AT130714B - Unfallsichere Kupplungsvorrichtung für Wagen aller Art. - Google Patents

Unfallsichere Kupplungsvorrichtung für Wagen aller Art.

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AT130714B
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Ferdinand Kupferer
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Ferdinand Kupferer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unfallsicher Kupplungsvorrichtung für Wagen aller Art. 



   Die Gefahr beim Kuppeln und Entkuppeln von Fahrzeugen für Bahnen aller Art ist bekannt. 



  Insbesondere ist dieser Arbeitsgang bei Hunten im Bergbau oder Hüttenbetrieb eine gefährliche Sache. 



  Dadurch, dass der Kuppler gezwungen ist, das Fahrgeleise zwischen den beiden Fahrzeugen zu betreten, kommt er immer in die Gefahrenzone des   Überfahren-oder Zerquetsehtwerdens   und ausserdem ist er beim Hüttenbetrieb der enormen Hitze des am Fahrzeuge befindlichen glühenden Materials ausgesetzt, wodurch ein ruhiges, sicheres und rasches Arbeiten in Frage gestellt ist. 



   Der behördlichen Vorschrift gemäss ist das Kuppeln bzw. Entkuppeln von Wagen nur bei Stillstand derselben gestattet und diese Arbeitsgänge bei fahrendem Zug verboten, wodurch beträchtliche Zeitverluste in der Abfertigung von Zügen entstehen, was sich insbesondere im Bergbaubetriebe von recht störendem Einfluss auf den Gesamtbetrieb auswirkt. 



   Um diesen Übelständen abzuhelfen, wird nachstehende Konstruktion einer Kuppelvorrichtung geschaffen, welche die Kupplung-und Entkupplungsarbeit ohne irgendwelche Gefahr für den Kuppler vor sich gehen lässt und letzteren nicht nur aus der Gefahrenzone des Geleises bringt, sondern auch der Hitzewirkung des Ladematerials entzieht ; ausserdem kann der Kupplungsvorgang auch beim fahrenden Zuge vorgenommen werden. 



   Zu diesem Zwecke ist eine   Kuppelvorrichtung   für Wagen aller Art, insbesondere für Förderhunte im Bergbau und Hüttenbetrieb geschaffen worden, die darin besteht, dass die als Puffer ausgebildeten, im Grundriss zweckmässig   zangenförmig   offenen Zugköpfe der Wagen, Ausnehmungen für ein doppelT-förmiges Kupplungsstück aufweisen, das bei begrenzter waagrechter und freier lotrechter Beweglichkeit ausschliesslich bei Auftreten von Zugkräften in Wirksamkeit tritt, bei Druckkräften aber unbeansprueht bleibt und von oben eingelegt bzw. ausgehoben werden kann, ohne das Geleise betreten zu müssen. 



   Ferner kennzeichnet sich die Vorrichtung dadurch, dass die Puffer bis zur Oberfläche der unteren Wandung des Puffergehäuses geschlitzt sind, sich dieser Schlitz hinter dem Pufferteller zu einem allseits abgerundeten Hohlraum erweitert, so dass beim Berühren zweier Puffer in Kupplungsstellung ein doppelT-förmiger Raum gebildet wird. 



   Ausserdem ist für die Vorrichtung ein doppel-T-förmiges Kupplungsstück (Pufferknebel) mit Fangösen kennzeichnend, welches mittels Kupplungshakens in den Pufferschlitz eingelegt werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Puffer, die Fig. 2 und 3 Querschnitte durch denselben in Auf-und Kreuzriss und die Fig. 4,5 und 6 das einlegbare   Kupplungsstück   (Pufferknebel). 



   1 ist der Pufferteller, 2 der vertikale Schlitz, der sich bei 3 erweiternd bis in den Schaft   4   erstreckt. 



  Der Teller   1   ist horizontal derart gewölbt, dass eine günstige Beweglichkeit auch in den engsten Kurven gewährleistet ist. Der   Pufferknebel H in   den Fig. 4-6 hat Doppel-T-Form und ist derart beschaffen, dass er sich dem Schlitz 2 und Raum 3 (Fig. 1-3) anpasst und trotz seiner sicheren Lage den Bewegungen der Wagen in den Kurven folgt. Der Hals 12 trägt die Fangöse 13, durch welche der   Pufferknebel   aus dem Pufferraum 2,3 gehoben bzw. in diesem eingesenkt werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI1.1 Bergbau und Hüttenbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die als Puffer ausgebildeten, im Grundriss zweckmässig zangenförmig offenen Zugköpfe der Wagen, Ausnehmungen für ein doppel-T-förmiges <Desc/Clms Page number 2> Kupplungsstück aufweisen, das bei begrenzter waagerechter und freier lotrechter Beweglichkeit ausschliesslich bei Auftreten von Zugkräften in Wirksamkeit tritt, bei Druckkräften aber unbeansprucht bleibt und von oben eingelegt bzw. ausgehoben werden kann, ohne das Geleise betreten zu müssen.
    2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Puffer bis zu ihrer waagerechten Lagerfläche für das Kupplungsstück geschlitzt sind und sich dieser Schlitz hinter dem Pufferteller zu einem allseits geschlossenen Hohlraum erweitert, so dass beim Berühren zweier Puffer in Kupplungsstellung ein doppel-T-förmiger Raum gebildet wird, innerhalb welchem das einsetzbare, ebenfalls doppel-T-förmige, aber kleinere Kupplungsstück waagerecht wie lotrecht beweglich ist.
    3. Kupplungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das doppelT-förmige Kupplungsstück mit einer über dem Schwerpunkt liegenden Fangöse versehen ist, so dass es mittels eines z. B. an einer Stange befestigten Kupplungshakens ohne Betreten des Geleises eingesetzt bzw. ausgehoben werden kann. EMI2.1
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