AT131488B - Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern. - Google Patents

Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern.

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AT131488B
AT131488B AT131488DA AT131488B AT 131488 B AT131488 B AT 131488B AT 131488D A AT131488D A AT 131488DA AT 131488 B AT131488 B AT 131488B
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Siegfried Dipl Ing John
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbraucherll.   
 EMI1.1 
 z. B. innerhalb einer Viertelstunde oderinnerhalbdner Stunde, einen bestimmten Wert überschreitet. Der Abnehmer ist deshalb daran interessiert, eine Überschreitung des vereinbarten Maximums zu vermeiden. Es sind auch schon Vorrichtungen bekannt, durch welche der Abnehmer gewarnt wird, sobald die Leistungaufnahme den Betrag überschreitet, der bei   gleichmässiger Belastung gerade   die   höchstzulässige Arbeits-   
 EMI1.2 
 verbraucher wieder eingeschaltet werden, sofern durch irgendwelche Zufälligkeiten ein Teil der Leistung anderweitig abgeschaltet wird. 



   Es wird zu diesem Zweck eine   Vorrichtung   verwendet, die den Istwert des   Arbeitsverbrauches   mit dem Sollwert des   Arbeitsverbrauehes   vergleicht. Unter Sollwert des   Arbeitsverbrauches   wird dabei der Verbrauch verstanden, wie er bei gleichmässiger maximaler Belastung entstehen würde. 



     . Gemäss   der Erfindung wird der Sollwert entsprechend der zuviel verbrauchten Arbeit soweit verkleinert, dass die durch   Verkleinerung des Sollwertes erzielbare Arbeitersparnis   den   Überverbrauch   aufwiegt. Durch   selbsttätiges Abschalten entbehrlicher Stromverbraucher wird   die   Leistungsaufnahme   bis auf den dem neuen Sollwert des Arbeitsverbrauches entsprechenden Wert verringert. Damit die Anordnung nach der Erfindung nicht zu häufig Stromverbraucher ein- und ausschaltet. ist es zweck- 
 EMI1.3 
 Weise dadurch erreichen, dass man den Stromkreis, durch den die Kommandos   zum Abschalten gegeben   werden, nur periodisch sehliesst.

   Da erfahrungsgemäss bei grösseren Betrieben die   Momentanwerte   der Leistungsaufnahme stark von dem   Mittelwert abdeichen,   so empfiehlt es sich. um zu häufiges Schalten 
 EMI1.4 
 wenn der Überverbrauch der Arbeitsaufnahme einen bestimmten Wert überschreitet. 



   Da meist nur wenige Stromverbraucher vorhanden sind, die ohne Betriebsstörung abgeschaltet   werden können,   so kann man keine beliebig feine Abstufung in der abschaltbaren Leistung   vornehmen.   
 EMI1.5 
 

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   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Anordnung. bei der periodisch soviel Stromverbraucher abgeschaltet erden, als notwendig sind, um die Leistungsaufnahme auf den vorgeschriebenen Sollwert zu bringen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der gleiche Zweck mit Hilfe eines Messinstrumentes erreicht, welches die Differenz zwischen Ist- und Sollwert des Leistungsverbrauehes misst und ein Kommando zur Abschaltung eines Stromverbrauches solcher Grösse gibt, dass der   Leistungsverbrauch   bis mindestens 
 EMI2.1 
 sind die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. 



   In Fig. 1 sind mit 1 und   2   zwei Sammelschienen bezeichnet, zwischen die die Stromverbraucher 3. 



  4. 5. 6 und 7 eingeschaltet sind. Es sei angenommen, dass die Stromverbraucher. 3-6 jederzeit entbehrlich sind, aber auch jederzeit eingeschaltet werden können. Der Stromverbraueher 7 soll bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel alle diejenigen Stromverbraucher verkörpern, die nicht ohne Betriebsstörung ein-bzw. ausgeschaltet werden können und durch deren Leistungsaufnahme leicht eine Überschreitung des vereinbarten Maximums hervorgerufen werden kann. 
 EMI2.2 
   Arm zurückgelegte Weg wird   mit einer dem Sollwert entsprechenden   Geschwindigkeit verglichen. Diese   Geschwindigkeit wird mit Hilfe des Motors 13 erzeugt. Dieser Motor kann beispielsweise als Gleichstromamperestundenzähler ausgebildet sein.

