AT128257B - Verfahren zum Betriebe von Maschinen für Schablonenspritzdruck. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Maschinen für Schablonenspritzdruck.

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AT128257B
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nozzle
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machine according
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Franz Ing Huebl
Heinrich Dr Reif
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Franz Ing Huebl
Heinrich Dr Reif
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Description


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  Verfahren zum Betriebe von Maschinen für Schablonenspritzdruck. 
 EMI1.1 
 

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 eine Rapportlänge weiter. Nach erfolgtem Vorschub wird das Gleitstück 36 durch eine nicht dargestellte Einrichtung bis zum Anschlag an die Stellschraube 40 rückgeholt. 



   Zum Spritzen wird die eingestossene, auf dem unteren Rahmen 11 ruhende Schablone durch Senken der mittels der Stangen S gekuppelten Rahmen 10, 11 auf die Membran 3 abgesetzt (Fig. 3), wobei am Tisch 3 fixierte Passstifte 41 in Bohrungen B des Schablonenrahmens eingreifen, so dass jede Schablone genau an derselben Stelle abgesetzt wird. Beim weiteren Nachlassen des Schnurzuges 15 setzt sich auch der Rahmen 11 auf den Tisch 3, während der Rahmen 10 mit dem Düsenwagen 42 so lange gesenkt wird, bis sich die Düsenmündungen in richtiger Entfernung von der Schablone befinden (Fig. 3).

   In dieser Stellung greifen die beiden am Rahmen 10 angeordneten Tragleisten 43 unter den   Schablonenrahmen,   so dass die Schablone beim Hochgehen des Rahmens 10 von den Tragleisten in die Lage gemäss Fig. 1 mitgenommen wird, wo sie durch den Greifer 28 von den Tragleisten 43 abgezogen werden kann. 



   Um ein gutes Anliegen des Stoffes an die Schablone zu erzielen, lauft an der Stange 44 synchron mit dem Düsenwagen 42 auf Schienen 45 ein Kissen 46, das die Membran 4 samt dem zu bedruckenden Stoff gegen die Schablone presst. 



   Gemäss Fig. 3 besitzt der nach Art einer   Kranbrücke   ausgebildete, mit Rollen 50 auf zwei Schienen des Rahmens 10 laufende Düsenwagen 42 zwei Laufschienen 51 für den Träger 52 des Düsenmagazins 53, das eine der Zahl der Schablonen entsprechende Anzahl (z. B. acht) Düsen aufweist und durch Rollen 54 auf dem Träger 52 verschiebbar gelagert ist. Die Betätigung der Düsen erfolgt einzeln durch den T-förmigen Zugknopf 55 am Anker des Elektromagneten 56, der am Träger 52 sitzt und lediglich auf jene Düse wirkt, welche sich unter ihm befindet.

   Damit jede Schablone von der zugeordneten Düse beaufschlagt wird, besitzt das Düsenmagazin 53 eine Zahnstange 57, in welche eine federnde Klinke 58 eingreift und beim Hochgehen des Düsenwagens 42 (also nach Ausspritzen einer Schablone) durch Anschlagen des Knopfes 60 an einen nicht dargestellten Anschlag, die Zahnstange und mit ihr das Düsenmagazin unter dem Einfluss der Feder 61 um die Entfernung zweier benachbarter Düsenmündungen weiterschaltet. Dadurch gelangt die nächste Düse unter den Zugknopf 55 und kann durch Erregung des Magnetes 56 betätigt werden. 



   Nachdem alle Düsen nacheinander gearbeitet haben, kann das Magazin 53, welches sich nun in der Stellung gemäss Fig. 3 befindet, durch den Pressluftzylinder 62 unter gleichzeitiger Spannung der Feder 61 wieder vorgeholt werden. Dies geschieht dadurch, dass gleichzeitig mit dem Warenvorschub durch einen (nicht dargestellten) Anschlag ein Ventil der Pressluftleitung 63 geöffnet wird, das sich nach Beendigung des Vorschubes wieder schliesst. Die Pressluft drückt auf den im Zylinder 62 geführten Kolben, der das Düsenmagazin   vorholt und   sodann eine Bohrung im Zylinder freigibt, durch welche die noch nachströmende Druckluft entweichen kann. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann die Steuerung des Knopfes 60 auch durch einen Elektromagneten erfolgen, der gemäss den Stromimpulsen das nach jedem
Schablonenwechsel ganz vorgeholte Düsenmagazin bis zu jener Düse weiterschaltet, welche der eben am Tisch befindlichen Schablone zugehört. Die Reihenfolge der Schablonen ist in diesem Falle ganz gleichgültig. Jede Schablone besitzt zu diesem Zweck einen Kontaktstreifen mit einer bestimmten Anzahl von Unterbrechungen, welcher beim Einstossen der Schablone in die Hebevorrichtung von einem am Rahmen 11 angeordneten Kontaktfühler abgetastet wird. Die so entstehenden Stromimpulse werden auf den Elektromagneten übertragen, welcher die Klinke 58 so steuert, dass das Düsenmagazin durch die Federn 61 so weit zurückgezogen wird, bis die zur Schablone gehörige Düse unter dem Zugknopf 55 zu stehen kommt. 



