AT129579B - Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb.

Info

Publication number
AT129579B
AT129579B AT129579DA AT129579B AT 129579 B AT129579 B AT 129579B AT 129579D A AT129579D A AT 129579DA AT 129579 B AT129579 B AT 129579B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
arrangement according
pulse
call
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Ing Demel
Original Assignee
Ericsson Oesterreichische Elek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ericsson Oesterreichische Elek filed Critical Ericsson Oesterreichische Elek
Application granted granted Critical
Publication of AT129579B publication Critical patent/AT129579B/de

Links

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Fernspreeh-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit Wählerbetrieb, bei welcher die   Rückfrage   durch ein Zeitrelais, vorzugsweise Thermorelais oder dessen Hilfsrelais, vorbereitet wird, wobei in bekannter Weise durch ein Zeitrelais Signalisation an die Vermittlungsbeamtin bzw. Auslösung der Verbindung bei erfolglosem Ruf bewerkstelligt werden   kann.'  
Die Anordnung hat den Vorteil grösster Einfachheit und Betriebssicherheit und lässt sich bei be- 
 EMI1.1 
 kontakte erreicht. Durch Betätigung der   Wahlseheibe   kann jetzt die Impulssendeeinriehtung die Amtsverbindung nicht beeinflussen, so dass die Impulssendeeinriehtung in einfacher Weise zur internen Rückfragesignalisation benutzt werden kann.

   Erfindungsgemäss wird ein bei Aufbau der Verbindung eingeschaltetes Thermorelais auch zur Signalisation für erfolglosen Ruf verwendet. Nach Überschreitung einer für das Melden des gerufenen Teilnehmers ausreichenden Zeit (etwa 1-2 Minuten) unterbricht das Thermorelais oder dessen Hilfsrelais eine durch das Amtsrelais und Rufrelais kontrollierte Hilfsschleife, wodurch die Verbindung abgebaut wird. Das Thermorelais kann auch ein optisches Signal anschalten. 



  Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass die Hilfssehleifenunterbreehung unterbleibt, so dass die Verbindung nicht abgebaut, sondern der erfolglose Ruf signalisiert wird. 



   Die Wirkungsweise soll an Hand einer Zeichnung näher erläutert werden. Hebt ein Teilnehmer das Mikrotelephon ab, so setzt sich der Anrufsueher AS   1-111   durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung in Bewegung und stellt   sieh   auf den Teilnehmer ein. Ein, der nicht dargestellten Anlassvorrichtung zugeordnetes Relais X schliesst seinen Kontakt Xi, wodurch das Prüfrelais P anzieht und seine   Kontakte 1-5 schliesst. Der   Speisestrom nimmt seinen Weg durch : Plus, Verzögerungs- 
 EMI1.2 
 sprechen an. Durch P4 und al wird der hochohmige Teil des Prüfrelais kurzgeschlossen und der Teilnehmer im   Multipel AS 111   als besetzt markiert.

   Durch a, wird das Amtsrufrelais E angelassen, welches den Amtsleitungsast   Lb   vorübergehend an Erde legt : Plus,   a2, Relais E, f1   Trennkontakt der nicht dargestellten   Anruffvorrichtung Oi, , Minus   ; Amtsleitung Lb, Relais D I,   e2, Erde. Durch aa   wird das Stufenrelais F in die erste Stufe angezogen, wodurch das Relais D über die Wicklung D 11 erregt wird : Minus,   Ng,   Widerstand W1, Relais F, Plus ;   Minus 2, 3   (zweiter Hub), Relais D II, Plus. Relais D bringt durch   d1   Relais G zum Ansprechen. Durch das Ansprechen des Relais G wird der Widerstand   Wi   bei      kurzgeschlossen, wodurch das Relais F in die zweite Stufe durchzieht.

   Das Relais   B   wird bei fi und g2 unterbrochen und fällt ab, wodurch die Erde von der   Lb   Amtsleitung abgeschaltet wird. Das Relais F steht unter Kontrolle des Speiserelais   A   und wird in der zweiten Stufe gehalten, auch wenn die Verbindung amtsseitig abgebaut wird und das Relais G abfällt, so dass ein zweiter Erdimpuls nicht stattfinden kann. Relaiswicklung D 11 
 EMI1.3 
 der Wahlscheibe wird der Speisestrom in den Relais A, B im Rhythmus der ablaufenden Wahlscheibe unterbrochen, wodurch das Relais B entsprechend den abgegebenen Impulsen die Amtssehleife bei bl 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 öffnet. Relais A,   D   sind Verzögerungsrelais und bleiben während des ganzen Wahlvorganges angezogen. 



