AT131476B - Anordnung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine. - Google Patents

Anordnung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine.

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AT131476B
AT131476B AT131476DA AT131476B AT 131476 B AT131476 B AT 131476B AT 131476D A AT131476D A AT 131476DA AT 131476 B AT131476 B AT 131476B
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asynchronous
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commutator
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Michael Dr Ing Liwschitz
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine. 



   Bei Asynchronmaschinen schaltet man in deren Sekundärstromkreis Kommutatorhintermaschinen ein, um durch Änderung der   Erregung der Kommutatorhintermaschine die   Drehzahl der asynchronen Vordermasehine bzw. deren Wirkleistung zu beeinflussen. Diese Kommutatorhintermaschinen können gleichzeitig auch zur Beeinflussung des Leistungsfaktors der asynchronen Vordermaschine benutzt werden. Das Erregerfeld der Kommutatorhintermaschine setzt sich dabei aus zwei aufeinander senkrecht stehenden Komponenten zusammen, die von gesonderten Erregerspannungen erzeugt werden. Um die Wirk-und die Blindleistung der asynchronen Vordermaschine voneinander unabhängig regeln zu können, sind für diese beiden Erregerspannungen auch gesonderte Regelorgane (Regeltransformatoren bzw. automatische Regler, z. B. Thomaregler) vorgesehen.

   Es hat sich nun gezeigt, dass trotz Anordnung gesonderter Regelorgane eine voneinander vollständig unabhängige Regelung der   Wirk-und   Blindleistung nicht   möglich   ist. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen, dass insbesondere der Wirkstrom in Primär-und Sekundärstromkreis der Asynchronmaschine infolge der primären und sekundären Streuung auch eine gewisse Blindleistung erzeugt, so dass bei einer Regelung des Wirkstromes auch die gesamte Blindleistung der   Asynchronmaschine   eine gewisse Änderung erfährt. 



   Gemäss der Erfindung wird bei Kaskadensehaltungen von Asynchronmaschinen mit läufererregten Hintermaschinen eine voneinander unabhängige Regelung der Wirk-und Blindleistung der Kaskade dadurch erzielt, dass in den Primär- oder Sekundärstromkreis der Asynchronmaschine ein Stromspannungstransformator eingeschaltet ist, dessen Sekundärspannung der Erregerwicklung der Kommutatorhintermaschine zugeführt ist und über die Kommutatorhintermaschine in den Sekundärstromkreis der Asynchronmaschine eine die primären und sekundären Streuspannungen aufhebende Gegenspannung einführt. 



   Die Erregung der Kommutatorhintermaschine mittels eines im   Primär-oder Sekundärstromkreis   der Asynchronmaschine liegenden   Stromspannungstransformators   wurde bereits zu einem andern Zweck vorgeschlagen,   nämlich,   um durch die Kommutatorhintermasehine in den Sekundärstromkreis eine 
 EMI1.1 
 maschine bezüglich ihres Einflusses auf den Belastungsstrom aufhebt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht diese Anordnung der Erfindung an einem Beispiel. 1 ist die Asynchronmaschine, deren Wirk-und Blindleistung mittels der Kommutatorhintermaschine 2 geregelt werden soll. Die Hintermaschine 2 wird vom Netze aus über den Transformator 3 im Läufer über schleif- 
 EMI1.2 
 eingeschaltet, die den Schleifringen 4- zwei aufeinander senkrecht stehende und gesondert regelbare Erregerspannungen zuführen. Zur voneinander vollständig unabhängigen Regelung der   Wirk-und   
 EMI1.3 
 transformator T eingeschaltet. Dieser Transformator arbeitet mit grossem Magnetisierungsstrom, so dass seine sekundäre Belastung auf die Grösse des Primärstromes keinen merkbaren Einfluss ausübt.

   Die Sekundärspannung des Transformators ist nun über den   Frequenz\\     handler 3   mit den von den Reglern   R,   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist die vom Transformator T herrührende Erregerspannung in der Grösse derart bemessen und in der Phase derart eingestellt, dass die Kommutatorhintermaschine 2 in den Sekundärstromkreis der Asynchronmaschine noch eine die primären und sekundären Streuspannungen aufhebende Gegenspannung einfübrt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anordnung an Asynchronmaschinen mit läufererregter Kommutatorhintermaschine und mit gesonderten Regelorganen für die Regelung der Wirk-und Blindleistung, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.1 störenden primären und sekundären Streuspannungen an der Asynchronmaschine aufgehoben werden, indem wie bereits vorgeschlagen, in den Primär-oder Sekundärstromkreis der Asynchronmaschine ein Stromspannungstransformator eingeschaltet ist, dessen Sekundärspannung der Erregerwicklung der Kommutatorhintermaschine zugeführt ist. EMI2.2
AT131476D 1929-11-13 1930-11-13 Anordnung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine. AT131476B (de)

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