   Das Ausspritzen der Schablonen vollzieht sich vorzugsweise nach der in Fig. 4 dargestellten Bahn. Die Hin-und Herbewegung des Magazinträgers 52 wird von dem am Düsenwagen 42 angeordneten Kettentrieb 70 mittels der bei   71   am Träger 52 angelenkten Schubstange 72 abgeleitet. Die Weiterschaltung des Düsenwagens um die Spritzstreifenbreite s erfolgt durch ein in den Fig. 5 und 6 dargestelltes   Klinkenschaltwerk.   



   Am Düsenwagen bzw. auf einer der Laufschienen 51 ist (Fig. 5) bei 73 schwenkbar eine Platte 74 gelagert, in deren Kurvenschlitz 75 ein mit dem hin und her gehenden Träger 52 fest verbundener Zapfen 76 gleitet. Das eine Ende der Schwenkplatte 74 steht über eine
Stange 77 bei 78 (Fig. 6) mit dem schwenkbaren Arm 80 in Verbindung. Dieser ist auf der Achse 81 der beiden in die Zahnstangen 82 am Rahmen   10   eingreifenden Zahnräder 83 gelagert und trägt die um die Zapfen 84 drehbare Doppelklinke 85, welche mittels der Blattfedern 86 je nach Stellung des Steuerhebels 87 entweder mit dem einen oder dem andern ihrer beiden Schaltzähne in das als Schaltrad verwendete Zahnrad 83 eingreift. Das andere auf der Achse 81 sitzende Zahnrad 83 dient zur gleichmässigen Fortbewegung des Düsenwagens. 



   Bewegt sich nun der Träger 52 in Richtung des Pfeiles p (Fig. 5), so wird die Schwenk- platte durch den im Schlitz 75 gleitenden Zapfen 76 im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt 

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 und dadurch die Stange 77 nach abwärts gedrückt. Gemäss der Stellung der Klinke 85 in
Fig.   6 wird   dieselbe über die Zähne des Schaltrades gleiten. Ist der Zapfen 76 bei seiner
Bewegung über den Drehpunkt 73 der Platte 74 gelangt, so verdreht er diese entgegen dem
Uhrzeigersinn.

   Die Stange 77 wird daher gehoben und das Schaltrad 83 durch die Klinke 85 verschwenkt, also der Düsenwagen 42 um die Spritzstreifenbreite s (Fig. 6) weitergeschaltet.
Dies wird sich so lange wiederholen, bis der Steuerhebel 87 an den rechten der beiden
Anschläge 90 anstösst und bei seinem dadurch erfolgten Umlegen auch die Klinke 85 umlegt, so dass diese mit ihrem linken Zahn auf das Schaltrad 83 einwirkt. Hiedurch wird die
Richtung der Düsenwagenbewegung umgekehrt. 



   Um beim Spritzen an Farbstoff zu sparen und die Schablonen zu schonen, wird die
Düse so gesteuert, dass sie nur über den durchbrochenen Partien der Schablone spritzt. Dies geschieht (Fig. 2) mit Hilfe einer metallenen Steuerkarte 91 und einem mit der Düse synchron bewegten Kontaktfühler   92,   der beim Auftreffen auf nicht isolierte Steuerkartenstellen einen
Stromkreis der Batterie 93 über den Öffnungsmagneten 56 schliesst. Die Steuerkarte 91 ist mit einer z. B. aus Papier od. dgl. hergestellten   massstäblich   verkleinerten, gelochten Schablone überzogen. Jede Musterschablone bzw. deren Kassette trägt im Rand die zu ihrem Muster passende Steuerschablone (Steuerkarte) 91. 



   Die synchrone Bewegung des   Fühlkontaktes   92 mit der Düse wird durch eine panto- graphische Übertragungseinrichtung, bestehend aus den Stäben 94,95, 96 und 97, erzielt. 



