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Grösse und Phase einzuführen, wobei sowohl die Grösse als auch die Phase dieser Spannungen leicht geregelt werden kann. Die Anordnung hat vor den bisher für diesen Zweck verwendeten gewöhnlichen Stromtransformatoren oder Drehtransformatoren den Vorzug der allgemeineren Anwendbarkeit, insbesondere ist es nunmehr möglich, in den Stromkreis eine Spannung einzuführen, die dem Strom in diesem Kreise proportional ist, was mit Strom-oder Drehtransformatoren nicht möglich ist. Ein weiterer Vorteil gegenüber Drehtransformatoren besteht in der besseren Kühlung, da es spi um rotierende Maschinen handelt.
Erfindungsgemäss sind zur Einführung von Spannungen beliebiger Grösse und Phase in Wechselstromkreise zwei hintereinander geschaltete rotierende Frequenzwandler vorgesehen, von denen der eine in den Wechselstromkreis (unmittelbar oder über einen Stromtransformator) eingeschaltet ist, während der zweite an einen Erregerstromkreis angeschlossen ist, der die Grosse der einzuführenden Spannung vorschreibt. Zwischen die beiden Frequenzwandler kann noch ein gegebenenfalls regelbarer Transformator eingeschaltet sein.
Einer der beiden Frequenzwandler ist mit einer Kompensationswieklung ausgerüstet. Die Kompensationswicklung bewirkt. dass die Leistung, die der in den Stromkreis eingeschaltete Frequenzwandler aufzunehmen oder abzugeben hat, nicht in den Erregerstromkreis des zweiten Frequenzwandlers übergeleitet wird. sondern als mechanische Leistung an die Antriebsmaschine der beiden Frequenzwandler abgegeben oder von dieser aufgenommen wird. Man kann also nunmehr auch den zweiten Frequenzwandler von einem Stromtransformator aus. der in den Wechselstromkreis eingeschaltet ist, erregen und so eine Zusatzspannung einführen, die dem Strom proportional ist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 stellt eine Ausführung dar, bei der in eine Wechselstromleitung dem Strom der Leitung proportionale Spannungen eingeführt werden ; Fig. : 2 eine Ausführungsform, bei der in einem
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stellt einen Drehstromregelsatz dar, bei dem in den Schlupffrequenz führenden Erregerstromkreis der Kommutatorhintermaschine eine Spannung gemäss der Erfindung eingeführt wird ; Fig. 4 stellt eine Abänderung der Anordnung nach Fig. 3 dar. Die Fig. 5,6 und 7 stellen ebenfalls Abänderungen der Anordnung nach Fig. 3 dar.
In Fig. 1 ist 1 eine Wechselstromfernleitullg, deren Ohmscher oder induktiver, dem Strom proportionaler Spannungsabfall durch automatische Einführung einer Zusatzspannung kompensiert werden soll. Es sind dazu zwei rotierende Frequenzwandler. 2 und 3 vorgesehen. die miteinander gekuppelt sind und von einem vom Netz gespeisten Asynchronmotor 4 angetrieben
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hintereinander geschaltet. Der Frequenzwandler 3 besitzt eine Kompensationswicklung 6. Die Schleifringseiten der beiden Frequenzwandler sind an zwei in das vVechselstrumnetz 1 einge- schaltete Stromtransformatoren 7'und ö'angeschlossen.
Infolge der Kompenatiunswieklung G
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abfall zu kompensieren), so führen die Frequenzwandler in die Leitung 1 nur Blindleistung ein bzw. nehmen nur Blindleistung aus dieser auf und der Antriebsmotor-4 für die beiden Frequenzwandler hat nur eine geringe mechanische Leistung zuzuführen, da nur die Eisenund die Kupferverluste in den beiden Frequenzwandlern zu decken sind. Der Motor- fällt daher sehr klein aus. Selbstverständlich könnte man den Frequenzwandler 3, sofern auf die Einführung einer selbsttätig mit dem Strom in der Leitung 1 sich ändernden Spannung verzichtet wird, auch in Parallelschaltung und gegebenenfalls regelbar vom Netz 1 aus erregen.
