AT132905B - Mehrpoliger Selbstschalter. - Google Patents

Mehrpoliger Selbstschalter.

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AT132905B
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switch
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switches
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circuit breaker
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Hermann Schippel
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Aeg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrpoliger Selbstschalter. 



   Es ist bekannt, Selbstschalter für elektrische Anlagen, die   mehrere   Phasen bzw. Pole schützen sollen, in eine mechanische oder elektrische Abhängigkeit voneinander zu bringen, so dass bei der Aus-   lösung   des einen Poles auch die andern Pole abgeschaltet werden. Hiebei sind eine Reihe vollständig gleichartiger Selbstschaltersysteme nebeneinandergereiht, und nur die   Betätigungsvorrichtung   für die Einschaltung ist gemeinsam. Die Auslösung erfolgt durch ein System, das durch geeignete Übertragung die andern Systeme beeinflusst. 



   Durch die Erfindung wird   demgegenüber eine   besondere Vereinfachung erzielt,   indem   nur ein 
 EMI1.1 
 same Auslösevorrichtung wirken. 



   Zur Erreichung dieses Zweckes sind mehrere Selbstschalter normaler Ausführung mit einem 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 der übrigen Einsätze in Ruhe bleiben. Es wird also nur der auf den gemeinsamen Schaltmechanismus direkt wirkende Auslöser, unabhängig von den übrigen, arbeiten, wobei dieser beim Ansprechen eines der übrigen Schalter als Übertragungsglied auf den   Schaltmechanismus   dient. Bei einer Verwendung von drei Selbstschaltern bzw. Schaltereinsätzen sind diese vorteilhaft in einem gemeinsamen Gehäuse nebeneinander angeordnet, wobei der mittlere das gemeinsame Betätigungsorgan und den gemeinsamen Schaltmechanismus besitzt. 



   In der Zeichnung sind   Ausführungsbeispiele   der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen dreipoligen Installationsselbstschalter im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt. Fig. 3 zeigt in vergrössertem   Massstabe   eine Seitenansicht des Sehaltmechanismus in der Einschaltstellung, während in Fig. 4 eine besondere Kupplung der Magnetanker dargestellt ist. Bei den   Ausführungsbeispielen   ist der Einfachheit halber lediglich die elektromagnetische Auslösung dargestellt. Die thermische Überstromauslösung kann selbstverständlich sinngemäss ohne weiteres   zugefügt   werden. 



   In den Fig. 1 und 2 sind in dem Gehäuse a drei normale Selbstschaltereinsätze b1, B2 und b3 nebeneinander angeordnet. Der mittlere Einsatz trägt die Einschaltorgane, u. zw. in dem vorliegenden Fall den   Einschaltdrnckknopf   e und den Einschaltmechanismus d. Die Kontaktbrücken   Pi,   und   1'3 sind   
 EMI1.4 
 Ferner sind auf diesen Achsen die Wippen g1, g2 und G3 drehbar angeordnet, die durch einen Steg t'fest miteinander verbunden sind, so dass sich eine gleichzeitige und zwangsläufige Bewegung der Wippen g1, g2 und g3 und der damit verbundenen Kontaktbrücken   ci, es   und   C3   ergibt. Die Wippe g2 (vgl.

   Fig. 3), die unter der Spannung der Feder z steht, hat einen Ansatz s1, dem eine Nase   82   des Kontaktträgers k gegen- 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 stange r legt sich ausserdem von unten eine Nase des Auslösehebels u (vgl. Fig. 2). 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Wird der Schalter magnetisch oder thermisch ausgelöst, so wird der Auslösehebel M durch den dem mittleren Magnetkern 112 zugeordneten Stossstift o 
 EMI2.2 
 die Verklinkung zwischen der Wippe g2 und der Stossstange r gelöst wird. Die vorgespannte Feder z kann nun die Wippe g2 in Pfeilrichtung drehen. Hiebei legt sich der Ansatz Si der Wippe g2 schlagartig gegen die   Nase 82   des   Kontaktträgers k,   so dass sich dieser um die Achse   L'2   dreht. Dadurch wird die Kontaktbrücke e2 mitgenommen und in die Aussehaltstellung gebracht. In genau gleicher Zeit und Weise erfolgt auch die Abschaltbewegung der beiden übrigen Schalter, da diese durch den Steg f miteinander verbunden sind. 



   Die Magnetkerne h1, h2 und 113 sind durch Schrauben mit den Klappen i1, i2 und i3 lose verbunden. 



  Diese Klappen sind wiederum, wie aus Fig. 2 ersichtlich, auf der Achse   n   schwenkbar gelagert und werden unter dem Einfluss einer auf dieser befindliehen Schraubenfeder p nach unten gedrückt. Die Klappen sind hiebei so zueinander angeordnet, dass beim Ansprechen eines der äusseren   Magnetkerne hi   oder   113   der mittlere   Magnetkern 112 zwangsläufig   die Bewegung des ansprechenden äusseren Selbstschalters mitmacht. Hiebei wird durch den dem mittleren Kontaktkern h2 zugeordneten Stossstift o der Schalt-   meehanismus   cl betätigt. Spricht der mittlere Selbstschalter allein an, so erfolgt durch den Steg f ebenfalls die Auslösung der beiden äusseren Selbstschalter. 



