AT132426B - Selbsttätige Mehlbestäubungseinrichtung für Semmeldrückmaschinen. - Google Patents
Selbsttätige Mehlbestäubungseinrichtung für Semmeldrückmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> SelbsttätigeMehlbestäubungseinrichtungfürSemmeldrückmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der mit Stammpatent Nr. 114053 geschützten Semmeldriickmaschine, indem an Stelle der bisherigen Ölung der durch die Maschine geleiteten Formlinge EMI1.1 während der Formgebung durch die Fassonwalze vorgenommen wird. Durch diese Trockenbehandlung wird vor allem ein Anhaften der Formlinge an der Fassonwalze verhindert, so dass besondere Abstreifwalzen an derselben entfallen können, und anderseits wird das den Wrasendämpfen im Backofen aus- gesetzte Gebäck mit einer wesentlich schöneren braunen, knusperigen Oberfläche überzogen, wie dies im gleiche Masse bei den geölten Gebäckstücken nicht der Fall ist. Zur Erreichung des beabsichtigten Zweckes wird erfindungsgemäss an der Semmeldrückmaschine an Stelle der Ölvorrichtung eine Mehlbestaubungseinrichtung angebracht, und ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. 1-4 dargestellt, Fig, 1 zeigt die vor der Fassonwalze angeordnete Einrichtung bei einseitigem Durchlass der Formlinge durch die Semmeldrückmaschine, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Vorderansicht hiezu, während Fig. 4 eine Mehlbestaubul1gseinrichtung für abwechselnd beiderseitigem Durchlass der Formlinge durch die Maschine zur Darstellung bringt. Bei einseitiger Zuleitung der Formlinge zur Maschine wird gemäss Fig. 1-3 vor der Fassonwalze 13 ein sich seitlich an dieselbe anschmiegender, durch eine Dichtung 3 (Fig. 2) abgedichteter, gegen die Fasson- walze. 73 zu offener Mehlbehälter 2 angeordnet, dessen vorderer Abschluss durch die in diesen Behälter eintretende Fassonwalze 13 erfolgt, Auf dem Bodenteil des Mehlbehälters 2 ist ein Bodenstück 4 aus geeignetem Material, z. B. Metall, vor der Fassonwalze verlaufend eingesetzt, welches sieh der Profilierung EMI1.2 Bürstenwalze liegende Teil des Siebbleches Sieböffnungen 7 besitzt, welche in gleicher Weise wie die trichterförmigen Zuleitungskanäle 6 vor den Druckwülsten angeordnet sind. Die ganze Fassonwalze 13 sowie auch die Einzug- und Bestaubungswalze 10 ist auf ihrer Oberfläche mit einem entsprechenden Gewebeüberzug 14 bzw. 11, zweckmässig z. B. eine Art Trickot oder ähnliches Gewebe, iiberzogen, um hiedureh eine Einstaubung der Formlinge mit Mehl vornehmen zu können. Durch die rotierende Walzenbiirste 9 wird im Mehlbehälter das Mehl an die Druckwülste angepresst und weiters noch denselben durch die zwischen den Blechzungen 8 liegenden trichterförmigen Zuleitungskanäle 6 zugeführt sowie durch den enganliegenden Teil des Bodenstückes 4 in den t'berzug der Druekwülste eingerieben, so dass dieselben einen glatten Mehlüberzng erhalten. Durch die Bestaubul1gswalze 1 () werden die Formlinge 16 auf der Oberfläche eingestaubt, während beim Durchgang durch die Fassonwalze eine weitere gründliche Mehl- EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> Unterseite des Mehlbehälters 2 angebrachten und sich an die Bestaubungswalze 10 ansehmiegenden Platte 12 wird das dieser Walze zugefÜhrte Mehl an deren Umfangsbelage 11 gut und glatt eingerieben. - Bei abwechselnd zweiseitiger Zuleitung der Formlinge gemäss Fig. 4 wird ein rahmenartiger, mit EMI2.1 Bürstenwalzen 9', 9'angeordnet, welche gemeinsam z. B. von der Fassonwalze 1 aus angetrieben werden und welche derart wirken, dass je nach der Umlaufrichtung der Fassonwalze die eine oder die andere derselben das Mehl aus dem Mehlbehälter auf der Seite