AT133278B - Verfahren zur Darstellung von hochwirksamen Stoffen mit sexualhormonartiger Wirkung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von hochwirksamen Stoffen mit sexualhormonartiger Wirkung.

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  Verfahren zur Darstellung von hochwirksamen Stoffen mit sexualhormonartiger Wirkung. 



   Die   fabrikmässige   Darstellung von Stoffen mit sexualhormonartiger Wirkung von über 300.000 bis 400.000 Mäuseeinheiten pro Gramm ist bisher nicht gelungen. 
 EMI1.1 
 lionen Mäuseeinheiten pro Gramm und mehr erhalten lassen, wenn man weitgehend vor- gereinigte Öle, z. B. Öle mit einem Gehalt von etwa 300.000   bis 400.   000 Mäuseeinheiten pro Gramm, der Behandlung mit Säuren unterwirft und hierauf aus dem ätherischen Extrakt der Mischung das hochwirksame Hormon mit Alkali herauslöst. Zur Erleichterung der Einwirkung der Säure empfiehlt es sich dabei, das hormonhaltige Ausgangsöl in geeigneten Lösungsmitteln, wie z. B. Äthylalkohol, zu lösen oder aber eine innige Mischung mit der Säure durch Zusatz emulsionsfördernder Stoffe, wie z.

   B.   isopropylnaphtalinsulfosauren   Salzen u.   ähnl.,   zu bewerkstelligen. 



   Bei der Gewinnung von Sexualhormonen sind bereits vielfach Säuren verwendet worden. sei es, dass, wie z. B. nach der schweizerischen Patentschrift Nr. 134782, die zu extrahierenden Organe durch eine saure Hydrolyse aufgeschlossen werden, sei es, dass die Säuren, wie z. B. nach den britischen Patentschriften Nr. 256176 und Nr. 1376/1896, als Fällungsmittel für Eiweissstoffe benutzt werden. Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich weder nm eine hydrolytische Aufschliessung der als Ausgangsstoffe benutzten Organe noch um ein Ausfällen von Eiweissstoffe, sondern wahrscheinlich um eine Veränderung von stickstofffreien Begleitstoffen der Hormone in der Weise, dass ihre Lösungskraft für das Hormon abnimmt, so dass dieses sich dann leichter mit Äther ausschütteln lässt. 



   Beispiel : Hormonöl mit einem Gehalt von etwa 400.000 Mäuseeinheiten wird in Äthylalkohol gelöst, mit dem dritten Teil des Volumens verdünnter (2 n) Salzsäure versetzt und einige Zeit auf dem Wasserbad erwärmt. Die mit Wasser   verdünnte Lösung   wird mit Äther extrahiert, die ätherische Lösung mit Natriumbikarbonat und Natriumkarbonat gewaschen und mit verdünnter Natronlauge   durchgeschüttelt.   60    /o   des Hormons gehen in die Natronlauge. aus der sie nach dem Ansäuern, z. B. mit Schwefelsäure, wieder mit Äther zu extrahieren sind. Diese ätherische Lösung hinterlässt nach dem Trocknen und Verdunsten des Lösungmittels ein Hormonöl der Wirksamkeit 1-5 bis 1-75 Millionen Mäuseeinheiten.

   Die im ersten ätherischen Auszug verbleibenden Hormonreste werden einem neuen Arbeitsgang zugeführt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung hochwirksamer Stoffe mit sexualhormonartiger Wirkung durch Behandeln von hormonhaltigen Extrakten mit Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man stark vorgereinigte Hormonpräparate der Einwirkung von Säuren, gegebenenfalls in z. B. alkoholischer Lösung oder unter Zusatz emulsionsfördernder Mittel unterwirft und hierauf aus dem ätherischen Extrakt der Mischung das hochwirksame Hormon mit Alkali herauslöst. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT133278D 1929-09-28 1930-08-14 Verfahren zur Darstellung von hochwirksamen Stoffen mit sexualhormonartiger Wirkung. AT133278B (de)

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