AT130722B - Einrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllbehältern in Müllwagen. - Google Patents

Einrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllbehältern in Müllwagen.

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AT130722B
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garbage
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Hilding Linde
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Hilding Linde
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  Einrichtung zur   staubfreien   Entleerung von   Müllbehältern   in Müllwagen. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllbehältern in Müllwagen, wobei die Müllbehälter je mit einem am Wagenkasten vorgesehenen, mit einer Einfüll- öffnung versehenen Deckel gekuppelt und nach innen zu umgekippt werden. 



   Die Erfindung zeichnet sieh dadurch aus, dass der eine Teil des Deckels mit seinem Ende durch Führungsorgane des Wagenkastens bei der Kippbewegung geführt und eine Platte am Deckel befestigt ist, die zum Abschluss der Öffnung im Deckel dient und mit welcher der Deckel des Müllgefässes gekuppelt wird, so dass bei der Kippbewegung des Müllbehälters derselbe geöffnet wird, wobei Festhalteorgane, die beim Kippen den Müllbehälter am Deckel festhalten, und Verriegelungsorgane für den Deckel selbst vorgesehen sind, die durch den Müllbehälter selbst in die   Sicherungs-oder Entsicherungslage gebracht   werden oder so angebracht sind, dass sie sich durch die eigene Schwere in die   Schliesslage   stellen. 



   Verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind möglich, und auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein Schnitt durch die   Mülleinschüttvorriehtung,   wobei der Müllbehälter und die beweglichen Teile sowohl in der Ausgangslage wie in der Entleerungslage dargestellt sind. Fig. 2 ist eine Ansicht teilweise im Schnitt, aus der hervorgeht, wie die Festhalteklinke für das Müllgefäss betätigt wird. Fig. 3 ist eine Ansicht der Verriegelungsvorrichtung für den Deckel des Müllwagens, wobei die Verriegelungsvorrichtung in der Sicherungslage gezeigt ist. 



   Am Wagenkasten 14 ist der Deckel 3 desselben drehbar an der Welle 15 angeordnet und mit einer Öffnung 17 für den zu entleerenden Müllbehälter 18 versehen. Mit 19 ist ein Haken zum Anhängen des Müllgefässes und mit 20 eine Klinke zum Festhalten des Gefässes am Deckel 3 bezeichnet. Die Öffnung 17 im Deckel 3 wird durch eine hinter derselben angeordnete Platte 21 abgedeckt, die durch den Bolzen 22 gelenkig mit dem Deckel 3 verbunden ist. Von der Platte 21 geht ein Blech 23 aus, das durch den Zapfen   24   gelenkig mit Armen 25 (an jeder Seite des Bleches ein Arm) verbunden ist. Diese Arme 25 sind an Zapfen 26 im Wagenkasten 14 gelagert. Das Blech 23 ist mit einem aufgebogenen Rand 27 versehen, der bis dicht an das gebogene Dach 28 des Wagenkastens 14 heranreicht und hiebei abdichtet. 



   Wenn ein Müllbehälter entleert werden soll, wird er an die Haken 19 angehängt, worauf der obere Teil des Behälters gegen den Deckel 3 gedrückt wird, der dann beginnt, sich um die Welle 15 zu drehen. 



  Durch den Bolzen 22, das Belch 23 und den Zapfen 24 wird diese Bewegung auf die Arme 25 übertragen, die sodann die Lage 25'einnehmen, um sodann wieder in die Ursprungslage zurückzukehren. Inzwischen ist die Klappe 21 in die Lage 21'geschwenkt worden, wobei sie in bekannter Weise den Deckel des Müllgefässes mitgenommen hat, so dass der Müll in den Wagenkasten fällt. Während der obenerwähnten Bewegung ist der Deckel 3 und das Blech 23 gegen die Seiten des Wagenkastens und die Leiste 27 gegen das kreisförmig gebogene Dach 28 des Kastens abgedichtet. 



   Um den Müllbehälter auf dem Deckel 3 festzuhalten, ist eine besondere Festhaltevorrichtung vorgesehen, die mit 20 bezeichnet ist und die durch die Bewegungen der Einschütthaube selbsttätig gesichert und entsichert wird. Diese Klinke 20, die deutlicher in Fig. 2 dargestellt ist, ist an einem Zapfen 38 drehbar gelagert, der an einem am Deckel 3 angebrachten Ansatz 36 befestigt ist.

