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Schaltungsanordnung für Fernspreeh-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit Wählerbetrieb, bei welcher die Rückfrage durch ein Zeitrelais, vorzugsweise Thermorelais oder dessen Hilfsrelais, vorbereitet wird, wobei in bekannter Weise durch ein Zeitrelais Signalisation an die Vermittlungsbeamtin bzw. Auslösung der Verbindung bei erfolglosem Ruf bewerkstelligt werden kann.'
Die Anordnung hat den Vorteil grösster Einfachheit und Betriebssicherheit und lässt sich bei be-
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kontakte erreicht. Durch Betätigung der Wahlseheibe kann jetzt die Impulssendeeinriehtung die Amtsverbindung nicht beeinflussen, so dass die Impulssendeeinriehtung in einfacher Weise zur internen Rückfragesignalisation benutzt werden kann.
Erfindungsgemäss wird ein bei Aufbau der Verbindung eingeschaltetes Thermorelais auch zur Signalisation für erfolglosen Ruf verwendet. Nach Überschreitung einer für das Melden des gerufenen Teilnehmers ausreichenden Zeit (etwa 1-2 Minuten) unterbricht das Thermorelais oder dessen Hilfsrelais eine durch das Amtsrelais und Rufrelais kontrollierte Hilfsschleife, wodurch die Verbindung abgebaut wird. Das Thermorelais kann auch ein optisches Signal anschalten.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass die Hilfssehleifenunterbreehung unterbleibt, so dass die Verbindung nicht abgebaut, sondern der erfolglose Ruf signalisiert wird.
Die Wirkungsweise soll an Hand einer Zeichnung näher erläutert werden. Hebt ein Teilnehmer das Mikrotelephon ab, so setzt sich der Anrufsueher AS 1-111 durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung in Bewegung und stellt sieh auf den Teilnehmer ein. Ein, der nicht dargestellten Anlassvorrichtung zugeordnetes Relais X schliesst seinen Kontakt Xi, wodurch das Prüfrelais P anzieht und seine Kontakte 1-5 schliesst. Der Speisestrom nimmt seinen Weg durch : Plus, Verzögerungs-
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sprechen an. Durch P4 und al wird der hochohmige Teil des Prüfrelais kurzgeschlossen und der Teilnehmer im Multipel AS 111 als besetzt markiert.
Durch a, wird das Amtsrufrelais E angelassen, welches den Amtsleitungsast Lb vorübergehend an Erde legt : Plus, a2, Relais E, f1 Trennkontakt der nicht dargestellten Anruffvorrichtung Oi, , Minus ; Amtsleitung Lb, Relais D I, e2, Erde. Durch aa wird das Stufenrelais F in die erste Stufe angezogen, wodurch das Relais D über die Wicklung D 11 erregt wird : Minus, Ng, Widerstand W1, Relais F, Plus ; Minus 2, 3 (zweiter Hub), Relais D II, Plus. Relais D bringt durch d1 Relais G zum Ansprechen. Durch das Ansprechen des Relais G wird der Widerstand Wi bei kurzgeschlossen, wodurch das Relais F in die zweite Stufe durchzieht.
Das Relais B wird bei fi und g2 unterbrochen und fällt ab, wodurch die Erde von der Lb Amtsleitung abgeschaltet wird. Das Relais F steht unter Kontrolle des Speiserelais A und wird in der zweiten Stufe gehalten, auch wenn die Verbindung amtsseitig abgebaut wird und das Relais G abfällt, so dass ein zweiter Erdimpuls nicht stattfinden kann. Relaiswicklung D 11
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der Wahlscheibe wird der Speisestrom in den Relais A, B im Rhythmus der ablaufenden Wahlscheibe unterbrochen, wodurch das Relais B entsprechend den abgegebenen Impulsen die Amtssehleife bei bl
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öffnet. Relais A, D sind Verzögerungsrelais und bleiben während des ganzen Wahlvorganges angezogen.
Nach beendeter Wahl kann sich das Gespräch zwischen dem Teilnehmer und dem Amt abwickeln. Durch Ansprechen des Relais A wurde auch das Thermorelais Th I eingeschaltet : Minus, a5, Th I, h3, Plus.
