AT131087B - Verfahren zur Kupferrückgewinnung aus ammoniakalischen Kupferseideabfallaugen. - Google Patents

Verfahren zur Kupferrückgewinnung aus ammoniakalischen Kupferseideabfallaugen.

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Description


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  Verfahren zur Kupferrückgewinnung aus   ammoniakalischen Kupferseideabfallaugen.   



    Es ist bekannt, Kupfer aus seinen ammoniakalischen Losungen als Hydroxyd dadurch abzuscheiden, dass man alkalische Fällmittel, wie z. B. Natronlauge, zusetzt. Diese Verfahren haben aber den Nachteil, dass das Kupferhydroxyd meist in kolloidaler Form ausfällt und daher nur äusserst schlecht von der Lösung getrennt werden kann. Um das Hydroxyd in leicht filtrierbarer Form zu erhalten, ist es entweder erforderlich, die Fällung in der Hitze vorzunehmen oder die Lösung nach Zugabe der Fällungsmittel auszukochen. Aber selbst bei Anwendung dieser kostspieligen Vorsichtsmassregeln sind Verluste an Kupferhydroxyd nicht zu vermeiden, da die Ausflockung des kolloidal gelösten Hydroxyds nicht quantitativ erfolgt. Eine derartige quantitative Ausfällung ist aber namentlich für die Rückgewinnung des Kupfers aus Kupferseideabfallaugen von höchster Bedeutung. 



  Es hat sich nun gezeigt, dass man in einfacher Weise die Fällung von Kupfer aus ammoniakalischen Kupferseideabfallaugen als Hydroxyd dadurch erreichen kann, dass man das komplex gebundene Ammoniak bindet, indem man den Lösungen eine beliebige Säure mit Ausnahme solcher, die mit Kupfer unlösliche Salze bilden, in der zur Beseitigung des komplex gebundenen Ammoniaks eben ausreichenden Menge zusetzt. Fügt man z. B. einer ammoniakalischen Lösung von Cu (NHg) (OH) soviel Säure, z. B. 



  Schwefelsäure zu, wie zur Bindung des Kupfertetramin-Ammoniaks erforderlich ist, so flockt das Kupferhydroxyd aus und setzt sich in wenigen Minuten auf den Boden des Gefässes ab. Begünstigt wird diese Ausflockung noch durch das gleichzeitige Auftreten geringer Mengen eines basischen Salzes, wie z. B. basischen Kupfersulfates, das durch seine körnige Beschaffenheit das flockige Hydroxyd aus der Lösung herausreisst. Dabei ist ein offensichtlicher Vorzug des Verfahrens, dass die Fällung ohne Kolloidbildung des Kupferhydroxyds in der Kälte erfolgen kann. Die Trennung von der überstehenden Lösung kann dann entweder in der Form erfolgen, dass man diese ablaufen lässt oder den Niederschlag durch ein einfaches Filter filtriert. Auch bei rascher Filtration ist die Lösung absolut klar und enthält nur noch ganz geringe Mengen Kupfersalz. 



  Beispiel : 1 Liter einer schwach ammoniakalischen Kupfersalzlösung, die O'l g komplex gebundenes Kupfer enthält, wird mit etwa 6-8 cm3 Normalsalzsäure unter kräftigem Umrühren versetzt. Nach wenigen Minuten setzt sich das geringe Mengen basischen Chlorids enthaltende Kupferhydroxyd auf dem Boden des Gefässes ab und kann in bekannter Weise weiterverarbeitet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Kupferrückgewinnung aus ammoniakalischen Kupferseideabfallaugen durch Ausfällung des Kupfers als Hydroxyd, dadurch gekennzeichnet, dass man den wässrigen Lösungen eine beliebige Säure, mit Ausnahme solcher, die mit Kupfer unlösliche Salze bilden, in der zur Beseitigung des komplex gebundenen Ammoniaks eben ausreichenden Menge zusetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT131087D 1928-06-05 1929-05-11 Verfahren zur Kupferrückgewinnung aus ammoniakalischen Kupferseideabfallaugen. AT131087B (de)

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