   Er treibt die   Kontaktscheibe   14 an. 15 ist eine Feder. durch die beim Lösen der   Kupplung   10 der Kontaktarm 9 gegenüber der Kontaktscheibe 14 in die Ruhelage gebracht wird. Wenn der Sollwert der Leistungsabgabe mit dem Istwert übereinstimmt, so bleibt der Kontaktarm 9 gegenüber der   Kontaktscheibe 14   in Ruhe. Übersteigt dagegen der Istwert der Arbeitsaufnahme den Sollwert, so bewegt sich der Kontaktarm 9 gegen die Kontaktsegmente 16 und 17. Der 
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 vorhanden ist. Damit dieser   Überverbrauch   wieder gespart werden kann.   muss   man je   nachdem.   zu welchem Zeitpunkt innerhalb der   Messperiode   der   Überverbrauch   entstanden ist,   eine grössere oder kleinere   Leistung abschalten.

   Wenn   der Überverbrauch   z. B. innerhalb der ersten Viertelstunde einer einstün-   digen : i\1aximumperiode   entstanden ist, so genügt es, den Sollwert der Leistung   um]   Kilowatt herabzusetzen, damit in den folgenden   s Stunden % Kilowattstunden gespart werden. Ist dagegen   der   Überverbrauch   in der dritten Viertelstunde entstanden, so muss man den Sollwert um 3   Kilow att herab-   setzen. um eine Ersparnis   von % Kilowattstunden   innerhalb der letzten Viertelstunde zu erzielen. 



   Die Veränderung des Sollwertes der Arbeitsaufnahme zwecks Ersparung einer bestimmten Arbeits-   aufnahme   ist also von der Zeit, die bis zum Ende der   Maximumperiode   noch zur Verfügung steht. ab- 
 EMI2.4 
 von dem   Zeitpunkt abhängig ist, an welchem   der durch den Abstand zwischen dem Nullpunkt der Feder 18 und dem Kontaktsegment 16 bzw. 17 entsprechende Überverbrauch erreicht ist. Zu diesem   Zweck   dient 
 EMI2.5 
   Zeitwerk 23,   der   RÜckstellfeder 24 und   der Kontaktscheibe 25. Die Segmente der Kontakt6scheiben 20 und 21 sind mit Schleifringen verbunden. An die auf diesen Schleifringen laufenden Bürsten sind die Relais 26-33 angeschlossen. Diese Relais entsprechen den Kontaktsegmenten 126-133.

   Sobald ein bestimmter   t1Jerverbrauch   vorhanden ist, kommt die Feder 18 der Vergleichsanordnung. 8 mit dem   Kontaktsegment   16 in   Berührung.   Dadurch kommt ein Stromkreis zustande, der vom Pluspol über das Kontaktsegment 96 der Walze 92, die Wicklung 97, Kontaktarm 9, Schleiffeder   18,   Kontaktsegment 16, eines der Kontaktsegmente   130-133   und eines der Relais 30-33   zum Minuspol führt.   Wenn also beim Zustandekommen eines Stromes das Kontaktsegment   232   von der Kontaktfeder 44 berührt wird, so zieht das Relais 32 seinen Anker an.

   Sämtliche der Relais 26-32 sind mit   Selbsthalte-   
 EMI2.6 
 der Zeit entspricht, die vom Beginn der Maximumperiode verstrichen ist, bzw. die bis zum Ende der Maximumperiode noch zur Verfügung steht, muss unter Berücksichtigung der Grösse   derWiderstände 56-63   
 EMI2.7 
 

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 EMI3.1 
 der Leistung von 3-0   Kilowatt   entsprechen. Denn durch Verminderung der Leistungsabgabe dieser Beträge können mit Sicherheit nach dem. Ansprechen der Vergleichsanordnung noch 3/4 Kilowattstunden gespart werden. Über die Bemessung des Widerstandes 63 wird weiter unten noch einiges gesagt. 



   Der Beginn und das Ende der   Maximumperiode wird durch Losen   der Kupplung, 22 mit Hilfe des Kontaktes 35 und des Zeitwerkes 34 bestimmt. Nach dem Lösen der Kupplung   22   gehen die Kontaktseheiben 20 und 21 unter dem Einfluss der   Feder 2. J in   die Ruhelage zurück. In der Ruhelage wird der Selbsthaltestromkreis der Relais 26-3, 3 durch die   Kontaktseheibe   25 unterbrochen. so dass diese Relais abfallen. 



