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aus Kunststoff gefertigten Gehäuse und einem im Gehäuse mittels einer Rasterschraube und einer Verstellschraube für die Tiefenverstellung verstellbar angeordneten Aufhängeteil, der mauerseitig einen etwa parallel zur Ebene der Befestigungsmauer abgewinkelten Aufhängehaken aufweist.
Derartige Beschläge finden in der modernen-Mobelindustrie ; insbesondere bel Kuchen, in immer vermehrtem Umfang Verwendung.
Eine der ersten Forderungen, die an einen derartigen Beschlag gestellt ist, Ist eine möglichst grosszügige Feinadjustierung bei bereits montierten Beschlagteilen bzw. Hakenteilen in der Mauer zu gestatten.
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eine Verstellbarkeit nach drei Richtungen, d. h. in der Höhe, Tiefe und Breite des Kastens aufwiesen. Es erwies sich jedoch, dass insbesondere in bezug auf eine Verstellbarkeit in der Breite des Möbels des öfteren Anforderungen gestellt werden, denen die bisher bekannten Beschläge nicht gerecht werden konnten, ja Anforderungen, denen vom Beschlag her eigentlich überhaupt nicht entsprochen werden kann, da die Ausmasse des letzteren schon in Hinblick auf die Kostenfrage und auch auf die Raumausnutzung des fertigen Möbels möglichst klein gehalten werden sollen.
Man ist daher dazu übergegangen in manchen Fällen an der Mauer Montageschienen, beispielsweise Z-Winkel-Schienen, zu montieren, die dann wieder den Hakenteil des Aufhängebeschlages aufnehmen.
Es liegt auf der Hand, dass durch diese Ausführung ein grosser Verstellbereich geschaffen wird, da der
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Möbels ergibt sich nachfolgendes Problem. Die meisten der derzeit bekannten Ausführungen der Aufhängebeschläge besitzen einen Hakenteil, der nicht geeignet ist, in eine Führungsschiene einzugreifen Entweder er ist von der Seite her gewinkelt, was vom Beschlag her gewisse Vorteile in bezug auf die Festigkeit des Aufhängeteiles bzw. Winkels mit sich bringt ; diese Ausführung lässt lediglich ein Einsetzen an einem Ende einer Montageschiene zu, wodurch man sich wieder der Möglichkeit einer Verstellung begibt oder der zwar
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Dies führt in vielen Fällen dazu, dass der Hakenteil des Aufhängebeschlages zwischen der Montageschiene und der Mauer eingreift, so dass man Gefahr läuft, dass die Montageschiene von ihrer Dübelbefestigung in der
Mauer gelöst oder zumindestens gelockert wird.
Wird nun ein Aufhängebeschlag, der eigentlich für die Verwendung mit Montageschienen gedacht ist, bei den üblichen Mauerhaken verwendet, so besteht Gefahr, dass bei einem Verschieben des Möbels in der Breite der
Aufhängebeschlag vom Mauerhaken abrutscht und somit das betreffende Möbelstück zu Boden fällt.
Es ist daher heute, will man die oben genannten Nachteile nicht in Kauf nehmen, im allgemeinen notwendig, für jede Montageart einen eigenen Aufhängebeschlag auf Lager zu halten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Aufhängebeschlag zu schaffen, der sich vorteilhaft sowohl bei
Montageschienen als auch bei Mauerhaken verwenden lässt.
Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch zwei beidseitig des Aufhängehakens etwa normal zu diesem verlaufende, vom Aufhängeteil abstehende Auflagestege von geringerer Höhe als der Aufhängehaken.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, dass der Aufhängeteil zumindest in seinem mauerseitigen Bereich mit dem Aufhängehaken und den Auflagestegen eine dreiseitig geschlossene Wanne bildet.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben.
Die Fig. l zeigt schaubildlich einen Ausschnitt aus einem Möbelteil mit einem erfindungsgemässen Aufhängebeschlag, die Fig. 2 zeigt ein Schaubild eines Aufhängeteiles eines erfmdungsgemässen Aufhängebeschlages, die Fig. 3 zeigt das mauerseitige Ende des Aufhängebeschlages mit einem Mauerhaken und die Fig. 4 zeigt das mauerseitige Ende eines Aufhängeteiles mit einem Montagewinkel.
Wie aus der Fig.1 ersichtlich, ist der Aufhängebeschlag --1-- im Möbel direkt unterhalb des Oberbodens - -2-- angeordnet, wobei der Aufhängeteil --3-- des Aufhängebeschlages --1-- durch die Möbelrückwand --4-- hinausragt.
Im Ausführungsbeispiel stützt sich der Aufhängeteil --3-- ein rseits über eine Rasterschraube-5-und anderseits über eine Verstellschraube --6. - für die Tiefenverstellung im Aufhängebeschlag ab.
Mauerseitig greift der Aufhängeteil --3-- im Ausführungsbeispiel nach der Fig. l in eine als Montageschiene dienende Wandleiste --7-- ein.
Die Wandleiste --7-- ist auf herkömmliche Art und Weise an der Mauer befestigt. Ebenso erfolgt die Befestigung des Aufhängebeschlages selbst im bzw. am Möbel auf herkömmliche Art und Weise, so dass hier nicht näher darauf eingegangen zu werden braucht.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, weist der Aufhängeteil einen etwa parallel zur Ebene der Befestigungsmauer abgewinkelten Aufhängehaken --8- auf, der an seinen beiden Seiten mit Auflagestegen --9-- von geringerer Höhe abschliesst.
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Im Ausführungsbeispiel bilden Aufhängehaken und Auflagestege mit dem Aufhängeteil --3-- eine dreiseitig geschlossene Wanne.
Die Vorteile der Erfindung sind die folgenden : Findet der Aufhängebeschlag bei der Montage mit einer
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werden.
Dadurch, dass der Aufhängebeschlag mit den Auflagestegen --9-- auf der Wandleiste --7-- bzw. auf dem Z-Winkel --10-- aufliegt und nicht mit dem unteren Ende des Aufhängehakens --8--, kann es zu keiner Keilwirkung zwischen Wandleiste --7-- bzw. Steg --10-- und der Mauer kommen.
Findet der erfindungsgemässe Aufhängebeschlag bei einem normalen Mauerhaken Verwendung, so wird dieser von den Aufhängehaken und den Auflagestegen--9--nach drei Seiten hin begrenzt, so dass es zu keinem Herabrutschen des Aufhängeteiles vom Mauerhaken kommen kann.
Es ist von Bedeutung, dass die Höhe des Aufhängehakens --8-- grösser als die Höhe der Auflagestege
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ist,Z-Winkel --10-- der Aufhängehaken die Wandleiste --7-- bzw. den Z-Winkel--10--hintergreifen kann und so wieder den Aufhängeteil gegen Herabrutschen sichert.
PATENTANSPRÜCHE :
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abgewinkelten Aufhängehaken aufweist, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h zwei beidseitig des Aufhängehakens (8) etwa normal zu diesem verlaufende, vom Aufhängeteil (3) abstehende Auflagestege (9) von geringerer Höhe als der Aufhängehaken (8).
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