AT132849B - Vakuumröhre. - Google Patents

Vakuumröhre.

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  Vakuumröhre. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumröhre mit einer Quetschstelle, in der mehrere Stütz- drähte befestigt sind. 



   Eine solche Vakuumröhre kann z. B. aus einer elektrischen Entladungsröhre bestehen, deren Elektroden durch die in der Quetschstelle befestigten Drähte unterstützt werden, während einige dieser Drähte als   Stromzuführungsdrähte   dienen. Auch Glühlampen weisen oft eine Quetschstelle auf, in der mehrere Drähte befestigt sind. 



   Es ist häufig sehr   erwünscht,   Elektroden oder andere durch die Drähte unterstützte Teile sehr fest in der Röhre anzuordnen. In   Entladungsröhren   für den Empfang oder die Verstärkung elektrischer
Schwingungen, in denen oft vier oder mehrere Elektroden angeordnet sind, tritt z. B. häufig der Nachteil auf, dass das verhältnismässig schwere Elektrodengebilde nicht genügend fest auf der Quetschstelle angeordnet ist, so dass Verstellungen des Elektrodengebildes und der Elektroden gegeneinander möglich sind. Dies kann zu unerwünschten Änderungen der charakteristischen Grössen und sogar zum Bruch der Entladungsröhre Anlass geben. 



   Man hat daher bereits vorgeschlagen, elektrische Entladungsröhren mit kreuzförmigen Quetsehstellen zu versehen und die Stützdrähte an den Enden der Arme dieser Quetschstelle anzubringen. Die
Stützdrähte sind infolgedessen kreuzförmig angeordnet, wodurch die Anordnung der von den Drähten getragenen Elektroden stabiler ist. Derartige kreuzförmige Quetschstelle weisen aber den Nachteil auf. dass ihre Herstellung umständlich und kostspielig ist. 



   Die Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu vermeiden. 



   Gemäss der Erfindung werden die Stützdrähte in zwei oder mehreren Reihen in einer auf übliche Weise ausgestalteten, im wesentlichen rechteckigen Quetschstelle befestigt. Diese in üblicher Weise ausgebildete Quetschstelle lässt sich einfach herstellen, während durch die Anordnung der Drähte in zwei oder mehreren Reihen eine sehr feste Anordnung der durch die Drähte unterstützten Körper erzielt wird. 



   Bei der Herstellung einer solchen   Vakuumröhre   verfährt man vorzugsweise derart, dass die in der zu bildenden Quetschstelle zu befestigenden Drähte innerhalb eines   Tellerröhrehens   angeordnet werden, während zwischen den verschiedenen Drahtreihen ein oder mehrere Glasteile vorgesehen werden, wonach das Ende des   Tellerröhrehens   unter Erhitzung gequetscht wird. Die Glasteile sorgen dabei für eine gute Auffüllung zwischen den Drahtreihen. Diese Glasteile können vorteilhaft aus einem oder mehreren um einen oder mehrere der Drähte angebrachten Glasrohren bestehen. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer gemäss der Erfindung hergestellten Entladungsröhre, Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Röhre und Fig. 3 ist ein Querschnitt des in der Röhre vorgesehenen Elektrodengebildes. 



  Fig. 4 ist eine Draufsicht der Quetschstelle der Entladungsröhre nach Fig. 1 und 2, Fig. 5 ist eine Draufsicht einer andern gemäss der Erfindung hergestellten Quetschstelle und Fig. 6 eine Draufsicht eines zu quetschenden   Tellerröhrehens   mit den darin angeordneten Stützdrähten, Fig. 7 ist eine Ansicht des in Fig. 6 dargestellten   Tellerröhrehens.   



   Das in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Elektrodengebilde besteht aus einer Anode   1,   drei Gittern 2,3 und 4 und einer Glühkathode 5. Diese Elektroden sind durch verschiedene metallene Stützdrähte auf der Quetschstelle 6 befestigt. Die Stützdrähte der Elektroden sind an ihrem oberen Ende durch den 

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 gläsernen Stützstab 7 verbunden, der seinerseits mittels zweier Stützdrähte 8 durch die Quetschstelle 6 unterstützt wird. Einige Stützdrähte sind mit durch die Quetschstelle   hindurchgeführten   Stromzuführungsdrähten verbunden. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass die verschiedenen   Stützdrähte   in zwei Reihen in der Quetschstelle 6 befestigt sind.