   Das Kontaktsegment 17 entspricht einem grösseren   Überverbrauch   als das   Kontaktsegl11ent   16, 
 EMI3.2 
 der Sollwert um 2 Kilowatt, in der zweiten Viertelstunde um 3 Kilowatt, in der dritten Viertelstunde um 6 Kilowatt herabgesetzt erden. Dies geschieht mit Hilfe der   Kontaktsegmente     726-729 der   Kontaktscheibe 20 und der Relais 26-29 sowie. der Widerstände   56-59   in der gleichen Weise, w ie mit Hilfe der   Segmente 130-138   der Kontaktseheibe 21. der Relais 30-33 und der Widerstände 60-63.

   In dem angenommenen Fall entspricht der Widerstand 56 der Grösse von 2 Kilowatt, der Widerstand 57 der Grösse von 3 Kilowatt, der Widerstand 58 der Grösse von 6 Kilowatt.   Der Widerstand 39 wird unter   Berücksichtigung ähnlicher Gesichtspunkte   w   ie der Widerstand 63 gemessen. 



   Damit die Gesamtleistungsaufnahme entsprechend dem Sollwert, der durch die Widerstände. 56-63 gegeben ist, vermindert werden kann, ist das   Messgerät   64 vorgesehen. Dieses   Messgerät kann.   wie im Ausführungsbeispiel dargestellt ist, mit dem Motor 13 in Reihe geschaltet sein. Sein Ausschlag würde daher dem Sollwert der Leistungsaufnahme entsprechen. Das Messsystem des Messgerätes 64 besitzt jedoch noch eine zweite Wicklung, die von dem Strom durchflossen ist, der der   jeweiligen Leistungsaufnahme   
 EMI3.3 
 dazwisehenschalten. Die beiden Wicklungen des Instrumentes 64 sind gegeneinandergeschaltet. so dass der Sollwert der   Leistungsaufnahme   um den Betrag der nicht abschaltbaren Leistung vermindert wird.

   Der übrigbleibende Betrag entspricht der Leistung, die, ohne dass die Gefahr   einer Überschreitung   des vereinbarten Maximums besteht, von den entbehrlichen Verbrauchern aufgenommen werden darf. 



  Der Ausschlag des Zeigers   63   ist daher unmittelbar ein Mass für die   Gesamtleistung   der abschaltbaren Verbraucher, die im Betrieb bleiben können. Umselbsttätig die entbehrlichen Verbraucher abzuschalten, ist das   Messgerät   mit einer Kontaktbahn 66 versehen, gegen die der Zeiger 65 mit Hilfe des Fallbügels 67 gedrückt werden kann. Die Skala 68 zeigt die Grösse der Leistung, die von den   entbehrlichen Strom-   verbrauchern aufgenommen erden darf. Die unter dem Zeiger liegenden   Kontaktsegmente sind   je einem entbehrlichen Stromverbraucher   zugeordnet. Ihre Länge entspricht   der Leistungsaufnahme des zugehörigen Stromverbrauchers. Das Kontaktsegment 6. 9 entspricht dem Verbraucher 3. der beispielsweise eine Leistung von 6 Kilowatt aufnehmen möge.

   Das Kontaktsegment 70 entspricht dem Verbraucher J und einer Leistung von 2 Kilowatt. Das   Kontaktegment   71 entspricht dem Ver-   braucher   5 und einer Leistung   von 2 Kilowatt. Das Kontaktsegment 72 entspricht dem Verbraucher 6.   der eine Leistung von 4 Kilos att aufnehmen möge. An die Kontaktsegmente 69-72 sind die Relais 79. 



