AT128427B - Wäschetrockner. - Google Patents

Wäschetrockner.

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AT128427B
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Austria
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rods
drying
bars
rod
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Inventor
Theodor Sendler
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Theodor Sendler
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  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wäschetrockner. 



    Es sind bereits Wäschetrockner, insbesondere für Handtüeher, bekannt, bei denen mehrere Trockenstangen an einem Gestell angelenkt oder in einem zu heizenden Schrank verstellbar eingehängt werden. 



  Diese Wäschetrockner nahmen teilweise recht viel Platz ein, teilweise waren sie in ihrer Handhabung dadurch sehr umständlich, als jede einzelne Trockenstange für sich bedient, d. h. geschwungen oder eingehängt werden musste, wenn der Trockner in Benutzung genommen werden sollte. 



  Diesen Nachteilen hilft die Erfindung ab, indem in einem flachen mit Klappdeckel versehenen wandschrankartigen Gehäuse die in mehrfacher Anzahl Übereinanderliegenden, schwingbar angebrachten Trockenstangen untereinander so in Verbindung stehen, dass beim Ausschwingen einer Stange mehrere Stangen mitgenommen werden. Zur Betätigung der Stangen dient ein an einer von ihnen angebrachter Handgriff, der so angeordnet ist, dass durch ein Herausziehen aus dem Gehäuse auch gleichzeitig der Deckel des Gehäuses geöffnet wird und somit der Wäschetrockner durch eine einzige Bewegung des Griffes in die Gebrauchsstellung gelangt. Die Trockenstangen sind zweckmässig an den Oberkanten gewellt, so dass die auf sie gehängten Wäschestücke nur an den ausspringenden Wellenteilen Auflagepunkte haben, und somit in der Länge der Stangen nur wenige Punkte in Berührung mit der Wäsche stehen.

   Es kann infolgedessen auch an der Auflagestelle der Wäsche durch die Möglichkeit der vermehrten Luftzirkulation viel schneller getrocknet werden als bei glatten oder seilartig gewundenen Stangen, bei denen durch das Übereinandergreifen der Berührungsstellen mit der Wäsche diese in der ganzen Länge der Stangen aufliegt. 



  In der Zeichnung ist Fig. 1 die Vorderansicht eines Wäschetrockners in geschlossener Stellung. 



  Fig. 2 zeigt den Wäschetrockner nach dem Öffnen des Deckels, wobei aber die Trockenstangen noch in dem Wäschetrockner liegen. Fig. 3 zeigt den Wäschetrockner schaubildlich in vollständig geöffneter Gebrauchsstellung. Fig. 4 zeigt die Scharnierverbindung zwischen den übereinander angeordneten Trockenstangen und Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Troekenstange nach Linie V-V der Fig. 4. 



  Der Wäschetrockner bildet in geschlossenem Zustand einen flachen Kasten, der durch Ösen, a od. dgl. an der Wand angehängt werden kann. Der Kasten hat eine Rüekplatte b. An den beiden Seiten-   
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 ist durch Scharniere d der Deekel e angebracht, gegen den sieh auf der Innenseite das eine Ende einer Spiralfeder f legt, die an der Leiste   c   befestigt ist und deren anderes Ende an der Platte b anliegt. Die Feder f wird beim Niederklappen des Deckels e gespannt und wird bei ihrer Entspannung den Deckel in die Stellung nach Fig. 2 heben. Auf der Platte b sind in der Nähe der Leisten c,   c"je zw   ei Ösen g senkrecht übereinander durch Schrauben oder Nieten befestigt. Die beiden Ösen g an jeder Seite der Platte b sind durch eine Stange   ;   miteinander verbunden.

   Auf jeder der Stangen   h   sind drei Troekenstangen i frei drehbar aufgereiht, welche durch Hülsen k in einem gewissen Abstand voneinander gehalten werden. 



  Die Troekenstangen i sind an den Enden, mit denen sie auf der Stange h sitzen, zu Augen il ausgebildet ; sie sind etwas kürzer als der Abstand zwischen den beiden Stangen   h.   Jede Stange i kann aus einem geeigneten Material, wie Holz, Aluminium, vernickeltem Eisen oder Messing, bestehen. Jede Stange besitzt den aus Fig. 5 ersichtlichen Querschnitt, ist beispielsweise aus Aluminium hergestellt und ist an ihrem oberen Rand gewellt. Die Hülsen k zwischen je zwei Stangen dienen dazu, diese in einem bestimmten Abstand voneinander zu halten. Der Abstand muss so gross sein, dass sich in den zwischen zwei Stangen einer Seite verbleibenden freien Raum eine Stange der andern Seite der Platte b legen kann, wenn die Trockenstangen sämtlich flach an der Platte b anliegen, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist.

   Die Stangen der 
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 der linken Seite der Platte b hat an ihrem freien Ende einen Griff   m,   der bei der Ruhestellung der Stangen über die Unterkante der Platte b hervorsteht, so dass er aus dem geschlossenen kastenartigen Wäschetrockner, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, herausragt.