Es ist gleichgültig, welcher der beiden Frequenzwandler die Kompensationswicklung aufweist.
Die geschilderte Eigenschaft der neuen Anordnung, in einen Wechselstromkreis eine Spannung einführen zu können, die dem Strom in diesem Kreise proportional ist bzw. auch die Einstellbarkeit der Phase dieser Spannung gibt prinzipiell die Möglichkeit. den Ohmschen oder den induktiven oder auch den kapazitiven Widerstand (Impedanz) des Wechselstromkreises in beliebiger Weise zu vergrössern oder auch zu vermindern, indem man mit der Vorrichtung eine Spannung einführt, die entweder mit dem Ohmschen Spannungsabfall oder auch mit den
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einschliesst. Selbstverständlich kann auch eine Spannung sowohl den Ohmschen als auch den induktiven oder kapazitiven Widerstand beeinflussen, sofern sie sich aus zwei entsprechenden Komponenten zusammensetzt.
Zum Beispiel kann auf diese Weise der Ohmsche Widerstand eines Wechselstromkreises durch Einführung einer Spannung, die dem Ohmschen Spannungabfall entgegengesetzt gerichtet ist, beliebig stark vermindert, bis auf Null reduziert oder sogar in einen negativen Ohmschen Widerstand umgewandelt werden. Wenn gewünscht, kann der Ohmsche Widerstand auch in beliebiger Weise vergrössert werden, ohne dass damit eine entsprechende Vergrösserung der Verluste verbunden ist, da die Energie nicht in Wärme umgesetzt, sondern über die Frequenzwandler und über die Antriebsmaschine der Frequenzwandler wieder nutzbar gemacht wird.
Man kann also mit der geschilderten neuen Anordnung beispielsweise die Resonanz eines Wechselstromkreises verbessern, indem man seine Dämpfung durch Verminderung des Ohmschen Widerstandes vermindert oder man kann auch die Resonanzfrequenz durch Beeinflussung der induktiven oder kapazitiven Spannungen verändern.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Frequenz- wandler. S und 3 dazu dienen, in einem Wechselstromkreis mit der Selbstinduktion L, der Kapazität C und dem Ohmschen Widerstand R die Grösse des Ohmschen oder auch des induktiven Widerstandes zu beeinflussen bzw. zu regeln. Der Frequenzwandler 3 ist dazu an einen Ohmschen Widerstand r angeschlossen, der in den Stromkreis eingeschaltet ist, so dass der Frequenzwandler 3 mit einer dem Strom proportionalen Spannung erregt wird. Je nach der Phase der vom Frequenzwandler 2 abgegebenen Spannung kann dann auf die Induktivität L oder auf den Ohmschen Widerstand R des Kreises eingewirkt werden.
Der Anschluss des Frequenzwandlers 3 an einen in den Stromkreis eingeschalteten Ohmschen Widerstand hat den Vorzug, dass die von den beiden Frequenzwandlern gelieferte Spannung in ihrer Grösse durch die Frequenz des Wechselstromkreises nicht beeinflusst wird.
Dieser Umstand kann dann erwünscht sein, wenn der Wechselstromkreis eine variable Frequenz aufweist, beispielsweise wenn es sich um Schlupffrequenz aufweisende Stromkreise von Asyn. chronmaschinen oder deren KGmm11tatorhintermaschinen handelt. Verwendet man anderseits statt des Ohmschen Widerstandes r der Fig. 2 einen Stromtransformator, dann wird bei variabler Frequenz in den Wechselstromkreis eine Spannung eingeführt, deren Grösse einerseits von der Grösse des Stromes in diesem Kreis, anderseits von der Höhe der Frequenz abhängt. Man kann daher die Anordnung dazu benutzen, den induktiven Spannungsabfall im Wechselstromkreis gerade aufzuheben, da sich dieser Spannungsabfall bei variabler Frequenz nach denselben Gesetzen ändert.
