AT133258B - Photometer zur Bestimmung der Lichtintensität von Objekten mittels eines nach Einwirkung von Lichtstrahlen phosphoreszierenden Leuchtkörpers als Vergleichslichtquelle. - Google Patents

Photometer zur Bestimmung der Lichtintensität von Objekten mittels eines nach Einwirkung von Lichtstrahlen phosphoreszierenden Leuchtkörpers als Vergleichslichtquelle.

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AT133258B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photometer zur Bestimmung der   Lichtintensität   von Objekten mittels eines nach Einwirkung von
Lichtstrahlen phosphoreszierenden Leuchtkörpers als   Vergleichsliehtquelle.   



   Bei dem Photometer nach dem Patent Nr. 127081, bei welchem die Bestimmung der Lichtintensität mittels eines nach Einwirkung von Lichtstrahlen phosphoreszierenden Leuchtkörpers als Vergleichslichtquelle erfolgt, wird durch geeignete Wahl des Zeitpunktes für die Messung in einem bestimmten Bereich der Abklingungskurve der Leuchtmasse jeweils gleiche Intensität der Phosphoreszenz erhalten und dieser Lichtstärke der phosphoreszierenden Stellen im Gesichtsfeld, die des zu messenden Lichtes in bekannter Weise durch entsprechende Einstellung von Blenden. Graukeilen, Graufiltern,   Polarisationsvorrichtungen   od. dgl. zum Zwecke des Vergleichs möglichst angeglichen. 



   Es hat sich nun beim praktischen Gebrauch solcher nach dem Stammpatent ausgebildeter Photo- 
 EMI1.1 
 



   Das menschliche Auge nimmt bekanntlich geringe Helligkeiten nicht oder nur sehr schwer wahr, wenn es vorher durch längere Zeit grellem Lichte ausgesetzt war. Je grösser diese Intensivreizung ist und je länger sie andauert, desto höher steigt die visuelle   Reizsehwelle,   die sich im extremen Fall der   Schneeblindheit   soweit steigern kann, dass auch ganz grosse Helligkeiten nicht mehr wahrgenommen werden. 



   Um es nun zu ermöglichen, dass das Auge auch in stark überblendetem Zustand in der Lage ist, die   Vergleiehsleuchtfläche   wahrzunehmen, wird gemäss der vorliegenden Erfindung der Raum zwischen Okular und dem Leuchtkörper gleichfalls mit Leuchtmasse ausgekleidet, die zugleich mit dem Leuchtkörper auf ihr Leuchtmaximum erregt werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht. 



   Das Photometer besteht wie beim Stammpatent aus zwei ineinander schiebbaren, oder auf eine andere Weise lösbar oder abnehmbar verbundenen oder zusammenklappbaren Hülsen Al, A2. In gleicher Weise, wie beim Stammpatent ist als Vergleiehslichtquelle eine nach Einwirkung von Lichtstrahlen phosphoreszierende Leuchtmasse L, vorgesehen. Das Photometer enthält ferner die im Stammpatent beschriebenen Mittel zur Abblendung des Objektlichtes und zur Angleichung der Farbe desselben an die Farbe der Leuchtmasse. 



   Der Erfindung gemäss ist nun in den das Okular 0 tragenden Tubus A2 eine zylindrische oder konische Hülse A3 eingeschoben und gegebenenfalls mit ihm verbunden, die als Träger für die Leuchtmasse Li dient. Es kann natürlich auch der Tubus A2 selbst an seiner Innenfläche mit Leuchtfarbe bestrichen sein. Durch diese Anordnung wird zweierlei bewirkt :
Durch die Strahlen die von der leuchtenden Auskleidung A3 des Okulartubus auf die als Ver-   gleiehslichtquelle   dienende, in der Brennebene befindliche Leuchtscheibe L fallen, erscheint diese infolge Reflexion der Strahlen der Auskleidung heller. Zweitens eignet sich dadurch, dass das Auge von einer grösseren hellen Fläche gereizt wird, indem auch die Strahlen der Auskleidung das Augen treffen, die subjektive Helligkeit.

   Dies hat zur Folge, dass sich das   überblendete   Auge nicht so sehr und so lange an die Helligkeit, die im nstmmente herrscht, adaptieren muss. 



  *) Erstes Zusatzpatent Nr. 129999 

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Es ist klar, dass diese subjektive Helligkeit zum Teil vom Bildwinkel der Okularlinse abhängig ist und mit dem Wachsen dieses Winkels steigt. Es ist eine Frage der Praxis, diesbezüglich jenes Optimum zu finden, das sich aus der Kombination : Winkel,   Brennweite, Bildschärfe   usw. ergibt. 
 EMI2.1 
 Anwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Photometer zur Bestimmung der   Lichtintensität   von Objekten mittels eines nach Einwirkung 
 EMI2.2 


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  1. EMI2.3
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