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Umlaufender Verteiler für Flüssigkeiten bei Waschmaschinen 11. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung der an sich bekannten umlaufenden Verteiler für Flüssigkeiten bei Waschmaschinen u. dgl.
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dessen Gehäuse mit einem Schmiermittel angefüllt ist und dieses zurückhält, ohne mit der Waschflüssigkeit in Berührung zu kommen. Der Verteiler kann hiebei sowohl im unteren Teil der Waschmaschine mit nach aufwärts gerichtetem Zapfen. als auch im oberen Teil der Waschmaschine mit nach abwärts ragendem Zapfen angeordnet werden.
Auf der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, u. zw. zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Verteiler und seinen Lagerkopf. Fig. 2 einen waagrechten Schnitt nach Linie. 8-. 3 der Fig. 1, Fig. 3 einen Grundriss, teilweise im Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1. Fig. 4 einen sentrechten Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform und Fig. 5 eine weitere Abänderung.
Der in Fig. 1-3 dargestellte Verteiler ist entweder als oberer oder unterer, umlaufender Verteiler bei einer Waschmaschine brauchbar. Der Verteiler 10 besteht. wie die üblichen Verteiler dieser Art, aus einem mittleren oder Nabeuteil 11 und radialen Armen 13, die zweckmässig mit der Nabe aus einem Stück bestehen. Arme und Nabe bilden eine Leitung, die mit der axialen Eintrittsöffnung 12 Verbindungen hat und in Austrittsöffnungen 14 endigt, die in den Armen 13 vorgesehen sind. Die Flüssigkeit wird durch ein Rohr 15 zugeleitet, welches mit einem Knie 16 versehen ist, dessen Austrittsöffnung 17 mit der Eintrittsöffnung 12 des Verteilers in Verbindung steht. Ein Zapfen 18 im Knie 16 ragt iiber diesen hervor in den Nabenteil des Verteilers hinein, u. zw. durch die Öffnungen 17 und 12 hindurch.
Der Zapfen 18 endigt innerhalb des Verteilers, der auf ihm drehbar aber axial unver- schieblich durch ein Lagergehäuse-80 gehalten wird. Dieses Lagergehäuse ist in der Nahe des Verteilers untergebracht und von einem inneren Gehäuse 21 und einem äusseren Ge- häuse 22 umgebrn, die beide von dem Verteiler getragen werden.
Das äussere Gehäuse 22 kann ein Stück mit der Nabe des Verteilers-M bilden. Es ragt vom geschlossenen Ende der Nabe 11 durch die Einrittsöffnung 12 hindurch. Die äussere Fläche 23 des vorragenden Endes dieses Gehäuses liegt mit Spielraum auf der End- fläche 25 eines inneren Vorsprungs 26 in dem Knie 16, in welchem das eine Ende des
Zapfens durch eine Mutter 19 befestigt ist. Ein Loch 27 ist im unteren Ende 23 des äusseren
Gehäuses 22 vorgesehen, durch welches der Zapfen 18 hindurchgeht. Zwischen dem Zapfen und dem Umfang des Loches ist Spiel vorhanden.
Das innere Gehäuse 21 hat die Form einer Kappe. Es besteht aus einer Muffe 30 und einem Gehäuseunterteil 34, der auf das äussere Ende der Muffe aufgeschraubt ist. Das innere Ende der Muffe 30 ist mit einem Verschluss 31 und einem Aussenflansch 32 verschrll,
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Das Lagergehäuse dient dazu, die Kappe 31 und infolgedessen den ganzen Verteiler drehbar auf dem Zapfen 18 zu halten. Das dargestellte Lager umfasst zwei Reihen von Lagerkugeln 35, 35'mit äusseren Laufbahnen 36, 36'in dem äusseren Gehäuse 21 und inneren Laufbahnen 37, 37'auf dem Teil des'Zapfens 18, der im Innern der Kappe liegt.
Die inneren Laufbahnen werden auf dem Zapfen durch eine Mutter 38, Distanzrohre 39. 40 und eine Schulter 41 gehalten und eingestellt. Die beiden Kugelreihen 35, 35'haben genügenden Abstand, um das Kippen des Verteilers zu verhindern, während der Eingriff zwischen den Kugeln und den Nuten in ihren Laufbahnen eine axiale Bewegung des Verteilers verhindert.