  80, 81 und 82 angeschlossen. Diese Relais sind mit Selbsthaltekontakten ausgerüstet, die mit besonderen Ruhekontakten zusammenarbeiten. Die Relais sind derart in Reihe geschaltet, dass sämtliche Relais, die den unter dem und rechts vom Zeiger liegenden Kontaktsegmenten entsprechen. Strom erhalten und nach dem Abheben des Zeigers eingeschaltet bleiben. Eine einfache Überlegung zeigt, dass nur die Relais keinen Strom erhalten, welche Stromverbrauchern entsprechen, bei welchen die Summe der Leistungsabgabe kleiner ist als der vom Zeiger 65 angezeigte Wert. Die Stromverbraucher   3-6 werden   durch die Kontakte 83-86 der Relais   79-82   unter Zuhilfenahme der   SchÜtze 87-90   gesteuert. Damit nicht zu häufig eine Abschaltung oder Zuschaltung vom Stromverbrauchern stattfindet, wird der Zeiger 65 nur periodisch, z.

   B. in Zeitabständen. gegen die Kontaktbahn gedrückt, die z. B. den zehnten und 
 EMI3.4 
 periode von einer Viertelstunde dagegen in Abständen von etwa 2 Minuten. Zu diesem Zweck dient das Zeitwerk91, dessen Kontaktwalze bei dem gewählten Beispiel,   nämlieh   in a Minuten einmal, umlaufen möge. Die Kontaktwalze besitzt einen besonderen Kontaktring 93. der an einer Stelle unterbrochen ist. 



  Über diesen Ring erhalten die Selbsthaltestromkreise der Relais 79-82 Strom. Die   Unterbrechung   des 

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 EMI4.1 
 Strom erhalten, dann wird der Haltestromkreis kurzzeitig unterbrochen und dann   w ird erst   der Stromkreis des   Fallbügelmagneten 9J unterbrochen.   Das   Kontaktsegment   96 der   Kontaktwalze ? schliesst   einen Stromkreis, der über den Auslösemagneten 97 der magnetischen Kupplung 10 sowie den Kontaktarm. 9. die   Eontaktscheibe. M   und über die   Eontaktseheiben SO bzw. M   und eines der Relais   f   führt. 
 EMI4.2 
 Länge der   Kontaktsegmente   126-1. 33 je einer Viertelstunde entspricht.

   Es sei ferner angenommen. dass der Stromverbraucher 3 eine Leistung von 6   Kilow att,   der   Stromwrbraucher 4   eine Leistung von 2 Kilowatt. der   Stromverbraueher J ebenfalls   eine   Leistung von 2 Eilowatt   und der   Stromverbraucher   6 eine Leistung von 4 Kilowatt aufnimmt. Das vereinbarte Maximum der arbeitsaufnahme möge 20 Kilowattstunden betragen. Die Gesamtleistung der entbehrlichen Stromverbraucher beträgt also 4 Kilowatt. 
 EMI4.3 
 von 9 Kilowatt aufnimmt. Mit der des entbehrlichen   Stromverbrauchers   würde die Grösse der Gesamtbelastung also 23 Kilowatt betragen. Der Pfeil 99 zeigt die Grösse der Belastung an.

   Nach Ablauf einer Viertelstunde   würden Eilowattstunden   mehr verbraucht sein. als dem höchstzulässigen Durchschnittsverbrauch entspricht. 



   In Fig. 3 ist die Fläche, welche der zuviel verbrauchten Arbeit entspricht. schraffiert. Nach Ab- 
 EMI4.4 
 gelüftet, so dass der   Eontaktarm   9 gegenüber der Kontaktscheibe 14 in die Ruhelage zurückkehrt. 



   Durch das Öffnen des Kontaktes 50 wurde, wie bereits erwähnt, der Widerstand 60 abgeschaltet. 



  Dadurch wird der Sollwert um 1   Eilowatt herabgesetzt. Der Sollwert beträgt also von   dem Zeitpunkt der Erregung des Relais 30 an nur noch 19 Kilowatt. Die Grösse des nun massgebenden Sollwertes ist in Fig. 3 durch den Pfeil 101 dargestellt. Es ist aus der Fig. 3 leicht zu erkennen, dass durch Herabsetzen 
 EMI4.5 
 Wicklung dieses Messinstrumentes wird mit Hilfe der Leitung 103 ein Strom   zugeführt,   der 19 Kilowatt entsprechen würde. Der zweiten Wicklung dieses Instrumentes wird jedoch mit Hilfe der Leitung   104   ein Strom in entgegengesetzter Richtung zugeführt, der der Leistung des Stromverbrauehers 7 bei dem gewählten Beispiel 9 Kilowatt entspricht. Der   Ausschlag des Zeigers wird   also nicht 19 Kilowatt (dem neuen Sollwert), sondern nur 10   Eilowatt entsprechen.

