AT131820B - Belüftungsventil. - Google Patents

Belüftungsventil.

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AT131820B
AT131820B AT131820DA AT131820B AT 131820 B AT131820 B AT 131820B AT 131820D A AT131820D A AT 131820DA AT 131820 B AT131820 B AT 131820B
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AT
Austria
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valve
bell
housing
ventilation
ventilation valve
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Walter Loeff
Original Assignee
Walter Loeff
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    sselüftungsventil.              
 EMI1.1 
 



  2o40Bekanntlich muss bei Druckwasserleitungen, welche Trinkwasser od. dgl. führen und an welche mehrere Verbrauchsapparate, die nach Gebrauch Schmutzwasser enthalten, dessen 
Spiegel so hoch steigen kann, dass die   Einführungsöffnung   für das Frischwasser erreicht bzw.   überspült wird,   eine Einrichtung angeschlossen sein. welche verhindert. dass Schmutzwasser dann in die Frischwasserleitung gelangt wenn z. B. der Druck in der Wasserleitung aufhört bzw. bei Reparaturen an der Wasserleitung der betreffende Leitungsstrang abgeschaltet und das Wasser ausgelassen wird.

   Um nun zu verhindern, dass Schmutzwasser in die Wasserleitung gesaugt wird, muss man Belüftungseinrichtungen vorsehen, die sich öffnen, wenn der Druck in der Wasserleitung zu bestehen aufhört, und sich selbsttätig wieder schliessen, wenn der Rohrstrang unter Druck gesetzt wird. 



   Es sind nun derartige Belüftungsventile bekannt, bei welchen der in einem zylindrischen
Ventilgehäuse spielende Ventilkörper als Glocke ausgebildet ist, die unter Belassung eines unteren Spaltes und eines Ringspaltes zwischen Glockenmantel und Gehäusemantel axial be- weglich ist. Der Glockenmantel trägt seitliche Stege bzw. Führungsleisten. Da diese bekannten
Belüftungsventile nur den Kräften unterworfen sind, die das Wasser oder die Luft auf die
Glocke   ausüben,   ist ein sicheres Abheben vom Ventilsitz oben am Gehäusedeckel nicht gewähr- leistet, da bei längerer Benutzung derartiger Ventile durch Verschmutzen oder Verreiben der
Teile Kräfte auftreten, die einer Öffnung durch den   Aussendruck   der Luft allein entgegenwirken und das Öffnen überhaupt verhindern können. 



  Bei andern Belüftungsventilen ist eine ständige   Schliesskraft   in Form einer Spiralfeder vorgesehen. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Belüftungsventil für Druckwasserleitungen. die an gegebenenfalls Schmutzwasser führende Verbrauchsstellen angeschlossen sind. wobei der Ventil- körper selbst als Glocke ausgebildet ist wie die bekannten Konstruktionen und unter einer ständigen Öffnungskraft, die von ihrem Eigengewicht herrührt, steht. Im Gegensatz zu diesen. wird erfindungsgemäss die Öffnungskraft von einer Schraubenfeder   unterstützt,   die einen Führungs- bolzen der Ventilglocke und seine einen Teil des   Ventilgehäuses   bildende Führungshülse um-   schliesst   und die die Ventilglocke im Belüftungszustand unter Belassung eines Spaltes über einen Rohrstutzen gestülpt hält, der in das Innere des Ventilgehäuses verlängert ist. 



  Der Ringstutzen zusammen mit der Glocke und dem Ventilgehäuse bilden eine Art
Labyrinth, das ein sofortiges Anheben der Glocke gegen den   Ventilsitz gewährleistet,   bevor das das Anheben bewirkende Druckwasser den äusseren Ringraum zwischen Glocke und Gehäuse zur Gänze durchflossen hat. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes dar. wobei die Fig. 1 einen Längsschnitt und die Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie   M-   der Fig. 1 veranschaulicht. 