der Einlaufstelle der Formlinge den Druekwulsten durch die trichterförmigen Kanäle 6'zuleitet, während durch das an die Profilierung der Fassonwalze sich anpassende Bodenstück 4'eine gute Einreibung des Mehles in die Druckwülste erfolgt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Mehlbestaubungseinriehtung für Formlinge an Semmeldrückmaschinen gemäss dem Patent Nr. 114053, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Einlaufstelle der Formlinge ein einseitig offener, mit einem der Profilierung der Fassonwalze genau angepasstem Bodenstück (4) versehener Mehlbehälter (2) mit in dem Bodenstiiek vor den Druckwülsten der Fassonwalze vorgesehenen trichterförmigen Mehlzuführungskanälen (6) und mit einer im Mehlbehälter vor den Druekwulsten rotierenden Bürstenwalze (9) angeordnet ist, von welcher das Mehl den Druekwülsten der mit einem entsprechenden Gewebe (14) vollkommen überzogenen Fassonwalze zugeführt wird, während durch im Bodenstück (4) vor den Druekwulsten angeordnete Durchlassöffnungen (5) bzw. durch über denselben angebrachte Siebe (7) gleichfalls Mehl zu einer mit Gewebe (11) überzogenen Einführungs-und Mehlbestaubungs- walze (10) der Formlinge geleitet wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Mehlbehälters (2) an den Stirnenden der Fassonwalzen (13) gut dichtend angeschlossen sind.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Druck- wÜlsten (15) auf die Fassonwalze (13) aufliegende Zungen (8) des Siebes (7) angeordnet sind, welche ein Bemehlen des zwischen den Druckwülsten liegenden Überzuges verhindern.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das an die Druckwülste sich eng anschmiegende Bodenstück einegute Verreibung des zugeführten Mehles in den Walzen bzw. Druekwulstüberzug bewirkt.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das der Einführungund Bestaubungswalze durch die Kanäle (5) zugefÜhrte Mehl durch eine an den Überzug (11) derselben sieh anschmiegende Platte (12) gut und glatt eingerieben wird.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeweils abwechselnd seitlicher Einführung der Formlinge ein dem Profil der Fassonwalze genau mit seinen Bodenansätzen (4') angepasster, seitlichgutabgedichteter, rahmenartiger mehlbehälter (2') aufgesetzt wird, in welchem beiderseits der Fassonwalze liegende, miteinander verbundene und z. B. von der Fassonwalze angetriebene Bürsten (9', 9') angeordnet sind, von welchen je nach der Drehrichtung der Fassonwalze die eine oder EMI2.2
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT121441T | 1930-01-31 | ||
| AT132426T | 1932-03-17 |
Publications (1)
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|---|---|
| AT132426B true AT132426B (de) | 1933-03-25 |
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|---|---|---|---|
| AT132426D AT132426B (de) | 1930-01-31 | 1932-03-17 | Selbsttätige Mehlbestäubungseinrichtung für Semmeldrückmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT132426B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2650290A1 (de) * | 1976-11-02 | 1978-05-11 | Schroeder | Bemehlungseinrichtung einer teigbearbeitungsmaschine |
| AT373761B (de) * | 1982-05-17 | 1984-02-27 | Koenig Helmut | Vorrichtung zum formen von teigstuecken |
-
1932
- 1932-03-17 AT AT132426D patent/AT132426B/de active
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|---|---|---|---|---|
| DE2650290A1 (de) * | 1976-11-02 | 1978-05-11 | Schroeder | Bemehlungseinrichtung einer teigbearbeitungsmaschine |
| AT373761B (de) * | 1982-05-17 | 1984-02-27 | Koenig Helmut | Vorrichtung zum formen von teigstuecken |
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