  Nach beendeter Wahl kann sich das Gespräch zwischen dem Teilnehmer und dem Amt abwickeln. Durch Ansprechen des Relais   A   wurde auch das Thermorelais Th I eingeschaltet : Minus,   a5,     Th I, h3,   Plus. 



  Das   Thermorelais TA Z   ist so eingestellt, dass es erst nach einer Zeit, wo der Wahlvorgang mit Sicherheit vollführt ist, anspricht, wodurch das Relais H erregt wird : Minus,   a5,   t1, Relais H, Plus. Relais H hält sich über h2 während der ganzen Gesprächsdauer fest, während der Thermokreis bei h3 unterbrochen wird. Will nun der Teilnehmer eine Rückfrage halten oder das Gespräch einem andern Teilnehmer übergeben, so betätigt er zu diesem Zwecke nochmals die Wahlseheibe. Das Pendeln des Relais B bleibt jedoch auf die Amtsverbindung ohne Einfluss, da der Kontakt   b1   durch den Kontakt   h4,     Überbrückt   wurde ; dafür bewirkt aber das Pendeln des Relais B ein Flackern der Anruflampe AL über Plus, b2, h5, Al, Minus.

   Durch das Flackern der Anruflampe, statt der selbstverständlich auch eine besondere Lampe verwendet werden kann, wird die Vermittlungsbeamtin aufmerksam, wodurch dem Teilnehmer die Rückfrage oder Gesprächs- übergabe ermöglicht wird. Die Unterdrückung der Impulse kann aber auch auf die Weise geschehen, dass das H-Relais das B-Relais durch eine zweite, auf dem B-Relais angebrachte Wicklung oder durch den auf die Klemme 3 aufgelegten Batterie-Pluspol am Pendeln verhindert. In diesem Fall schliesst der Kontakt h5 allein die Signallampe Al an. Die   Unterdrückung   der Impulse kann auch durch eine neue (gestrichelt) vor dem Kontakt   b1   angebrachte, durch das Relais H gesteuerte Brücke erfolgen. 



   Eine weitere Anwendung des Thermorelais findet bei ankommenden Gesprächen statt. Nach einem Amtsanruf (die Anrufeinrichtung ist nicht dargestellt) schaltet sich die Vermittlungsbeamtin, 
 EMI2.1 
 Nach erfolgter Abfrage stellt die Vermittlungsbeamtin mittels einer bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung den Wähler AB auf die Kontakte des vom Amt gewünschten Teilnehmers. 
 EMI2.2 
 AS I, p1, r1, Plus durch die Teilnehmerstation. Nach Abheben des Mikrotelephones spricht über denselben Weg das Relais   S   an und unterbricht den Rufrelaishalte- sowie Ansprechkreis bei   82   respektive   81'Relais B   
 EMI2.3 
 



   Bei Ansprechen von Relais A wurde das Thermorelais Th II über : Minus, a7, Thermorelais Th II, k1, s4, u6, Plus eingeschaltet. Die Vermittlungsbeamtin kann sich nach Einleitung des Rufes durch Herausziehen der Taste Va von der Amtsleitung abschalten und sich andern Leitungen widmen, da das Rufrelais 
 EMI2.4 
 fällt das Relais U ab. Die Relais A, B fallen aber nicht ab, sondern werden über die Hilfsschleife W3, d4, k3, r5 gehalten. Das Thermorelais ist so eingestellt, dass es etwa nach einer bis zwei Minuten anspricht. Hat sich bis zu dieser Zeit der gerufene Teilnehmer nicht gemeldet, so spricht das Thermorelais   TA 77   an und erregt das Thermohilfsrelais   K   : Minus, a7, t2, Relais K, s4, u6, Plus. Über Minus,    a"k"K, s"u,   Plus wird das Relais   K   festgehalten.

   Durch Öffnung des Kontaktes   les   wird der Schleifenstrom unterbrochen, die Relais A, B fallen ab, wodurch die ganze Verbindung aufgelöst wird. Dasselbe geschieht durch den Kontakt d4, wenn der auswärtige Teilnehmer auflegt, bevor sich der Rufende gemeldet hat. 