   Bei   dem gewählten Beispiel würde der Zeiger gerade zwischen den   Kontaktseg1llenten   11 und   72 liegen. Man wird   deshalb den Spalt zwischen den   Eontaktsegmenten   so klein machen, dass eines der beiden Kontaktsegmente berührt wird. In diesem Fall 
 EMI4.6 
 erregt und schaltet den Stromverbraucher 6 ab. Da dieser in dem angenommenen Fall eine Leistung von 4 Kilowatt aufnimmt. so. geht die Belastung   von 23 Kilowatt   auf 19 Kilowatt (dem neuen Sollwert)   zurück.   Wenn   inzwischen keine Veränderung   in der Belastung entsteht, so wird an dem Zustand der Schaltanordnung bis zum Ende der   Maximumperiode nichts geändert.   



   Steigt z. B. w ährend der folgenden Viertelstunde die leistungsaufnahme um 6 Kilowatt an und   wird am   Ende der zweiten Viertelstunde ein   Überverbrauch   von 3/4 Kilowattstunden erreicht. so spricht die Vergleichsanordnung 8 von neuem an. In Fig. 3 ist der Anstieg der Leistung durch den strichpunk-   tierten Linienzug 105 dargestellt. Die von diesem Linienzug eingeschlossene schraffierte Fläche entspricht einem Überverbrauch von % Kilowattstunden. Dieser Überverbrauch kann nur durch Ab-     schaltung von 1#5 Kilowatt wieder eingeholt werden.   da nach Ablauf der zweiten Viertelstunde nur noch eine halbe Stunde zur Verfügung steht.

   Sobald die Bürsten 100 durch das   Eontaktsegment   96 geschlossen sind, fliesst ein Strom über die Wicklung 97, den Kontaktarm 9. die Kontaktfeder   18. das Segment 16,   

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 EMI5.1 
 



  Dadurch wird der Stromkreis des Widerstandes 61 geöffnet, der einer Leistung von 1'5 Kilowatt entspricht. 



  Der Sollwert wird also um weitere   1#5 Kilowatt auf 17#5 Kilowatt vermindert.   Der dann gültige Sollwert ist durch den Pfeil 106 dargestellt. Der Sollwert der Leistung darf also nur noch 17'5 Kilowatt betragen, wenn das vereinbarte Maximum nicht überschritten werden soll. Da angenommen wurde. dass der Überverbrauch durch   Hinzusehalten   eines Stromverbrauchers mit einer Leistungsaufnahme von 6 Kilowatt hervorgerufen wurde, so beträgt die Leistung, die jetzt von dem Stromverbraucher 7 
 EMI5.2 
 führt, der dem neuen Sollwert von   17#5 Kilowatt entspricht. Der andern Wicklung   des Instrumentes. wird ein Strom zugeführt, der der Leitungsaufnahme von 15 Kilowatt entspricht. Der   Zeigerausschlag   entspricht also der Differenz der beiden Werte, nämlich 2'5 Kilowatt.

   Sobald nun der Zeiger durch den   Faltbügel   nach unten   gedrückt   wird, so kommt er mit dem   Kontaktsegment 6. 9   in Berührung. Dies hat zur Folge, dass sämtliche der entbehrlichen Stromverbraueher abgeschaltet werden. Die Leistung sinkt dann zwar anstatt auf   17'5 auf 15 Kilowatt   ab. Es wird jedoch mit   Sieherheit   verhindert, dass das vereinbarte   Maximum   überschritten wird. 



     Wenn z.   B. in der zweiten Viertelstunde der Stromverbrancher 7 abgeschaltet wird, so kann wieder einer der entbehrlichen Stromverbraueher zugeschaltet werden. Dies führt die   dargestellte Anordnung   
 EMI5.3 
 aufnahme entspricht. Er möge beispielsweise durch Abschalten der Belastung 7 soweit steigen, dass er nur mit dem Kontaktsegment 106 in Berührung kommen kann. Dieses Kontaktsegment ist ein Leerkontakt. Wenn nun das Kontaktsegment 94 der Kontaktwalze mit. den   zugehörigen Bürsten   in   Berührung   kommt, so wird der Fallbügelmagnet erregt und der Fallbügel drückt den Zeiger 65 gegen das Segment 106. 