Diese Aufhebung des induktiven Spannungsabfalles spielt bekanntlich im Erregerstromkreis von ständererregten Kommutatorhintermaschinen eine grosse Rolle.
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maschine, in deren Sekundärstromkreis zwecks Drehzahlregelung eine mit einer asynchronen Belastungsmaschine 111 gekuppelte Kommutatorhintermaschine 13 eingeschaltet ist. Die Kommu- tatorhintermaschine besitzt im Ständer eine Erregerwicklung 16. Diese wird vom Netze aus über einen Regeltransformator 18 und zur Herstellung der Schlupffrequenz über einen Frequenzwandler 14 gespeist.
In den Schlupffrequenz führenden Teil des Erregerstromes der Hintermaschine ist nun noch ein Stromtransformator 17 eingeschaltet, dessen Sekundärspannung mittels eines weiteren Frequenzwandlers 15 wieder auf Netzfrequenz umgeformt und in den Sekundärstromkreis des Regeltransformators 18 eingeschaltet ist. Der Frequenzwandler 14
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besitzt eine Kompensationswicklung 112 ; statt dessen könnte aber auch der Frequenzwandler 15 mit einer Kompensationswicklung ausgerüstet sein. Den Schleifringen des Frequenzwandlers 14 wird also einerseits die Sekundärspannung des Regeltransformators 18 zugeführt, anderseits aber auch die Sekundärspannung des Stromtransformators 17.
Die Grösse und die Phase der Sekundärspannung des Stromtransformators 17 ist nun derart eingestellt, dass sie dem induktiven Spannungsabfall des Erregerstromes in der Wicklung 16 entspricht bzw. diesen induktiven Spannungsabfall aufhebt. Die vom Transformator 17 gelieferte Spannung besitzt also im Sekundärstromkreis des Transformators 18 gegenüber der von diesem Transformator erzeugten Spannung eine Phasenverschiebung von 90 . Bei Regelung der Drehzahl der Maschine 12 mittels Änderung des Erregerstronies in der Wicklung 16 wird am Transformator 18 nur die Spannung zur Deckung des Ohmschen Abfalles in der Wicklung 16 eingestellt. Die Spannung zur Deckung des induktiven Spannungsabfalles wird dann automatisch durch den Transformator 17 geliefert. Es ist also nur ein Regelapparat erforderlich.
Man kann den Stromtransformator 17 ausser für die Aufhebung des induktiven Spannungsabfalles in der Erregerwicklung der Kommutatorhintermaschine auch noch für die Aufhebung von den Regelvorgang störenden Spannungen benutzen, die insbesondere durch die Bauart oder durch die Antriebsweise der Kommutatorhintermaschine bedingt sind.
Wird beispielsweise die ständererregte Kommutatorhintermaschine mit einer der Drehzahl der asynchronen Vordermaschine proportionalen Drehzahl (insbesondere infolge mechanischer Kupplung) angetrieben, dann weicht die Kommutatorspannung der Hintermaschine von dem durch die Ständererregung vorgeschriebenen Sollbetrag um einen der Schlüpfung der Asynchronmaschine proportionalen Betrag ab, da eben die Kommutatorhintermaschine nicht mehr mit einer konstanten Drehzahl, sondern mit einer bei wechselnder Schlüpfung sinkenden bzw. steigenden Drehzahl angetrieben wird.
Ähnlich wird bei Kommutatorhintermaschinen. die als Drehfeldmaschinen ausgebildet sind und eine Kompensationswicklung 110 besitzen, in der Kompensationswicklung eine der Schlüpfung proportionale Spannung durch das Drehfeld induziert, die ebenfalls den Sollbetrag der von der Kommutatorhintermasehine zu liefernden Spannung verändert. Durch diese Änderungen der von der Kommutatorhintermasohine gelieferten Spannung wird unter Umständen der Regelvorgang in unerwünschter Weise beeinflusst.