   Mit 1 ist die Druckrohrleitung bezeichnet, in welche ein   Kniestück 2 eingeschaltet   ist. in dessen Ansatzstutzen 2a das mit Innengewinde versehene   Anschlussstück des Gehäuses-   eingeschraubt ist. In diesem spielt der als   Ventilglocke 4   ausgebildete Ventilkorper, der sich in entlastetem Zustand mit seinem unteren Rand auf Stege 5 aufsetzt und einen Rohrstutzen   G.   der in das Innere des Körpers 3 hineinragt, mit Spiel umgibt. Der Ventilkörper kann auch 

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 anders ausgebildet sein. Das Innere des Gehäuses 3 stellt einen bei 3 nach oben zu sich verjüngenden Raum dar. wobei jedoch der obere Teil desselben zylindrisch zwecks Dichtung ausgebildet sein kann.

   Das Gehäuse 3 hat am oberen Ende einen mit Aussengewinde versehenen Ansatz 3 b, über den der mit Innengewinde versehene Flansch des haubenförmigen Abschlusses 7 geschraubt wird. Dieser besitzt eine innere Hülse   8,   welche einerseits zur Führung der Ventilfeder 9 und anderseits zur Führung der Ventilstange   10   dient. Zwischen der   Stirnfläche   des 
 EMI2.1 
 eingespannt, wobei der Flansch   7 a   eine innere Bohrung für den Durchtritt der Ventilfeder 9 und der   Ventilstange 1 () aufweist   und gleichzeitig so bemessen ist. dass auch die Luft. die von aussen im Sinne des Pfeiles p durch die Bohrungen 14 in den Raum 15 eintreten kann. auch in das Innere des Ventilgehäuses 3 dringen kann. 



   Die Fig. 1 stellt den Belüftungszustand des Ventils dar. Es streicht also Luft, die durch die Leitung 1 angesaugt wird, von aussen durch die Bohrungen 14 und durch den   Raum 15   in den Raum des Gehäuses 3 und von hier durch den   ringförmigen   Kanal zwischen der Wand der   Glocke-   und der Wand des Rohrstutzens 6 im Sinne des Pfeiles   p, in die     Leitung 1.   
 EMI2.2 
 Gehäuses 3 entspricht genau dem Aussendurchmesser der   Glocke 4.   Es wird dadurch in der   Verschlussstellung   der letzteren eine   gesichertere Abdichtung   erzielt. 



   Es kann auch. ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, die innere Ringfläche des Gehäuses 3 zylindrisch statt konisch ausgebildet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.3 
   Verbrauchsstellen   angeschlossen sind. wobei der Ventilkörper als Glocke ausgebildet ist und unter einer ständigen, von seinem Eigengewicht herrührenden Öffnungskraft steht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Öffnungskraft von einer Schraubenfeder   (9)   unterstützt wird. die einen   Führungsbolzen   (10) der   Ventilglocke (4)   und seine einen Teil des Ventilgehäuses bildende Führungshülse      umschliesst und die die Ventilglocke im Belüftungszustand unter Belassung eines Spaltes über einen Rohrstutzen   (6)   gestülpt hält, der in das Innere des Ventilgehäuses verlängert ist.

Claims (1)

  1. Belüftungsveritil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Ventilgehäuses Distanzierungsorgane, z. B. Stege (5), vorgesehen sind, auf welche sich die Ventil- EMI2.4 3. Belüftungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gehäusemantel (3a) sich nach oben zu konisch verjüngt und der Ventilsitz in an sich bekannter Weise am oberen Ende dieses Gehäusemantels ausgebildet ist und eine Dichtungsscheibe trägt, EMI2.5 4. Belüftungsventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Konuskopfkreises gleich ist dem Aussendurchmesser des glockenförmigen Ventilkörpers (4).
AT131820D 1931-04-20 1931-04-20 Belüftungsventil. AT131820B (de)

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AT131820B true AT131820B (de) 1933-02-10

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