  Sobald nun durch den Spalt des   Kontaktringes 93 der Selbsthaltestromkreis   der Relais   ?'9- ? geöffnet   wird, so lassen diese Relais ihre Anker fallen und mit Hilfe der Schütze 87-90 werden die bisher ausgeschalteten Stromverbraucher wieder eingeschaltet. 



   Da es vorkommen kann, dass der   Überverbrauch   innerhalb der ersten   fünf Minuten,   d. h. während der Zeit, während der durch die   Kontaktwalze @     9. 3 noch   kein Kommando   zum Abschalten entbehrlicher   
 EMI5.4 
 angenommen worden ist.   überschreitet,   so ist auf der   Kontaktselheibe   das Segment 17 vorgesehen. 



  Dieses wirkt mit der Kontaktscheibe 20 und den Relais 26, 27, 28, 29 in der gleichen Weise zusammen, wie das Kontaktsegment 16 mit   der Kontaktscheibe 7. 9   und den Relais 30-33. Ein Unterschied besteht nur insofern, als den Relais 26-29 grössere Widerstände zugeordnet sind als den Relais   30-33,   deren Grösse dem grösseren Überverbrauch entspricht, der notwendig ist, damit die Kontaktfeder 18 mit dem   Segment ? ?'   in Berührung kommt. 



   Entbehrliche Verbraucher können, wie anfangs erwähnt, auch mit Hilfe   von Messgeräten   abgeschaltet werden, welche die Differenz zwischen Ist-und Sollwert der Leistungsabgabe anzeigen. Bei der Verwendung derartiger Messgeräte ordnet man   zm   eckmässig   unterhalb   des Zeigers Kontaktsegmente an, die Verbrauchern zugeordnet sind. deren   Leistungsaufnahme   der Lage des   Kontaktsegl11entes   in bezug zum   Nullpunkt   der Skala entspricht. 



   Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in Fig. 2 dargestellt. Die mit Fig. 1 übereinstimmenden Teile, nämlich die Vergleichsanordnung 8 sowie die mit ihr zusammenarbeitenden zur Einstellung des Sollwertes dienenden Teile, tragen die gleichen Zahlen. Abweichend von der Anordnung nach Fig. l ist bei dem.   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 2 die. Art, in der die   abzuschaltenden   Stromverbraucher ermittelt worden. Zu diesem Zweck wird die Differenz zwischen Ist- und Sollwert gebildet. Hiezu dient die Vergleichsanordnung 111, welche das Differentialgetriebe 112 enthält, dessen   Sonnenräder   durch die Motoren 113 und 114 angetrieben werden. Die Umlaufsgeschwindigkeit der Welle des Motors 113, der auch als Fortschaltwerk ausgebildet sein kann, stimmt mit dem Istwert überein.

   Er ist deshalb dem Fortschaltwerk 11 parallelgeschaltet. Die Umlaufsgeschwindigkeit der Welle des Motors 114 entspricht dem Sollwert der Leistungsaufnahme. Er ist dem Motor 13 parallelgeschaltet. Der Istwert der Leitungs-   aufnahme wird wie bei der Einrichtung nach Fig. 1 durch den Zähler 12 gemessen. Die Umlaufsgeschwindig-   keit des Planetenrades des Planetengetriebes 112 ist der Differenz der Drehzahlen der Motoren 113 und 114 proportional und ist damit ein Mass für die Differenz zwischen dem Istwert und dem Sollwert der Leistungsaufnahme. Man könnte von dem Planetenrad unmittelbar ein Zeigersystem beeinflussen, an dem die Differenz zwischen Ist-und Sollwert der Leistungsaufnahme abgelesen werden kann.

   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die   Umlaufgeschwindigkeit   des   Planetenrades   mit Hilfe des Impuls- 
 EMI5.5 
 das Planetenrad einen als Impulsgeber ausgerüsteten Kollektor 116 an, der den Stromkreis der   Batterie 117   des Relais 118 periodisch unterbricht. Das Relais 118 lädt bei jedem Stromstoss den Kondensator 119   Über die Drehspule 120 des Messgerätes 115 einmal um. Der Ausschlag des Zeigers 200 ist dann proportional   der Differenz zwischen Ist-und Sollwert.

