonstigen elastischen Zwischengliedern automatisch in die   : Mittellage   einstellen und in diese   Gleichgewichtslage zurückkehren.   



   Es ist bereits bekannt, um die Anwendung von Schwinghalbaehsen zu vermeiden, die Hinterwalzen auf einer ungeteilten Hinterachse um   kugelförmige Sitzflächen schwingbar   zu lagern, zu dem Zwecke, sie zwangsläufig unter einer bestimmten Neigung zur Hinterachse einstellen zu können.

   Abgesehen davon, dass bei dieser bekannten Ausführung die Hinterwalzen durch komplizierte Einrichtungen in einer bestimmten Stellung zur Hinterachse gehalten oder geführt werden müssen und diese Enrichtungen bei den grossen   Walzengewichten   kaum so stark ausgeführt werden können, dass sie den auftretenden hohen Beanspruchungen gewachsen sind, verlangen diese beim Walzen von wechselnden Strassenprofilen, etwa von der Geraden in die Kehre, vom   schwachgewölbten   in das einseitig   überhöhte   Profil oder bei Kreuzungen in das ebene Profil jedesmal ein Neueinstellen der Vorrichtung, das überdies nicht mit der unbedingt erforderlichen Genauigkeit vorgenommen werden kann.

   Auch können zufolge der mehr oder weniger zwangsläufigen Einstellung der Hinterwalzen Fehler in der   gleichmässigen   Auftragung der zu walzenden Schotter-,   Asphalt- oder Teerasphaltschicht leicht überfahren   werden. 



   Diese Nachteile werden durch vorliegende Erfindung vermieden. Die Bauart ist einfach und stand- sicher sowie widerstandsfähig und keinerlei   Betriebsstörung   ausgesetzt. An die Bedienung werden keinerlei
Ansprüche gestellt, die Walze arbeitet selbsttätig, bei   wilkungsvollster   und richtiger Einstellung der
Hinterwalzen und die Vorteile der Schwingwalze an sich   whken   sich gerade an den schwierigsten Stellen in der Kehre und in Kreuzungen bei wechselndem Profil voll und ganz aus. Locker geschichtete Stellen werden sofort durch Einschwingen der Walzen kenntlich gemacht. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine beispielsweise   Ausführung   der Erfindung in einem Längsschnitt durch die eine Hinterwalze der   Strassenwalze,   in Fig. 2 schematisch das Kräftespiel, welches eine Rück- führung in die Mittellage bewirkt. 



  Auf einer normalen im Fahrrahmen festgelagerten Hinterachse 1 sitzt an jedem Ende drehbar eine zylindrische Büchse 2 mit festem Flansch und Zahnkranz an der Innenseite, welche mittels Ritzel oder Kette angetrieben wird. Auf   dieser Büchse   befindet sich eine frei bewegliche Büchse 3, deren innere und äussere Begrenzungslinie im Querschnitt einen   hyperbelähnlichen Verlauf   zeigt. Auf dieser
Büchse ist dann mit zylindrischer Bohrung der eigentliche Hinterwalzenkörper 4 aufgesetzt. Durch
Anordnung einer gelenkigen Kupplung 5, ähnlich System Oldham, zwischen dem Zahnradflansch der
Büchse 2 und dem Hinterwalzenkörper, findet die Kraftübertragung auf die Hinterwalze statt.

   Es ist nun ohne weiteres ersichtlich, dass die Hinterwalzen durch Einschieben der frei beweglichen, eigen- tümlich geformten Büchsen 3 frei und unabhängig voneinander   ausschwingen.   d. h. sich dem vorge- arbeiteten und in den praktisch gegebenen Grenzen wechselndem Strassenprofil frei anpassen können.
Die Hinterwalze liegt in jeder Stellung frei auf der vorgearbeiteten   Strassenfläche auf.   einseitiger Druck wie bei zwangsläufig geführten oder auch durch elastische Zwischenglieder bis zu einem gewissen Grade 

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 zwangsläufig   geführten   Hinterwalzen kann nicht auftreten. Das besonders gefürchtete einseitige Schneiden oder Schnüren der Hinterwalzen in dem zu walzenden weichen Bitumen-, Asphalt-, Teer-oder TeerAsphalt-und ähnlichem Belag wird vermieden.

   Höchste Qualität der Walzarbeit ist im vorhinein, ganz 
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 Konstruktion durch das freie Ausschwingen der Walzen als örtliche Vertiefung sofort erkennbar und es kann der Belag an dieser Stelle rechtzeitig ergänzt und auf gleich gewalzt werden. 



   Die   Ausführung   der frei beweglichen Buchse 3 ist so gewählt, dass sieh wie Fig. 2 zeigt, die schwingende Hinterwalze auf das Strassenprofil einstellend immer im stabilen Gleichgewicht befindet. Auch kehrt die Walze, sobald sie durch irgendwie auftretende Seitenkräfte, insbesondere durch   ungleichmässige   Schüttung der zu walzenden Belagschicht, zum Ausschwingen gebracht wurde, ohne Zuhilfenahme von Federn oder elastischen Zwischengliedern automatisch in die Gleichgewichtslage zurück.

   Die Büchse 3 kann unter Umständen entbehrt werden, dadurch, dass man den   Hinterwalzenkörper   4 direkt auf die Buchse 2 aufsetzt, welche jedoch dann nicht zylindrisch ausgeführt, sondern im äusseren Umriss den   hyperbelähnlichen   Verlauf zeigt, wie die   Aussenfläche   der Büchse 3, während gleichzeitig bei der Hinterwalze die Bohrung die gleiche Form erhält wie die   Innenfläche   der Büchse   3,   so dass beide miteinander die gleiche Funktion erfüllen als wie nach Zeichnung mit Hilfe der eingeschobenen Büchse 3. 



   Die einfache Konstruktion der Erfindung   ermöglicht   auch billigste fabriksmässige Erzeugung einer derartige Strassenwalze und gestattet daher, diese mehr wie früher auch für gröbere Walzarbeiten,   Makadamstrassen   und zur Fertigstellung des   Strassengrundbaues   zu verwenden, was bei letzteren um so wichtiger ist, als die zweckmässige Vorbereitung und Walzung des Grundbaues die wichtigste Voraussetzung für Herstellung eines neuzeitlichen, absolut einwandfreien Bitumen-, Asphalt-, Teer-oder ähnlichen Belages bildet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Strassenwalze, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterwalzen an den Enden einer ungeteilten Hinterachse nach beiden Seiten unabhängig voneinander und ohne Störung des Antriebs frei schwingbar gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Strassenwalzen, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer auf der Hinterachse (1) an jedem Ende drehbar gelagerten, angetriebenen und mit dem Hinterwalzenkörper durch eine Gelenkkupplung (Oldham-KuppIung) gekuppelten zylindrischen Büchse und der zylindrischen Nabe der Hinterwalze (4) eine frei bewegliche Büchse (3) eingeschoben ist, deren innere und äussere Querschnittsbegrenzungslinien flach gekrümmt sind, wodurch ein selbsttätiges Rückkehren der Hinterwalzen in die Mittellage bewirkt wird.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche der Antriebsbüchse und die Innenfläche der Hinterwalzennabe unmittelbar nach Art eines Hyperbelastes flach gekrümmte Querschnittsbegrenzungen aufweisen, so dass die Zwisehenbüchse entfallen kann. EMI2.2
AT133316D 1931-11-07 1931-11-07 Straßenwalze. AT133316B (de)

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