AT132626B - Druckluft- oder Druckgasflüssigkeitsheber zum Fördern von Flüssigkeiten aus Bohrlöchern, Schächten, Brunnen od. dgl. - Google Patents

Druckluft- oder Druckgasflüssigkeitsheber zum Fördern von Flüssigkeiten aus Bohrlöchern, Schächten, Brunnen od. dgl.

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AT132626B
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Josef Pichler
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Josef Pichler
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    Druckluft- oder Druckgasnüssigkeitsheber   zum Fördern von Flüssigkeiten aus Bohrlöchern, Schächten,
Brunnen od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von Erdöl, aus Bohrlöchern,   Schächten,   Brunnen od. dgl. mittels Pressluft oder Pressgases und besteht darin, dass das Flüssigkeitssteigrohr ein um dessen Achse drehbares Steuerorgan trägt, dessen gegeneinander versetzte Kanäle abwechselnd die Verbindung des Flüssigkeitssammelraumes mit der   Druckluft-bzw. Pressgas-   kammer bzw. mit dem die ins Bohrloch od. dgl. eingeführte   Fördervorrichtung   umgebenden Raume des Bohrloches herstellen. Die Erfindung besteht ferner darin, dass das ins Bohrloch od. dgl. eingesenkte Steuerorgan von einer ausserhalb des Bohrloches vorgesehenen Steuerungseinriehtung betätigt wird, welch letztere von dem dem Flüssigkeitsaustritte nachfolgenden   Gas-bzw.

   Pressgas-oder Pressluftstosse   beeinflusst ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zeigt Fig. 1 die Vorrichtung teilweise geschnitten und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie   II   der Fig. 1. 



   Innerhalb der Verrohrung R des Bohrloches ist die Fördervorrichtung eingeführt, die aus der Rohrtour A besteht, in deren unteres Ende der Stahlkörper B bei b z. B. eingeschraubt ist. An diesen Stahlkörper B, der bei c einen konischen Sitz aufweist, ist unten bei e das Rohr D angeschraubt, welch letzteres den Saugkorb   E   trägt. Im Teile B ist ein Steuerorgan F aus Bronze vorgesehen, das mit dem Siphonrohr   0   und dem   Flüssigkeitssteigrohr G   fest verbunden ist. Das Siphonrohr 0 durchsetzt den Körper B und ist am unteren Ende,   bei f, mit Einschnitten   versehen, so dass es die Form einer zackigen Krone erhält. Der Teil B besitzt eine lotrechte Bohrung N, während das Steuerorgan zwei Kanäle   S   
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 oberen Ende einmündet. 



   Der Saugkorb E besitzt ein Kugelventil 0 und einen Putzdeekel P. Die Rohrtour. A ist am oberen Ende durch einen Deckel H verschlossen. Dieser wird vom Flüssigkeitssteigrohr G durchsetzt, dessen Abdichtung z. B. durch eine Stopfbüchse 0 erfolgt. An der Rohrtour A ist ein Pressluft-bzw. Pressgas-   zuführungsrohr   U vorgesehen. Die Verrohrung R kann zweckmässig mit einem Deckel D abgeschlossen sein, der die Rohrtour A hermetisch   umsehliesst   und ein Saugrohr d besitzt. 



   Das Flüssigkeitssteigrohr G trägt, z. B. an einem Prisma p auf-und abwärts verschiebbar, das Kegelrad y'und ist in einem Kopfe Z mittels einer Stopfbüchse eingedichtet und mittels des Bügels   m   derart aufgehängt, dass es je nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden kann. 



   In das Kegelrad y'kämmt das Kegelrad y, welches auf der Hilfswelle 14 aufsitzt, die noch ein weiteres Kegelrad X trägt. Der Elektromotor K treibt mittels der Scheibe T und des Schneckenrades 12 die Scheibe 11, welche ein in das Kegelrad X kämmendes Zahnsegment W besitzt. Auf der Scheibe 11 ist ferner ein Vorschubbolzen 1 vorgesehen, der bei Drehung der Scheibe 11 in Einschnitte 4 und 3 einer Schubstange 2 eingreift. Die Schubstange 2 besitzt eine Öse 10, in welche z. B. der Hebel 5 einer elektrischen Schaltvorrichtung hineinragt, und trägt an ihrem unteren Ende   den Kolben 8,   der im Kolbengehäuse 7 sich bewegt. In dieses Kolbengehäuse 7 wird das durch das Flüssigkeitssteigrohr G geförderte Rohöl vermittels der Leitung 6 unterhalb des Kolbens 8 eingeführt und durch das Rohr 9 zur Verbrauchsstelle weitergeleitet. 