Das Thermorelais TA Z ist so eingestellt, dass es erst nach einer Zeit, wo der Wahlvorgang mit Sicherheit vollführt ist, anspricht, wodurch das Relais H erregt wird : Minus, a5, t1, Relais H, Plus. Relais H hält sich über h2 während der ganzen Gesprächsdauer fest, während der Thermokreis bei h3 unterbrochen wird. Will nun der Teilnehmer eine Rückfrage halten oder das Gespräch einem andern Teilnehmer übergeben, so betätigt er zu diesem Zwecke nochmals die Wahlseheibe. Das Pendeln des Relais B bleibt jedoch auf die Amtsverbindung ohne Einfluss, da der Kontakt b1 durch den Kontakt h4, Überbrückt wurde ; dafür bewirkt aber das Pendeln des Relais B ein Flackern der Anruflampe AL über Plus, b2, h5, Al, Minus.
Durch das Flackern der Anruflampe, statt der selbstverständlich auch eine besondere Lampe verwendet werden kann, wird die Vermittlungsbeamtin aufmerksam, wodurch dem Teilnehmer die Rückfrage oder Gesprächs- übergabe ermöglicht wird. Die Unterdrückung der Impulse kann aber auch auf die Weise geschehen, dass das H-Relais das B-Relais durch eine zweite, auf dem B-Relais angebrachte Wicklung oder durch den auf die Klemme 3 aufgelegten Batterie-Pluspol am Pendeln verhindert. In diesem Fall schliesst der Kontakt h5 allein die Signallampe Al an. Die Unterdrückung der Impulse kann auch durch eine neue (gestrichelt) vor dem Kontakt b1 angebrachte, durch das Relais H gesteuerte Brücke erfolgen.
Eine weitere Anwendung des Thermorelais findet bei ankommenden Gesprächen statt. Nach einem Amtsanruf (die Anrufeinrichtung ist nicht dargestellt) schaltet sich die Vermittlungsbeamtin,
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Nach erfolgter Abfrage stellt die Vermittlungsbeamtin mittels einer bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung den Wähler AB auf die Kontakte des vom Amt gewünschten Teilnehmers.
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AS I, p1, r1, Plus durch die Teilnehmerstation. Nach Abheben des Mikrotelephones spricht über denselben Weg das Relais S an und unterbricht den Rufrelaishalte- sowie Ansprechkreis bei 82 respektive 81'Relais B
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Bei Ansprechen von Relais A wurde das Thermorelais Th II über : Minus, a7, Thermorelais Th II, k1, s4, u6, Plus eingeschaltet. Die Vermittlungsbeamtin kann sich nach Einleitung des Rufes durch Herausziehen der Taste Va von der Amtsleitung abschalten und sich andern Leitungen widmen, da das Rufrelais
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fällt das Relais U ab. Die Relais A, B fallen aber nicht ab, sondern werden über die Hilfsschleife W3, d4, k3, r5 gehalten. Das Thermorelais ist so eingestellt, dass es etwa nach einer bis zwei Minuten anspricht. Hat sich bis zu dieser Zeit der gerufene Teilnehmer nicht gemeldet, so spricht das Thermorelais TA 77 an und erregt das Thermohilfsrelais K : Minus, a7, t2, Relais K, s4, u6, Plus. Über Minus, a"k"K, s"u, Plus wird das Relais K festgehalten.
Durch Öffnung des Kontaktes les wird der Schleifenstrom unterbrochen, die Relais A, B fallen ab, wodurch die ganze Verbindung aufgelöst wird. Dasselbe geschieht durch den Kontakt d4, wenn der auswärtige Teilnehmer auflegt, bevor sich der Rufende gemeldet hat.
Werden die Klemmen 1, 2 kurzgeschlossen, so kann der Schleifenstrom nicht unterbrochen werden.
Dafür kann ein Kontakt k eingeschaltet werden, der die Lampe RL (selbstverständlich kann auch die Anruflampe benutzt werden) zum Aufleuehten bringt. Die Vermittlungsbeamtin wird aufmerksam gemacht und kann den sich nicht meldenden Teilnehmer im Hause suchen oder in die Amtsverbindung eintreten und den amtsseitigen Teilnehmer fragen, ob nochmals gerufen werden soll oder eine Verbindung mit einem andern Teilnehmer vorsehlagen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass bei Aufbau der Verbindung die Rückfrage durch ein Zeitrelais, vorzugsweise Thermorelais oder dessen Hilfsrelais, vorbereitet wird, wobei in bekannter Weise durch ein Zeitrelais Signalisation an die Vermittlungsbeamtin bzw. Auslösung der Verbindung bei erfolglosem Ruf bewerkstelligt werden kann.