Dies ist namentlich dann der Fall, wenn die Kommutatorhintermaschine derart erregt ist, dass sie die Sekundärspannung der asynchronen Vordermaschine ständig gerade aufhebt, wobei die konstante vom Schlupf unabhängige Belastung durch eine anderweitige vom Schlupf unabhängige Spannung im Erregerstromkreis der
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Die Abweichungen der von der Kommutatorhintermasehine gelieferten Spannung von ihrem Sollwert machen dann die Belastung der Asynchronmaschine trotzdem noch vom Schlupf abhängig. Man kann nun den Stromtransformator 17 im Schlupffrequenz führenden Teil des Erregerstromkreises zur Aufhebung des Einflusses der durch Drehzahländerung der Kommutatorhintermaschine oder durch Induktion in ihrer Kompensationswicklung herbeigeführten Spannung- änderungen benutzen, indem man den Transformator entsprechend bemisst und einstellt.
Der Stromtransformator 17 kann aber auch noch dazu benutzt werden, die Drehzahl der asynchronen V ordermaschine 12 in einem bestimmten Sinne von der Belastung abhängig zu machen, beispielsweise derart, dass die wie oben geschildert konstant eingestellte Belastung mit wachsendem Schlupf geändert wird. Der Transformator 17 wirkt dann als Kompoundierungs- transformator, er führt dem Transformator 18 dann noch eine Spannung zu, die mit der vom Transformator 18 selbst erzeugten Spannung einen Phasenwinkel von 0 oder 1800 einschliesst.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 sind die beiden Frequenzwandler mit einem kleinen Hilfsasynchronmotor gekuppelt, so dass sie mit einer von der Drehzahl der Hauptasynchronmaschine unabhängigen Drehzahl laufen, was namentlich bei langsam laufender, asynchroner Vordermaschine vorteilhaft ist, da nunmehr eine Zahnradübersetzung zwischen der asynchronen Vordermaschine und den Frequenzwandlern entfällt.
Es soll die Asynchronmaschine 21 mittels der Kúmrnutatorhintermaschine/2, 9 derart geregelt werden, dass die Asynchronmaschine entweder in ihrer Leistung vom Schlupf voll-
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stellt. Im erstgenannten Fall wird die Sekundärspannung der Asynchronmaschine durch die von der Kommutatorhintermaschine entwickelte Spannung ständig aufgehoben, und der Sekundär-
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vom Schlupf unabhängige Spannung erzeugt, im zweiten Fall wird ein hestilllmter, einstell- barer Bruchteil der Sekundärspannung der Asynchronmaschine durch die Kommutatorhinter- maschine aufgehoben.
Um dies zu erreichen, wird die Erregerwicklung 23 im Ständer der Kommutatorhintermaschine in Hintereinanderschaltung von einer dem Schlupf proportionalen Spannung und von einer vorn Schlupf unabhängigen Spannung gespeist. Die erstere Spannung
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Spannung wird über den Regeltransformalr 25 den Frequenzwandlern 26 und 27 der Erregerwicklung 23 zugeführt. Die vom Schlupf unabhängige Spannung wird vom Netz aus über den Regeltransformator 28 und über einen dritten Frequenzwandler, 3. 9 geliefert. Zur Aufhebung des induktiven Spannungsabfalles im Stromkreis der Erregerwicklung 23 dienen nun die beiden Frequenzwandler 26 und 27 und der mit der Wicklung 23 in Reihe geschalte'e Stromtrans-
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motor 211 angetrieben.
Der induktive Spannungsabfall im Stromkreis der Erregerwicklung 23 ist einerseits der Stärke des Erregerstromes, anderseits der Schlupffrequenz proportiona] : dasselbe gilt auch für die Sekundärspannung am Stromtransformator 210. Diese Spannung wird nun über den Frequenzwandler 26 dem Frequenzwandler, 2'7 und damit der Erregerwicklung. 23 zugeführt, sie ist derart bemessen und in der Phase eingestellt, dass sie den induktiven Spannungsabfall in der Wicklung 23 aufhebt. Von den beiden Frequenzwandlern 56 und. 37 besitzt mindestens der eine eine Kompensationswicklung.