   Die Klinke hat einen schräg nach hinten gerichteten Ansatz 39, der derart angeordnet ist, dass, wenn der Deckel 3 geschlossen ist, die Platte 21 des Bleches 23 gegen den Ansatz 39 drückt und dadurch der vordere Teil der Klinke gehoben wird, so dass der   Behälter 18   mit seinem an der Mündung vorgesehenen Ring gegen den Deckel 3 gepresst 
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 gekippt wird, wird die Platte 21 geschwenkt, so dass sie den Ansatz 39 der Klinke 20 freigibt, deren hakenförmiger Vorderteil herunterfällt und den Ring 10 an der Mündung des Müllgefässes umfasst, wodurch das Müllgefäss selbsttätig festgehalten wird (siehe Fig. 2). Nach erfolgter   Entleerung und Zurückgehen   der Teile in die Ausgangslage wird der Müllbehälter dann abgenommen. 



   Anstatt des Ringes an der Mündung des Müllgefässes kann auch ein kurzes   Ringstück   vorgesehen sein, das dann als Kupplungsglied dient. 



   Auch andere Ausführungsformen der Festhaltevorrichtung sind möglich. So kann die Klinke unter Wirkung einer Feder stehen, die bestrebt ist, die Klinke stets in der Lage festzuhalten, in der sie das Müllgefäss festhält. Die Klinke ist auf der Unterseite abgeschrägt, und trifft der an der Mündung des Müllgefässes angeordnete Ring gegen diese   Abschrägung,   so dass die Klinke angehoben wird, jedoch durch die Wirkung der Feder nach unten geht, sobald der Ring des Müllgefässes über die Klinke hinaus verschoben worden ist.

   Auch kann die Festhaltevorrichtung für das   Müllgefäss   aus einem Riegel bestehen, der mittels eines in der Mitte gelagerten zweiarmigen Hebels bewegt wird, der an einem Ende am Riegel und mit dem andern Ende auf einer Kurvenbahn sich bewegt, so dass, wenn die Einschütthaube geschwenkt wird, dieses Ende des Hebels auf der Kurvenbahn rollt und damit der Riegel in die   Sicherungslage   geschoben wird. In der gleichen Weise wird bei der Bewegung der   Einschütthaube   in die Ausgangslage 
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Wie bereits früher erwähnt, wird beim Kippen des   Müllgefässes   der Schwerpunkt nach der hinter der Drehungsachse des Deckels 3 gelegenen Seite verlegt, wodurch der Deckel 3 selbsttätig, d. h. unter Wirkung seines Gewichtes geöffnet wird.

   Damit dieser auch dann, wenn der Wagenkasten nach der andern Seite geneigt ist, in seiner geschlossenen Lage gesichert ist, ist   zweckmässigerweise   an demselben bzw. am Wagenkasten eine mit Fangarmen oder ähnlichen Einrichtungen versehene Klinke, Riegel od. dgl. angebracht, welche Arme dazu bestimmt sind, mit einem geeigneten Teil des zu entleerenden Gefässes, z. B. mit dem an diesem befestigten Ring 10 oder RingstÜck, zusammenzuwirken. Wenn keine Entleerung erfolgen soll, befindet sich die Klinke in der den Deckel 3 sichernden Lage. Eine Veränderung dieser 
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   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Deckel 3 in bekannter Weise drehbar am Wagenkasten 14 befestigt und seitlich mit einem Zapfen 40 versehen, an welchem eine Klinke 41 schwenkbar 
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 Arme sind mit   schrägen   bzw. gewölbten   Anschlagflächen   versehen, die dazu bestimmt sind, mit einer geeigneten Stelle des Gefässes, z. B. einem an diesem befestigten   Radialschenkel   eines Ringes 10, zusammenzuwirken. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Lage der Klinke ist der Deckel dadurch gesichert, dass der umgebördelte Rand 14'des Wagenkastens 14 zwischen der Klinke 41 und dem Deckel 3 eingeklemmt ist. Wenn der Behälter in der Richtung nach dem Wagenkasten zu gegen den Deckel 3 geführt wird, drückt der äussere Rand des an der Öffnung des Müllgefässes vorgesehenen Ringes gegen den Arm 43, wodurch die Klinke   41   nach oben bewegt wird und in die Ausnehmung 58 des umgebördelten Randes 14'einschnappt und damit den Deckel 3 freigibt. Der Arm 42 nimmt dann die Tieflage ein. Nachdem das Müllgefäss 
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 Deckel 3 weg, und dabei wirkt die äussere Kante des Ringes an der Mündung des Müllgefässes derart auf den Arm   42,   dass die Klinke   41   die den Deckel sichernde Lage einnimmt. 



