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Erkennungsschild für Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf Erkennungsschilder für Kraftfahrzeuge, deren Kennzeichen in schwarzer Balkenschrift mit freien Lochungen für den Lichtaustritt aus einem dahinterliegenden Gehäuse versehen sind.
Um zu erreichen, dass die Balkenschrift am Tage ohne helle Unterbrechung erscheint, wird der Erfindung gemäss die Biegung des Reflektors so gewählt, dass sie eine von aussen erkennbare Aufhellung des Reflektors durch das durch die im Verhältnis zur Balkenschrift kleinen Lochungen eintretende Tageslicht verhindert. Schon aus einer Entfernung von einigen Metern sind die Lochungen als solche nicht mehr zu erkennen, weil sie schwarz wirken.
Infolgedessen ist am Tage eine gleichmässig schwarze Balkenschrift zu sehen, die naturgemäss besser zu erkennen ist als eine Schrift, die helle Unterbrechungen aufweist.
In der Dunkelheit kann das Licht der in dem Gehäuse liegenden Lampen genügend gleichmässig aus den Lochungen austreten, die wie kleine Lampen wirken, die den Kennzeichen entsprechend angeordnet sind. Demnach sind auch des Nachts die Kennzeichen aus grossen Entfernungen noch gut zu erkennen.
Vorteilhaft steht der mittlere Teil der als Reflektor ausgebildeten Gehäusewand, die bogenförmig an den oberen und unteren Rand des Schildes geführt ist, zu dem Schilde unter einem spitzen Winkel, dessen Scheitellinie über dem oberen Schildrande und parallel zu letzterem liegt. Es entsteht also ein Gehäuse mit einem etwa halbbirnenförmigen Querschnitt bzw. ein Gehäuse mit einem etwa parabolischen Reflektor, der besonders geeignet ist, zu verhindern, dass das von aussen eintretende Tageslicht die Lochungen von aussen erkennbar aufhellt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Vorderansicht des zum Teil geöffneten Gehäuses, Fig. 2 einen Schnitt durch das Gehäuse nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, des Klemmhalters für die Soffittenlampen, Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Aufsicht auf den Klemmhalter.
Das Gehäuse 1 besitzt nach aussen abgebogene Ränder 2, deren obere und untere als Führungsschienen für das Schild 3 dienen, dessen obere und untere Ränder U-förmig nach hinten abgebogen sind. Das Schild 3 kann also über das Gehäuse 1 geschoben werden, das dadurch geschlossen wird. Einer oder beide der senkrechten Ränder 2 besitzt ein Loch 4, durch das ebenso wie durch das Loch 5 des Schildes 3 eine Schraube oder ein Bolzen gezogen werden kann, um das unerwünschte Öffnen des Gehäuses zu verhindern. Auf dem Schilde 3 sind die Kennzeichen 6 in schwarzer Balkenschrift aufgetragen. Die Kennzeichen 6 sind mit Lochungen 7 versehen, durch die das Licht von den Lampen 8 fallen kann. Die Lampen 8 sind am oberen Rande des Gehäuses vorgesehen.
Sie sind in Klemmhaltern 9 gelagert, die an den Enden hörnerartig aufgebogene Lappen 10 besitzen (Fig. 3-5). Ferner sind an den Klemmhaltern vier nach unten gebogene Ecken 11 vorgesehen, die als Führung und gleichzeitig als Spannfeder in der Metallschiene 12 dienen. An dem einen der hochgebogenen Lappen 10 des Klemmhalters 9 ist ein konisch angeordneter Sitz 13 aus Metall angebracht, der zur Aufnahme der einen Metallspitze der Soffittenlampe 8 benutzt wird.
An dem gegenüberliegenden aufgebogenen Lappen 10 ist eine Hülse 14 aus Isoliermaterial angesetzt, die als Führungsbuchse für den Metallstift 15 dient. Der Metallstift 15 trägt
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an seinem inneren Ende einen dem gegenüberliegenden Sitz 13 entsprechende, Sitz 16 für die andere'Spitze der Soffittenlampe 8. Zwischen dem Sitz 16 und der Hülse 14 ist auf den Metallstift 15 eine Schraubenfeder 17 zur Spannung aufgeschoben, und auf das Gewinde- stück 18 des Metallstiftes 15 ist ausserhalb,-, der'Isolierhülse 14 eine flache Mutter 19 und eine mit geriffeltem Rande versehene Mutter J30 aufgeschraubt. Zwischen den beiden Muttern 19 und 20 wird der Leitungsdraht befestigt.
Der andere Leitungsdraht, demnach also auch das andere Ende der Lampe, liegt an der Masse.
Da die Klemmhalter 9 in der Schiene 12 verschiebbar angeordnet sind, können die Lampen an die Stellen des Gehäuses geschoben-werden, die die beste Verteilung des Lichtes auf alle Lochungen 7 ergeben. Die Gehäuserückwand ist als Reflektor ausgebildet, u. zw. steht der mittlere Teil unter einem spitzen Winkel, dessen Scheitellinie über dem oberen Schildrande und parallel zu letzterem liegt. Der mittlere Teil ist bogenförmig an den oberen und unteren Rand des Schildes 3 geführt. Durch die Anordnung der Lampen'8 im oberen Teile des Gehäuses sind diese vor dem Verschmutzen geschützt, denn der durch die Lochungen 7 'eintretende Schmutz muss nach unten fallen und kann aus den Lochungen 22 am unteren Ende des Gehäuses austreten.
Die Lochungen 22 dürfen natürlich nur so gross sein, dass durch sie-keine eine nenenswerte Aufhellung des Gehäuses bewirkende Tageslichtmengen eintreten können.
Durch den Reflektor wird das Licht der Lampen 8 genügend gleichmässig durch die
Lochungen'"7 geworfen, die wie kleine Lampen in der Dunkelheit wirken. Die Lochungen 7 können sich nicht zusetzen, weil sie genügend gross sind und weil sich etwa festsetzende
Schmutzteile an den Lochrändern durch die Erschütterungen des'Wagens immer wieder nach innen oder aussen abgeworfen, werden. Am Tage erscheinen die durchlochten Kennzeichen in gleichmässig schwarzer Balkenschrift, weil der Reflektor das einfallende Tageslicht nicht wieder zurückwirft, also nicht genügend aufgehellt wird.
Wenn man. auf. eine völlig schwarze Balkenschrift keinen grossen Wert legt, kann man auch die Biegung des Reflektors unendlich machen, d. h. einen ebenen Reflektor anwenden, z.-B. die Gehäuserückwand parallel zum Schilde anordnen. Auch bei dieser Anordnung wird noch eine ausreichende. Verdunklung der Lochungen 7 erzielt.
,'...... PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Erkennungsschild für. Kraftfahrzeuge, dessen Kennzeichen in schwarzer Balkenschrift mit freien Lochungen für den Lichtaustritt, aus einem dahinterliegenden Gehäuse versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ; die Biegung.. des Reflektors so verläuft, dass das durch die im
Verhältnis zur Balkenschrift (6) kleinen Lochungen (7) eintretende Licht den Reflektor nicht von aussen erkennbar aufhellt.