   Die Kommandos zum   Abschalten entbehrlicher Stromver-     braucher werden bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 durch den Kontakt 201 gegeben. der vom Zeitwerk 202 angetrieben wird und beispielsweise in Abständen von 5 Minuten den zu den Relais 26   

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   bis. 35 über   die Vergleichsanordnung 8 führenden Stromkreis schliesst. In diesem Stromkreis i-t das Zeitrelais 203 eingeschaltet, welches mit   Verzögerung   seinen Anker anzieht und dadurch   den Fallbiigel-   magneten 204 erregt. 



   An die Kontaktsegmente 205-208 sind die Relais 209-212 angeschaltet, die mit Selbsthaltekontakten ausgerüstet sind und bei ihrer Erregung die Magnetstromkreise der Schütze 213-216 schliessen. durch die entbehrliche Stromverbraucher abgeschaltet werden. Die Selbsthaltestromkreise der Relais 209-212 werden durch den Kontakt 217, der vom Zeitwerk 218 gesteuert wird, am Ende jeder Maximumperiodeunterbrochen. 



   Die Anordnung wirkt, soweit die Vergleichsanordnung 8 und die zur Festlegung des neuen Sollwertes dienenden Vorrichtungen 19 usw. in Betracht kommen, in der gleichen Weise wie die Anordnung 
 EMI6.1 
 aufnahme entstanden ist und die Kontaktfeder 18 mit dem   Kontaktsegrnent 16   in Berührung gekommen ist. 



  Dann werden, sobald der Kontakt 201 geschlossen wird. die Widerstände   J6-6. 3 entsprechend dem   neuen Sollwert   verändert.   Entsprechend dem neuen Sollwert verändert sich auch die Umlaufsgeschwindigkeit des Kollektors 116 der Vergleichsanordnung, s. zw. entspricht die Umlaufsgeschwindigkeit, 
 EMI6.2 
 den Pfeil 219 in Fig. 3 dargestellt ist.

   Da das   Zeitwerk 203   seinen Kontakt erst   schliesst,   wenn die   Um-   laufsgeschwindigkeit des Motors 114 dem neuen Sollwert entspricht, so wird der   FallbÜgel : 220   erst niedergedrückt, wenn sich der Zeiger auf den neuen Wert eingestellt hat.   Durch Niederdrücken des Zeigers   erhält dasjenige der Kontaktsegmente   20, 5-208   Strom, an welches ein Verbraucher angeschlossen ist,   dessen Leistungsaufnahme der Differenz zwischen Ist- und Sollwert am besten entspricht. Dieser Verbrauch   wird dann mit Hilfe des der Kontaktlamelle zugeordneten Relais und des zugehörigen   Schiitze"ab-   geschaltet. 



   Da es bei der in   Fig. 2   dargestellten Anordnung   vorkommen   kann, dass nacheinander Kommandos zum Abschalten gleicher Leistungen gegeben werden, so empfiehlt es sieh, eine Schaltvorrichtung vorzusehen, durch die beim Abschalten des einen Verbrauchers die zugehörige Kontaktlamelle mit einer benachbarten Kontaktlamelle verbunden wird, damit beim Eintreffen des   gleichen Kommandos   ein anderer Stromverbraucher, dessen Leistungsaufnahme   zweckmässig grosser ist.   als die des bereits abgeschalteten   Stromverbrauchers,   abgeschaltet wird. 



