AT129761B - Verfahren zum Überziehen von porösen Tonwaren mit Kunstharz. - Google Patents

Verfahren zum Überziehen von porösen Tonwaren mit Kunstharz.

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Description


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  Verfahren zum Überziehen von porösen Tonwaren mit Kunstharz. 



   Die Erfindung bezieht sich auf poröse Tonwaren, wie Rohkeramiken, insbesondere in Biskuitform, welche mit Kunstharz getränkt werden. 



   Wird die Keramik durch kurze Zeit in eine dünne, nur wenig kondensierte Kunstharzlösung eingetaucht, so ist sie mit dieser oberflächlich   durchtränkt   und stellt sieh nach dem Trocknen und Härten als eine dauerhafte und unzerbrechliche Masse dar, welche für verschiedene Zwecke, wie z. B. für Isolier- körper, besonders verwendbar ist. Wird die Kunstharzlösung mit einem fein verteilten Stoff, welcher als Füllmasse geeignet ist, wie z. B. Talkum, Metallstaub od. dgl., versetzt, so   mird gleichzeitig   die
Wasserundurchlässigkeit erhöht und man erhält auf diese Weise beispielsweise für Laboratoriumszwecke bestens geeignete Gefässe.

   Der Füllstoff soll hiebei zumindest die Hälfte der   ange\\   endeten Kunstharz- lösung betragen, doch können auf 1 Teil Kunstharz auch Mengen von 1-2 Teilen Füllstoff anges endet werden. Vorteilhaft wird hiebei das Kunstharz durch ein leicht verdunstendes Lösungsmittel verdünnt. 



   Zur Erzielung erhöhter Dauerhaftigkeit kann es sich empfehlen, den Körper seiner ganzen Masse nach zu durchtränken, in welchem Falle der Tränkungsprozess vorteilhaft im Vakuum ausgeführt wird. 



   Die Keramik" ird nur durch kurze Zeit dem Gemisch aus Kunstharzlösung und Füllstoff ausgesetzt, wobei im Gegensatz zur Kunstharzlösung der Füllstoff nur wenig in die Poren eindringt und hauptsächlich an der Oberfläche der Keramik angereichert wird. Dadurch besonders wird eine geeignete Unterlage für Malerei u. dgl. geschaffen, um dem Gegenstand ein für kunstgewerbliche Zwecke gefälliges Aussehen zu geben. 



   Die zuerst aufgetragene, mit Füllstoff gemengte Kunstharzschicht   kann zunächst durch   Ver- dunsten des Lösungsmittels an der Luft getrocknet und hierauf   gehärtet m   erden, wodurch eine Grundierung erfolgt, auf welcher beliebige Malereien, sei es mit Öl-oder Wasserfarben, ausgeführt werden können, oder aber durch Auftragen von farbigen Kunstharzlaeken Farbentöne   ähnlich   denen von echt gebrannten
Keramiken hergestellt werden. Die Auftragung erfolgt mittels Pinsel, Spritzapparat oder durch Tauchen. 



   Die Methoden können hiebei   ähnlich   denen sein, velche bei Auftragung von Glasuren auf Keramiken angewendet werden. Um eine besondere Weichheit der Farbeneffekte zu erzielen, taucht man die an- gemalte Vase ein zweitesmal in die Kunstharzlösung, die gegebenenfalls auch mit Füllstoffen versetzt ist, wodurch die verschiedenen Farben ineinander   verfliessen.   Hierauf wird auch diese Schicht gehärtet. 



   Das Kunstharz, welches für diese Schicht angewendet wird, soll bereits so weit kondensiert sein, dass es zähflüssig, jedoch noch   spirituslöslich   ist. 



   Verlangt man besonderen Hochglanz, so wird die Keramik nochmals mit einer Kunstharzlack- lösung in bekannter Weise überzogen und gehärtet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   kunstgewerblichen   Erzeugnissen durch Überziehen von porösen
Tonwaren, insbesondere Rohkeramiken, beispielsweise nach der Art des Biskuitporzellans mit Kunstharz, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand vor dem endgültigen Überzug zwecks Grundierung mit einer Kunstharzlösung überzogen wird, welche mit einer als Füllmasse geeigneten Masse,   v ie   Talkum,
Metallstaub od. dgl., versetzt ist und hierauf bemalt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Überziehen mit der Grundierungs- schichte im Vakuum vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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