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AehslagerscllmieretHrichtung.
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aus welchen es unter Überdruck zu den Achslagergleitflächen geleitet wird. Die Staunuten pflegt man als Tasche auszubilden, welche die Scheibe hohlringartig umgreift und oben so verengt ist. dass sie
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das Öl durch Abstreifen in der Tasche unter Überdruck an.
Diese Ausführungsform hat folgende Nachteile :
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auszuführen. Um nun die Scheibe einfuhren zu können, muss die Tasche nach unten hin eine relativ grosse Öffnung haben. Trotzdem ist aber die Scheibe. weil sie in die verengte Stelle knapp passen muss, schwer einzubauen. Ausserdem können die Staunuten nur über einen relativ kleinen Bogen längs des Umfanges der Scheibe geführt werden, was die Stauwirkung beeinträchtigt. Die einteilige Ausführung bedingt auch eine schwierige Bearbeitung der verengten Stelle in der Tasche, da diese Stelle für das Werkzeug schwer zugänglich ist.
Führt man. wie dies auch öfters geschieht, die Förderscheibe als Trommelscheibe aus, welche bei der Montage in einen Hohlzylinder eingeschoben wird, so hat man zwar den leichteren Einbau dadurch
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die Staunuten entweder mit kompliziertem Kernguss gegossen oder mittels Fräsern besonders eingefräst werden : sie sind schwer bearbeitbar und nicht leicht rein zu halten.
Alle diese Nachteile werden durch folgende einfache Ausbildung der Fördervorrichtung der Erfindung gemäss behoben.
Es wird eine Förderscheibe, die am Deckel des Dagergehäuses gelagert ist, mit einer ihrer ebenen Flächen einer ebenen Wand am Deckel oder Gehäuse des Lagers mit geringem Spiel gegenübergestellt, und in die Wand werden bogenförmige, unten offene, oben geschlossene Staunuten eingearbeitet. Diese können sieh nun von unten bis oben auf nahezu 180 des Scheibenumfanges erstrecken, ergeben also die bestmögliche Stauwirkung. Sie sind leicht durch einfachen kernlosen Gnss herzustellen und gut reinzuhalten.
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Die Fig. 1 zeigt ein Waggonachslager im Längsschnitt mit einer Förderscheibe, die mit geringem Spiel einer ebenen Wand am Deckel gegenübersteht, in welche die Stannaten eingearbeitet sind. Die Fig. 2 zeigt den Deckel des Achslagers nach Fig. 1 in Ansicht.
Die Fig. 3 stellt ein Waggonachslager mit einer Förderseheibe dar. die mit geringem Spiel einer ebenen Fläche des Achslagergehäuses gegen- übersteht in welche die Staunuten eingearbeitet sind. Die Fig 4 zeigt das Achslagergehäuse nach Fig. 3 mit abgehobenem Deckel in Ansicht.
Im Achslager nach Fig 1 wird das Achslagergehäuse 1 stirnseitig durch den Deckel 2 abgeschlossen.
Am Deckel 2 ist mittels des Bolzens. 3 die Förderscheibe 4 gelagert, welche durch den an der Stirnseite des Aehsstummels 5 befestigten Finger 6. der in den Schlitz 7 der Seheibe, 1 eingreift. angetrieben wird.
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Öffnungen 10, 10' unter dem Ölspiegel des Ölbehälters liegen. Je nach dem Drehsinn der Scheibe J sammelt sich in einer der Staunuten 9 oder 9'Drucköl an. Dieses strömt dann durch die Öffnung 11
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die Scheibe 4 die Staunuten 9,9'ab. Irgendwelche Schwierigkeiten in der Bearbeitung und beim Einbau ergeben sich nicht mehr.
Ganz ähnlich ist die Durchbildung des Achslagers nach Fig. 3. Die gleichartigen Teile sind in den Fig. 3 und 4 mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Der Unterschied gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 besteht darin, dass die Staunuten 9, 9'aus der ebenen Ringfläche 15 des Achslagergehäuses 1 ausgespart sind. Dieser Fläche 15 steht eine Seitenfläche der am Deckel gelagerten Seheibe 4 mit geringem Spiel gegenüber. Die äussere Begrenzung der Stau nuten 9, 9'geht in die kreisförmige Ausdrehung 16 des Gehäuses 1 über, in welche der Kreisumfang der Scheibe 4 mit geringem Spiel hineinpasst.
Man sieht wieder, dass die Scheibe 4 mitsamt dem Deckel leicht in das Achslagergehäuse eingebaut
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Es wird also durch die Ausbildung der Fördervorrichtung eine besonders einfache und billige Aehslagerausführung mit mechanischer Sehmiereinrichtung gewonnen, die sieh leicht zusammenbauen und zerlegen lässt und dabei den Vorteil hat, dass sehr'lange Staunuten 9,9'erzielt werden. die die bestmögliche Förderwirkung ergeben.