Die Zurückhaltung des Schmiermittels wird durch eine Anordnung erreicht, welche den Druck der Atmosphäre oder andern Aussendruck benutzt, 11m es in dem Gehäuse 21 zu halten. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 21 an einem Ende bei 31 luftdicht abgeschlossen und dieser Verschluss bildet zweckmässig ein Stuck mit den Wandungen des Gehäuses, wie dargestellt ist. Die einzige Öffnung am ändern Ende wird durch den schmalen Raum zwischen
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Spaltraum ist so klein wie möglich und durch einen Dichtungsring 45 verschlossen, der in einer Nut des Gehäuseunterteiles 34 untergebracht ist. Ein scheibenförmiger Flansch oder eine flache Schale 44 ist auf der Welle 18 zwischen der Muffe 40 und der Schulter 41 befestigt.
Die Schale 44 überragt die äusserste Kante des Gehäuseunterteiles 34 in waagrechter Ebene, so dass ein barometrischer Abschluss für das innere Gehäuse gewonnen wird, wenn die Schale 44 soweit mit Öl gefüllt ist, dass die untere Kante des Gehäuseunterteiles in das Öl eintaucht und der Verteiler als unterer Verteiler mit nach oben ragenden Zapfen 18 benutzt wird.
Ein anderes wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, dass eine Vorrichtung vor-
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den Verteiler hindurchläuft, u. zw. sowohl bei der Verwendung als unterer wie als oberer Verteiler. Es ist aber darauf aufmerksam zu machen, dass die Anwendung des äusseren Druckes zum Zurückhalten des Schmiermittels in dem Gehäuse 21 auch dabei mitwirkt, jede andere Flüssigkeit vom Gehäuse fernzuhalten, da diese Flüssigkeit nicht in das innere Gehäuse eintreten kann, ohne den Inhalt desselben zu verdrängen, was durch die beschriebene Anordnung verhindert wird. Um mit Sicherheit die Gefahr einer Mischung zwischen dem Schmiermittel und der verteilten Flüssigkeit zu verhindern, wird eine trennende Luftschicht zwischen diesen aufrechterhalten.
Es muss also erschwert werden, dass Flüssigkeit in das äussere Gehäuse 21 eintritt bzw. trotzdem eintretende Flüssigkeit sofort abfliessen gelassen werden.
Dies wird durch Löcher 45 erreicht, welche durch die Wand des Knies 16 hindurchgehen und in den Spielraum zwischen den Flächen 23 und 25 münden. Der Gesamtquerschnitt dieser Löcher 45 ist etwas grösser als der Querschnitt dieses Spielraumes und der Raum zwischen der Öffnung 27 und den Zapfen 18. Wenn infolgedessen etwas Flüssigkeit durch diese Spielräume in das Gehäuse 21 eindringen sollte, so findet sie einen leichteren Ausweg durch die Löcher 45 als durch die Spielräume hindurch. Wenn der Verteiler mit aufwärts ragenden Zapfen 18 angewandt wird, so führen die Löcher 45 tatsächlich alle Flüssigkeit aus dem Gehäuse 21 ab. Wenn der Verteiler mit nach unten ragendem Zapfen benutzt wird, so kann ein wenig Flüssigkeit durch die Spielräume in das Gehäuse 21 eindringen.
Diese Flüssigkeit tritt gegen die Schale 44, welche sie von dem Raum zwischen dem Gehäuseunterteil und dem Zapfen ablenkt, so dass sie in den ringförmigen Raum zwischen dem inneren und dem äusseren Gehäuse eintritt, aus dem sie sofort durch Abzugsöffnungen 46 (Fig. 1) entweicht, die aus diesem ringförmigen Raum durch die Wand der Verteilernabe 11 zwischen den Armen 13 führen. Damit Flüssigkeit, welche von den gewaschenen Gegenständen abfällt, nicht in das Gehäuse 21 eintreten kann, wenn der Verteiler als oberer Verteiler benutzt wird, sind die Abzugsöffnungen 46 waagrecht angeordnet.
Es ist zu bemerken, dass die Vorrichtung zum Zurückhalten des Schmiermittels im Lagergehäuse 20 und zum Verhindern des Eintrittes von Flüssigkeit aus dem Verteiler keine sich gegeneinander reibenden Teile einschliesst mit Ausnahme des Dichtungsringes 42, dessen Reibung gegen die Muffe 40 vernachlässigt werden kann, insbesondere wenn die Vorrichtung
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der Drehung des Verteilers entgegenwirkende Reibung diejenige an den geschmierten Lagerkugeln 35, 35', die naturgemäss sehr gering ist. Der Verteiler kann daher sich rasch und leicht drehen, entweder durch die Rückwirkung der durch die Austrittsöffnungen entweichenden Flüssigkeit oder auf andere Weise.
Wenn nach langem Gebrauche, beispielsweise für ein oder zwei Jahre, es notwendig sein wird, das Scmriermittel zu erneuern oder die Lagerung einzustellen, so kann das Lager mit dem Zapfen 18 und dem inneren Gehäuse 21 als Ganzes ohne Auseinandernehmen
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