   Die Stützdrähte des Glasstabes 7 und die   Stützdrähte 9   des Gitters 3 bilden zusammen eine Reihe, während die übrigen Stützdrähte in einer andern Reihe angeordnet sind. 



  Es ist ersichtlich, dass die Anordnung der Stiitzdrähte in zwei Reihen eine sehr stabile Aufstellung des Elektrodengebildes mit sich bringt, während die Quetschstelle dennoch auf sehr einfache Weise hergestellt werden kann. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. hat diese Quetschstelle nämlich den   üblichen   im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. 



   Es ist ersichtlich, dass die Seiten dieser Quetschstelle nicht immer ganz eben zu sein brauchen. Die in Fig. 5 in Draufsicht dargestellte Quetschstelle hat z. B. eine Seite, die nicht ganz eben, sondern einigermassen profiliert ist. Die Teile der Quetschstelle, die etwas stärker als der übrige Teil sind, eignen sich ganz besonders dazu, dass die Stützdrähte in grosser Entfernung voneinander angeordnet werden können. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist es dabei möglich, die Stützdrähte in drei Reihen anzuordnen, derart. dass die Stiitzdrähte 10, die eine der äusseren Reihen bilden, in den stärksten Teilen der Quetschstelle angeordnet sind. 



   Bei der Herstellung einer   Quetschstelle gemäss   der Erfindung empfiehlt es sich, zwischen den verschiedenen Reihen der in der Quetschstelle zu befestigenden Drähte einen gläserne Teil vorzusehen, der als Ausfüllung zwischen den verschiedenen Drähten dient. Bei der Herstellung der in Fig. 4 dargestellten Quetschstelle könnte man z. B. vor dem Quetschen des Tellerröhrehens, aus dem diese Quetschstelle hergestellt wird, zwischen den beiden Drahtreihen einen Glasstab anordnen, der in Fig. 4 gestrichelt dargestellt und mit 11 bezeichnet ist. Beim Bilden der Quetschstelle, was bekanntlich dadurch erfolgt, 
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 wodurch eine gute Scheidung zwischen den beiden Drahtreihen erzielt wird. 



   Eine sehr einfache Herstellungsweise wird erzielt, wenn ein oder mehrere der in der Quetschstelle zu befestigenden Drähte vor der Bildung der Quetschstelle mit einem Glasrohr eng umgeben werden. 



  Diese Herstellungsweise wird an Hand der Fig. 6 näher erläutert. In dieser Figur ist mit 12 der obere 
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 röhrehen werden die verschiedenen Drähte angeordnet, wobei eine Anzahl der in der Quetschstelle zu befestigenden Drähte von einem Glasrohr umgeben werden. Diese Glasröhre sind mit   1. 3 bezeichnet.   



  Beim Quetschen des oberen Endes des   Tellerrohrehens   werden die   Röhren 18   in die Quetschstelle eingeschlossen, wobei sie für eine gute Auffüllung zwischen den   Stiitzdrähten   Sorge tragen. Bei der Bildung der Quetschstelle kann auch ein Entlilftungsröhrehen vorgesehen werden, mittels dessen die Vakuumröhre später entlüftet werden kann. 



   Es ist ersichtlich, dass die Stützdrähte auch auf eine andere als die in den Figuren dargestellte Weise auf verschiedene Reihen verteilt werden können. Es ist z. B. möglich, die Drähte derart in der
Quetschstelle zu befestigen, dass jede Reihe eine gleich grosse Anzahl von Drähten enthält, während es unter Umständen auch erforderlich sein kann, dass einer der Drähte nicht in derselben Reihe mit den übrigen Drähten, sondern gesondert angeordnet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Vak-uumröhre   mit einer Quetschstelle, in der mehrere Stützdrähte befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Drähte in zwei oder mehreren Reihen in der im wesentlichen rechteckigen Quetschstelle befestigt sind, wobei zwischen diesen Reihen ein oder mehrere Glaskörper vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung einer Vakuumröhre nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte innerhalb eines Tellerröhrchens angeordnet werden und dass zwischen den Stützdrahtreihen ein oder mehrere Glasteile vorgesehen werden, worauf das Ende des Tellerröhrehens unter Erhitzung gequetscht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder mehrere der Drähte mit einem Glasrohr umgeben werden.
AT132849D 1930-07-19 1931-06-17 Vakuumröhre. AT132849B (de)

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