   Auch andere Ausführungsformen der Verriegelungsvorrichtung sind möglich. 



   So kann der Deckel 3 durch eine Klinke in der Verschliessstellung gesichert werden, die durch einen in die Bahn des zu kippenden   Müllgefässes   ragenden Arm betätigt wird. Der Deckel wird dadurch in seiner   Schliesslage   festgehalten, dass er durch die schwenkbare Klinke zwischen derselben und dem umgebördelten Rand des Wagendaches eingeklemmt wird. Sobald das Müllgefäss vom Deckel 3 weggenommen wird, gibt es den Arm frei, der durch sein eigenes Gewicht nach unten geht. Wird dagegen das   Müllgefäss   an den Deckel 3 angehängt und geschwenkt, so wird der Arm bewegt, wodurch auch die Klinke bewegt wird, so dass der Deckel freigegeben wird. 



   Auch kann die Verriegelungsvorrichtung in Form eines Riegels ausgeführt sein, der unter der Wirkung einer Feder steht und an dem ein in seiner Mitte schwenkbar angeordneter Arm befestigt ist, dessen anderes Ende in die Bahn des zu kippenden Gefässes ragt. Wenn das Gefäss am Deckel 3 aufgehängt ist und es nach innen zu umgekippt wird, so wird der Riegel aus der   Verschliesslage   geschoben, so dass der Deckel freigegeben wird. Wird dagegen das Müllgefäss abgenommen, so wird der den Riegel betätigende Arm freigegeben, so dass die bis jetzt gespannte Feder zur Wirkung kommt und die Riegel in die   Verschliesslage schiebt.   



   Es soll schliesslich noch erwähnt werden, dass vorteilhaft bei allen Ausführungsformen, wenn durch eine Klinke die Verriegelung erfolgt, diese etwas   abgeschrägt   ist, so dass der Verschluss durch Keilwirkung erfolgt. Der Deckel wird dadurch sehr dicht auf den Wagenkasten gedrückt, so dass eine möglichst gute Abdichtung erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllbehältern in Müllwagen, gekennzeichnet durch ein einziges am Deckel (3) beweglich angebrachtes Festhalteorgan (20), das um einen oberen, am Rande des Müllbehälters angebrachten Ring (10) greift.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalteorgan aus einer um einen Bolzen schwenkbar angeordneten Sperrklinke besteht, die durch die Bewegung des Daches (23) oder der Abdeckplatte (21) in oder ausser Eingriff mit dem Ring des Müllbehälters gebracht wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch mit dem Blech (23) drehbar verbundene, im Wagenaufbau gelagerte Arme (25), welche die Bewegungen des mit dem Blech (23) fest verbundenen Deckels (21) gegenüber dem Deckel (3) herbeiführen, wobei das Blech (23) mit einem auf- EMI3.1 baues anliegt, so dass eine gute Abdichtung erreicht wird.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Verriegelungsorgan für den Deckel (3), bestehend aus einer Klinke, einem Riegel od. dgl., das durch die Beeinflussung seitens des Ringes (10) od. dgl. des Müllbehälters in die Sicherungs- bzw. Entsicherungsstellung gebracht wird und in der Weise angebracht ist, dass es infolge seiner eigenen Schwere bestrebt ist, sich in die Schliess- EMI3.2 EMI3.3
AT130722D 1928-03-15 1929-03-15 Einrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllbehältern in Müllwagen. AT130722B (de)

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