Die Spannung des Stromtransformators : 210 kann noch dazu benutzt werden, die durch die Drehzahländerungen der Kommutatorhintermaschien 22 bedidgten Abweicheungen ihrer Kom-
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formator 210 ist dann zweckmässig als Drehtransformator ausgebildet, so dass man die Phasenlage seiner Sekundärspannung leicht derart einstellen kann. dass sie sich aus zwei aufeinander senkrechten Komponenten zusammensetzt, von denen die eine den induktiven Spannungsahfall
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Der Regelvorgang an der Maschine 21 wird namentlich dann, wenn auf vom Schlupf unabhängige konstante Leistung geregelt wird, durch vom Belastungsstrom in der Sekundär- wicklung der Maschine, 21 erzeugte Streuspannungen gestört.
Um den Einfluss dieser Streuspannungen aufzuheben, ist ein zweiter Stromtransformator, 212 vorgesehen. dessen Primärwicklung in den Sekundärstromkreis der Maschine 21 eingeschaltet ist und dessen Sekundärwicklung entweder, wie gezeichnet, in den Sekundärstromkreis des Stromtransformators 210 oder auch unmittelbar in den Erregerstromkreis der Kommutatorhintermaschine eingeschaltet ist.
Die durch den sekundären Belastungsstrom hervorgerufenen Streuspannungen induzieren auch die an die Schleifringe 24 angeschlossene Hilfswicklung. Um auch diese Spannung aufzuheben, ist ein dritter Stromtransformator 213 vorgesehen, der wieder einerseits In den Sekundärstromkreis der Maschine 21, anderseits in den Stromkreis der genannten Hilfswicklung
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tionale Spannung statt von einer Hilfswicklung von der Sekundärwicklung einer mit der Hauptmaschine synchron laufenden, primär vom Netz erregten Hilfsasynchronmaschine geliefert wird.
Die beiden Transformatoren 212 und 213 wirken einander entgegen, sie können daher durch einen Transformator ersetzt werden, der einerseits in den Sekundärstromkreis der Maschine 21, anderseits in den Stromkreis der an die Schleifringe 24 angeschlossenen Hilfswicklung eingeschaltet ist und dessen Spannung gleich der Differenz der von den Transformatoren 212 und 213 gelieferten Spannungen ist.
Dieser Transformator ist jedoch zweckmässig regelbar auszubilden, da von den beiden Spannungen, die er aufheben soll, die eine, nämlich die Streuspannung in der sekundären Hilfswicklung der Maschine 21. durch Änderung der Übersetzung am Transformator 25 ebenfalls geändert wird, während die Streuspannung in der sekundären Hauptwicklung der Maschine 21 dadurch nicht beeinflusst wird. Bei Änderung der Übersetzung am Transformator 25 muss daher der genannte Ersatztransformator neu eingestellt werden. Dies ist jedoch, namentlich wenn jene Änderung nur gering ist, nicht unbedingt notwendig,
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ständig aufgehoben ist, so haben die auf den Erregerstrom einwirkenden, von den Transformatoren 25 und 28 gelieferten Spannungen nur den Ohmschen Spannungsabfall zu decken.
Dieser Ohmsche Spannungsabfall ist aber sehr klein. Die Regulierung'an den Transformatoren 25 und 28 ist daher schwierig und nicht genügend feinstufig, da sich Anzapftransformatoren für feinstufige Regelung sehr kleiner Spannungen schlecht ausbilden lassen. Um die Regelung zu verbessern, sind in den Stromkreis der Wicklung 23 noch Ohmsche Widerstände 214 eingeschaltet. Diese erhöhen in beliebig starkem Masse die von den Transformatoren 35 und. 38 zu liefernden Regelspannungen. Die Ohmschen Widerstände 214 können selbst regelbar sein
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vorsehen, deren Schlupffrequenz führende Wicklung an die Sekundärseite des Stromtrans t'ormators 210 angeschlossen ist, während die zweite Wicklung mit höherer Frequenz die Schleifringe des Frequenzwandlers 27 speist.
