AT132625B - Niederdrucksperre. - Google Patents
Niederdrucksperre.Info
- Publication number
- AT132625B AT132625B AT132625DA AT132625B AT 132625 B AT132625 B AT 132625B AT 132625D A AT132625D A AT 132625DA AT 132625 B AT132625 B AT 132625B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- valve
- low pressure
- membrane
- lubricant
- space behind
- Prior art date
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 15
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 claims description 13
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 claims description 9
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 5
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Safety Valves (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Niederdrucksperre.
Die Erfindung betrifft eine Niederdrueksperre, deren Absperrventil mittels einer federbelasteten Membrane gesteuert ist. Die bekannten Sperren dieser Gattung besitzen den grossen Nachteil, dass bei einem Reissen der Membrane das Schmiermittel durch den Riss in den Raum hinter die Membrane dringt und das Absperrventil nicht mehr betätigt wird, so dass die Zuleitung nach der Schmierstelle unterbrochen wird und das Schmiermittel nicht mehr zu dieser gelangt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die durch das Reissen der Membrane unterbrochene Zuleitung des Schmiermittels von der Pumpe nach der Schmierstelle behelfsmässig und trotzdem zuverlässig wiederherzustellen und gleichzeitig die Störung in der Wirkungsweise der Sperre nach aussen sichtbar zu machen.
Der Zweck der Erfindung ist, die zuverlässige Schmierung der Schmierstelle auch bei beschädigter Membrane zu gewährleisten.
Erfindungsgemäss wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass der als Federgehäuse dienende Raum hinter der Membrane flüssigkeitsdicht abgeschlossen und mit der Schmiermittelleitung nach der Schmierstelle unter Zwischenschaltung eines Rückschalgventils od. dgl. verbunden ist.
In der Zeichnung ist die Verkörperung der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform, u. zw. in einem Querschnitt durch diese, dargestellt.
Es bezeichnet a den Körper der Niederdrucksperre mit einem Ventilsitz b, c ein Kegelventil und d eine Membrane, die mit dem Ventil c an einer Ventilspindel e befestigt ist. Eine Verschlusskappe f ist in den Körper a flüssigkeitsdicht eingesehrallbt, und presst unter Zwischenschaltung einer Scheibe g die Membrane d an ihrem Rand fest gegen eine ringförmige Schulter des Körpers a. Eine Feder h ist zwischen der Verschlusskappe {und einem tellerartigen Ansatz der Ventilspindel e angeordnet und drückt das Ventil c auf seinen Ventilsitz b. Die Ventilspindel ist hohl ausgebildet und trägt im Innern ein Rück- schlagventil i.
Durch eine Bohrung k steht das Innere der Hohlspindel e mit dem Raum hinter der Membrane o ! in Verbindung. Der Hohlraum der Ventilspindel e setzt sieh in dem Ventil c in einer Bohrung m fort, die unter Verringerung ihres Durchmessers an der Spitze des Ventilkegels in die Zuleitung zur Schmier-
EMI1.1
mit deren Hohlraum in Verbindung stehende Bohrung n, die in eine durch ein Glasplättehen o verschlossene Schauöffnung p der Verschlusskappe f mündet.
Das Schmiermittel strömt in der Pfeilrichtung in die Sperre ein, gelangt in den Raum vor der Membrane d, drückt auf diese und öffnet so in an sich bekannter Weise das federbelastete Ventil c, sobald der gewünschte, abstimmbare Öffnungsdruck erreicht ist. Das Schmiermittel kann sodann zwischen der Ventilspitze und dem Ventilsitz b in die Zuleitung zur Schmierstelle einströmen.'
Bei einem Reissen der Membrane d gelangt das Schmiermittel durch den Riss in der Membrane in den Raum hinter derselben.
Durch die Bohrung k strömt es unter Öffnung des RÜckschlagventils i in den Hohlraum der Ventilspindel e und gelangt durch die Bohrung m des Ventils c in die Zuleitung zur Schmierstelle, so dass eine Unterbrechung der Zuleitung des Schmiermittels von der Pumpe nach der Schmierstelle nicht stattfindet. Durch die Bohrung n der Ventilspindel e tritt das Schmiermittel gleichzeitig in die durch ein Glasplättchen o verschlossene Schauöffnung p der Verschlusskappe/, so dass an dem Auftreten des Schmiermittels hinter dem Glasplättchen o ohne weiteres die Beschädigung der Membrane cl erkannt und der Schaden behoben werden kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Niederdrueksperre, deren Absperrventil mittels einer federbelasteten Membrane gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der als Federgehäuse dienende Raum hinter der Membrane flüssigkeits- dicht abgeschlossen und mit der Schmiermittelleitung nach der Schmierstelle unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils (i) od. dgl. verbunden ist.2. Niederdrueksperre nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilspindel (e) eine einerseits in den Raum hinter der Membrane (d), anderseits an der Spitze des Ventilkegels (c) in die Schmiermittelleitung mündende, mit einem Rückschlagventil (i) od. dgl. versehene Bohrung aufweist.3. Niederdrucksperre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem als EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE132625X | 1931-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT132625B true AT132625B (de) | 1933-04-10 |
Family
ID=5664598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT132625D AT132625B (de) | 1931-06-26 | 1932-05-11 | Niederdrucksperre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT132625B (de) |
-
1932
- 1932-05-11 AT AT132625D patent/AT132625B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE612136C (de) | Sicherheitsventil fuer Druckgasbehaelter | |
| DE819607C (de) | Ventil fuer unter Druck stehende Mittel | |
| AT132625B (de) | Niederdrucksperre. | |
| AT142472B (de) | Ventil zum vorzugsweise selbsttätigen Absperren von Leitungen, die Gase oder Flüssigkeiten führen. | |
| DE565859C (de) | Niederdrucksperre | |
| DE858178C (de) | Hahn oder Drehschieber, insbesondere mit kugelfoermigem Verschlussstueck | |
| DE688521C (de) | ||
| DE655311C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung zu grosser Auslassgeschwindigkeit des Gases aus einer Sauerstoffflasche oder sonstigen unter hohem Druck stehenden Behaeltern | |
| DE1230281B (de) | Berstscheibensicherheitseinrichtung fuer Drucksysteme | |
| DE461013C (de) | Rueckschlagventil, insbesondere fuer Schmieroelleitungen | |
| DE211662C (de) | ||
| DE2300426A1 (de) | Druckregelventil | |
| DE247928C (de) | ||
| DE596239C (de) | Sicherheitsventil | |
| DE697658C (de) | Abschlussvorrichtung fuer die Atemoeffnung an Membrandruckreglern | |
| DE709960C (de) | Hebelloses Sauerstoffverteilungsstueck fuer Atemschutzgeraete | |
| DE465347C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Kesselspeiseventile | |
| DE512480C (de) | Sicherheitsvorlage | |
| DE154545C (de) | ||
| DE490259C (de) | Rueckstromventil zum Schutze von Gasmessern und Rohrleitungen | |
| AT51931B (de) | Zapfhahn. | |
| DE1101081B (de) | Ventil mit metallischer Abdichtung und zusaetzlicher Abdichtung durch einen O-Ring | |
| DE662339C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abschalten und Umgehen einer UEberwachungseinrichtung fuer Dampfwasserableiter | |
| DE474605C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Hochdruckdampferzeuger | |
| DE707977C (de) | Sauerstoffatemschutzgeraet mit rein lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr |