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Metallreifenhülle für die Ersatzräder von Kraftfahrzeugen.
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Wagentypen verschieden angeordnet und werden entweder am Ende des Wagens oder vorne zu beiden Seiten der Karosserie mitgeführt. Um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen und sie abzudecken, insbesondere dann, wenn ihre Pneumatiklauffläche nach häufigem Gebrauch schon etwas abgefahren ist, was sehr häufig vorkommt, werden diese Ersatzräder mit Schutzhülle aus Leder, Kunstleder, Wachsleinwand od. dgl. überzogen. Da diese Hüllen über die Pneumatik der Reserveräder gespannt werden müssen, demnach ziemlich eng bemessen sein müssen, ist ihre Montage schwierig. Sie bekommen durch das häufige Abnehmen und Wiederanbringen Risse und Sprünge, in die sich dann Staub einsetzt, der schwer zu entfernen ist. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, diese Hüllen durch Metallhüllen zu ersetzen.
Da aber eine Blechdose für das ganze Rad zu plump und schwer wäre, hat man bereits vorgeschlagen, nur die Lauffläche der Pneumatik durch profilierte Metallhüllen abzudecken. Diese Metallhüllen wurden vernickelt oder verchromt bzw. in der Wagenfarbe lackiert. Wurden für die Reserveräder ungeteilte Metallhüllen verwendet, so mussten diese ein sehr seichtes Profil aufweisen, da es sonst nicht möglich war, sie über das Rad zu ziehen. Sie vermochte daher die Lauffläche der Pneumatik nur unvollständig abzudecken. Geteilte Metallhüllen haben, abgesehen von der Tatsache, dass ihre Teile durch ein Scharnier miteinander verbunden sein müssen und dass sie zur Befestigung am Reserverad besonderer Organe bedürfen, ein nicht schönes Aussehen.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ungeteilte Metallreifenhüllen für die Ersatzräder von Kraftfahrzeugen, wobei das wesentliche Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes darin besteht, dass die aus einem Stück bestehenden Metallreifen im Querschnitt tiefes, rundes, sich auf der vorderen Seite über einen Viertelkreis erstreckendes Profil aufweisen und auf der rückwärtigen Seite entsprechend ausgeschnitten sind, um ihre Montage auf der Pneumatik zu ermöglichen.
Die Metallschutzhüllen gemäss der Erfindung besitzen also auf der Vorderseite einen geringeren Randkreisdurchmesser als auf der rückwärtigen Seite.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei die Fig. 1 einen Querschnitt durch den oberen Teil eines Ersatzrades samt Metallreifenhülle darstellt, während die Fig. 2 das Ersatzrad samt Metallreifenhülle in Vorderansicht und die Fig. 3 dasselbe in Rückansicht veranschaulicht.
In der Zeichnung ist mit 1 die Felge, mit 2 die Pneumatik und mit 3 der Innenschlauch bezeichnet. 4 ist die Metallreifenhülle, die erfindungsgemäss in dem nach vorne zu liegenden Teil im Querschnitt ein tiefes, rundes, über einen Viertelkreis sich erstreckendes Profil aufweist, das mit einem Randwulst 4"versehen ist, während sie auf der nach rückwärts zu liegenden Seite entsprechend ausgeschnitten und bei 41 gleichfalls mit einem Randwulst versehen ist. Es zeigt also diese Metallhülle, wie die Fig. 2 zeigt, vorne einen Randkreis kleineren Durchmessers und rückwärts, wie die Fig. 3 zeigt, einen Randkreis grösseren Durchmessers.
Die Metallreifenhülle gemäss der Erfindung ist an einer Stelle offen und besitzt an dieser Stelle Enden J und J, die beim Aufbringen des Reifens federnd auseinandergedrückt werden, so dass der Durchmesser des rückwärtigen Randkreiswulstes erweitert wird. Dadurch kann die Metallreifen- hülle auf die Pneumatik 2 aufgeschoben werden. Werden nun die Enden 5a und 51 nach dem Auf-
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