AT128727B - Elektrische Maschine mit Wendepolen. - Google Patents

Elektrische Maschine mit Wendepolen.

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Alfred Dr Ing Grabner
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  Elektrische Maschine mit Wendepolen. 



   Bei elektrischen Maschinen, bei welchen das   Maschinenfeld   auf die   Hauptbürstenachse   ständig vektoriell senkrecht steht, wie z. B. bei der gewöhnlichen Gleichstrommaschine, beeinflussen die Hauptpolerregungen die Feldstärke in den Wendepolen praktisch nicht, da sich die Streuungen durch das Wendepoleisen, die den Wendepolluftspalt   Überbrücken,   in der Wendepolachse etwa nach Fig. 1 der Zeichnung aufheben. Die dort eingezeichneten Streuflüsse   81 > 82 heben sich   aber nur dann auf, wenn u. a. die magnetomotorischen Kräfte der Hauptpole   I,   II gleich sind. Beispielsweise werden sich aber bei Drehfeldmaschinen im allgemeinen Sinn, d. s. Maschinen mit dauernd oder vorübergehend veränderlichem Winkel zwischen Feldachse und Bürstenachse (z. B.

   Drehfeldmaschinen in engerem   Sinne, Spaltpolumformer u. dgl. ), diese Streuflüsse in den Wendepolen nicht aufheben, was für die   einwandfreie Kommutierung sehr nachteilig ist. 



   In Fig. 2 ist eine ständererregte   Drehfeldmaschine   mit dreiphasiger   Vg   gesehnter Wicklung im Anker dargestellt. Die Fig. 3 zeigt eine ständererregte   Spaltpolmasehine   mit   einphasiger   Durchmesserwieklung im Anker. Die   Phasenanschlüsse   der Erregerwicklungen sind hiebei mit 1, 2, 3 bzw. 1', 2', 3' bezeichnet. Beide Maschinen sind zur Erzeugung eines Drehfeldes im Ständer mehrphasig erregt. In Fig. 2 sind die Augenblickswerte der magnetischen Kraftfelder in den   Polen I, II   und III eingezeichnet. 



  Pol   I   hat dort gerade den maximalen magnetischen Fluss, die Pole II, II1 daher den halben entgegengesetzten magnetischen Fluss. Wie die Richtungen der Streukraftlinien   Si, s2   bzw.   su, si   in den Wendepolen   l'bzw.     777'zeigen,   heben sich in deren Luftspalten die Streuflüsse nur zum Teil auf, im Luftspalt 
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 beiden Wendepolen I'und   II'der   Einfluss der Streuung der ihnen benachbarten Spaltpole. Versuche haben ergeben, dass solche Drehfeldmaschinen mitunter schon im Leerlauf feuern, insbesondere solche Maschinen, die kleine Haupt-und Wendepolluftspalte haben. Anderseits ist man aber bestrebt, wegen bester Maschinenausnutzung Haupt-und Wendepolluftspalte möglichst gering zu halten.

   Hiedurch ergeben sich Streufelder, die die Stromwendung empfindlich stören können. Diese Störung kann wohl durch Wahl von grossen Wendepolluftspalten   herabgedrückt   werden, jedoch ist diese Massnahme bei rasch laufenden Maschinen solcher Bauart nicht immer ausreichend. 



   Erfindungsgemäss werden bei elektrischen Maschinen mit zwischen ungleich erregten Hauptpolen (Spaltpolen) liegenden Wendepolen Hilfswicklungen angeordnet, die die von den benachbarten Hauptpolen durch Streuung verursachte unerwünschte Verstärkung oder Schwächung des Wendefeldes aufheben. Hiebei sind die Augenblickswerte der Erregung der Hauptpole ungleich. Dadurch wird das Kommutierungsfeld in den Wendepolen durch keine vom Erregerfeld der Maschine abhängigen Streufelder gestört und einwandfreie Kommutierung auch bei Anlauf der Maschine erreicht. 



   In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer ständererregten Spaltpolmaschine dargestellt. Jeder Wendepol trägt dort ausser den normalen Wendepolwicklungen zwei getrennte Wicklungen   Wl   und   it",   die mit Teilen der Erregerwicklungen für das Maschinenhauptfeld in Reihe geschaltet sind. Da infolge der symmetrischen Anordnung der Wendepole gegenüber den Hauptpolen die magnetischen Widerstände der Streuwege praktisch gleich gross sind, wird die Windungszahl der Wicklungen w, und   W2   vorteilhaft gleich gross gewählt.

Claims (1)

  1. . PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Maschine mit zwischen ungleich erregten Hauptpolen (Spaltpolen) liegenden Wendepolen, gekennzeichnet durch Hilfswicklungen, die die von den benachbarten Hauptpolen durch Streuung verursachte unerwünschte Verstärkung oder Schwächung des Wendefeldes aufheben.
    2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendepole eine von der Hauptfelderregung abhängige Zusatzerregung haben.
    3. Drehfeldmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vom Arbeitsstrom unabhängige Hilfswicklungen auf den Wendepolen angeordnet sind.
    4. Drehfeldmaschine nach Anspruch 1 oder einem der UnteransprÜche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen auf den Wendepolen mit Erregerwicklungen für das Masehinenfeld in Reihe geschaltet sind.
    5. Spaltpolmaschine nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen auf den Wendepolen mit den Erregerwicklungen benachbarter Teilpole in Reihe liegen. EMI2.1
AT128727D 1930-12-16 1930-12-16 Elektrische Maschine mit Wendepolen. AT128727B (de)

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