   Durch den Motor   K   wird die Scheibe 11 im Sinne des Uhrzeigers gedreht, das Zahnsegment W greift in das Zahnrad X ein und dreht mittels der   Kezeiräder y, y'das   Flüssigkeitssteigrohr samt dem Steuer- 

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 organ F um 180 , derart, dass das durch U eingeführte Pressgas durch die   Kanäle, 9 und N auf   die Oberfläche des im Rohre D angesammelten Rohöles drÜckt und dasselbe durch die Steigleitung   C und   die Rohrleitung 6 durch das Kolbengehäuse 7 zum Entnahmerohr 9 fördert. Gleichzeitig greift der Vorschubbolzen 1 in den Einschnitt 4 und schiebt dadurch die Schubstange 2 abwärts.

   Der   Vorschubbolzen   1 ist derart vorgesehen, dass er den Vorschub der Schubstange 2 in dem Augenblick bereits   durchgeführt   hat, 
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 schnitt 3 die Schubstange 2 in ihre unterste Tieflage, der Hebel 5 der elektrischen Schaltvorrichtung wird abwärts geschoben und dadurch der Stromkreis des Motors unterbrochen. Bei dieser Stellung befindet 
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 Rohre D angesammelte Rohöl ausgefördert, so erfolgt durch das   nachdrängende   Pressgas ein Gasstoss durch das   Steigrohr G   und die Leitung 6 auf die Unterseite des Kolbens 8, wodurch dieser   hoehgeschoben   wird. Die Öse 10 der Schubstange 2 bewegt hiebei den Schalthebel 5 aufwärts, wodurch der Motorstromkreis geschlossen wird und der Motor K wieder in Bewegung gesetzt wird. 



   Die Scheibe 11 wird also wieder vom Motor gedreht, das Zahnsegment   Lu greift   in das Kegelrad X und besorgt die Drehung des Steigrohres   ss samt dem Steuerkörper   F in die in der Fig. 1 gezeigte Stellung, das im Rohre D vorhandene Pressgas entweicht durch die Kanäle N, R und die Öffnung   lui   in das Bohrloch bzw. in den Raum zwischen Fördervorriehtung und Verrohrung R, von wo es durch das Rohr d ausströmen kann oder aber vermittels einer Hilfspumpe abgesaugt wird. 



   Die Scheibe 11 dreht sich weiter, und es beginnt bei der nächsten Umdrehung wieder der geschilderte Vorgang. 



   Diese Schaltung, welche für   Bohrlöcher   mit normaler und   übernormaler   Ergiebigkeit bestimmt ist, 
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   verändert werden,   dass dem in das Bohrloch nachströmenden Erdöle hinreichend Zeit gelassen bleibt, um das Rohr D anfüllen zu können. 



   Die zackige Kronenform des unteren Endes des Siphonrohres 0 ermöglicht infolge der fortgesetzten Drehung des Siphonrohres die Entfernung von Sand und Schmutz, der sich während des Betriebsstill- 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. letztere von dem dem Fliissigkeitsaustritte nachfolgenden Pressgasstosse beeinflusst wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan ri ;) mit konischer Abdichtungsfläche (c) in einem eine zur Achse des Flüssigkeitssteigrohres (G) parallele Bohrung für den Pressgasdurchtritt und eine zentrale Bohrung für den Durchtritt des Flüssigkeitssteig- rohres aufweisenden Metallkörper vorgesehen ist, welcher an dem Rohrstrang der Fördervorrichtung befestigt ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, gekennzeichnet durch eine Antriebscheibe (11), die ein mit einem auf einer Hilfswelle (14) vorgesehenen Kegelrad (X) kämmenden Zahnsektor (W) auf- EMI2.5 trägt, durch welches Kolbengehäuse die aus dem Bohrloche geförderte Flüssigkeit durchgeleitet wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (2) zwei oder mehrere Einschnitte (3, 4) für den Angriff des Vorschubbolzens (1) aufweist und dass ein Mittel vorgesehen ist, durch welches die elektrische Sehaltvorrichtung für den Motorstromkreis nur in der oberen und unteren Grenzstellung der Schubstange (2) betätigt wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Siphonrohres (0) Einschnitte aufweist, durch welche dasselbe eine zackige Krone erhält. EMI2.6
AT132626D 1932-05-19 1932-05-19 Druckluft- oder Druckgasflüssigkeitsheber zum Fördern von Flüssigkeiten aus Bohrlöchern, Schächten, Brunnen od. dgl. AT132626B (de)

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