  Werden die Klemmen 1, 2 kurzgeschlossen, so kann der Schleifenstrom nicht unterbrochen werden. 



  Dafür kann ein Kontakt k eingeschaltet werden, der die Lampe RL (selbstverständlich kann auch die Anruflampe benutzt werden) zum Aufleuehten bringt. Die Vermittlungsbeamtin wird aufmerksam gemacht und kann den sich nicht meldenden Teilnehmer im Hause suchen oder in die Amtsverbindung eintreten und den amtsseitigen Teilnehmer fragen, ob nochmals gerufen werden soll oder eine Verbindung mit einem andern Teilnehmer   vorsehlagen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für   Fernsprech-Nebenstellenanlagen   mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass bei Aufbau der Verbindung die Rückfrage durch ein Zeitrelais, vorzugsweise Thermorelais oder dessen Hilfsrelais, vorbereitet wird, wobei in bekannter Weise durch ein Zeitrelais Signalisation an die Vermittlungsbeamtin bzw. Auslösung der Verbindung bei erfolglosem Ruf bewerkstelligt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zeit-oder Thermo- EMI2.5 genügend langen Zeit die Impulssendeeinrichtung unwirksam macht.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulssendeeinrichtung durch Überbrückung der Impulskontakte (b1) unwirksam gemacht wird und dadurch bloss internes Rüekfragesignal zu geben imstande ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Impulsrelais (B) durch ein vom Thermorelais (Th J) gesteuertes Relais (H) gehalten und so am Pendeln verhindert wird. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulssendeeinrichtung dadurch unwirksam gemacht wird, dass ein vom Thermorelais (Th 1) gesteuertes Relais (H) vor den Impulskontakt (b 1) eine Schleife legt.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückfragesignal durch den pendelnden Kontakt (bz) des Impulsrelais (B) gesteuert wird.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rückfragesignalisation die Wahlscheibe des Teilnehmerapparates benutzt wird.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeit-oder Thermorelais bei Aufbau der Gesprächsverbindung eingeschaltet wird und nach Überschreitung einer für das Melden des gerufenen Teilnehmers ausreichenden Zeit (etwa 1-2 Minuten) eine Hilfsschleife unterbricht, wodurch die Verbindung abgebaut wird.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsschleife durch das Amtsrelais (D) und durch das Rufrelais (R) gesteuert wird, wodurch die Verbindung auch während der Rufperiode amtsseitig abgebaut werden kann und nur während der Rufperiode geschlossen bleibt.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Hilfsschleife befindliche Kontakt (k3) überbrückt werden kann und der erfolglose Ruf, ohne die Verbindung abzubauen, mittels eines Thermohilfsrelais (K) signalisiert wird. EMI3.1
AT129579D 1930-11-22 1930-11-22 Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb. AT129579B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT129579T 1930-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT129579B true AT129579B (de) 1932-08-25

Family

ID=3636134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT129579D AT129579B (de) 1930-11-22 1930-11-22 Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT129579B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT129579B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb.
AT160847B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen.
DE918094C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen, die durch induktiv abgeriegelte Leitungen miteinander verbunden sind
DE918816C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE580264C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT152435B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE929375C (de) Schaltungsanordnung zur Pruefung der Betriebsbereitschaft von Teilnehmeranschlusseinrichtungen
DE598813C (de) Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen mit Rueckfragemoeglichkeit
DE390278C (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE405465C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT165505B (de) Schaltungsanordnung für Gesellschaftsleitungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE861716C (de) Schaltungsanordnung fuer den Fernverkehr in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT112241B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
AT80904B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Leitungswählern für Orts- und Fernverbindungen.
DE384972C (de) Schaltungsanordnung fuer den Fernverkehr in Fernsprechaemtern mit Waehlerbetrieb
DE593714C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit aus Sprechwaehlern und mehreren Sprechwaehlern gemeinsamen Einstellwaehlern bestehenden Verbindungseinrichtungen
DE860820C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE549818C (de) Einrichtung zur Zaehlung oder Zeitmessung von Ferngespraechen
AT200630B (de) Einrichtung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Unterscheidung der Gespräche nach ihrer Dringlichkeit
AT93410B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE358957C (de) Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Mehrfachanschluessen
DE809317C (de) Schaltungsanordnung fuer die Gespraechszaehlung bei Fernsprechnebenstellenumschaltern
DE530578C (de) Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen
DE802258C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen
DE202633C (de)