   Bei symmetrischen Mustern kann man mit Teilschablonen (z. B. mit halben Schablonen) auskommen, wenn der obere Rahmen 10 der Hebevorrichtung mit einem Drehrahmen 100 (Fig. 7) ausgerüstet ist, in welchen die Schablone Sch (die der Musterhälfte entspricht) ein- geschoben wird. Die Düse spritzt dann zuerst die halbe Schablone aus. In der Mitte des
Rapportes angekommen, schlägt der Träger 52 einem Umschalter an, der die Düsenbewegung abstellt. Der Schablonenrahmen wird nun um einige Zentimeter von der Ware abgehoben, worauf der Drehrahmen 100 durch den Antrieb der Rollen 101 um   1800 gedreht   wird. 



   Hierauf senkt sich die Schablone auf den Tisch, und die Düsenbewegung wird wieder fort- gesetzt, bis das ganze Muster fertig ist. Während des Hebens zum Schablonenwechsel wird die Halbschablone wieder um   1800 zurückgedreht,   so dass sie in der früheren Lage auf den
Schablonenstapel gelangt. 



   Um die Leistungsfähigkeit der Maschinen zu erhöhen, können mehrere derselben zu einer mehrfachwirkenden Einzelmaschine mit nur einem Antrieb gekuppelt werden, bei welcher auf mehreren Tischen mehrere Muster gleichzeitig gespritzt werden. Die Fig. 8 zeigt schematisch als
Beispiel eine Doppelmaschine, bei welcher für beide Spritztische 3 ein gemeinsamer Düsenwagen 42 vorgesehen ist, auf welchem die beiden gekuppelten Träger 52 für die Düsenmagazine laufen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Betrieb von Maschinen für Schablonenspritzdruck, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schablonen nach ihrer Beaufschlagung gehoben und aus der Maschine auf den
Stapel der musterentsprechend geordneten Schablonen gezogen werden, während gleichzeitig die unterste Schablone des Stapels in die Maschine gestossen und dann auf die Ware abgesenkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub der bedruckten Ware selbsttätig erfolgt, nachdem die letzte für einen Musterrapport bestimmte Schablone beaufschlagt wurde.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub der bedruckten Ware beim Einstossen der letzten Schablone eines Musterrapportes vorbereitet wird und selbst- tätig sowie gleichzeitig mit dem Einstossen der ersten Schablone des nächsten Rapportes erfolgt.
    4. Spritzdruckmaschine für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapel der für einen Musterrapport erforderlichen Schablonen seitlich der Maschine in einem Trockenraum angeordnet ist und die Maschine einen heb-und senkbaren Doppelrahmen besitzt, aus dessen oberem Fach die beaufschlagte und gehobene Schablone auf den Stapel ) abgezogen wird, während gleichzeitig die unterste Schablone des Stapels in das untere Fach des Rahmens eingestossen und dann auf die Ware abgesenkt wird.
    5. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der rahmenaitig ausgebildete Tisch von einer die Warenunterlage bildenden Membran (4) überspannt ist, gegen deren Unterseite ein synchron mit den Spritzdüsen laufendes, elastisches Kissen od. dgl.
    'gepresst wird, um ein gutes Anliegen der Druckware gegen die jeweils beaufschlagten Schablonenteile zu gewährleisten.
    6. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 4 mit einer Düsenbatterie, deren Düsen den einzelnen Schablonen des Musterrapportes zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen nacheinander und in Abhängigkeit von der Schablonenwechseleinriehtung selbsttätig ) in den Wirkungsbereich einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung gelangen. <Desc/Clms Page number 4>
    7. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsen- magazin nach Beaufschlagung einer Schablone vom hochgehenden Düsenwagen weitergeschaltet wird. so dass die nächste Schablone von der ihr zugeordneten Düse beaufschlagt wird.
    8. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiterschaltung des Düsenmagazins auf elektromagnetischem Wege durch einen Kontaktfühler erfolgt, der den einzelnen Schablonen zugeordnete Kontaktstreifen abtastet.
    9. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 4, dessen Düsen die Schablonen streifenweise beaufschlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das den Düsenwagen jeweils um die Spritz- streifenbreite vorschiebende Schaltwerk vom Arbeitsgang des Düsenwagens gesteuert wird.
    10. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenwagen während seines Arbeitsganges seine Fortschaltung um die Spritzstreifenbreite am Schaltwerk vorbereitet und am Schlusse des Arbeitsganges den Schaltvorgang steuert.
    11. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise schwenkbar gelagerte vom Düsenwagen gesteuerte Kulisse, welche während des Arbeitsganges den Vorschub des Düsenwagens am Schaltwerk vorbereitet und am Ende des Arbeitsganges das Schaltwerk betätigt. EMI4.1
AT128257D 1930-10-20 1930-10-20 Verfahren zum Betriebe von Maschinen für Schablonenspritzdruck. AT128257B (de)

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