   Das Auge il der untersten   Trockenstange i   besitzt einen Ansatz n (Fig. 4), der in einen Einschnitt der über ihr angeordneten   Hülse Je   eingreift, so dass, wenn 
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 wird, der Ansatz n1 zunächst eine Leergangsbewegung machen muss, bevor er an dem Rand des Ausschnittes o   ansehlägt.   Erst nach einer gewissen Bewegung der Hülse k stösst der Ansatz   n1   an die Kante des Ausschnittes. 0 und nimmt erst dann bei der Weiterschwingung der untersten Stange i die zweite Stange i mit. Infolgedessen stellen sich die beiden Stangen bei ihrer Schwingung etwas versetzt zueinander ein. 



  Am Auge il der. zweiten Stange i ist ebenfalls ein Ansatz n vorgesehen, der wiederum in einen entsprechenden Einschnitt der darüber liegenden Hülse ? eingreift und somit diese bei der Schwingung der Stange i mitnimmt. Die Hülse kl ist mit der obersten Stange i in gleicher Weise verbunden wie die Hülse mit der zweiten Stange i, so dass die Schwingbewegung der obersten   Stange i noch   etwas später als die Schwingung der zweiten Stange beginnt, wenn die unterste Stange um den Zapfen h von der Platte b weggesehwungen wird.

   Durch diese Mitnehmerverbindung zwischen den zwei Stangen i lassen sich alle drei Stangen zusammen um den Zapfen 7b drehen, jedoch können ihre Stellungen zueinander verstellt werden, so dass sie nicht unbedingt senkrecht übereinander stehen müssen, wenn sie, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, aus dem kastenartigen Wäschetrockner herausgeschwungen werden. 



   Die drei Trockenstangen i können an der andern Seite der Platte in gleicher Weise angebracht werden, so dass, wenn die unterste Stange i der in der Nähe der Leiste   c   angebrachten drei Stangen aus dem Kasten   herausgeschwungen   wird, auch die beiden übrigen Trockenstangen mitgenommen werden. 



  An der untersten Trockenstange i der linken Seite kann ein Stift p angebracht sein, der in der Ruhestellung der Trockenstangen hinter die unterste Stange   i   der rechten Seite greift. 



   An dem Deckel   i   ist an der rechten Seitenkante eine kleine Platte q angebracht, die ein wenig über die Seitenkanten des Deckels hervorragt. In geschlossener Stellung des Deckels legt sich die Kante der kleinen Platte q gegen eine Feder r, die an. der Leiste c2 angebracht ist und so stark sein muss, dass sie den Deckel e in geschlossener Stellung festhält. 



   Befindet sich der   Wäschetrockner   in der Ruhestellung nach   Fig.),   so ragt der Griff   m   aus dem Kasten heraus, welcher nur an der Unterkante offen ist. Wird an dem Griff   ? n gezogen,   so drückt die   unterste Troekenstange i   gegen den Deckel e, wodurch die Kraft der Feder r überwunden wird und die Platte g von der Feder r   weggedrückt   wird.

   Es wird dann der Deckel e vermöge der Feder f in die aufgeklappte Stellung (Fig. 2 und 3)   gedrückt.   Durch das Herausziehen des Griffes in wird die unterste 
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 Seite des Kastens mitnehmen ; somit werden durch die eine Bewegung am Griff m auch gleichzeitig die dritte Trockenstange an der rechten Seite des Kastens   herausgeschwungen   und gleichzeitig der Deekel e geöffnet,
Die Mitnehmereinrichtungen n, n1, durch welche die Stangen   i   an jeder Seite des Kastens miteinander verbunden sind, können natürlich   auch m   anderer Weise ausgebildet werden und ferner könnte der Wäschetrockner auch so eingerichtet sein, dass nur an der einen Seite der Platte b Troekenstangen angebracht sind. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Verwendung von nur drei Stangen i an jeder Seite des Kastens.

   Es könnten auch nur zwei oder eine grössere Anzahl von Stangen   i   an jeder Seite des Kastens angebracht'sein,
Dadurch, dass die Stangen i an ihrer Oberkante gewellt sind,, wird das auf die Stangen aufgehängte   Wäschestück   nur an wenigen Stellen mit der Stange in Berührung kommen ; somit ist eine Luftzirkulation 
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   Wäschestüek   aufliegt, eine schnellere Trocknung infolge der Luftzirkulation stattfinden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Wäschetrockner   mit schwingbaren Trockenstangen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem wandsehrankartigen, durch einen Klappdeckel abzuschliessenden flachen Gehäuse die   schwingbaren   mit Mitnehmervorrichtungen (n,   n,   k, k1) ausgestatteten Troekenstangen in mehrfacher Anzahl so übereinander angeordnet sind, dass beim Ausschwingen einer Stange durch einen Handgriff   (in)   mehrere Stangen mitgenommen werden.

Claims (1)

  1. 2. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der an beiden Seiten- EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>
    3. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenstangen (i) an den Oberkanten wellenförmig ausgebildet sind, so dass nur die ausspringenden Wellenscheitel Auflagerpunkte für das Wäschestück bilden. EMI3.1
AT128427D 1930-05-23 1930-05-23 Wäschetrockner. AT128427B (de)

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