   In Fig. 4 stellen b1, b2 und b3 schematisch die Elektromagnete des dreipoligen Selbstschalters mit 
 EMI2.3 
 mechanismus wirkt. 



   Auf zwei Achsen   Ù   und j2 ist drehbar eine Verbindungsbrücke w gelagert, die sich vor oder hinter der Zeichnungsebene befindet. Die   Brsscke kann   mittels Führungslöchern leicht beweglich mit Spiel auf den   kopfschraubenförmigen   Ansätzen   tl   und t2 der Anker h1   und i auf-und abgleiten :   infolgedessen 
 EMI2.4 
 sorgt dafür, dass beim Ansprechen des mittleren Magneten der Anker h2 die Stossstange mit anhebt. 



   Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht, dass beim Ansprechen der   beiden äusseren Magnete   nur die Kräfte der beiden äusseren Gegenfedern   überwunden   zu werden brauchen, während die Stossstange o mit angehoben wird. indem sie frei durch den Anker h2 hindurchgleitet ohne die Feder y2 zu spannen. 



   In der Figur ist ein Schalter mit drei   Einsätzen gezeichnet. Es können auch Sehalter mit   einer andern Zahl von Einsätzen vorgesehen werden. Es kann ferner die Anordnung so getroffen werden, dass sämtliche Schaltereinsätze nur mittelbar auf den Auslösemechanismus einwirken. Sie können in diesem Falle sämtlich den Aufbau der Einsätze 1   und : J aufweisen,   während die Stossstange o beispielsweise die Form einer glatten, unten auf der   Brücke   w lose aufliegenden Stange besitzt, die gegebenenfalls durch geeignete Mittel eine   Führung   erhält. 



   Die beschriebene Anordnung für elektromagnetische Selbstschalter lässt sich   selbstverständlich   auch sinngemäss sowohl für eine Kombination von elektromagnetischen und   thermischen   Selbstschaltern als auch auf rein thermisch wirkende Selbstschalter anwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrpoliger Selbstschalter mit einem gemeinsamen Betätigungsorgan, dadurch   gekennzeichnet,   dass die Betätigung durch ein einziges Schaltsystem, entsprechend dem eines einpoligen Selbstsehalters. erfolgt. auf welchen die thermischen oder magnetischen oder beide Arten von   Auslösungen   der Einzel- 
 EMI2.5 
 gebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Selbstschalter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der einzelnen Selbstschalter (b1, b2, b3) durch einen Steg (f) erfolgt, welcher die die Kontaktbrücken (e1, e2, e3) steuernden Schaltglieder. z. B. die Schaltwippen (gi, g2, g3), miteinander verbindet. EMI2.6 auf den Schaltmechanismus dient.
    4. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetischen Auslöser, z. B. die Tauchanker (h1, h2, h3), der einzelnen Schalter miteinander gekuppelt sind, <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 samen Achse (n) schwenkbar gelagert sind.
    6. Selbstschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen unter der Wirkung einer Federkraft (p) stehen, welche hiemit die Rückzugfeder der elektromagnetischen Auslöser bildet.
    7. Selbstschalter nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (il, i3) der beiden äusseren Schalter (bI, b3) lose über die Klappe (i2) des mittleren Schalters (b2) greifen.
    8. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch drei in einem gemeinsamen EMI3.2 das gemeinsame Betätigungsorgan (c) und den gemeinsamen Schaltmechanismus (d) trägt.
    9. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem unmittelbar auf den Schaltmechanismus (d) wirkenden Schaltereinsatz sich das die Bewegung des Magnetankers (i) auf den Scha1tmechanismus übertragende Organ (o), unabhängig von dem Anker dieses Einsatzes, derart bewegen kann, dass beim Ansprechen eines oder mehrerer der andern Schaltereinsätze die magnetische Auslösekraft auf den Schaltmechanismus übertragen wird, ohne den Anker (h2) des unmittelbar auf den Auslösemechanismus wirkenden Einsatzes in Bewegung zu setzen.
    10. Selbstschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (h"'h,) der mittelbar wirkenden Schaltereinsätze (b"b,) durch eine Brücke (w) miteinander verbunden sind, die unmittelbar auf das die Auslösung vermittelnde Organ (o) einwirkt, u. zw. derart, dass jeder Anker für sich die Brücke anheben kann, ohne andere Anker mit anzuheben. EMI3.3
AT132905D 1930-11-13 1931-11-13 Mehrpoliger Selbstschalter. AT132905B (de)

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