Man kann aber aucj den Stromtransformator 210 und
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den Frequenzwandler 26 durch eine Asynchronmaschine ersetzen, deren Ständerwicklung in den Stromkreis der Erregerwieklung 23 eingeschaltet ist, während ihre Läuferwicklung mit den
Schleifringen des Frequenzwandlers 27 verbunden ist. In diesem Fall müssen allerdings die
Spannungen der Transformatoren 25, 212 und 213 unmittelbar in den Erregerstromkreis der Kommutatorhintermaschine eingeführt werden.
Die dargestellte Anordnung hat noch den Vorteil, dass die Transformatoren : 212 und 213 und insbesondere der Regeltransformator 25 sehr klein ausfallen, da sie die Erregerwicklung 23 nicht unmittelbar, sondern über die Frequenzwandler 26 und 27 speisen. Da der Frequenz- wandler 27 mit einer Kompensationswicklung ausgerüstet ist, so hat der Frequenzwandler 26 nur seine Erregerleistung zu liefern, die etwa 300/0 der vom Frequenz. wandler 27 abgegebenen
Leistung beträgt. Diese Verkleinerung der Transformatoren 25, 212 und 213 kann noch erhöht werden, wenn man den Frequenzwandler 27 im Ständer mit einer vom Kommutator aus im
Nebenschluss gespeisten Erregerwicklung 216 versieht.
Die dem Frequenzwandler 27 an den
Schleifringen zuzuführende Erregerleistung wird dann auf einen Bruchteil vermindert. Der
Hilfserregerwicklung 216 sind noch Ohmsche Widerstände 215 vorgeschaltet, um eine Gleich- stromselbsterregung zu vermeiden.
Die Transformatoren 210, 212 und 213 sind zweckmässig als rückwirkungslose Trans- formatoren ausgebildet, so dass sie zwar die geforderten Spannungen in ihre Sekundärstrom- 'kreise einführen, dass hingegen eine Rückwirkung des Sekundärstromes auf den primären
Stromkreis im wesentlichen nicht stattfindet. Die Transformatoren besitzen dann z. B. einen grossen Luftspalt, so dass sie auch grosse Magnetisierungsströme aufnehmen. Zur Einstellung der richtigen Phase der verschiedenen Spannungen können die genannten Transformatoren ausserdem als Drehtransformatoren ausgebildet sein, wobei die Aufhebung der Rückwirkung durch Vergrösserung des Luftspaltes in besonders einfacher Weise erreicht wird.
Fig. 5 stellt eine Vergrösserung der Anordnung nach Fig. 3 dar, wobei an einem oder beiden Frequenzwandlern (insbesondere an dem ohne Kompensationswicklung) im Ständer
Erregerwicklungen vorgesehen sind, die zwecks Nebenschlusserregung an den Kommutator an- geschlossen sind. Infolgedessen braucht dem Frequenzwandler nur eine wesentlich geringere
Blindleistung zugeführt zu werden als er selbst abgibt, so dass dementsprechend auch der
Stromtransformator sekundär nur eine geringe Scheinleistung abzugeben braucht, woraus sich eine entsprechende Verkleinerung des Transformators ergibt. Der Frequenzwandler 15, der gemäss Fig. 3 im Ständer ohne Wicklung war, besitzt nunmehr im Ständer eine Nebenschluss- erregerwicklung 113, die vom Kommutator aus gespeist wird.
Die vom Sekundärteil des Strom- transformators 17 zugeführte Erregerleistung beträgt nunmehr nur einen geringen Bruchteil der vom Frequenzwandler 15 an den Transformator 18 abgegebenen Leistung. In den Stromkreis der Erregerwicklung 113 sind noch Ohmsche Widerstände 114 eingeschaltet, die einerseits eine Gleichstromselbsterregung, anderseits eine Phasenverschiebung des Erregerstromes bei Änderung seiner Schlupffrequenz verhindern.