   Da besonders gegen Ende der   Messperiode   noch durch Zuschalten von Verbrauchern die Arbeits-   aufnahme stark erhöht werden kann,   ohne dass es rechtzeitig   @ möglich ist, Stromverbraucher abzuschalten.   so empfiehlt es sich stets, den Sollwert etwas unter die höchstzulässige Grenze zu legen. Wie weit der Abstand zwischen der vereinbarten Grenze und dem gewählten Sollwert sein soll. hängt von der Eigenart der angeschlossenen Verbraucher ab, u. zw. wird man bei unruhigen Verbrauchern einen   grösseren Abstand   wählen als bei Verbrauchern, deren Leistungsabnahme sieh nur selten und in mässigen Grenzen ändert. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird ein   Messgerät   mit zwei Wicklungen verwendet. Es dürfte ohne weiteres einleuchtend sein, dass man auch mit einem   Messgerät   mit einer   Wicklung auskommen   kann, wenn man den Sollwert um einen der Leistungsaufnahme des   Stromverbrauchers 7 entsprechrnden   Wert fälscht. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man parallel zu dem   Messgerät in     Abhängigkeit   von der Leistungsaufnahme des Stromverbrauchers 7 Widerstände einschaltet. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist eine Berücksichtigung der   Leistungsaufnahme   der nicht abschaltbaren Stromverbraueher nicht nötig. da das Messgerät 115 den Wert der Leistung, die abgeschaltet werden   muss.   unmittelbar anzeigt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden zum Vergleich des Sollwertes der Arbeitsaufnahme und Leistungsaufnahme zwei besondere   Vergleichsanordnungen verwendet. Man   kann   jedoch   die Vergleichsanordnung 8 auch zur Bestimmung der Differenz zwischen Ist-und Sollwert der Leistungaufnahme verwenden, wenn man die Drehzahlen der Motoren 11 und 13 vergleicht. Dies kann   ebenso   
 EMI6.3 
 
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist angenommen, dass verhältnismässig kurze Ent-   fernungen   zwischen den absehaltbaren Verbrauchern und der Messstelle vorhanden sind. Man kann die 
 EMI6.4 
 der notwendigen Grössen eines der bekannten Fernmessverfahren bedient und zur Steuerung der vorhandenen Schalter Fernsteuerverfahren anwendet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauehern. deren Arbeitsaufnahme in EMI6.5 die den Sollwert des Arbeitsverbrauehes mit dem Istwert vergleicht, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert entsprechend der zuviel verbrauchten Arbeit soweit verkleinert wird, dass die durch Verkleinerung des Sollwertes erzielbare Arbeitsersparnis den Überverbrauch aufwiegt und dass durch Abschalten entbehrlicher Stromverbraucher die Leistungsaufnahme ganz oder mindestens annähernd auf den neuen EMI6.6 <Desc/Clms Page number 7>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert erst beim Erreichen eines bestimmten Überverbrauehers verändert wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Änderung des Sollwertes zeitlich abgestuft ist und der Grösse der Änderung der Leistungsaufnahme von entbehrlichen Stromverbrauchern entspricht, durch deren. \bsehaltung eine Arbeitsersparnis erzielt werden kann, die mindestens dem aufgelaufenen Überverbrauch entspricht.
    4. Verfahren nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass das die abzuswchaltenden Stromverbraucher auswählende Messinstrument von der von den nicht absehaltbaren Stromverbrauehern aufgenommenen Leistung so beeinflusst wird, dass die gesamte aufgenommene Leistung auf den Sollwert eingeregelt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kommandos zum. \bschalten ent- behrlicher Stromverbraueher periodisch gegeben werden.
    6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Zeiger des Messgerätes Kontaktbahnen angeordnet sind, deren Länge der Leistungsaufnahme entbehrlicher Stromverbraucher entspricht und dass durch periodisches Niederdrücken des Zeigers des Messinstrumentes mit Hilfe eines Fallbügels diejenigen Stromverbraucher abgeschaltet werden, deren EMI7.1 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem des Messgerätes zwei Wicklungen besitzt, von welchen die eine von einem der Leistungsaufnahme der unentbehrlichen Stromverbraucher, die andere von einem dem jeweiligen Sollwert entsprechenden Strom im entgegen- gesetzten Sinne durchflossen ist.
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vergleichsanordnung (8), die den Istwert der Leistungsaufnahme mit dem jeweiligen Sollwert vergleicht und die mit einer Kupplung (10) ausgerÜstet ist. welche sowohl beim Ablauf jeder Maximalperiode als auch nach der Festsetzung eines neuen Sollwertes gelüftet wird. so dass die Vergleichsglieder gegen- einander in ihre Ruhelage zurückgehen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Vergleichsanordnung (8) gegebenen Kommandos zur Veränderung des Sollwertes über eine durch ein Zeitwerk (23) angetriebene Schaltvorrichtung (19) geleitet werden, welche Widerstände (. 56---6. 3) steuert. deren Grössen den Sollwert bestimmen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zeitwert und der die Sollwertsübertragung vorbereitenden Schalteinrichtung (19) eine magnetische Kupplung (22) eingeschaltet ist. die am Ende jeder Maximumperiode gelüftet wird.
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