Eine weitere Verkleinerung des Stromtransforrnators 17 kann man noch erzielen, wenn man auch den Frequenzwandler 14 im Ständer mit einer Nebenschlusserregerwicklung versieht.
Bei den Anordnungen nach den Fig. 3-5 übt noch die Induktionsspannung in der Kompensationswicklung des einen Frequenzwandlers einen störenden Einfluss auf die genaue Aufhebung der induktiven Gegenspannung im Stromkreis mit variabler Frequenz aus. Diese Induktionsspannung ist einerseits proportional dem Strom im Stromkreis variabler Frequenz, anderseits proportional dem Quadrate der variablen Frequenz. Zur Aufhebung des Einflusses der Induktionsspannung ist nun gemäss den Anordnungen nach Fig. 6 und 7 noch ein zweiter Transformator vorgesehen, dessen Primärwicklung in den Stromkreis der Sekundärwicklung des ersten Transformators eingeschaltet ist und dessen Sekundärwicklung über Ohmsche Widerstände eine Erregerwicklung an einem der beiden Frequenzwandler speist.
Die Anordnung der Fig. 6 ist im wesentlichen dieselbe wie die nach der Fig. 3.
Zur Aufhebung der in der Kompensationswicklung 112 des Frequenzwandlers 14 induzierten Spannung ist nun in den Sekundärstromkreis des Transformators 17 ein zweiter Stromtransformator 19 eingeschaltet, dessen Sekundärwicklung über Ohmsche Widerstände 113 eine Erregerwicklung 110 im Ständer des Frequenzwandlers 15 speist. Da der Transformator 17 sekundär hauptsächlich wattlosen Strom liefert und die Frequenzwandler 14 und 15 wenig gesättigt sind, so ist der Sekundärstrom des Transformators 17 proportional seiner Sekundärspannung, d. h. also proportional dem Erregerstrom in der Wicklung und proportional dem Schlupf. Die Sekundärspannung'des Transformators 19 ist daher proportional dem Erregerstrom in der Wicklung 16 und proportional dem Quadrate des Sehlupfes.
Eine nach demselben Gesetz verlaufende Spannung wird nun über die Erregerwicklung 110 des Frequenzwandlers 15 den Schleifringen des Frequenzwandlers 14 bzw. dem Stromkreis der Erregerwicklung 16 zugeführt und hebt dort den Einfluss der Induktionsspannung der Kompensationswicklung 112 auf.
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Statt die Erregerwicklung 110 an dem Frequenzwandler 15 anzubringen, könnte sie auch im Ständer des Frequenzwandlers 14 angeordnet sein.
Fig. 7 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem statt des Kommutatorfrequenzwandlers 15 ein als gewöhnliche Asynchronmaschine gebauter Frequenzwandler 114 vorgesehen ist. Dieser besitzt im Ständer zwei Erregerwicklungen 110 und 115, die über Ohmsche Widerstände 123 und 116 an die Sekundärwicklungen der Transformatoren 17 und 19 angeschlossen sind.
Infolge der Vorschaltung von Ohmschen Widerständen erzeugen die beiden Erregerwicklungen 110 und 115 im Läufer der Asynchronmaschine 114 und damit auch im Stromkreis der Erregerwicklung 16 Spannungen, von denen die eine proportional dem Erregerstrom in der Wicklung 16 und der Schlupffrequenz ist und den induktiven Spannungs-
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und proportional dem Quadrate des Schlupfes ist und die in der Kompensationswicklul1g 112 induzierte Spannung aufhebt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Einführung von Spannungen in Wechselstromkreise, gekennzeichnet, durch zwei unmittelbar oder über Transformatoren hintereinander geschaltete rotierende Frequenzwandler (2 und 3), von denen der eine in den Stromkreis eingeschaltet ist, in den die Spannung eingeführt werden soll, während der zweite an eine Erregerspannung angeschlossen ist, wobei einer der beiden Frequenzwandler mit einer Eompensationswicklung (6) ausgerüstet ist.